Asaru - From The Chasms Of Oblivion CD

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Beschreibung

www.musikreviews.de = 11/15 Punkte: Unter dem Pseudonym Akaias war Frank Nordmann bis 2007 Sänger von AGATHODAIMON, seit 1995 bestand aber auch seine Black-Metal-Band ASARU. Von 1995 bis 2000 wurden zwei Demos und eine EP aufgenommen, als Nordmann dann aber 2007 nach Oslo übersiedelte, war nicht nur bei AGATHODAIMON Schluss für ihn, sondern zunächst auch mit ASARU. Mit neuen Mitgliedern wurde die Band 2009 wiederbelebt und das erste Album "Dead Eyes Still See", das 2006 noch im alten Line-up eingespielt wurde, kam doch noch zu Veröffentlichungsehren. Die Aufnahmen für das zweite, nun über Schwarzdorn veröffentlichte Album "From Chasms To Obliveon", begannen 2009 im bekannten Kohlekeller Studio. ASARU spielen klassischen Black Metal, der nicht verbirgt, dass die Haupteinflüsse aus Norwegen stammen und der von hymnisch-epischem Midtempo bis hin zur hektischen Raserei alles zu bieten hat, was man von einer guten Black-Metal-Platte erwartet. Die Riffs haben dabei ab und zu eine leicht thrashige Note, in den Melodien macht man zudem ein paar schwedische Elemente im Stile von Bands wie WATAIN, DISSECTION oder NAGLFAR aus. All das vermengt man auch gerne mal in einem Song, was für ein hohes Maß an Abwechslungsreichtum sorgt. Tempowechsel sind in so ziemlich jedem der neun Stücke an der Tagesordnung, die Übergänge zwischen den einzelnen Parts sind dabei aber nicht immer ganz fließend. Das Hörerlebnis wird dadurch aber kaum geschmälert. Nordmanns garstiges Gekrächze passt perfekt zur Musik, dabei fällt auf, dass die Verwendung der harten deutschen Sprache in "Nebel" zusätzlich für einen Aggressionsschub sorgt. Das norwegische "Fortapt I Dødens Favn" hat einen epischen Chorpart zu bieten, während das starke "Blind Obedience" sich zwar deutlich an IMMORTAL orientiert, aber trotzdem mit seinen Melodien einer der Höhepunkte auf dem Album ist. Wie bereits angedeutet, hat "From The Chasms Of Obliveon" alles, was es für eine starke Platte braucht, manches davon sogar im Überfluss. Da in den Songs wirklich viel passiert, wirken sie leicht überladen, weniger ist manchmal eben doch einfach mehr. So hätte eine straighte Blastspeed-Nummer ohne großartige Tempowechsel für Abwechslung sorgen können. Das Album hat darüber hinaus einen druckvollen, massiven Sound, bei dem die Gitarren manchmal übermächtig erscheinen und Bass und Schlagzeug die Luft nehmen. Doch auch hier gilt, dass diese Kritikpunkte nicht allzu schwer ins Gewicht fallen. FAZIT: Traditionsbewusster Black Metal skandinavischer Machart, abwechslungsreich, hymnisch, rasend, aggressiv und atmosphärisch. "From The Chasms Of Obliveon" ist trotz kleinerer Schwächen insgesamt ein gutes Album. (Andreas Schulz)