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Eden weint im Grab

 

Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum des Debüts „Traumtrophäen toter Trauertänzer“ (2004) setzen die Berliner Nachtschwärmer Eden Weint Im Grab ihr „Geysterstunde“-Konzept mit dem lange erwarteten zweiten Teil fort. Und es hat sich viel getan seit der Veröffentlichung von „Geysterstunde I“ im Jahr 2011. Sänger, Songwriter und Bassist Alexander Paul Blake veröffentlichte 2012 sein schwarzmetallisches Solodebüt "Die Rückkehr ins Goldene Zeitalter" und verwandelte das Soloprojekt ein Jahr später in die Band Aethernaeum, die 2013 die CD „Wanderungen durch den Daemmerwald“ vorlegte, ihr Live-Debüt beim Wave-Gotik-Treffen feierte und weltweit hervorragende Kritiken einheimste. Doch auch bei Eden Weint Im Grab gab es keinen Stillstand. So spielte die Band unter anderem Auftritte auf dem Wave-Gotik-Treffen, dem M'era Luna, dem Castle Rock und dem Rock-The-Lake-Festival in Österreich, veröffentlichte 2012 das Akustikalbum „Nachtidyll“ und spielte ausgewählte Unplugged-Shows. Erweitert wurde das Line-up dafür mit Geige und Cello. Selbst eine eigene Met-Edition, den „Blutquell“-Met, ließ sich die Band in der Zwischenzeit nicht nehmen.


Das nächste Kapitel lautet nun also „Geysterstunde II“. Es handelt sich um das erste reguläre Album der Band, auf dem Geige und Cello – in Person von Kalila Karussell und Meyster M. Melicus – fest in den Bandsound integriert sind, was sich in einer größeren musikalischen Vielfalt, mehr Atmosphäre und allerlei kammermusikalischen Elementen äußert. Die Stücke decken ein breites Spektrum ab – ob nach vorne peitschende Metal-Kracher wie „Nachtexpress nach nirgendwo“, „Aurelia“ oder „Die Sage von der weißen Frau“, schaurige und tanzbare Songs wie „Tanz auf dem Ouija-Brett“, „Ein Wiegenlied in Angst-Moll“ und "Seelenernte“, die im Walzerrhythmus gehalten sind, oder schwere, groovige Tracks wie „Der ewige Bergmann“, „Die Jenseitsflugmaschine“ oder „Leuchtturm“ – ins Ohr gehen sie allesamt sehr schnell. Analog zu „Geysterstunde I“ gibt es auch wieder drei lyrische Zwischenspiele, die Hörspielcharakter haben, sowie mit „Wesen aus dem Nichts“ einen skurrilen und mutigen Überraschungssong. Kurzum: Ein Album voller Überraschungen und unerwarteter Elemente, das trotz aller Neuerungen typisch nach Eden Weint Im Grab klingt.


Textlich geht es wie schon beim ersten Teil um Geisterscheinungen, Spuk und Spiritismus, denn Eden Weint Im Grab leihen wieder jenen Geistern in den unteren Astralebenen ihre Stimme, die nicht mehr zu den Lebenden sprechen können. In „Aurelia“ berichtet ein lebendig Begrabener seine Liebesgeschichte, „Der ewige Bergmann“ gräbt schon seit vielen Jahren nach Licht, „Das geysterhafte Grammophon“ treibt seinen bedauernswerten Besitzer in den Wahn und „Die Schattenwesen“ nähren sich von den Ängsten der Lebenden. „Somnambule“ dagegen ist stark von Edgar Allan Poes Gedicht „Ulalume“ inspiriert. Oder darf es lieber eine Reise in der „Jenseitsflugmaschine“ oder ein Sensenhieb bei der „Seelenernte“ sein? All diese Themen wurden von Alexander Paul Blake in lyrische Verse gebettet, sodass auch auf „Geysterstunde II“ wieder allerlei poetische Momente geboten werden, wie man sie in der Musikkultur von heute nur selten findet. So und nicht anders muss schwermetallische Schauerromantik klingen!


Besetzung:

Alexander Paul Blake – Gesang, Bass, Piano, Keyboard
Dr. Eckstein – Lead-Gitarre
Nimmermehr – Rhythmus-Gitarre
Zeus X. Machina – Schlagzeug
Meyster M. Melicus – Cello
Kalila Karussell – Violine


Diskografie:

2004: Traumtrophäen toter Trauertänzer
2008: Trauermarsch nach Neotopia
2009: Der Herbst des Einsamen
2011: Geysterstunde I
2012: Nachtidyll – Ein akustisches Zwischenspiel
2014: Geysterstunde II


Kontakt:

www.edenweintimgrab.de

www.facebook.com/edenweintimgrab



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