Karg - Apathie Digi-CD

Artikelnummer: 12881


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Beschreibung

www.stormbringer.at = 4,5/5 Punkte: Wie man es mit besonders in meinem Interview mit dem werten Herren hinter dem österreichischen Projekt KARG vor kurzem schon herauslesen konnte, bewegt sich die gespielte Musik nicht mehr wirklich im klassischen Black Metal Bereich, wie noch das, von mir reviewte? Album ''Von den Winden der Sehnsucht #2''. Nein, stattdessen kamen in letzter Zeit viele Post-Rock-Einflüsse hinzu, die KARG nun auf seinem dritten offiziellen Studioalbum ''Apathie'' sinnvoll eingebaut hat, was diese CD meiner Meinung nach auch zum perfekten Doom Metal Ersatz für den Sommer macht. Das Erste, was einem auffallen sollte, ist, dass KARG nichts an der Roheit der Gitarrenklänge verloren hat und immer noch ein wenig nach dem klingt, was einst einmal war. Allerdings kamen eben mehr Elemente hinzu und auch die Lyrik hat sich dementsprechend verändert. Eben jene wird wirklich perfekt mit dem hysterisch wirkenden Gesang übertragen. Leider wird das Potential des Schreigesangs, der nur ein einziges Mal auftaucht, nicht ganz ausgenutzt und so bleibt eine Screamokomponente leider aus. Trotz der, für dieses Genre ja üblichen Überlänge der Songs, kommt keine Langeweile auf. Diverse Akustik-Parts gestalten sich nun, im Gegensatz zu altem Material, sehr viel intensiver und abwechslungsreicher, auch wenn ich mir an so mancher Stelle ein bisschen weniger Hall gewünscht hätte. Dem entgegen steht natürlich der typische Black Metal Stil, der nun nicht mehr allzu monoton rüberkommt und durch die aggressivere Spielweise meiner Meinung nach sogar an musikalischer Emotion zugelegt hat. Oft erinnern die Tracks ein wenig an Depressive Rock à la GREY WATERS oder Songs von AMESOEURS, was wohl am treibenden Sound so mancher monotonen und lang gezogenen Riffs liegt. So gesehen ist ''Apathie'' wohl eines des besseren Post Black Metal Alben, die es derzeit gibt. Im Gegensatz zu den alten Sachen setzt KARG auf eine Atmosphäre, die sich langsamen Klangwelten entsagt und nun viel mehr auf einen aggressiveren Ton setzt und das mit klarem Erfolg. (Oliver Wilde)