Dragged Into Sunlight - Hatred For Mankind CD

Artikelnummer: 12174


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Beschreibung

www.metalnews.de = 5,5/7 Punkte: ?Hatred For Mankind? - dieser Titel sagt bereits alles. Schwere Kost wäre für diesen Kotzbrocken wohl noch ein Kompliment. Nein, dieses Album ist pure Negativität und grenzenloser Hass. Einfach ist es nicht, diese Scheibe zu hören. Doch bei aller vermeintlicher Sperrigkeit und offenkundiger Hässlichkeit, dieses Album macht [mir jedenfalls] unglaublich Spaß. Woran das liegt versuche ich hier zu erklären. DRAGGED INTO SUNLIGHT werfen alles, was es die extreme Musik hergibt in einen Topf, Death Metal, Black Metal, Crust, Sludge, Doom, Grind, Noise, rühren das ganze um, setzen sich auf den Topf und...naja, ihr wisst schon. Das widerlich stinkende Gebräu, das dabei entsteht, wird dann hier und da mit Film- oder anderen Sprach-Samples versehen, ab und zu gibt es zur Auflockerung angedeutete Melodien und doomige Verschnaufpausen. Doch die meiste Zeit wird mit rohen, dreckigen Lärmbrocken um sich geworfen, was der Mikrophonschänder T mit allerlei abartigen Lauten von brutalem, gutturalem Gebelle bis zu widerlichem Gekeife bestens untermalt. Der Sound erinnert da manchmal an die kratzig lärmenden Momente bei ANAAL NATHRAKH. Was ist da nur im Trinkwasser in den englischen Industriestädten? Doch wo die Birminghamer mit genialen Melodien und epischem Clean-Gesang für Gänsehaut sorgen, gehen DRAGGED INTO SUNLIGHT höchstens radikal vom Gaspedal und ziehen die Tortur unerträglich in die Länge wie in ?Lashed To The Grinder And Stoned To Death? oder ?Burried With Leeches?. Dass man aber auch Gespür für große Melodien und verzückende Rhythmen hat, beweist man zum Beispiel in ?Volcano Birth? oder ?I Aurora?. Das atmosphärisch ungemütliche Ambient-Outro ?Totem Of Skulls? entlastet das Hörorgan, zumindest was die Lautstärke angeht, so dass man am Ende sofort wieder auf Play drücken kann. Was soll man sagen? ?Hatred For Mankind? ist ein geniales Stück brutaler, extremster Musik, das Freunde derselben ein breites Grinsen in die Fresse prügelt. Intensive fünfzig Minuten britischer Extrem-Metal-Anti-Kunst. Samuel Stelzer [Sammy].