The Meads of Asphodel - Excommunication of Christ CD

Artikelnummer: 12778


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Beschreibung

www.legacy.de = Diesen englischen Brocken zu rezensieren war die härteste Aufgabe dieser Ausgabe, so vielseitig geben sich THE MEADS OF ASPHODEL. Ich hatte deren zweites Demo "Meatron And The Red Gleaming Serpent" damals als durchschnittlich gut empfunden und war gespannt, was an dem Hype um die Debut-CD dran sein sollte. "The Excommunication Of Christ" ist vor allem eines: abwechslungsreich. Die Musik ist sehr melodiöser, meistenteils Mid-Tempo-gehaltener, oft orchestraler, manchmal bombastischer Metal. Herausragend in dieser Richtung ist das dritte Lied, 'The Watchers Of Catal Huyuk', welches vom gleichnamigen Demo von 1999 stammt. Dennoch ist dies nur eine Seite von THE MEADS OF ASPHODEL. Gastauftritte von A.C. Wild von den göttlichen Bulldozer sowie von Huw Lloyd Langton von Hawkwind sorgen dafür, da auch weitere Stile hinzukommen. So versteigt sich die Musik oft in rockige Sphären mit spacigen Gitarrensoli und Orgelklängen. Irgendwie wirkt die Musik zweietagig: Es ist, als wenn man auf eine Schlehenhecke einige kostbare Obstsorten gepfropft hätte, als wenn plötzlich zwischen den sauren, blauschwarzen Beeren und den bösen Dornen nun süe Pfirsiche, Quitten und Feigen hervorlugen würden. Jawohl, Feigen, denn der orientalische Einflu in der Musik der Engländer ist unüberhörbar. Genauso kommen zum Vorschein: '80er Gothic ('Weeping Tears Of Angel Light'; 'Yezebel And The Philistines'), Folk bzw. Mittelalter ('Angelwhore'), abgefahrener '80er Metal mit abgefahrener Orgel ('Bene Ha Elohim') sowie eine Melange aus unzähligen Anleihen und Ideen. Aufgrund der antichristlichen Einstellung der Band und vor allem der Idee dieses Konzeptalbums wird "The Excommunication Of Christ" als Black Metal angepriesen, aber eben dieser ist auf der CD kaum zu finden! Kein Blastbeat, kein Gekreisch, keine rasenden Gitarrenriffs, sondern bis ins letzte ausgefeilte geile Musik! Dies ist kein Album von der Stange, und es wird auch nach zehn Durchläufen nicht langweilig. Metal-Fans, die über ihren Tellerrand hinausschaün können, sollten hier zuschlagen. Abgefahren! (JF)