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Waldgeflüster - Reviews


www.metal.de - Review - 9/10 Punkte

www.rockhard.de - Review - 8/10 Punkte

www.infernal-war.ch - Review - 9/10 Punkte

www.dark-festivals.de - Review - 7,5/10 Punkte

www.metalglory.de - Review - 9,5/10 Punkte

www.legacy666.de - Review

www.metal.de - Review - 9/10 Punkte

www.sheol-magazine.com - Review - 10/10 Punkte




„Femundsmarka“ CD
(Black Blood) - Metal.de – Mai 2011 - 9/10 Punkte


Nach "Herbstklagen" stand WALDGEFLÜSTER vor einem Problem: Die dominant singenden Leadgitarren sind zwar für ein Album ein hervorragendes Stilmittel, stellen für den Nachfolger jedoch eine Bürde dar: Macht man mehr vom Gleichen, wird's mit einiger Wahrscheinlichkeit irgendwann langweilig; und macht man mit Gewalt was ganz Anderes, kommt nichts vergleichbar Gutes dabei raus. Sind also die Chancen für zwei gute Scheiben vom selben Projekt allgemein schon eher bescheiden, so war der Fall WALDGEFLÜSTER noch hoffnungsloser.


Von derlei Prognosen lässt sich natürlich ein richtiger Metaller nicht irritieren, und so hat denn Winterherz mit Album Nummer zwei eine Scheibe vorgelegt, die den Vorgänger im Vergleich als reines Vorspiel dastehen lässt. "Femundsmarka" dürfte selbst die allergrössten Optimisten positiv überraschen und etabliert zumindest in meinem Universum WALDGEFLÜSTER als Projekt, an dessen Arbeit ich gewisse Erwartungen zu haben wage. Schon das Akustikgitarrenintro ist vielversprechend: Intensiv und stimmungsvoll erinnert es entfernt an PRIMORDIALs "Dark Song" und bereitet so auf "Seenland" vor, welches im Anschluss demonstriert, wie sich WALDGEFLÜSTER entwickelt hat. Der Titel klingt nicht nur fast wie "Seelenland", nein, auch ansonsten würde ich Winterherz & Co. als die Formation sehen wollen, die - endlich! - das Erbe von NAGELFAR weiterführt. Nicht im Sinne von musikalischer Kopie, aber das BM-Verständnis, das "Femundsmarka" offenbart, ist schon sehr nahe an dem von etwa (und vor Allem) "Hünengrab". Natürlich und glücklicherweise gibt's noch immer hin und wieder waldflüsternd singende Gitarren und allerlei akustische Einlagen, aber ansonsten hat sich das Projekt deutlich entwickelt. Düsterer wirkt das Material, kälter, harscher, mächtiger, bei aller Schroffheit mitunter aber auch zerbrechlicher und ingesamt viel emotionaler - kurz: in jeder Beziehung kompromissloser. Das Album reizt die ganze Palette von karg-unterkühlter Statik bis hin zu feuriger Raserei aus, von Introspektion und Resignation zu Wut und Kampfeslust.


Wenn im Zusammenhang mit Musik von Reife geschrieben wird, beende ich in der Regel die Lektüre, denn oft wird dieses Wort schlicht als Euphemismus für Langeweile verwendet. Dennoch würde ich WALDGEFLÜSTER als reifer bezeichnen wollen, reifer, ohne all die negativen Assoziationen. Selbstbewusst. "Femundsmarka" offenbart schier endloses kreatives Potential, ist vielseitig ohne Hang zur Beliebigkeit und macht so Hoffnung auf ein langlebiges Projekt, das auch auf seinen nächsten Alben noch etwas Hörenswertes zu erschaffen in der Lage ist.


(erik, 9/10 Punkte)




„Femundsmarka“ CD
(Black Blood) - Rock Hard Magazin – Juni 2011 Ausgabe - 8/10 Punkte


Der Prolog auf der Akustikgitarre mit Schrittgeräuschen und Vogelschreien erinnert an Ulvers „Bergtatt“-Epos. Wie bei den Rhönwanderern Empyrium und Agalloch sind die Norweger Basislager - für die drei Black-Metal-Kapitel, aber auch die manchmal sehr kargen instrumentalen Interludien (´II: Nacht´) und Rahmenwerke. Behutsam nutzt der Rosenheimer Waldflüsterer Winterherz neben Keif- auch Klargesang und Erzählstimme. Natürlich ist die Verschmelzung von Folk und wuchtigem Schwarzmetall nicht mehr innovativ. Doch das Tagebuch einer Trekkingtour über Seenland, Steinwüsten und Fichtenhain vertont nicht nur die Landschaftsimpressionen bei Nacht und Nebel. Es entfacht Fernweh und untermalt stimmungsvoll eigene Wandertouren im knospenden Frühling. Auf in die Natur!


Björn Thorsten Jaschinski


8/10 Punkte




„Femundsmarka“ CD
(Black Blood) - Infernal War April 2011 - 9/10 Punkte


„Letztendlich vereinen WALDGEFLÜSTER auf diesem Album einfach alles, was guten (Pagan) Metal ausmacht: kraftvolle Riffs, mitreißende Melodien und ein authentisches Flair, wie es in unseren Breitengraden nur selten zu finden ist!“


(Wolfsgrimm, Infernal War www.infernal-war.ch, 9/10 Punkte)




„Femundsmarka“ CD
(Black Blood) - Dark Festivals April 2011 - 7,5/10 Punkte


Das knapp 53 Minuten lange und komplett in deutscher Sprache gehaltene "Femundsmarka" enthält sieben Tracks. Das Kernstück des Werkes bilden die drei im Albumtitel erwähnten "Kapitel", die jeweils über zehn Minuten lang sind. Die übrigen vier Tracks verteilen sich auf Prolog, Epilog und zwei Interludien, die die verschiedenen Kapitel voneinander trennen.


Den Hörer erwarten neben harschen Black-Metal-Klängen auch wieder allerlei ruhigere Passagen. Für diese sorgt vor allem die Akustikgitarre, die wie schon auf dem Debütalbum auch auf "Femundsmarka" wieder eine hohe Stellung einnimmt.


Während es auf "Femundsmarka" also durchaus noch stilistische Gemeinsamkeiten zum Erstlingswerk gibt, hebt sich das neue Album qualitativ aber ein ganzes Stück von seinem Vorgänger ab.


Waldgeflüster haben auf "Femundsmarka" an Tiefgang, Vielfalt und künstlerischem Anspruch gewonnen. Sehr schön geworden sind die Übergänge, bei denen riffiger, im Midtempo gehaltener Black Metal nahtlos und stimmig in ruhige Akustik-Phasen übergeht. Auch die reinen Black-Metal-Passagen wissen mit einiger Atmosphäre zu gefallen.


Interessant sind auch einige stilistische Besonderheiten, die im Gegensatz zum Debütalbum nun verstärkt eingesetzt werden. So wird der kraftvolle Growl- beziehungsweise Scream-Gesang zeitweise von einer Zweitstimme mit Klargesang begleitet, zum Beispiel in "Kapitel III - Fichtenhain". Dieses Stilmittel wird wirklich sehr stimmungsvoll eingesetzt.


Auch an anderer Stelle erzeugen Waldgeflüster eine Atmosphäre, die man ihnen noch vor einiger Zeit gar nicht zugetraut hätte. "Interludium II - Nacht" beginnt zum Beispiel sehr zurückhaltend mit der immer gleichen, sich stets wiederholenden Notenfolge und ganz ohne Schlagzeug. Mit der Zeit setzen dann aber auch die anderen Instrumente ein und der Titel steigert sich hinein in ein sehr markantes, ausdrucksstarkes Stück mit textlosem Schreigesang - Gänsehaut garantiert.


Ganz klagefrei ist aber auch "Femundsmarka" nicht. So laufen die Stimmen auf dem Werk manchmal Gefahr, von den Instrumenten platt gedrückt zu werden. Dieses Problem ist zwar viel weniger präsent als noch auf dem Debüt, schlägt aber gelegentlich noch durch. Gegen Ende von "Kapitel I - Seenland" wollen Waldgeflüster den gesungenen Passagen zum Beispiel gesprochene Ergänzungen mitgeben. Die kurzen gesprochenen Einwürfe werden von den Instrumenten zu sehr überlagert als dass sie ihre Intention zum Ausdruck bringen könnten. Auch könnte an anderer Stelle das Schlagzeug etwas mehr krachen, immerhin spielt man hier Black Metal.


Diese besagten Stellen, an denen in Zukunft die Produktion und Abmischung noch stärker gefragt ist, können jedoch nicht über den wirklich positiven Gesamteindruck von "Femundsmarka" hinwegtäuschen. Waldgeflüster haben ordentlich draufgesattelt und man darf gespannt sein was zukünftig noch folgen wird.


Fazit

Im Vergleich zu ihrem vorherigen Album haben sich Waldgeflüster mit "Femundsmarka" deutlich gesteigert. Auf Fans des anspruchsvolleren Black Metal wartet ein interessantes und hörenswertes, wenn auch noch nicht komplett makelloses Album.


Punkte: 7.5 / 10




„Femundsmarka“ CD
(Black Blood) - Metalglory April 2011 - 9,5/10 Punkte


"Waldgeflüster schaffen es mit ihrem Zweitwerk eine träumerische und doch harsche Atmosphäre zu erschaffen. Was nach dem grandiosen Debüt kaum zu glauben war, ist nun eingetreten: "Femundsmarka" legt noch einmal eine Schippe drauf und zeigt, das wahre Potenzial von Waldgeflüster: naturverbundener und atmosphärischer Black Metal, der seinesgleichen sucht!"


(Tobias Dühlmeyer - www.metalglory.de 9,5/10 Punkte)




„Femundsmarka“ CD
(Black Blood) - Legacy Nr. 72 Mai/Juni 2011 - 10/15 Punkte


Der Titel des zweiten Langspielalbums der bayrischen WALDGEFLÜSTER gibt den Weg vor: Es geht in den hohen Norden, in die Gebirgsregion östlich des Femundsees, nahe der schwedischen Grenze. Die Impressionen ihrer Trekking-Reise durch jenen norwegischen Nationalpark reflektieren Winterherz und sein Bruder in der Variante von Black Metal, die man wohl von einer Band namens WALDGEFLÜSTER am ehesten erwarten darf. Somit klingen die sieben Kompositionen idyllisch und episch, aber nur verhalten aggressiv. Vor allem die akustische Einleitung zu dieser Reise und die Interludien sind von landschaftsmalerischer Qualität und knüpfen wie 'Nacht' nahezu träumerisch an die viel beschworene „alte Magie“ von Burzum zu „Filosofem“-Zeiten an – angesichts des keineswegs neuen, in diesem Fall aber so persönlich wie beherzt umgesetzten Konzepts, eine Staunen machende Qualität. Die drei schwarzmetallisch leicht progressiv intonierten Kapitel 'Seenland', 'Steinwüsten' und 'Fichtenhain' stechen aus der dichten Atmosphäre leider mit einer Diskrepanz von Komposition und Produktion hervor, was dem Album in seiner Gesamtheit an hypnotischer Faszinationskraft raubt. WALDGEFLÜSTER beschränken sich – im Grunde lobenswerterweise – eben nicht auf die herkömmliche alte Leier vom Wald-Black Metal, sondern wachsen in ihren ausufernden Liedern über die standardisierten Grenzen und Song-Schemata hinaus, was ihre Reise spannend, aber auch – mit der vorliegenden Produktion – anstrengend macht, denn der in Sachen Nachtwanderung erfahrene Hörer kommt nicht umhin zu bemerken, dass die Band mehr gewollt hat, als sie letztlich vor allem beim Abmischen umsetzen konnte. Erscheint das Klangbild in den erwähnten Zwischenspielen als durch und durch stimmungsvoll, weist es hingegen während der drei ausgefeilten Lieder einige „Macken“ auf, welche hörenswerte Arrangements wie den eben nicht nur genretypischen Gesang zu stark in den Hintergrund rücken. Was wäre nicht möglich gewesen, wenn 'Seenland' auf ganzer Länge so vereinnahmend klingen würde wie am Ende? Auch Schlagzeugspiel und -klang variieren so stark, dass sich hier eine ähnliche Frage aufdrängt. Die musikalische Erinnerung an eine Reise gerät also weder zu einem lockeren Vergnügungstrip ins seichte Wunderland des reizarmen, weil schon unendlich kopierten Black Metal, noch zu einem Gipfelsturm, wie ihn zum Beispiel Alverg mit ihrem Demo vollzogen haben, sondern WALDGEFLÜSTER beschreiten eigene Wege durch die Einöde, auf denen es noch einiges zu entdecken, aber auch manch Hindernis zu überwinden gilt. Wer ihnen dabei mit einem Bildband des norwegischen Hinterlands oder einem Naturroman wie Kerstin Ekmans „Der Ruf des Raben“ auf den Knien folgen mag, der wird sich vielleicht traumwandlerisch orientieren können. Die Bewertung erfolgt zugegebenermaßen mit Sympathie für die Visionen und das Konzept hinter der Musik sowie mit Augenmerk auf die nicht zu leugnenden Stärken dieses Albums.


(TW) 10/15 Punkte




„Femundsmarka“ CD
(Black Blood) - Metal.de März 2011 - 9/10 Punkte


"Die Jahre seit dem Debüt haben Waldgeflüster mehr Reife beschert, mehr intensität und emotionale Tiefe; "Femundsmarka" ist ein enorm selbstbewusstes Stück Musik, das beeindruckt, begeistert und berührt."


(Erik Herrmann, www.metal.de 9/10 Punkte)




„Femundsmarka“ CD
(Black Blood) - Sheol Magazin März 2011 - 10/10 Punkte


"Es ist eigentlich nicht zu fassen, dass Waldgeflüster auch mit dem zweiten Album ein solch fesselndes Werk abgeliefert haben. Ein atemberaubendes Album, das lange nachwirkt!"


(Twilightheart www.sheol-magzine.com 10/10 Punkte)




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