„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) Metal Zone (IT)
Pochi mesi fa Metalzone ha iniziato una collaborazione con la label tedesca,
“Einheit Produktionen”, foriera di band e dischi appartenenti a
quel ramo del black metal che va sotto il nome di viking metal ed io ho avuto
il piacere di recensire e conoscere i teutonici “Thrudvangar” recensendo
la ristampa del primo album “Anhetron” di cui ebbi a dire che in
esso la band si limitava a muoversi in territori Pagan/Viking già ampiamente
calpestati dai padri fondatori del genere (Einherjer, Mithotyn e Bathory) senza
sforzarsi molto di arricchire la propria proposta con scelte più personali
considerando questa scelta un peccato perché tracce quali “Die
Drachen Und Der Runenstein”, “Jul”, “Heilige Flamme”
e “Piraten des Nordens” dimostravano che la band fosse in grado
di camminare con le proprie gambe con egregi risultati.
Quello che adesso ho tra le mani è, invece, il secondo album della band
dal titolo, indicativo della proposta musicale, “Walhall” ed è
per me una grossa sorpresa perché è come se il combo germanico
avesse ascoltato e condiviso il mio disappunto (è ovvio che così
non è…) sfornando un album di grande interesse e ottimamente prodotto:
48 minuti di musica ben scritta e suonata, senza pecche evidenti e registrata
in maniera egregia; 48 minuti durante i quali ci si perde, sognanti, tra paesaggi
sconfinati teatri di sanguinose battaglie nel nome di Re e soprattutto Dei nordici
a cui sacrificare la propria eroica vita.
Oltre alla epica intro, sono testimonianze della convincente crescita della
band, la sinfonica e folleggiante “Asatru”, la coinvolgente e toccante
“Das Schwert Der Asen”, la malinconica e straordinaria title-track,
la sinistra cavalcata “Helheim” e la conclusiva “Die Heimholung”,
pezzo strumentale in cui le iniziali invocazioni ad Odino sono seguite da possenti
cori di guerra e da ottime tastiere.
Quelle stesse tastiere che hanno un ruolo fondamentale nella creazione di atmosfere
emotivamente struggenti e sofferenti facendo da sfondo mai invadente ad una
band tecnicamente preparata con un drummer eccellente e un vocalist dallo screaming
cavernoso in grande spolvero.
Musica di forte impatto atmosferico, musica solenne, musica fiera, musica germanica!
90/100
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) 13/15 - Legacy
Aus dem Anhaltiner Land, genauer gesagt aus dem dortigen Städtchen Cöthen
stammt dieses schwer ambitionierte Sextett. Eine verschworene Gruppe, welche
sich erneut anschickt, passionierte Anhänger von betont epischen Schwermetall-Sounds
in anhaltende Verzückungen geraten zu lassen – und die Chancen stehen
verdammt gut dafür, wie sich hier heraushören lässt. Der hochsolide
Albumvorgänger „Ahnenthron“ hatte die Wellen der Begeisterung
derart hoch und weit ins Land hereinbrechen lassen, dass die salzige Gischt
bis ins Hauptquartier des neuen Platten-Labels im brandenburgischen Drebkau
schlug. So was nennt man wohl Schicksal, denn von dort aus wird nun der überwiegend
begeisternde Nachfolger mit dem Titel „Walhall“ unters Thorhämmer
tragende Volk gebracht – und eine massive qualitative Steigerung kann
dieser teilweise ungestüm agierenden Heidenhorde erfreulicher Weise attestiert
werden. THRUDVANGAR zelebrieren auf diesem in der Tat herrlich souverän
instrumentierten Langspieler nämlich betörend stimmungsvollen Epic
Viking Metal der beseelten Sonderklasse – und dermaßen majestätisch
und erhaben wurde gar selten vorgegangen, das steht fest.
Mittels ausgeprägt starker Keyboard-Dominanzen, in der Art wie die guten
alten Sachen von Riger, beschwören die Cöthener Krieger eine weit
ausladende Stimmungsbandbreite herauf, die wohl getrost als fantastisch tituliert
werden kann. Fest entschlossen gespielte Saiten-Axthiebe und mitreißend
tosende Trommelvorgaben versetzen in genau die richtige Stimmung, um sich von
all den ergänzenden, betont besinnlich erklingenden und zum schwelgerischen
Träumen einladenden Parts verwöhnen zu lassen. Die Kompositionen sind
mit wahrlich gigantischen epischen Schüben versehen. Ihre stärksten
Momente haben THRUDVANGAR entweder in den triumphal inszenierten Momenten oder
wenn die Band mit ansteckend treibenden Rhythmen zielsicher auf den absolut
songdienlichen Punkt zurangiert. Der zurecht siegessichere Sechser spielt zwischen
den jederzeit bestens nachvollziehbaren Riff-Linien ziemlich gekonnt mit beinahe
sämtlichen Gefühlswelten, welche sich für eine heldenhafte Platte
wie diese anbieten. Am ehesten vermittelt sich dies der Hörerschaft, wenn
die Burschen eindringlich heroische Dramatiken mit auffallend ästhetischen
Klangbildern verbreiten – und das ist genau genommen der allerdickste
Pluspunkt von „Walhall“. Denn durch solcherlei wohlklingende, geradezu
orchestral anmutende Ummantelungen erfahren die mordsschweren Stromgitarren-Werke
der spielfreudige Truppe eine hoch erhebende Noblesse, die an manchen Stellen
so tief unter die Haut geht wie eine Tätowierung.
Massive Riff- und auch Tasten-Anklänge an die Schweden Thyrfing während
ihrer guten alten Zeiten mit dem zeitlosen Debütalbum oder dessen grandiosen
Nachfolger „Valdr Galga“ sind hier jederzeit deutlich zu vernehmen
– man höre nur die impulsiv eingesetzten Chöre dazu, welche
zum kollektiven Schwerterheben auffordern. Vereinzelte Einbußen in der
Kampfstärke erleidet die auditive Attacke der sechs Cöthener Nordmanns-Verfechter
lediglich durch den hin und wieder leidlich eindimensional angelegten Gesang
von Frontbarde Matze. Ob sich dieser Umstand jedoch wirklich als Mangel erweist,
hängt wahrscheinlich letztendlich von der Anzahl der Hördurchläufe
des vor Herzblut nur so triefenden Silberlings ab. Glühende Verehrer von
hochkarätigen Pagan-Kommandos wie beispielsweise XIV Dark Centuries sollten
auf diese vollkommen berauschende Veröffentlichung also gut vorbereitet
sein – denn „Walhall“ gleicht einem donnernden Walkürenritt.
Markus Eck
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) 9,5/10 - Metalglory
Wer Thrudvangar je live gesehen, dem muss ich nichts über die Qualitäten
der Cöthener erzählen. Egal wo sie hinkommen und wann sie spielen
? Begeisterung ist garantiert. Garant dafür sind natürlich auch die
Stücke des 2004 erschienen und selbstproduzierten Debüts „Ahnenthron“.
Spätestens seit den Auftritten auf Ragnarök und Ultima Ratio dieses
Jahr, war ich mir sicher, dass Thrudvangar ihren Platz in Walhall sicher haben.
„Walhall“ nennt sich auch das zweite Album und es ist mindestens
so prächtig wie die Ruhmes-Hallen in der Mythologie beschrieben werden.
Dieses Album ist die Musik zu der die Walküren die Einherjer nach Walhalla
geleiten und die Tapferen allabendlich Saehrimnir verspeisen und ihren Met trinken.
Episch, heroisch und emotionsgeladen zelebrieren Thrudvangar 47 Minuten lang
den Viking Metal, so wie er klingen muss. Treffender kaum einzusetzende symphonische
Keyboard-Klänge tragen die Melodien, zu denen die Gitarren ordentlich knacken,
die Drums nach vorne peitschen und denen Matze mit seinem nicht ganz alltäglichen
Organ mal grunzend mal sprechend die Stimme leiht. Ein in jeder Hinsicht großartiges
Album auf höchstem Niveau.
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) 7/10 P. - metal.de
"Walhall" - hier reibt sich Härte mit Melodie und Abwechslung
mit
Tradition. Diese Jungs könnten die nächsten MENHIR werden!
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) 8/10 P. - metalearth
Epischer, atmosphärischer Viking Metal, der von grandiosen Klangbildern,
ausgeprägten Keyboard-Passagen, ordentlichem Riffing und Hang zur Dramatik
lebt.
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) nocturnal hall 8,5/10 P.
Ich habe THRUDVANGAR vor etwas über einem Jahr auf der ersten Ultima Ratio
das erste Mal live gesehen und war auf Anhieb schwer begeistert von der Performance
und natürlich auch von den Songs. Diese entstammten damals fast alle dem
noch in Eigenproduktion erstellten, exzellenten Erstling Ahnenthron . Inzwischen
haben THRUDVANGAR verdientermaßen einen Plattenvertrag bei Einheit Produktionen
ergattern können und mit dem neuen Album Walhall noch eine Schüppe
draufgelegt.
Positiv fällt sofort auf, dass sich die Produktion schon einmal um einiges
verbessert hat. Der Klang von Walhall ist meinem Empfinden nach um einiges satter
als beim Vorgänger. Am musikalischen Konzept der Sachsen-Anhalter hat sich
aber glücklicherweise nichts Entscheidendes verändert, was schon bei
den ersten Tönen durch das sehr melodische und bombastische Intro angekündigt
wird. Walhall ist sehr episch angelegt, wobei ein großer Teil der Melodieführung
vom sehr präsenten Keyboard übernommen wird, was den meisten Songs
eine majestätische Breite verleiht. Mit dem Track Walhall ist sogar so
etwas ähnliches wie eine Ballade vorhanden, die mit relativ sparsamem Gitarreneinsatz
auskommt und zu großen Teilen von getragenen, weitläufigen Melodien
dominiert wird. Dennoch kommt auf dem gesamten Album auch die Gitarrenfraktion
nicht zu kurz, in diversen Songs, beispielsweise dem zweiten Stück Asatru
oder auch dem stampfenden Helheim geht es schon ziemlich treibend zur Sache.
Am besten gefallen mir auf Walhall allerdings die beiden Stücke ganz am
Ende vor dem Epilog Heimholung . Bei diesen sagt mir besonders zu, dass Sänger
Matze, dessen Stimme ohnehin schon ziemlich eindrucksvoll klingt, in diesen
sehr variabel zur Sache geht und gerade bei den beiden Refrains alles aus sich
rauszuholen scheint. Das Album schließt, ähnlich wie es angefangen
hat, mit einem fast nur vom Keyboard bestrittenen atmosphärischen Outro
das (zugegebenermaßen recht plakativ *g*) von einigen „Odin!“-
Rufen eingeleitet wird.
Mit Walhall sind THRUDVANGAR ihrem Stil treu geblieben, ohne jedoch eine Kopie
des Vorgängers abzuliefern. Man kann den Jungs dabei bei sämtlichen
Songs die Begeisterung sowohl für die Musik als auch die mythologisch geprägten
Inhalte anhören. Die epischen Klänge auf Walhall verleiten wahrlich
zum Schwenken der Methörner. Das Album strotzt nur so vor erhabenen Melodien,
schafft es jedoch, diese mit der nötigen Härte zu kombinieren, um
keinen Kitsch aufkommen zu lassen. Sehr stark und 8.5/10 gibt’s von mir
dafür!
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) necroweb
Das Intro auf "Walhall" stimmt den Hörer ein in ein Land voller
Sagen und Mythen, Kämpfe und Schlachten. Thrudvangar aus Deutschlands Osten
existieren in der jetzigen Form seit 2005, die Jahre davor waren geprägt
von Besetzungswechseln. Auftritte auf Festivals, wie beispielsweise dem Ragnarök,
bescherten der Band einen guten Ruf im deutschen Viking Metal Land. Mit "Walhall"
erscheint nun, zwei Jahre nach "Ahnenthron", das zweite Album. Geboten
werden Songs, die vor Kampfeslust und Siegeswillen nur so strotzen. Treibende
Gitarren und eine gewisse Aggressivität in Matzes Stimme bringen das Flair
des Viking Metals gut rüber, deutsche Texte vereinfachen dem Hörer
das Verstehen. Da erzählt man uns in "Asatry" von Barden, von
Seefahrten und Schlachten, entführt uns in "Kriegernacht" in
eine vom Mondschein hell erleuchtete Nacht oder lässt uns in "Walhall"
Rast machen. Die Reise wird untermalt durch treffende Melodien, in denen teilweise
die Keyboards drohen überhand zu nehmen. Stellt man Vergleiche mit nordischen
Viking Kapellen an, riskiert man, dass Thrudvangars Sound etwas abflacht. Lässt
man aber Thrudvangar für sich stehen, vermögen sie durchaus zu überzeugen,
einzig an den Keyboards hätten sie etwas sparen dürfen. Auch wirkt
das Coverartwork etwas überladen. Wir sehen Schwerter, Ritterhelme und
den Hammer Thors. Weniger ist manchmal mehr. Thrudvangar schaffen Melodien,
wie sie dem Viking Metaller gefallen, sie nehmen den Hörer mit in die Welt
Odins, und wir schliessen uns gerne ihren Gefährten an.
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) iron page
Ohne die CD eingelegt zu haben, wird mir beim Anblick von „Walhall“
der deutschen THRUDVANGAR recht schnell klar, was die Stunde geschlagen hat,
zumal außerdem Einheit Produktionen als klares Indiz und Label auftaucht.
Aus dem ostdeutschen, beschaulichen Köthen kommend legen die Wikinger ein
technisch gereiftes Pagan bzw. Viking Metal Album vor, welches auch in Sachen
Sound einigermaßen stimmig und druckvoll klingt. Jedoch hätten die
Gitarren unbedingt mehr Schmackes und Verzerrung benötigt, da sie stellenweise
leider zu dünn sind oder gar wie beim fünften Track „Walhall“
melodiespielenderweise leicht verstimmt klingen, was einfach nicht passieren
darf. Sei es drum, THRUDVANGAR werden in Kürze mit Bands wie MENHIR, ODROERIR,
MENHIR, NOMANS LAND und EQUILIBRIUM in einem Atemzug genannt werden, deren spielerische
Klasse sie bereits auf ihrem zweiten Longplayer erreichen, wenn auch immer noch
eine deutliche Verwandschaft zum Underground anzumerken ist, was sich vereinzelt
in den zum Teil zu oft wiederholten und etwas konstruiert wirkenden Parts ausdrückt,
was aber nicht wirklich tragisch ist. Wirklich gut finde ich, dass die Jungs
zum Teil eine gute Death Metal Kante vorweisen können, die den Songs den
nötigen Drive verschaffen und das Drachenschiff mit ordentlich Wind in
den Segeln nach vorne pustet. Die Keyboards sind zum Glück recht dezent
eingesetzt worden und erzeugen eine Atmosphäre, die von Gitarren so nicht
zu realisieren gewesen wäre. Die deutschen Texte wissen zu gefallen und
trotz mächtigen Stimmtiefgangs ist vieles noch wunderbar herauszuhören.
„Das Schwert der Asen“ sticht als zum Teil balladeske Nummer deutlich
positiv hervor und zeigt wohlüberlegte Stimmungswechsel auf, die den Track
spannend halten. Das Wikinger- bzw. Eddakonzept der sechs reifen Burschen ist
omnipräsent und ausdrucksreich umgesetzt worden. Unter dem Strich eine
gelungene Pagan bzw. Viking Metal Scheibe mit ausbaufähigem Gitarrensound.
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood)
Aus Sachsen kommt neuer Stoff für alle Anhänger epischen Viking
Metals. Thrudvangar nennt sich der Sechser, der bereits vor einiger Zeit mit
der Eigenproduktion „Ahnenthron“ auf sich aufmerksam machen konnte.
Da mir dieser erste Output leider nicht bekannt ist, kann ich Vergleiche „Wallhalls“
mit dem Debüt leider nicht vornehmen, kann euch aber versichern, dass „Wallhall“
Genrefans keinesfalls enttäuschen wird. Episch, dramatisch, atmosphärisch,
oft getragen, so kommt er daher, der zumeist hochmelodische Viking Metal Thrudvangars.
Wobei die Melodien zuhauf über das oft dominierende Keyboard entwickelt
werden. Zwar gibt es auch feines Riffing auf „Walhall“ zu hören,
jedoch klingen die Saiteninstrumente nie frostig-kalt, was die Combo, auch unter
Berücksichtigung des dominanten Keyboards, zu einem eher softeren Vertreter
des Subgenres Viking Metal macht. Genau genommen könnte man darüber
streiten, ob Viking Metal überhaupt das passende Label für diese Musik
ist. Lyrisch hat man sich zwar dem Heidentum unserer Vorväter gewidmet,
worauf schon allein Songtitel wie „Asatru“, „Das Schwert der
Asen“ oder „Walhall“ schließen lassen, aber von der
Aggression und Brutalität einer Band wie beispielsweise Enslaved ist man
weit entfernt. Auch Vergleiche mit anderen Genrevertretern verbieten sich teilweise,
weshalb wir diese ganzen Vergleiche mal außen vor lassen und zu dem Schluss
kommen, dass Thrudvangar es in ihrer relativ kurzen Discographie geschafft haben
recht originell zu klingen. Einen guten Anteil daran hat auch Sänger Matze,
dessen Stimme oft genug eher Death Metal- denn Black Metal-lastig klingt. Jedenfalls
ist es dem sächsischen Sextett gelungen, vom stimmungsvollen Intro über
das hymnische „Kriegernacht“ bis hin zum überlangen Outro „Die
Heimholung“, ein gutes und vor allen Dingen eigenständiges Werk heidnischen
Metals zu kreieren. Lediglich der pathetische Refrain im Track „Das Schwert
der Asen“ sagt mir gar nicht zu. Dafür entschädigt allerdings
das direkt darauf folgende, sehr aggressive und das Highlight der Scheibe darstellende
Titellied. Da die Produktion – abgesehen von einigen wenigen, in meinen
Ohren nicht 100%ig gelungenen Drum-Passagen – in Ordnung geht, gibt es
8 Punkte.
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) evilized 94/100 P.
Endlich mache auch ich mal Bekanntschaft mit Thrudvangar, jener Gruppe, von
der einem, wenn man mal was hört (was leider nicht allzu oft der Fall ist),
nur Positives berichtet wird.
"Ahnenthron", so der mächtige Titel des Debuts aus dem Jahre
2004, habe ich mir jedenfalls bereits geordert und ich werde die Wissenslücke,
die bei mir noch neckisch klafft, alsbald schließen. Und das mit Freuden,
aus einem inneren Antrieb heraus, wie er nur von wirklich herrlicher Tonkunst
hervorgebracht werden kann. Ich meine – hey, nicht, dass ich nicht bereits
sowieso schon genug Neuveröffentlichungen hier rum liegen hätte, der
Tag hat 24 Stunden, da kann man bei einer durchschnittlichen Dauer von 45 Minuten
32 Alben am Tag konsumieren!
Doch zurück zur Sache, und damit „Walhall", dem nunmehr zweiten
Album der Cöthener Nordland-Connaisseure. Was ist es, dieses Album –
selten war eine Frage wie diese so leicht zu beantworten. „Walhall"
ist die mittels Tönen heraus gemeißelte Größe des Göttersitzes,
pompös, erdfarben-bunt erstrahlend, und einfach ziemlich, ziemlich dick.
Viking Metal, so wie er sein soll, will man beinahe behaupten. Dass dieses Genre
die etwa für Black Metal typische Skepsis gegenüber dem Keyboard nicht
teilt – wer dies bezweifelt bekommt hier eine sehr überzeugende Nachhilfestunde.
Ich kann zwar viele verstehen, die Keyboards im Metal kritisieren, und bei vielen
Bands sehe auch ich vor lauter schwarzweißen Hartplastiktasten die schwingenden
Stahlsaiten nicht mehr und dann ist’s vorbei mit meinem Verständnis.
Lange Rede, kurzer Sinn, denn die Frage stellt sich bei Thrundvangar einfach
nicht. Zum Glück.
Auf den Gitarren glitzert noch der Morgentau, so frisch hören die sich
an; Drums, die auf die Gelenke wirken wie Epinephrin auf die Pumpe; und nicht
zuletzt eine makellose Vokalperformanz. Das muss wahrlich Walhalla sein.
Thrudvangar machen da weiter, wo Thyrfing (allerspätestens) nach „Valdr
Galga" aufgehört haben, wo Falkenbach und Summoning schon feiernd
um die Festtafel sitzen und wo Einherjer niemals hingelangt sind. Keine Frage
– hier gehen mit den beiden Daumen auch gleich beide Fäuste hoch.
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) sounds2movie
Pagan und Viking Metal erfreut sich in letzter Zeit einer immer größeren
Beliebtheit. Davon zeugt vor allem die Tatsache, dass es immer mehr Bands gibt,
die sich dieser musikalischen Marschrichtung verschreiben und auf ihren Alben
Wikinger, nordische Götter und dergleichen besingen. So auch Thrudvangar,
die seit 1998 existieren und mit "Walhall" ihr zweites Album unters
Volk bringen.
Schon mit dem 2004 veröffentlichten Debütwerk "Ahnenthron"
konnten Thrudvangar die Aufmerksamkeit der Szene auf sich ziehen. Was zur folge
hatte, dass die Band unter anderem beim Ragnarök und beim Ultima Ratio
Festival auftreten konnte, um dort Wikinger und Wikingerinnen mit ihrem Sound
in ferne Zeiten zu entführen. Und nun wird mit "Walhall" abermals
zur Reise in eine vergangene Ära eingeladen, um dort Nordmännern und
uralten Göttern zu begegnen. Thrudvangar bedienen sich hierfür bei
gängigen Genre-Zutaten, wie man sie so auch bei den Kollegen von Equilibrium
zu hören bekommt. Will heißen, dass Thrudvangar einen leichtfüßigen
musikalischen Mix zelebrieren, bei dem sich schnelle und langsame, harte und
schunkelfreudige Passagen abwechseln. Einzig bei der Wahl der Sprache beschreitet
die Band teilweise einen ganz eigenen Weg, der aber einen leicht diffusen Eindruck
hinterlässt. So wird bei "Das Schwert der Asen" nicht nur Deutsch
sondern auch Englisch gesungen, was den ansonsten gelungenen Song ein wenig
uneinheitlich wirken lässt. Ansonsten wird aber hauptsächlich auf
die Deutsche Sprache zurückgegriffen, was den Kompositionen im Gesamten
auch sehr gut zu Gesicht steht. Dennoch fällt einem beim Anhören von
"Walhall" auf, dass das Album erst in der zweiten Hälfte bzw.
nach dem epischen Titeltrack so richtig in Schwung kommt. Dann aber kann die
Band mit Stücken wie dem beschwingten "Blut und Feuer", dem düster
erhabenen "Helheim" oder dem treibenden "Grönland"
durchweg überzeugen. Was auch dafür sorgt, dass es sich bei "Walhall"
um eine unterhaltsame und kurzweilige Angelegenheit handelt.
Zwar gelingt Thrudvangar mit "Walhall" noch nicht der ganz große
Wurf, aber die Band befindet sich definitiv auf dem richtigen Weg. Wenn bei
der nächsten Veröffentlichung das Songniveau weiter auf diesem Weg
kultiviert wird und zusätzlich auf die Vermischung der Sprachen verzichtet
wird, dann kann man sicherlich mit einem starken Werk rechen. Doch im Moment
bleibt festzuhalten, dass es sich bei "Walhall" um ein solides Album
handelt, dass allen Fans dieser Musik durchaus gefallen könnte.
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) powermetal.de
THRUDVANGAR haben sich in den letzten zwei Jahren durch ihr starkes Debütalbum
"Ahnenthron" und ihre zahlreichen starken Live-Auftritte einen guten
Namen in der Pagan und Viking Szene erarbeitet. So durfte man also auf die zweite
Langrille der Heiden aus Sachsen-Anhalt, die den Namen "Walhall" trägt,
gespannt sein. Die Trademarks sind die schon bekannten: Guter und epischen Viking/Pagan
Metal, mit teilweise schön arrangierten Keyboards und die unverkennbare,
tiefe Reibeisenstimme von Sänger Matze.
Dabei geht das Sextett etwas langsamer und epischen an die Sache heran als noch
auf dem Vorgänger. Die Songs sind alles in Allem durchaus Souverän
arrangiert, auch wenn das Keyboard speziell zu Beginn des Albums die Melodieführung
übernimmt. Trotzdem sind die ersten beiden Songs 'Asatru' und 'Kriegernacht'
richtig gut gelungen, wobei besonders letzterer mit tollen Chören, einer
interessanten Melodie und einem ordentlichen Doublebassgewitter zu gefallen
weis. Das darauf folgende 'Das Schwert der Asen' ist aber leider der totale
Griff ins Klo geworden: Mag er zu Beginn mit einer guten Melodieführung
und einem sehr
einprägsamen Refrain zu gefallen, vergeht dieser Eindruck doch recht schnell,
und der Song fängt echt an zu nerven. Besonders schlimm ist hier der Kinderreim-Refrain
("Das Schwert der Asen liegt fest in der Hand, geschmückt mit Gold
und Runen am Rand.") der in Sprechgesang dargebracht wird, und mich eher
an ein Nickolausgedicht aus meiner Jugend erinnert, als an einen ordentlichen
Metal Song. Dass dazu auch noch ein englischer Text kommt (abgesehen vom Refrain),
lässt einfach kein gutes Zeugnis über 'Das Schwert der Asen' zu.
Dies bleibt aber, zum Glück, der einzige Ausrutscher von THRUDVANGAR auf
der Platte, denn die darauf folgenden Songs steigern sich erheblich. So ist
der gleich darauf folgende Titeltrack 'Walhall' eine genial epische Nummer,
deren Text echt unter die Haut geht. Doch die beiden eigentlichen Höhepunkte
von "Walhall" sind 'Helheim' und 'Odin's Jungfern'. 'Helheim' dürfte
der neue Mitgrölhit bei Live-Auftritten werden. Der Song beginnt mit einem
richtig düsteren Keyboard-Arrangement, und behält auch über die
gesamte Spielzeit die dunkle Stimmung bei. Nach und nach treten dann auch die
Saiteninstrumente in den Vordergrund, um dann einem klasse Refrain Platz zu
machen-toll! Wie man Sprechgesang besser einbindet, als bei 'Das Schwert er
Asen' zeigen die Anhaltiner bei 'Odin's Jungfern' bei dem gerade dieser Refrain
zu gefallen weis. Sie wissen also doch wie man's macht. Zum Abschluss gibt es
mit 'Die Heimholung' auch noch ein richtig schön träumerisches Outro,
so dass mein Fazit trotz der vereinzelten Schwächen doch positiv ausfällt.
Fazit: THRUDVANGAR ist mit "Walhall" ein wirklich guter Nachfolger
für ihr starkes Debütalbum gelungen, auch wenn mir "Ahnenthron"
einen tick besser gefällt. Trotzdem ist die Platte für jeden Pagan/Viking
Fan eine sichere Investition. Wer auf epischen und melodischen Viking Metal
steht, der auch die Härte nicht vernachlässigt, darf bei THRUDVANGAR
getrost zugreifen.
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) metal2metal
Mit Walhall liegt mir bereits der zweite Output der Deutschen Band Thrudvangar
vor. Und was soll ich schreiben: Nach einem für solche Bands typischen
epischen Keyboard- Intro legen die Jungs in typischer Viking-Manier los. Und
das sogar sehr gut. Die Songs überzeugen allesamt durch einen Hymnenartigen
Charakter und Keyboard und Gitarren wechseln das ein oder andere mal die Melodieführung.
Die Geschwindigkeit der Tracks pendelt meist irgendwo im Midtempo- Bereich,
wobei die ruhigen Passagen oft auch auf auf Black Metal typische Gitarrenläufe
treffen ohne jedoch überladen zu klingen. Innerhalb der Tracks werden auch
des öfteren Clean Passagen oder auch Chöre eingespielt die die Wirkung
der variationsreichen Vocals noch unterstreichen. Überhaupt: Der Sänger
tut dieser Band richtig gut und der variable Gesang zwischen rauhem und clean
Gesang und auch der passende Keyboard Einsatz heben diese Band aus dem Standart
Einheitsbrei hervor. Übrigens sind auch alle Texte in Deutsch gehalten,
was den Mettrinkern das mitgrölen deutlich erleichtern wird.Up the horns!
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) magazin darkness 8,5/10 P.
THRUDVANGAR gibt es seit 1998; noch nicht lange also… ein Album haben
die deutschen Barden bisher herausgebracht: „Ahnenthron“. Viel gelobt,
traten sie an einigen Festivals in den vergangenen zwei Jahren auf und sind
für ihr eines Album doch ziemlich bekannt. Ist das neue Album „Walhall“
nun weiterhin erfolgsversprechend? Ja, das ist es… ob das wirklich gut
ist, ist eine andere Frage.
Nach einem reinen Keyboard-Einspiel (welches geradezu vor Epik trieft) und dem
ersten Lied, dass man getrost überspringen kann, geht’s los.
Das Album erinnert im Stil sehr an das einzige Equilibrium-Album. Viele epische
Keyboard-Klänge, meist schnelles Tempo… der Gesang ist jedoch ein
wenig tiefer.
Was macht man mit so einer Platte? Rein vom Hör-Spass her ist das ganze
einwandfrei. Die Synth-Sounds machen aus dem rohen Vocals und den harten Gitarren
ein schönes, episches Spektakel, der großteil der Lieder (3 bis 9)
ist schön anzuhören – der Rest? Naja, wer endloses, kitschiges
Keyboard-Gedudel mag, ist hier sowieso richtig.
Was mich jedoch stört, ist das ewige Dreschen auf die „Epik-Pauke“.
Auf Teufel komm ‘raus, mit möglichst viel Keyboard, wird bei jedem
Lied eine epische Stimmung herbeigezwungen, dass auch schon beim ersten Hören
jeder noch so unerfahrene Hörer Spass dabei hat… ob das gut oder
schlecht ist, mag jeder für sich entscheiden. Lächerlich wird’s
beim dritten Lied, der gesprochene Refrain ist doch ein wenig sehr gezwungen.
Aber schlecht kann man das Album nicht finden, jedes Durchhören macht
auf’s neue Spass. Die Stimmung ist fröhlich, kampfeslustig, in wenigen
Liedern aber auch voller dunkler, melancholischer Hoffnung. Bei mir persönlich
war es der Fall, dass ich das Album schon oft gehört hatte und danach im
Urlaub war. Ich hatte ständig irgendeine Melodie des Albums im Kopf, nach
dem Zurückkommen macht das Album Spass wie nie zuvor. Abwechslungsreichtum
herrscht im Epik-Brei.
Fazit: Ein gutes Album, vor allem für Equilibrium-Fans. Wer aber nicht
auf allzu übertriebene Epik im Pagan Metal wie z.B. bei Black Messiah oder
Equi steht, kauft sich das Ding besser nicht.
„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) the-pit.de 9/10 P.
Ich sag nur: Hoch die Tassen …äh, ich meine die Methörner!!!
Nach Thrudvangars erstem umjubelten Wikinger-Meisterstück „Ahnenthron“
rotiert nun „Walhall“ in meinem CD-Player und ich ärgere mich
gerade ein wenig, keinen Met mehr im Hause zu haben.
Hier liefern uns die Jungs von Thrudvangar aus dem sächsischen Cöthen
Viking Metal, wie ich mir ihn anders nicht vorstellen kann: ich möchte
es heroisch nennen, wie die Geschichten erzählt werden. Geschichten deshalb,
da die Songs durch ein Intro und ein Outro eingerahmt werden, also quasi einen
Prolog und einen Epilog aufweisen. Auf diesem Album heißt das Motto: Leinen
los und ab in die Schlacht!
Das Intro beginnt super atmosphärisch und bringt dadurch jeden in Stimmung,
sofort alles stehen & liegen zu lassen, um mit den Wikingern an Bord zu
gehen, um Abenteuer zu bestehen. Dann geht´s bei „Asarty“
aber auch schon volle Kraft voraus. Matzes variable Stimme passt sich perfekt
in das Gesamtkonzept der Musik Thrudvangars ein. Auf „Kriegernacht“
ist es eine wahre Freude, diese schrabbelnden Gitarren zu hören in Kombination
mit diesen Melodien und über allem der Gesang, der mal erhaben, mal heftig
growlend und fast Black Metal-like rüberkommt. Außerdem erinnern
mich manche Passagen in diesem Song an feinsten Black Metal, den ich auch dann
am besten finde, wenn er mit solcher Erhabenheit vorgetragen wird. Und auch
die Chöre verstärken in Kombination mit den Keyboards diese Momente
der Erhabenheit. Die Leadmelodie von „Das Schwert der Asen“ hat
sich sicherlich ganz schnell in Eurem Gehirn festgesetzt, da wette ich drauf!
Und auch wieder diese geil schrabbelnden Gitarren, dazu Matze, der mal growlt,
mal Sprachgesang zelebriert.
Der Titeltrack „Walhall“ geleitet über ein ruhiges Intro direkt
in die glorreichen Ruhmeshallen … äh, ich glaube, die Scheibe hat
mich jetzt schon vollends in ihren Bann gezogen …ich meine natürlich,
dass das ruhige Intro überleitet in das Hauptthema des Songs. Um die Stimmung
voll aufzubauen, setzt man hier größtenteils auf Midtempopassagen
und hymnenhafte Melodien. Absolut würdiger Titelsong!
Bei „Blut Und Feuer“ ist das Tempo dann wieder flinker, die schon
vorher erwähnten schrabbelnden Gitarren sind auch wieder mit von der Partie,
was einfach nur klasse klingt.
„Helheim“ startet gleich von Beginn an mit einer gewaltigen dominierenden
Klasse und majestätischen Power. Auch hier schaffen es die Jungs wieder
großartig, ihre Mucke in Szene zu setzen.
Und ab geht´s an einem über 30C° heißen Tag nach „Grönland“
… ja, nehmt mich bitte mit! Ach schade, ich höre ja nur die CD und
sitze immer noch hier in dieser Gluthitze … man könnte diesen Song
auch fast schon beschreiben als melodisches Black Metal-Stück.
Auch das Stück „Odins Jungfern“ ist absolut unverwechselbar
Thrudvangar! Ich glaube, so überzeugend und echt können nur diese
Jungs ihre Heldenepen erzählen!
Das Outro, oder ich sag besser: der Epilog „Die Heimholung“ macht
einem das Herz schwer ob der traurigen Melodie, die ein Mal mehr absolut majestätisch,
episch und grandios ist.
Jetzt bleibt das Warten auf eine hoffentlich baldige Tour der Jungs, denn „Walhall“
live auf der Bühne zu erleben, wird zum Pflichtprogramm eines jeden Viking
Metal-Fans. Ich für meinen Teil, eine der Jungfern Odins, will mir das
auf keinen Fall entgehen lassen.
Mein Fazit: DAS Viking Metal-Album des Jahres! Heroisch, Heldenhaft, Haben
müssen!