Kamaedzitca - Dzezi Lesa CD

Artikelnummer: 10328


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Beschreibung

www.metalmessage.de = 9/10 Punkte: Einen richtigen Pagan Metal-Leckerbissen haben wir hier ? zwar ungewöhnliches, aber überaus reizvolles Material aus der weißrussischen Republik Belarus enthält dieses tolle Album, welches hier in Deutschland noch relativ unbekannt sein dürfte. Damit sich dies ändert, soll euch ?The Forest Childrens? im Folgenden näher gebracht werden. Das naturverbundene Wald-Quintett liefert auf dieser mit stimmungsvollem Front-Cover und Layout versehenen Scheibe mit dem wohl eindeutig interpretierbaren Titel zehn enorm eigenständige Kompositionen ab. Die vielen zauberhaften Melodien packen schon beim Erstkontakt kraftvoll zu, so macht sich bei entsprechender Neigung an dieses Genre rasch Faszination breit. Diverse Death Metal-Einflüsse sind vor allem beim überraschend ruppigen und tief gegrollten Gesang herauszuhören, welcher ausschließlich in russischer Sprache veräußert wird. Damit hebt sich die Band massiv von den bekannteren Erfolgsformationen dieser speziellen Richtung, wie beispielsweise Moonsorrow oder Ensiferum, bewusst oder unbewusst ab. Auch vielerlei heroische Klargesänge, stellenweise auch im effizienten Chorformat, sind hier eingebracht worden. In Verbindung mit zahllosen eingängigen Folk-Einsätzen und -Melodien entstand trotzdem oder gerade deswegen eine bezwingende musikalische Mischung. Die neben allerlei auffallend stilvoll injizierten Keyboard-Epen ergänzend dargebotenen Flöten erklingen genussvoll unaufdringlich, mit den Akustikgitarren kreieren Kamaedzitca wahre Bilderbuchstimmungen. Zehn verdammt abwechslungsreiche Kriegerlieder mit differenzierter Gitarrenarbeit und herrlich harmonischen Soli also, deren jederzeit beseelter Stilistik man deutlich anhört, dass Kamaedzitca sich aufgrund ihrer geografisch eher abseitigen Lage vom internationalen Metal-Musikzirkus weitab aller Trends in Sachen extremer Musik entwickelt haben. Auch sämtliche Spielgeschwindigkeiten, von erhaben vor sich hin stampfenden Hymnen über erdiges Midtempo bis zu energetisch vorpreschenden Rhythmusgranaten decken diese fünf talentierten Belarussen mit spielerischer Leichtigkeit ab ? und das alles, ohne dabei zu irgendeiner Sekunde unentschlossen auf mich zu wirken. Letztere Einschätzung kennen und lieben Insider von den ebenfalls aus Russland stammenden Extrakönnern Pagan Reign. Der letzte Song auf ?The Forest Childrens? ist eine zwar eher besonnen instrumentierte und gesungene, aber deswegen nicht minder ehrlich und stolz vorgetragene Pagan Metal-Hymne geworden ? eine Coverversion des Songs ?Twilight Sun? ihrer Landsmänner Gods Tower von derem ´97er Album ?The Turns?.