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Vrani Volosa - Interview

Interview Bleeding4Metal


Ein Interview von Kruemel vom 28.07.2011


Die Bulgaren VRANI VOLOSA haben mit ihrem Folk beeinflussten Pagan Album wirklich positiv überrascht. Ist "Heresy/Epec" doch ein unglaublich melodisches, eingängiges und überaus ehrliches Stück Musik! Grund genug, um Bandkopf Hristo ein bisschen auf den Zahn zu fühlen, um mehr über die in unseren Gefilden leider noch unbekannte Band zu erfahren.


Hi! Zunächst einmal: Gratulation zu eurem brillianten Werk "Heresy/Epec" und danke für diese Interviewmöglichkeit!

Hristo: Danke für die netten Worte, die ich sehr zu schätzen weiß!


Lass' uns zunächst über die Band selbst und den Background sprechen, da VRANI VOLOSA bisher (leider!) hier in Deutschland nicht sehr bekannt ist. Euer Heimatland ist Bulgarien, nicht wahr? Wie seid ihr zusammen gekommen, um Musik zu machen. Wer sind die Leute hinter VRANI VOLOSA?

Hristo: Ja, wir stammen aus Bulgarien; aus der Stadt Burgas, die an der Schwarzmeerküste liegt. VRANI VOLOSA bestehen jetzt aus 5 Mitgliedern, nämlich Kolyo und Petar – Gitarren, Dessislav - Drums, Alexander – Bass und mir, Hristo - Vocals. Mit diesem Lineup treten wir seit 2006 auf. Bis dahin waren wir eine 3-Mann Band mit einem Gast-Drummer sowie einem anderen Mann hinter dem Mikro - Atanas, der für die Vocals auf unserer ersten LP "Where The Heart Burns" verantwortlich war. Nachdem er die Band verlassen hatte, übernahm ich den Gesang und begann mit der Suche nach einem anderen Gitarristen, dem ich in einer Bar in meiner Heimatstadt Burgas begegnete. Dann trafen wir uns auf einer Party und spielten ein paar Songs von IRON MAIDEN und METALLICA auf Akustikgitarren. Ich lud ihn ein, mal bei einer Probe vorbeizuschauen. Ein paar Wochen später brachte er Dessislav mit und ein Jahr später übernahmen wir Petar von einer lokalen Band namens DAMAGE EXTREME.


Bulgarien ist kein "typisches" Land für den Metal. War oder ist es schwer für euch, diesen Musikstil zu spielen bzw. auch zu leben? Ist Metal in eurem Land akzeptiert?

Hristo: Nun, es gibt natürlich Metal Fans. Wir haben ein paar größere Festivals und einige bekannte Bands der Metal Szene treten im Land auf. Aber insgesamt ist Metal nicht sehr populär, was wohl an dem fehlenden Medieninteresse liegt. Das wäre aber für die Promotion von Bands und Musikstilen wichtig, um den Leuten diese einfach nahe zu bringen. Wir treten mit VRANI VOLOSA oft in kleinen Locations auf - in Clubs oder kleinen Hallen, doch ich muss sagen, die sind dann auch voll. Aber Bulgarien ist ein kleines Land, und wir können nicht jeden Tag oder jedes Wochenende an den gleichen Plätzen spielen. Die Fans würden irgendwann müde uns zu sehen, daher machen wir lange Pausen zwischen den Auftritten, um das Interesse wieder zu wecken. Jetzt, da wir einen Lizenzvertrag mit EINHEIT PRODUKTIONEN aus Deutschland haben, suchen wir nach Möglichkeiten unseren Fankreis außerhalb unseres Heimatlandes zu erweitern; Richtung Westeuropa, speziell Deutschland. Wir erhalten sehr große Unterstützung von unserem deutschen Label, so dass wir das deutsche Publikum sehr bald treffen werden.


"VRANI VOLOSA" stammt aus dem Altbulgarischen und kann mit "Schwarzes Haar" übersetzt werden, richtig? Hat es eine spezielle Bedeutung oder ist es einfach ein Name?

Hristo: Das ist korrekt, unser Name bedeutet "schwarzes Haar". Damals, als ich noch alles alleine für unseren ersten Song aufnahm, begann ich damit, Namen auf ein Blatt Papier zu schreiben, weil das Musikprojekt noch einen solchen brauchte. Am Schluss hatte ich um die 200 Vorschläge, von denen ich allerdings keinen mochte. Doch zur gleichen Zeit arbeitete ich an einem Lied, dessen Titel 'Vrani Volosa' lautete und beschloss, diesen für die Band zu nehmen. Den Song habe ich übrigens nie beendet. Schwarzes Haar ist irgendwie typisch für Bulgaren. Und diese Kombination besteht aus zwei Worten - ein Altbulgarisches (vran = Schwarz) und ein Slawisches (volosa = Haar). Das ist wichtig, denn damals im Jahre 681 als das bulgarische Königreich auf dem Balkan gegründet wurde, bildete es sich aus zwei Nationalitäten - die Altbulgaren und die Slawen. Diese Vereinigung wurde geschlossen, um gegen das byzantinische Reich bestehen zu können. Außerdem ist "vrani volosa" ein Wortspiel. Wenn Du die Betonung von "vrani volosA" in "vrani vOlosa" änderst, dann kann es mit "Raben des Volos" übersetzt werden (Volos ist ein anderer Name von Veles, ein slawischer Gott der Weisheit, Magie, Kunst, aber auch der Herden).


Wie ich in meinem Review schrieb, habe ich den Eindruck, dass ihr eure Musik auf eine sehr natürliche und ehrliche Weise präsentiert und, dass sie direkt aus euren Herzen kommt. Nun habe ich auf eurer MySpace Seite folgende Worte gefunden, die genau dazu passen: "Wir sind ehrlich zu uns selbst und spielen die Musik, die wir mögen!" Sind Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sehr wichtig in euren (Musiker) Leben? Warum?

Hristo: Genau! Weil VRANI VOLOSA niemals eine kommerzielle und Radio orientierte Band waren; niemand kann unsere musikalischen Absichten in irgendeiner Weise kontrollieren. Und das ist der Grund, warum unser zweites Album "Heresy" so schwierig mit der Debut LP "Where The Heart Burns" zu vergleichen ist. Ich bleibe dem treu, was aus meinem Kopf und meinem Herzen stammt und richte mich nicht nach dem, was Publikum und Medien von mir erwarten. Ich kann euch versichern, genauso wird es auch mit unserer dritten Scheibe sein, die vor kurzem fertig komponiert wurde. Ich denke, Ehrlichkeit in der Musik ist eine sehr wichtige Sache, solange ein Musiker als Künstler und nicht als ein Produkt für einen bestimmten Markt angesehen wird. Das kann man z. B. in der Musik der 70er spüren, speziell beim progressiven Rock, denke ich. Heutzutage sind Fans hauptsächlich von Bildern, Videos oder wie ein Band aussieht beeindruckt und erst dann, von dem was sie musiklisch repräsentieren. Wenn man fühlt, dass man Musik aufgrund der Schönheit und der Gefühle, die sie Dir bringt, machen möchte, dann tu es einfach!!!


Obwohl man eure Musik nicht wirklich in eine bestimmte Schublade einsortieren kann, habt ihr in der Vergangenheit Black Metal beeinflussten Pagan gespielt. Wohingegen heute der Stil auf dem aktuellen Release eher als auf Folk basierter Pagan Metal mit mystischen Dark-Rock Elementen beschrieben werden kann. Würdest Du dem zustimmen?

Hristo: Ja. Eigentlich denke ich nicht viel darüber nach, wie man unsere Musik bezeichnen kann, welchen Stil sie repräsentiert. Natürlich gibt es da eine gewisse Basis, ein musikalisches Erbe, das auf dem Fußboden des Hauses VRANI VOLOSA liegt. Ich denke, wir sind sehr reich, denn wir haben sehr viele Räume in diesem Haus und hoffen, dass sich all unsere zukünftigen Alben von ihrem Vorgänger unterscheiden werden. Rock Musik hatte auf mich als Komponist schon immer einen großen Einfluss - Bands wie PINK FLOYD, RUSH, YES, DEEP PURPLE, RAINBOW and LED ZEPPELIN sind vorsichtig in unserer Musik zitiert; sogar, wenn wir black metallisch verzerrte Gitarren verwenden.


Wenn man euer 2005 Debut Album "Where the heart burns" anhört, waren der Sound und auch das Songwriting ein wenig roh. Die neue Scheibe "Heresy/Epec" erscheint insgesamt dichter und klarer. War es damals in den Anfangstagen eure Absicht, einen rauen Sound zu kreieren.

Hristo: Ich bin eigentlich ein Sklave dessen, was aus meinem Kopf und meiner Gitarre kommt. Ich plane nie, wie ein Album klingen sollte. Ich komponiere einfach und sammle die Ideen, arrangiere sie und höre dann, was dabei rausgekommen ist, hehe. "Where The Heart Burns" ist ziemlich rau ausgefallen, sehr blackmetallisch, vielleicht weil ich 2003 tonnenweise ENSLAVED, PRIMORDIAL, TULUS und die alten ULVER hörte. Als ich für die Aufnahmen ins Studio ging, brachte ich deren CDs mit und der Soundengineer und ich haben die Gitarrenamps so getuned, dass ich einen ähnlichen Sound erreichte. Ich denke, der größte Unterschied (technisch gesehen) zwischen dem Sound der beiden Alben ist, dass ich einfach die Art mit der rechten Hand zu spielen verändert habe. Außerdem verwendete ich für das erste Album ganze Gitarrenakkorde wohingegen die zweite CD riff dominierter ist. Auch wurden die Arrangements der "Heresy"-Songs vereinfacht; man fühlt eine typische Rock 'n' Roll Struktur, während ich für "WTHB" längere Stücke haben wollte, mit hypnotischen, sich wiederholenden Parts (wie PINK FLOYD).


Wie ich finde, hat jedes Stück auf "Heresy" seine eigene Ausstrahlung, die Songs sind sehr variabel. Auch sind sie wegen ihrer mystischen Atmosphäre und den Lyrics ein wenig hypnotisierend. Verwendest Du absichtlich blumige Worte und singst z. B. über einen "archaic king" wie in 'Horizon'?

Hristo: Danke für die netten Worte, wie mir scheint hast Du Dir "Heresy" sehr genau angehört. Nun, 'Horizon' ist eine Geschichte über Fischer, übrigens ein Beruf, der typisch für die Gegend ist, aus der ich stamme. Das Stück handelt von der Hingabe der Fischer für diesen Job, für ihre Familien, für ihre Kameraden auf See (weißt Du, man darf keine Feinde auf einem Boot haben. Wenn Du welche hast, stirbt jemand!) und natürlich von der Ehrfurcht und dem Respekt gegenüber der See selbst. Tatsächlich ist "the archaic king" das Schwarze Meer (Pontus Euxinus im Altgriechischen) – alt, wundervoll, majestätisch und extrem gierig.


Ein Stück heißt 'We Are Not Alone In Our Universe'. Glaubst Du wirklich, dass es im Weltall noch andere Lebensformen gibt?

Hristo: Nun, ich weiß nicht? Dieser Song handelt von Traditionen. Der Text dreht sich um die Verbindung zwischen dem Alten und dem Neuen. Heutzutage leben wir in Stress und wir haben keine Zeit zurückzublicken, was früher einmal war, wie unsere Vorfahren lebten, welches ihr Glaube und ihre Werte waren.


Wie Du vorhin schon erwähntest, wirst Du von der Musik einiger Bands beeinflusst. Gibt es sonst noch berühmte Musiker oder musikalische Richtungen, die Dich beeinflussen oder die Inspiration für Deine Kompositionen sind?

Hristo: Ich höre eine Menge Musik, so dass ich tausende Namen nennen könnte. Aber am bedeutendsten für mich als Songwriter sind PINK FLOYD, RUSH, LED ZEPPELIN, METALLICA, IRON MAIDEN, PRIMORDIAL, ENSLAVED, AGALLOCH, ROTTING CHRIST, MOONSPELL; aus Osteuropa sind das NEGURA BUNGET, DRUDKH... es gibt tonnenweise großartige Musik auf der ganzen Welt.


Wie man lesen konnte, ist Alan von PRIMORDIAL sehr beeindruckt von eurer Musik und dem Album und hat dies auch öffentlich erwähnt. Ihr müsst ziemlich stolz auf so ein Lob sein, oder?

Hristo: Ja, da ich ein ausgesprochener Fan von PRIMORDIAL bin, sind seine Worte nicht nur eine Belohnung für mich, sondern auch ein Ansporn, weiter und letztendlich genauso leidenschaftlich Musik für VRANI VOLOSA zu machen, wie Alan es für seine Band tut. Ich kenne ihn seit 2003, als ich ihm Fragen für ein Interview zuschickte, dann sandte ich ihm unser Demo und er brannte dies für einige Leute. Ich denke, das war der Beginn, dass die Leute auf unsere Musik aufmerksam wurden. Also ist und wird Alan immer eine wichtige Person in der Geschichte von VRANI VOLOSA sein.


Ok, danke nochmal für Deine Zeit. Die letzten Worte gehören traditionell dem Musiker...

Hristo: Ich möchte euch für das Interesse uns gegenüber und den Support danken. Wir werden bald auf Tour sein und vielleicht sieht man sich irgendwo, um ein paar Bierchen zusammen zu trinken!!




Interview Monsters and Critics


Vrani Volosa brachten kürzlich ihr Granatenwerk "Heresy" heraus. Histro, der Kopf der Band, war bereit mir Frage und Antwort zu stehen zu dem neuen Album, Zukunfsplänen und der Gründung der Band. Auch einiges mehr hatte er zu berichten. Aber lest selbst!


Grüße meinerseits nach Bulgarien! Stell Dich doch unseren Lesern bitte 'mal vor.

Liebe Grüße auch von mir. :-) Hier spricht Histro von Vrani Volosa zu Dir und Deinen Lesern. Ok, also lasse uns zur Frage kommen – Vrani Volosa ist eine Pagan Metal Band aus Bulgarien. Wir kommen aus der Stadt von Burgas an der Küste des Schwarzen Meeres, ein sehr schöner Ort (speziell im Sommer). Die Band existiert seit 2003, wir haben bisher 2 Alben herausgebracht, viele Gigs um Bulgarien gemacht und haben natürlich keine Intention aufzuhören – mehr Alben, mehr Gigs hoffentlich. Die Band hat 5 Mitglieder – Dessislav an den Drums, Kolyo und Petar – Gitarren, Alexander – Bass, und ich am Mikrofon!


Wie würdest Du die Entwicklung von Vrani Volosa von 2003 bis heute sehen?

Ich begann diese musikalische Reise alleine, ich dachte nicht, dass dieses Projekt jemals eine echte Band würde, weil ich mir nur wünschte, Spaß zu haben, die Musik zu spielen, die ich liebe, um einige Songs aufzunehmen und nicht mehr. Aber mit der Zeit wuchsen meine Ideen ein bisschen auf dem Weg, ich lud ein paar Freunde ein, mir bei den Aufnahmen 2004 zu helfen, und nun sind sie aktuell ständige Mitglieder und so wurde Vrani Volosa eine Band. Aktuell entwickelte sich das Einmannprojekt in einer Gruppe von Leuten mit ähnlichen Ideen und das führte zur Entstehung unserer Aktivitäten als Künstler, wir suchten nach Möglichkeiten live zu spielen und um jemanden zu finden, um unsere Musik für eine CD freizugeben und die Herzen der Fans zu erreichen. Und diesen Intentionen zu folgen, passierten 4 der wichtigsten Dinge in unserer Geschichte innerhalb eines Jahres – wir spielten zum ersten Mal live als ein Opener für die israelischen Folk-Metaller Orphaned Land, wir unterschrieben einen Plattenvertrag mit dem bulgarischen Label Corvus Records, unser Sänger Atanas verließ die Band und im Oktober 2005 erblickte unser Debut-Album „Where The Heart Burns“ das Licht des Tages. Ich sehe unsere Entwicklung jetzt nach allen Problemen, die wir 2005 und 2006 hatten, wir sind immer noch hungrig Musik zu machen, komponieren immer noch Songs, machen Konzerte und natürlich widmen wir uns auch unseren Partnern weiter unterstützend – Förderer, Plattenlabes, Medien, usw.


Wie Beschreibst Du selbst die musikalische Entwicklung?

Zur Zeit sehe ich es sehr positiv. Weißt Du, wenn Du eine Band hast, die Du nur von irgendwo startest um zu sehen, wo Deine Wurzeln sind für die Musik, die Du machen möchtest. Vielleicht sind alle ersten Alben für die Bands sehr schwierig, weil sie erst ihren eigenen Stil suchen, etwas Bedeutendes und Erkennbares. In unserem Fall habe ich alle Ideen benutzt, die ich am Anfang von Vrani Volosa hatte – ich konzentrierte mich auf 4 Songs, die Musik, die aus meinem Kopf kam, war sehr nahe an dem alten Black Metal Stil, berührt durch die Psychodelik der 70er, ich benutzte einfache Gitarrenakkorde und spielte schnell. Atanas war es gewohnt, sehr nahe am Stil von Abbath of Immortal zu singen und von Nocturno Culto of Darkthrone. Nach Atanas’ Abgang wusste ich, dass ich keinen besseren Ersatz hinter dem Mikrofon finden würde und ich übernahm die Gesangsaufgaben selber. Und das war der erste große, musikalische Wechsel bei Vrani Volosa, ich nutze klaren Gesang, ich entschied mich die harschen Gesänge wegzuschmeißen und so änderte sich die neue Musik auch. Ich schrieb einige einfache Gitarrenriffs, welche die klaren Stimmlinien steigern. Ebenso änderte ich die Struktur der Songs – wir hatten sehr lange psychodelische Teile in „Where The Heart Burns“ und in „Heresy“, wir wollten die Musik direkter, härter in’s Gesicht, mit einer sehr einfachen Struktur und in dieser Zeit wollte ich die Songs mit einigen Folkloreornamenten verzieren, so musste ich tief in den Ozean unserer Ursprungsmusik tauchen. Alles in allem haben wir 2 Alben, die wirklich unterschiedlich klingen – das erste ist sehr nah am Old School Black Metal, und das zweite – Metal ohne Reue und Bedauern mit volkloristischen Einflüssen.


Inwiefern ist die Band gereift von einer Einmannband zu einer 5 köpfigen Band?

Nun, als ich die ersten Vranisongs aufnahm, bemerkte ich einige Schwierigkeiten, den Bass aufzunehmen. Ich kann inzwischen auch Bassgitarre spielen, aber ich dachte, dass es besser für die Aufnahme wäre, wenn ich die Hilfe von jemandem annehmen würde, der dieses Instrument original spielt und vielleicht könnte er einige frische Ideen dazugeben in den Bass-Arrangements, so gab ich das einem alten Freund von mir – Alexander. Ich gabe ihm eine CD mit den Songs und eine Woche später begannen wir die Aufnahmen. Es war toll, er war da nicht nur um den Job zu machen, sondern meiner Musik neue Anstöße zu geben und, wisst Ihr, wir sind sehr gute Freunde und es war sehr einfach für mich, ihm den weiteren Verbleib in dem Projekt anzubieten. Unserer früherer Sänger Atanas war bereits dabei. Auch er ist ein Freund von mir, ich kannte sein Talent gut in der alten Manier der klassischen Black Metal Bands zu schreien, da er in mehreren Projekten schon vorher involviert war. Atanas machte einen Klassejob im Studio, aber verließ uns nach dem Ende der Aufnahme von „Where The Heart Burns“ und nachdem wir mit Orphaned Land gespielt hatten. Für diesen Gig hatten wir 2 weitere Freunde dabei – Gitarren und das Singen von klaren Stimmen. Natürlich begannen wir nach permanenten Mitgliedern zu schauen, nachdem die Reaktionen der Fans auf unsere Musik wirklich gut waren und so fanden uns Kolyo (Gitarren) und Dessislav (Drums), welche in den Probenraum kamen und wir investierten eine Menge Zeit zum gemeinsamen Üben und um die Chemie zwischen uns zu ermitteln. Ein Jahr später luden wir den Junggitarristen Petar ein, bei uns mitzumachen und ich übernahm die Aufgaben des Frontmannes. Ich denke, genau jetzt haben wir die bestmögliche Aufstellung.


Welche Erfahrungen brachte der ein oder andere mit in die Band?

Nun, für mich ist Atanas der beste Frontmann für eine Black Metal Band. Zur gleichen Zeit ist er wirklich eine inspirierende Person, wir kommunizierten üblicherweise viel über den Tag. Wir verbrachten unsere wenige Zeit zusammen, Wodka trinkend und über bulgarische Geschichte und Politik redend. Er inspirierte mich indirekt mit seinem Benehmen und seinem Wissen, so wurde er ein wirklich wichtiges Mitglied und Teil der Geschichte von Vrani Volosa.
Alexander, unser Bassist, kommt aus einer anderen musikalischen Gegend. Er spielte überlicherweise in einer Grind Core Band, dann in einer advantgardistischen Black Metal Band und in der Zeit, als er meiner Gruppe beitrat, spielte er bei Act Of Grotesque – Brutal Death Metal. Zur gleichen Zeit wurden Kreise um alte Rockbands wie Black Sabbath und auch Blues durch seine Musik auf ihn aufmerksam, so ist er ein vielseitiger Musiker. Ich denke, er hat seine eigene Art, sich der Musik von Vrani Volosa zu nähern, weil er immer interessante Ideen hat, auf die Bassarrangements achtend.
Aktuell kommen wir alle aus verschiedenen Musiksparten und ich denke, jeder in der Band ist wichtig, um ihre eigenen Ansichten und musikalischen Verzierungen mit hineinzugeben.


Wie beschreibst Du Euer Album „Heresy“ mit eigenen Worten?

“Heresy” ist eine sehr rau klingende Platte, voll in’s Gesicht, einfach und direkt. Es ist episch, verschiedenartig, es bringt verschiedene Gefühle und verbindet verschiedene Genres von Rock und Metal. Es ist auch dekoriert mit Einflüssen bulgarischer Volksmusik, versteckt hinter harten Riffs oder angenehm ausgeschmückt in den akustischen Teilen. Lyrisch ist „Heresy“ von bulgarischer Geschichte, speziell von besonders schmerzvollen Perioden, beeinflusst, und es verweist auch auf unsere spezielle Landschaft an der Küste des Schwarzen Meeres.


Wie hast Du die Auftritte mit Arkona und Skyclad in Erinnerung?

Echt wirklich gut! Arkona waren sehr konzentrierte Professionelle. Sie sprachen nicht zu viel, machten nur ihren Job. Ich war wirklich beeindruckt, wie sie ihren Soundcheck machten – ich nahm einige Techniken von Masha. In der Zeit vor dem Auftritt gaben sie sich nicht mit Biertrinken ab oder mit Gesprächen mit ihren Fans, sie nahmen etwas nach dem langen Auftritt, aber auf der Bühne waren sie echte Biester!
Und Skyclad sind anders. Wir verbrachten einige Zeit zusammen, wir teilten uns unsere Gedanken über Musik und Kultur, Georgina versuchte mir einige Tänze nach ihrer Show beizubringen, haha, aber das war nicht erfolgreich, weil ich vollständig betrunken war. Wirklich coole Jungs.


Wann seit Ihr mal wieder auf der Bühne zu sehen?

Nun, wenn wir von Deutschland sprechen, es steht schon fest, dass Vrani Volosa auf der Liste des Fimbul Festival in Fürth stehen wird, das Datum ist der 17. September und wir freuen uns wirklich auf diesen Event. Wir sind im Gespräch mit unserem deutschen Label Einheit Produktionen über die Möglichkeit, eine kleine Tour durch Deutschland im Dezember zu machen, aber es steht noch nichts fest. Natürlich planen wir Gigs in Bulgarien und auch der Türkei, Rumänien, Serbien und wer weiß wo sonst noch.


Gibt es Zukunftspläne?

Ja. Im Moment arbeiten wir an neuem Material und wir planen eine Vorproduktion für den späten Sommer – wir machen für 10-12 neue Songs Demos, es hängt von dem Budget ab, was wir haben, wir könnten Beobachtungsdrums im Dezember starten. Auch die gute Unterstützung von „Heresy“ in Deutschland hat eine große Wichtigkeit für Vrani Volosa und wir versuchen soweit wie möglich unterstützen für Einheit Produktionen zu wirken, so dass wir so früh wie möglich die Herzen der deutschen Fans erreichen können.


Was empfindest Du dabei das Eure beiden Longplayer durch Einheitproduktionen wieder neu veröffentlicht werden?

Ich bin wirklich analysiert und natürlich bin ich froh. Es war eine große Überraschung, als Olaf mich kontaktierte und jetzt weiß ich, sie machen einen tollen Job, um das Album zu bewerben. Das Einheit-Team ist wirklich Vrani Volosa unterstützend, wenn wir von unserem ersten Deutschlandbesuch sprechen, da sind wir wirklich dankbar und ich denke, wir werden bald neue Projekte in der Zukunft erarbeiten.


Danke für das Interview. Letzte Worte?

Ich möchte mich auch für Euer Interesse und Euren Support für Vrani Volosa bedanken. Wir sind gespannt auf unseren ersten Deutschlandbesuch und Vrani Volosa wird für die deutschen Fans direkt aus dem Herzen spielen!!!




Interview Metal.de


Überraschend ist das Album "Heresy / Epec" der bulgarischen Band VRANI VOLOSA gleich in doppelter Hinsicht: Einmal natürlich ist diese rockige, emotionale Scheibe überraschend gut. Zum anderen aber auch überraschend anders als sein Vorgänger, das 2006er Album "Where The Heart Burns", das auf unseren Seiten ob seines gelungenen Pagan Black Metals gelobt wurde. Wie es zu diesem Stilwechsel kam und was es sonst noch über das neue Werk zu berichten gibt, lest Ihr im folgenden Interview. Sänger Hristo gibt uns Auskunft.


Zunächst bin ich auf sehr positive Art überrascht: "Heresy/Epec" kombiniert viele Elemente aus der Rockmusik und bulgarischer Folklore mit der Entschlossenheit des Metal: Das klingt ziemlich außergewöhnlich. Wie sind VRANI VOLOSA bei diesem Mix unterschiedlicher Stile gelandet?

Was soll ich sagen – wir haben ja nichts geplant, die Entwicklung unseres Stils ergab sich auf eine sehr natürliche Art, vom Grund unserer Herzen und unserer musikalischen Wurzeln. Weißt du, wenn man in einer Band spielt, ist die Liebe zur Musik die treibende Kraft und gerade nicht, wie man möglichst groß wird und ein großes Geschäft aus der Sache macht. Als ich aufwuchs, habe ich von meinen Großeltern bulgarische Volksweisen zu singen gelernt, und gleichzeitig hat mich mein Vater in die Magie der Rockmusik eingeführt. Ich glaube, dass ich diesen Stilmix sozusagen als Botschaft von meinen Verwandten mitbekommen habe. Sie haben mich auf diese Art gelehrt und gaben mir die Möglichkeit mit, selbst einzuschätzen, zu kategorisieren, zu definieren und zu entscheiden, was ich eigentlich mag. "Heresy" ist somit nicht nur unser zweites Album; für mich bedeutet es alles. Diese LP spiegelt meine Seele wider, meinen Verstand, meine kulturellen Traumbilder, meine Neugierde und meinen Mut, sowohl musikalisch als auch geistig auf Entdeckungsreise zu gehen. Und es ist eine Botschaft an gleiche Seelen – "bitte vereinigt euch!".


Du hast Deine Sozialisation als Sänger schon angesprochen – bei VRANI VOLOSA singst Du ausschließlich clean, aber früher hattet Ihr mit Atanas noch einen zweiten Sänger in der Band, der sich um den harschen Gesang gekümmert hat. Wieso habt Ihr Euch entschieden, nur noch Klargesang einzusetzen?

Nun, Atanas war (und ist es immer noch) ein guter Freund von mir. Wir haben eine Menge durchgemacht, um VRANI VOLOSA zum Laufen zu bringen, und als er ausstieg, war ich erschüttert. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Es war ein herzzerreißender Moment, der fast die Band getötet hätte. Danach brauchte ich erstmal ein paar Monate Auszeit, in denen ich nicht über diese oder andere Bands nachdenken wollte… Aber immer, wenn ich mir meine Gitarre schnappte und ein bisschen improvisierte oder einfach nur Krach machte, kamen mir lauter coole Ideen, bei denen ich dachte: "Eh, das würde gut zu VRANI passen!" – und eines Tages habe ich wieder angefangen neue Songs zu schreiben. Es war sozusagen wie eine Ragnarok für mich: Ich wollte die Vergangenheit abfackeln, um auf der Asche die Zukunft der Band aufzubauen. Damals wusste ich schon, dass ich Atanas nicht ersetzen kann – er war ein außergewöhnlicher Frontmann mit einer außergewöhnlichen Stimme für Black Metal. Also habe ich entschieden, die Texte selbst zu singen und VRANI VOLOSA zu neuen musikalischen Dimensionen zu führen. Ich denke, dieser Schritt wird für viele unserer alten Fans drastisch erscheinen, aber auf mich wirkte es sehr erfrischend – es gab mir die Gelegenheit zu erforschen, etwas Einzigartiges zu erschaffen und somit ein Künstler zu werden.


Du hast bei VRANI VOLOSA noch vier Mitstreiter – stell sie doch einfach mal kurz vor!

Ok, das mache ich natürlich gerne. Wie Du sagtest, sind wir heute eine fünfköpfige Band. Kolyo und Petar sind unsere Gitarristen, Dessislav unser Drummer, Alexander ist zuständig für die tiefen Frequenzen und ich singe. Ich glaube, wir sind ein guter Haufen von Banditen, aber vor allem gute Freunde. Wir denken nicht so sehr an die geschäftliche Seite der Musik, sondern vielmehr ans Gegenteil – wir möchten Dinge erschaffen und das spielen, was in unseren Herzen und Gedanken ist!


Ich muss Dich natürlich zu Eurem Bandnamen fragen: In Eurer Biographie steht, dass VRANI VOLOSA der bulgarische Ausdruck für "schwarzes Haar" sei, in den Metal-Archives wiederum heißt es, Euer Bandname sei der alte slawische Ausdruck für "Raben von Veles". Was stimmt nun, was ist falsch, und wie seid Ihr zu diesem Bandnamen gekommen?

Ich denke, beide Darstellungen und Übersetzungen sind korrekt. Es gibt da wohl ein verstecktes Wortspiel, nehme ich an, hehe! Nun, ursprünglich habe ich den Namen wegen der Bedeutung als "schwarzes Haar" gewählt, weil dies in Form eines Pferdeschweifs, der aus tausenden schwarzen Haaren besteht, auf der Flagge der Protobulgaren abgebildet war. Es ist ein Symbol unserer Nation, eine Verbindung zu unseren Vorfahren, und ich mag den Namen der Band wirklich, weil er unsere starke Verbindung zu den Slawen repräsentiert. Im Ausdruck "Vrani Volosa" kannst du ein bulgarisches und ein slawisches Wort finden: "vran" bedeutet im Protobulgarischen "schwarz" und "volosa" bedeutet "Haar" im Slawischen. Die Geschichte Bulgariens basiert auf der Symbiose von Slawen und Protobulgaren, und diese Symbiose hat die Nation in gewissen Zeiten. Ich finde, dass es wirklich wichtig ist, dass das jeder weiß.


Und zu der zweiten Bedeutung: Wenn du die Betonung auf die erste Silbe des Wortes "Volosa" legst, ändert sich die Bedeutung des Ausdrucks in "Raben von Volos", und "Volosa" ist ein anderer Name für "Veles", hehe!


Die Aufnahmesessions für "Heresy" hatten ja schon 2007 begonnen. Was kannst Du darüber berichten – warum haben sie sich so lange hingezogen, und woran erinnerst Du Dich am meisten, wenn Du auf sie zurückblickst?

Ja, das stimmt, wir hatten bereits 2007 mit den Aufnahmen begonnen. Die interessanteste Sache war sicherlich, dass wir aus 30 Songs auswählen mussten, welche Stücke letztlich übrigbleiben und welche nicht. Es war schon eine seltsame Reise – tagsüber musste ich arbeiten, abends ging es dann ins Studio, wo wir bis in die Nacht aufgenommen haben, und am Wochenende haben wir munter weiter komponiert, haha! Es hat dann insgesamt zwei Jahre gedauert, bis sich unser Traum von einem zweiten Album erfüllt hat, aber wir hatten zusammen mit unserem Klangtechniker Astaroth eine großartige Zeit im Studio, auch wenn es Probleme mit der Software und den Computern gab und es wirklich schwer ist, die Finanzierung für solch ein Projekt auf die Beine zu stellen. Aber jetzt bin ich wirklich glücklich über mein zweites Kind, und ich bin stolz auf unsere Fans in Bulgarien, die live unsere Texte mitsingen können!


Okay, Du bist also auch mit einigem Abstand noch sehr zufrieden mit "Heresy" – gibt es denn schon Pläne für ein weiteres Album?

Ich liebe "Heresy". I weiß genau, was es von mir abverlangt hat, um das Album fertigzustellen. Ich liebe es wirklich extrem, und ich versuche erst gar nicht, es irgendwie einzuordnen oder zu bewerten. Es ist in erster Linie ein Strom von Gefühlen, den wir freisetzen mussten, und ich bin stolz darüber, dass wir die Möglichkeit und die Geduld hatten, das Album aufzunehmen und unsere Botschaft unter den Fans zu verbreiten. Die Resonanz hier in Bulgarien ist wirklich gut, und das macht mich wahrscheinlich zufrieden. Und da möchte ich nicht das Interesse von Einheit Produktionen vergessen: Ich war erstaunt, dass sie interessiert an unserer Musik waren und daran geglaubt haben, dass die Musik von VRANI VOLOSA für Fans in Westeuropa interessant sein könnte.


Was ein neues VRANI-Album angeht: Wir haben bereits mit dem Songwriting angefangen und haben sechs Songs fertig komponiert und arrangiert. Wir bräuchten noch vier oder fünf weitere Lieder, um ins Studio zu gehen. Ich denke, das werden wir im nächsten Jahr angehen.


Lass uns noch ein wenig bei "Heresy" bleiben. Was kannst Du über den Titel erzählen, und was hat es mit dem Zusatz "Epec" auf sich?

"Ерес" ist einfach das bulgarische Wort für "Heresy", wir haben den Titel also einfach bilingual auf dem Cover abgedruckt, damit jeder die Message verstehen kann. Zum Titel selbst: "Heresy" leitet sich vom griechischen Wort "hereticos" ab, das so viel wie "er, der widersteht" bedeutet. Wir folgen diesem Motto sowohl musikalisch als auch textlich, da wir den Änderungen in der Band sozusagen widerstehen mussten – den Line-Up-Wechseln und der neuen musikalischen Richtung. Und um zu verdeutlichen, dass wir nunmehr keine Grenzen in der Sprache der Musik fühlen, um unseren persönlichen Status auszudrücken. Und wir fühlen gleichzeitig auch keine Last durch unsere musikalische Vergangenheit. Somit bedeutet "Heresy" für uns die Freiheit, falls du kämpfen kannst!


Beispielsweise in den Songs "Horizon" oder "The Words That Ruin Me" evoziert "Heresy" ziemlich starke Bilder. Was steht für Dich als Hauptsongwriter der Band im Vordergrund, wenn Du Musik schreibst?

Für mich begann ja alles als ein Hobby. Ich habe von Zeit zu Zeit aus Spaß mit meinen Freunden zusammen gespielt, wenn wir mal ein Bierchen gezischt haben. Dann habe ich mich aber mehr auf das Schreiben und Aufnehmen der Musik konzentriert, ich fühlte, dass ich Musik mache, weil etwas mit mir geschah, etwas, das ich sah und das sozusagen mein Herz berührte. Für mich ist das Schreiben von Musik heutzutage die einzige Freiheit, die ich fühle.


Hm, wenn "Heresy" ein Gemälde wäre, welches Motiv hätte es und in welcher Technik wäre es gemalt?

Es wäre auf jeden Fall in der Technik Öl auf Leinwand gemalt. Vielleicht ein Schwarzweißgemälde der fünf Mitglieder von VRANI VOLOSA, weil wir diejenigen sind, die den Schwierigkeiten des realen Lebens widerstehen.


Was denkst Du ist das außergewöhnlichste Merkmal von VRANI VOLOSA?

Die Einfachheit der Gitarrenakkorde kombiniert mit meinem Gesang. Ich möchte nicht, dass unsere Musik wie ein Hammer in dein Gesicht schlägt, sondern ein Schlüssel zu deiner Seele ist.


Ich frage mich, ob es eine Metal-Szene in Bulgarien gibt!? Steht Ihr mit anderen Bands in Kontakt?

Oh ja, es gibt gerade eine Menge Metal-Bands in Bulgarien, die alle möglichen Stile abdecken. Sehr wichtig sind derzeit THE REVENGE PROJECT (Melodic Death Metal, sie haben unter anderem Bands wie SODOM, DESTRUCTION und DIMMU BORGIR supportet), DIMHOLT (Black Metal), UNHUMANITY (Brutal Death Metal), THE OUTER LIMITS (Old School Thrash Metal wie TESTAMENT und ANTHRAX), PAST REDEMPTION (Brutal Death Metal), ENTHRALLMENT (Death Metal), SHAMBLESS (Pagan Black Metal) und viele, viele andere. Ich habe mit den meisten von ihnen Kontakt, wir helfen uns gegenseitig – Equipment und Unterkunft, was gerade benötigt wird. Wir haben ein paar lokale Festivals in der Nähe von den großen Dinosauriern wie dem Sonisphere. Die meisten von ihnen sind nicht so groß, aber das Kavarna Rock Festival wird dieses Jahr großartig – OPETH, KATATONIA, MOONSPELL, TIAMAT und viele andere werden dort auftreten.


Natürlich wollen wir auch wissen, ob ihr irgendwo auftretet – vielleicht sogar in Deutschland?

Ja, es gibt Pläne für einige Auftritte, ein paar in Nordbulgarien, und dann gibt es einen einzigen in Deutschland, den wir dank Einheit Produktionen an Land ziehen konnten. Das ist zwar noch nicht hundertprozentig sicher, aber bald werden wir es wissen und Euch allen Bescheid sagen.


Viele Danke für das Interview. Die letzten Worte überlasse ich gerne Dir!

Vielen Dank für Euer Interesse an VRANI VOLOSA und der Metalszene in Bulgarien. Ich wünsche Euch Gesundheit und Euren Lesern ein glückliches Metal- und Rockdasein!




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