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Vrani Volosa - Reviews


www.metal.de - Review - 9/10 Punkte

www.legacy.de - Review - 15/15 Punkte

www.rockhard.de - Review - 7/10 Punkte




„Where The Heart Burns“ CD
(Einheit/Soulfood) - Metal.de - 9/10 Punkte


Um eins vorweg zu nehmen: das Debütwerk "Where The Heart Burns" von VRANI VOLOSA (übersetzt: schwarzes Haar) aus Bulgarien ist für mich bis jetzt eine der besten Veröffentlichungen in diesem Jahr! Erhabener, emphatischer Pagan Black Metal wie er im Buche steht.


Erhaben und eindringlich – das sind auf jeden Fall die beiden Wörter, mit denen man am treffendsten dieses akustische Kunstwerk umschreiben kann. Tonnenschwere Gitarrenriffs kämpfen sich im Midtempo durch den Gehörgang ins Hirn. Die raue gutturale Stimmgewalt von Mastermind Hristo, die einer Naturgewalt gleicht, erzeugt wohliges Gänsehautfeeling.


Das wunderschöne Wechselspiel zwischen dem Raugesang Hristos und dem hintergründigen Klargesang ergänzt sich zu einer untrennbaren Einheit. Klare nachvollziehbare und doch eigentümliche Songstrukturen mit schönen Breakdowns schaffen Abwechslung. Das Tempo schafft Atmosphäre, diese unglaubliche "Langsamkeit" und die Wirkung lässt Parallelen zu PRIMORDIAL zu.


Die Gitarre ist das ausschlaggebende Moment für die Musik der Bulgaren und erinnert an die Anfänge der Isländer von SÓLSTAFIR. Das Schlagzeug, eher hintergründig, prescht vor, doch die Gitarre und der Gesang gebieten Einhalt.


Die Musik von VRANI VOLOSA vermittelt etwas Ur-Heidnisches, etwas Slawisches. Wenn man sich zum Beispiel "Wreck" anhört, geht man in der Musik auf. Diese packende Authentizität ist kaum zu erklären. Einfach unbeschreiblich!


Wie auch bei SÓLSTAFIR und PRIMORDIAL ist die Stimmung stellenweise sehr gedrückt und die Musik beklemmend. Sie spielt mit dem Zuhörer – stürzt ihn in das tiefste Loch und holt ihn wieder hoch. "Where The Heart Burns" ist ein unglaublich intensives Werk, doch ich befürchte und hoffe gleichzeitig, dass es nur im tiefsten Untergrund ihre Anhänger finden wird. Es ist eine Platte, an der man – außer vielleicht der Spiellänge von knapp achtunddreißig Minuten – rein gar nichts aussetzen kann und darf. Wundervoll!


Anspieltipp: alles!


9/10 Punkte (SirG)




„Where The Heart Burns“ CD
(Einheit/Soulfood) - Legacy Magazin - 15/15 Punkte


Ein absolut fantastischer Pagan Black Metal-Diskus liegt mit diesem erhabenen und berauschend epischen Hammerwerk vor. Vrani Volosa ist ein im Jahr 2003 gegründetes Dramatiker-Trio. Hristo, Alexander und Atanas, die drei Urheber, sowie die mitwirkenden Gastmusikanten stammen aus Bulgarien, und genauso unkonventionell wie ihre Herkunft wohl hierzulande anmutet, klingt auch ihre stark kriegerische Schwertermusik – erfüllt von Stolz, Weisheit und Sehnsucht nach den uralten Zeiten. Vrani Volosa stammt aus dem Alt- Slawischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt soviel wie „Schwarzes Haar“. Mich rief der gleichfalls aussagekräftige wie auch emotional angelegte Albumtitel „Where The Heart Burns“ sofort auf den Plan, und das zu Hörende bestätigt nun meine hoffnungsvollen Vorahnungen mehr als vollauf. Vier überaus qualitative Kompositionen sind auf dem wie selten empfehlenswerten Langspieler zu genießen, „Sorrow“, „Remember“, „Where The Heart Burns” und „Wreck” betitelt. Die Gesamtspieldauer der fesselnd-hypnotischen Heidenscheibe mit dem betörend wuchtigen Stromgitarrensound und den mordspfundigen Trommelstakkati beträgt knapp 40 Minuten – und in diesen zelebrieren die beteiligten Bulgaren ihre hochatmosphärische Klangkunst mit allem Können und riesengroßer Beflissenheit. Davon überzeugt sogleich der kernig-kantig klingende Opener „Sorrow“ ausreichend. Und bereits nach relativ kurzen Hörmomenten kann man sich als ernsthafter und dauerhaft ambitionierter Pagan Metal-Anhänger sicher sein, hiermit Hochkarätiges für sich entdeckt zu haben. Das brillante Musikstück beginnt mit ziemlich zügigen Takten, die gekonnt von gemächlicherer Gangart ausbalanciert werden – Vrani Volosa sind darin nämlich sowieso wahre Großmeister, wenn es um ästhetische und ausgewogene Rhythmisierungen geht. Und schmissig-heldenhafte Atmosphären. Wen also das Sieger-Debütalbum von Ulvhedin die Sinne ebenso benebelt hat wir mir, der erfährt auch auf „Where The Heart Burns“ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zahlreiche akustische Wonnen. Was die überwiegende machtvolle Anmut der betont beschwörenden und stellenweise dezent progressiven Songs von Vrani Volosa betrifft, so weisen diese an manchen Spielstellen eine verblüffende Affinität zu den neueren Kreationen der Norweger Enslaved auf – allerdings ohne jeden diffusen Psychedelic-Touch, dafür um einiges rauer und ursprünglicher. Immer wieder baut diese geschickt werkende Gesandtschaft also auffallend schleppende und verdammt stimmige Rhythmus-Kriecher ein, welche mitunter beinahe an tonnenschweren Doom Metal erinnern. Da aber auch dabei mit vollstem Melodiebewusstsein agiert wird, finden Einschätzungen wie Langatmigkeit oder Gleichförmigkeit keinerlei Zugang zum wahrlich superben Material der begnadeten Bulgaren. Der vierte Track „Wreck” ertönt dann wieder überraschend rasant instrumentiert – hier hört man berauschend schöne Klargesänge, anmutig und andächtig phrasiert, eben erfüllt von „brennendem Herzen“ und nach kurzer Zeit assistiert von erzgrimmig ausgespieenen Grimm-Vokalisierungen. Das nachfolgende kurze Gitarrensolo nach ein wenig mehr als drei Minuten ist dermaßen schön geworden, dass es eigentlich fast nicht zu glauben ist – ihm folgt heroischer männlicher Duettgesang von geradezu vollständig verzehrender Inbrunst. Als das Lied schließlich zu Ende ist, bleibt bei mir ein ebenso faszinierter wie hoch erfreuter Eindruck zurück. Das sehr geschmackvoll gestaltete Digipak kommt mit einem herrlichen gemalten Frontcover daher, enthalten ist darin auch ein Mini-Booklet in Klappkarten-Ausführung, englische Songtexte sind für drei Tracks abgedruckt, der Titeltrack hingegen ist mit bulgarischer Lyrik aufgeführt. Ich behaupte: Was Vrani Volosa mit „Where The Heart Burns“ erschaffen haben, ist gleichermaßen federnde kompositorische Leichtigkeit, edelstählerne Rhythmik wie untadelige instrumentelle als auch vokalistische Intonation. Diese formidable Ausnahme-Veröffentlichung, ich kann sie wirklich stundenlang am Stück ohne jedwede Genuss-Einbußen anhören, ist eine einzige hingebungsvolle Liebeserklärung an ewig wahre und zeitlos edle Werte der naturverbundenen Ahnen. Vorväter, denen ideelle und spirituelle Belange weitaus wichtiger waren als jedwede monetäre Gier. Auserwählte Metier-Elitegruppen wie Vrani Volosa lassen die heidnische Vergangenheit so dermaßen lebendig vor dem geistigen Auge werden, als würde man sich mitten darin befinden. Dieses beachtliche Verdienst bedeutet hier die Höchstpunktzahl, und nichts weniger.


15/15 Punkte (Markus Eck)




„Where The Heart Burns“ CD
(Einheit/Soulfood) - Rock Hard #233 - 7/10 Punkte


VRANI VOLOSA aus Bulgarien spielen epischen Pagan-Black-Metal, der sich durchaus an den Werken der Größen dieser Spielart messen lassen kann. Alle vier überlangen Songs glänzen durch Immortal-mäßigen Gesang mit Frostfaktor zehn und einen epischen, spannungsreichen Songaufbau. Ab und an eingestreute, originelle Melodiebögen und klare Vocals sorgen für zusätzliche blutrote Tupfer in den endlos vor sich hin marschierenden Schlachtrhythmen. Zwar ist der Sound nicht gerade erste Sahne, und progressive Kabinettstückchen wird man eh nicht erwarten; dafür ist der Spirit original aus den neunziger Jahren.


7/10 Punkte (Bruder Cle)




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