Folkearth - Father of Victory CD

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Beschreibung
4/10 Punkte: www.metalmessage.de = Eine echte Überraschung, und leider im absolut negativen Sinne, wurde dieses neue Studioalbum des einschlägig bekannten multinationalen Viking Metal-Projektes für mich. Zwar bietet auch „Father Of Victory“ die bewährte Folkearth-Mischung aus Viking, Pagan- und Folk Metal-Zutaten, doch gerieten den Beteiligten die aktuellen Lieder nur allzu sperrig und merklich viel zu wenig bis teilweise gänzlich uninspiriert. Markante Stromgitarren-Riffwände also, erdig geschlagenes Getrommel sowie allerlei Kreisch- und Klargesang aus nicht allzu inbrünstig in die Pflicht genommenen Manneskehlen, zuweilen mit additionalem entrückten Weibergeträller. Und das alles auch noch im diesmal eher massiv pflichtschuldig pseudoepisch anmutenden Kombinat mit ärgerlich diffus erklingenden Tonfolgen-Fragmenten. Von Letzteren bleibt keine einzige bei mir im Ohr hängen, nicht mal ansatzweise – von ganz wenigen Glanzlichtern mal ganz abgesehen. Aber Letztere kann man bei dieser Scheibe wohl wirklich an der linken Hand abzählen. Zu verwirrt, zu unüberlegt, zu halbgar und alles in allem viel zu wenig griffig erscheint mir das Ganze letztlich insgesamt. Der verantwortliche Grund für diese herbe Enttäuschung? Nun, zum einen sind die talentierten Mannen von Forefather und auch Hordak beispielsweise nicht mehr bei Folkearth-dabei, zum anderen leidet die Musik beziehungsweise die Besetzungs-Konzipierung von Folkearth mit der Zeit eben unter argen Verschleiß- und Abnutzungserscheinungen. Es kann wohl eben auf die Dauer einfach nicht gut gehen, wenn ständig nur noch schubweise MP3-Dateien mit sprunghaft erstellten Ideen-Ansätzen beziehungsweise kompositorischen Teilpassagen unter den Folkearth-Machern auf dem Email-Wege hin und her gesendet werden. Die Platte ist ein absoluter Rückschritt, das steht jedenfalls für mich fest, der ich profunder Kenner und Liebhaber der Band seit ihren einstigen Anfängen bin. „Father Of Victory“? „Mother Of Mediocrity“ wäre ein viel besser angebrachter Plattentitel für diese recht schlappe Leistung. © Markus Eck (13.03.2008)