Neues Album von Ahnengrab im Herbst

28.07.2018

AhnengrabAhnengrab wurde im Frühjahr 2006 unter anderem von Tibor C., Christoph H. und Christoph L. in Frankfurt (Oder) gegründet. Die zu dieser Zeit noch sehr jungen Musiker schrieben sich Black / Pagan Metal auf ihre Banner und arbeiteten umgehend an eigenen Songs. Nach einigen Besetzungswechseln und einer kurzen Phase der Findung wurden ab Mitte 2007 die ersten Auftritte im Raum Berlin und Brandenburg absolviert. Die Band, zu der nun auch Tom W. und Johannes T. gestoßen sind, spielte von Anfang an größtenteils eigene Songs und erhielt bereits nach wenigen Auftritten einen Plattenvertrag. Das Verfassen von Material ging zügig voran und so konnte am 13. September 2008 auf dem 2. Wolfszeit Festival die Record-Release Party zum gleichnamigen Debüt gefeiert werden. Das Album spiegelt den damaligen Entwicklungsstand wider und stand, trotz guter Verkäufe, in der Kritik musikalisch und soundtechnisch nicht ganz ausgereift zu sein.

Durch die Veröffentlichung des ersten Albums erlangte man die erste überregionale Bekanntheit durch Auftritte wie auf dem Paganfest in Dortmund. Es wurden auch vermehrt erfolgreiche Konzerte im Ausland, vor allem in Frankreich, Österreich und der Schweiz gegeben. Im Jahre 2011 widmete sich die Band intensiv dem Komponieren neuer Musik und so erschien am 17. Februar 2012 das Werk „Omen“ auf dem neuen Label Einheit Produktionen. Der größte Unterschied zum Erstlingswerk ist der Sound, da Omen von Eric Krause aufgenommen, gemixt und gemastert wurde. Mit ihm hat sich die Band die Zeit genommen auch kleine Details sauber auszuarbeiten. Verfeinert wurde das Album durch Mitglieder des Staatsorchesters Brandenburg an Celli, Bratschen und Violinen. Dabei ist sich die Band stilistisch treu geblieben, beschreitet aber gleichzeitig auch neue Wege und erweitert ihren musikalischen Horizont deutlich. Auch kompositorisch wurde aus den Fehlern des Debuts gelernt und die vermeintliche schwäche zur Stärke gemacht. Für das Artwork wurde erneut Ingo Tauer verpflichtet.

Nach Omen spielte die Band wieder einige Auftritte und begann bereits während dieser Zeit mit dem Songwriting für das dritte Album. Während dieser Zeit trennten sich die Wege mit dem alten Bassisten und man konnte den noch aus frühen Zeiten bekannten Tom J. für sich gewinnen. Nach mehreren Clubtouren wurde vermehrt auf kleineren Festivals in Deutschland gespielt und das Schreiben der Songs blieb auf der Strecke. Aus privaten Gründen wurde es für die Band immer schwieriger Zeit zu finden, um sich dem kreativen Prozess zu widmen. So kam es, dass man 2015 den letzten Auftritt spielte und sich Mitte 2016 in die Agordas Studios in Dresden zu André Groschopp (Agordas) begab. Während dieser Zeit gab es weitere Besetzungswechsel und man gewann Sebastian Goldberg von der Dresdener Death Metal Band Agonize für das Session Drumming, welcher grandios seinen Teil zu den einzigartigen Songs des dritten Albums leistet.

Jahre des Songwriting und der ausgiebige Besuch in einem rennomierten Tonstudio münden in dem fast 60 Minuten langen Opus „Schattenseiten“. Die offizielle Veröffentlichung ist am 26.10.2018 auf Einheit Produktionen und erste Resonanzen machen bereits Lust auf mehr:

"Mit dem Anspruch, sich selbst mit jedem Album zu steigern und die technischen Fähigkeiten anzuziehen, stimmen Ahnengrab nunmehr nach diversen, musikalischen Konstanten ­einen melancholischen Ton an.

Gepaart mit hellen Akustik-Arrangements und treibenden Gitarren-Riffs entstehen so eingängige Songs, die unter anderem durch die Drums das Tempo oben halten und dem Opus eine zusätzliche Kontur verleihen.

Somit holen instrumentale Finessen und zerlegende Härte dieses Album aus dem Verborgenen und stellt seine Vorgänger in den Schatten."

Darüber hinaus wird das Cover, Artwork und Merchandise von Zippi44 gestaltet.


Diskographie:

  • Ahnengrab (2008)
  • Omen (2012)
  • Schattenseiten (2018)

https://www.facebook.com/ahnengrabofficial