Fimbultyr - Gryende Tidevarv CD

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Beschreibung

8/10 Punkte www.metalmessage.de = Bereits mit ihrem überraschend hochwertigen 2006er Demo ?Ändlösa Frågor? konnten diese Schweden mich höchst positiv auf sich aufmerksam machen ? jetzt endlich lassen die ein Jahr zuvor gegründeten Fimbultyr ihr famoses Debütalbum ?Gryende Tidevarv? ins morsche Gebälk des Genres krachen. Und das tapfere Sextett um Vokalist Christofer Bergqvist bietet enorm spiel- und strukturenstarken Melodic Viking Black Metal vorzüglicher Machart. Martialisch dargebotenes Liedgut, dessen erhebend raue Attitüde von zahlreichen bombastisch-hymnischen Intermezzi aufgewertet wird. Sehr selten wurde solch? bissige Brutalität in diesem Bereich mit derart ergreifend epischen Tonleiter-Attacken konturiert ? und auch, was das effiziente Zusammenwirken von aufrüttelnd harschen Rhythmiken und mordsgrimmigem Keifgesang anbelangt, müssen sich unsere skandinavischen Helden nicht vor der internationalen Konkurrenz verstecken. Überhaupt, diese begeisternde Hammerhorde hat auf kreativer Basis hörbar den ganzen Pfeffer im Arsch, mit dem den nicht wenige alte Metier-Matadoren ihre Künste schon lange nicht mehr würzen. Thyrfing zu den stürmischen Zeiten ihrer ersten Alben nicht ganz unähnlich, mit dezenten Prisen an Windir, Månegarm und guten alten Einherjer garniert und letztlich enorm eigenständig für euch angerichtet, so präsentieren sich die sechs schwedischen Vollblut-Mystiker stolz auf ?Gryende Tidevarv?. Prachtvoll aufbrausende Rasanzen muss man hierauf auch nicht vermissen ? immer wieder preschen diese kruden Kerle mit voller heidnischer Urkraft tosend aus den künstlerisch hochstabilen Unterbauten ihrer Kompositionen heraus. Dabei kommt dem agilen Trupp seine hochgradig schneidende Gitarrenarbeit stets aufs Neue zugute, und von einigem qualitativen Wert sind daher auch die vereinzelt integrierten Akustikgitarren-Fragmente. Doch auch mittels haufenweise nachhaltig fesselnder Refrains, wohldosiert angewählten Folklore-Passagen von beglückend schöner Anmut und so einigen gespenstisch-obskuren Altnord-Stimmungen lassen Fimbultyr geneigte Hörerherzen im Nu um einiges höher schlagen. Ein beängstigend gehaltvolles, ein immens tiefsinniges und letztlich packendes Werk, welches mit jedem Durchlauf mehr und mehr an faszinierender Güte gewinnt. © Markus Eck (28.07.2008)