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Burn My Shadows - Reviews

„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - Aardshock Magazin - Januar 2011 - 50/100 Punkte


Op muzikaal gebied is het nog niet een zo slecht gesteld met deze debuutplaat van Burn My Shadows. Hun mix van Amon Amarth-achtige (death) metal met een vleugje black klinkt redelijk, zij het enigszins saai en voorspelbaar. Het grote probleem is echter de zanger, die het nodig vindt te variëren tussen grunts, black metalkrijs en cleane zang. Het resultaat is ronduit bedroevend en varieert van een verkouden variant op Jan-Chris de Koeijer (Gorefest) tot tenenkrommend valse cleane zang. Na een paar nummers werd ‘Havoc’ dan ook een nogal onaangename luisterervaring


Stephan Gebédi 50/100 Points




„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - Rotting Hill (AT) - Januar 2011 - 8/10 Punkte


Schon nach den ersten Sekunden von "Havoc", dem über Einheit Produktionen erschienen Debüt der bayrischen Truppe "Burn My Shadows" war mir klar: der Sound gefällt! Die Jungs spielen eine feine Mischung aus Death, Melodic Death und Black Metal, großteils sehr modern durchsetzt. Grundvoraussetzung für diese Scheibe ist allerdings, dass man für Neues offen ist, weder Fans von reinem Death, noch von purem Black Metal werden eine Freude damit haben. Ich scheiß hier jetzt allerdings mal drauf, zu genau aufs Genre zu hören und sage: "Bury My Shadows" machen einfach gute Musik. Aber eine Empfehlung spreche ich wirklich nur für Fans von modernem Metal aus!


So, das Wichtigste wurde jetzt eigentlich schon in der Einleitung gesagt. Also nehmen wir die Musik mal etwas genauer unter die Lupe:
Fad wird einem beim Anhören von "Havoc" definitiv nicht! Die Elemente der drei aufgezählten Genres wurden so bunt durcheinander gewürfelt, dass man teilweise den Eindruck gewinnt, hier nicht einer, sondern zwei oder drei Bands beim wühlen im musikalischen Gemüsebeet zuzuhören. Dennoch wurden die Zutaten nicht lose in den Topf geworfen, es ist trotz der enormen Abwechslung ein Gesamtkonzept herauszuhören, es ist einfach ein sehr eigener Sound, der einem hier serviert wird. "Burn My Shadows" haben offensichtlich viele musikalische Vorlieben, die sie auf "Havoc" durchaus gekonnt zusammengemixt haben.
Auch im lyrischen Bereich klammern sich die Jungs nicht an nur eine Sprache: Vom Turmbau zu Babel halten sie offensichtlich nicht viel, und daher sind neben englischen auch Texte zu hören, die in der Muttersprache verfasst wurden.


Recht interessant sind außerdem die stellenweise eingebauten Keyboard- und Pianoklänge, die dem ganzen Gemisch einen Hauch von Melancholie einhauchen und sich ebenfalls gut ins Gesamtbild fügen. Außerdem sind an zwei, drei Stellen klare Vocals zu hören (die allerdings eher misslungen sind), und um den Ganzem die Krone aufzusetzen, wurde der eine oder andere Break eingebaut. Sehr gewagt, aber cool.


Ich höre schon die Stimmen der hartgesottenen Oldschool-Anhänger: So einen etwas Modernes brauche niemand, der sich für einen richtigen Metaller hält. Tja, ich sag dazu: Tolerieren oder einfach ignorieren! Es gibt überall Fortschritt, eben auch im Metal. Und da ich ja normalerweise selber auf der Seite der alten Schule bin, weiß ich auch, dass es genug Bands dieser Art gibt und auch immer geben wird. Also soll man die modernen Bands auch ihr Ding machen lassen, vor allem, wenn sie so ein geiles Album abliefern wie "Burn My Shadows" mit "Havoc". Abwechslung muss sein!


8/10 Punkte




„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - Totenruf - Januar 2011


Death und Black Metal zu verbinden ist nichts neues und auch nichts ungewöhnliches mehr, es kommt also stark auf das Wie an. Wie verbinde ich als Künstler, zwei Genres dieser Größe? Wo setze ich meine beiden Stile an? Gehe ich eher in die alten Tage zurück oder bleibe ich modern?

Solche Fragen sollte man sich als Musiker stellen und im Fall von Burn My Shadows überlegten die sechs Bayern wirklich sehr genau was sie da eigentlich machen. Schon am Opener „The Last Moment“ merke ich deutlich das sich die Band vom Rest gerne abheben möchte, zwischen dem Gebilde von harten Gitarrenbrechern und dem stark zum Death Metal tendierenden Gesang wird hier und da etwas ruhiger und cleaner Gesang eingebettet.

Wer es gerne etwas dunkler und apokalyptischer mag der kann sich auf „Warimpulse“ freuen, dem zweiten Lied auf Havoc. Schon bei der Einleitung des Titels läuft es mir kalt den Rücken runter.

Die Bayern setzen mehr auf Melodie und einer atmosphärischen Umsetzung, auch beim Gesang wird ein Holz mehr in das Feuer geworfen, der Death Metal Aspekt behält zwar die Oberhand, aber wird hier und da auch stärker vom Black und Clean Gesang unterstützt. Das Riffing tendiert hier auch stärker zum melodischen Black Metal.

Scheinbar kennen Burn My Shadows in ihrer Kreativität keine Grenzen und sparen an keinem Ende mit Überraschungen. Was sich bereits bei „Splittet Heaven“ in aller Deutlichkeit zeigt. Endlich mal ein Stück das komplett in ein Black Metal Gewand gehüllt wurde ohne dabei den melodischen Faden zu verlieren.

Mit „Weg der Verzweiflung“ schufen die sechs einen Genickbrecher mit deutschem Text, der wieder gewohnt Death und Black Metal in sich vereinigt.

Weiter geht es mit dem zweiten deutschsprachigen Lied das auf eine stolze Spielzeit von fast 12 Minuten kommt und mein absoluter Favorit auf der Scheibe ist, denn hier verflechten sich alle oben angesprochenen Aspekte zu einem wirklich grandiosen Stück, das durchweg vom Black Metal gezeichnet ist. Der geniale Text der wie die Faust aufs Auge zum Cover passt tut den Rest.

Ich kenne kaum eine Band die soviel Abwechslung und Einfallsreichtum in ihrem Erstling untergebracht hat. Die Bayern schaffen den Spagat zwischen Black und Death, bleiben dabei modern und patzen an keinem Ende. Wer also die Nase voll hat von einfallslosen Bands die immer wieder auf der Stelle treten, der sollte sich Havoc schnellstens zulegen.




„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - Metal Hammer - Dezember 2010 - 4/7 Punkte


Hoffnung aus deutschen Landen! Wer melodischen Extrem Metal immer nur in Schweden vermutete, sollte nun ein Auge auf das schöne Bayern werfen. Dort fusionierten im Jahre 2008 die Bands Dark Faces und Groll zu Burn My Shadows. Das Resultat dieser munteren Vereinigung aus melodischem Death Metal und atmosphärischen Black Metal bekam die Stempel Aestethic Black Death Metal auf das Auge gedrückt. Ja, es hat schon schönere Genre-Bezeichnungen gegeben. Aber auf den Ton kommt es an und hier brauchen sich die Jungs nicht hinter den Stammesfürsten wie Amon Amarth verstecken. Zwar springen die großen Helden bei den melodischen Leads oft ins Ohr (‚The Last Impulse’), doch baut man diesen Sound im Laufe der 65 Minuten mit Hilfe von großzügig genutzten Keyboard-Flächen aus. Ob das wirklich nötig ist, bleibt die Frage. Denn so werden die druckvollen Nummern ein ums andere Mal arg verwässert und verweichlicht. Highspeed-Attacken wie ‚Splitted Heaven’ oder das Dissection-getränkte ‚Warimpulse’ würden auch ohne Eier-Wärme glänzen – und ob es die arg leiernden cleanen Vocals wirklich braucht, muss auch überlegt werden. Dennoch, mit HAVOC haben Burn My Shadows eine starkes Debüt abgelegt und gezeigt, wie viel Potential in ihnen steckt. Jetzt nur noch die Stärken ausbauen, auf eine Sprache setzen (einige Songs bestechen mit deutscher Sprache) und am Melodic Death...ich meine Aesthetic Black Death Metal Himmel geht ein neuer Stern auf.


ENRICO AHLIG


Songwriting 4 + Sound 5 + Horspäß 4 ø = 4,33




„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - Fatal Embrace Zine - Dezember 2010


HAMMER!!!! BURN MY SHADOWS – “ HAVOC” So etwas nenne ich doch mal wieder ein klasse Album .Die Bayern schlagen auf ihrem Debut zwar nun nicht wirklich völlig neue musikalische Wege ein , aber so , wie die ihre Ideen umsetzen ,sowohl in punkto songwriting wie auch qualitativ , hat das Teil absolut das Zeug ,ein richtig fetter Reißer in der Szene zu werden . Gegründet 2008, haben sich hier Leute von "Groll" ( Black Metal Band ) und "Dark Faces" ( melodic Death Metal Band ) zusammen getan , um ihre Vorstellung von ner satten Mucke umzusetzen , um euch damit einen wahren Hörgenuss zu bescheren . Neun sau geile Stücke sind’s geworden , welche euch musikalisch in den Black - /Death Metal Bereich entführen und es hierbei sogar schaffen ,ein fast schon ureignes ,typisches Klangbild der Band zu erschaffen .Ja ,das ist schon fast große Kunst ,nicht wie eine hunderttausendste Kopie zu klingen, sondern echt verdammt eigenständig rüberzukommen .Schon alleine deshalb ist diese Scheibe ne Kaufempfehlung wert .Kommen wir aber mal nun zur Mucke .Selbst wird’s musikalisch als Aesthetic Black Death Metal angepriesen ,was man voll und ganz auch so stehen lassen kann .Denn trotz der fast durchgängiger Härte schaffen „Burn My Shadows“ es immer wieder ,so ne richtig geile ,teils monumentale ,teils sehr beängstigende Atmosphäre aufzubauen ,welche dich absolut in ihren Bann ziehen kann .Dabei geht’s absolut flüssig zur Sache .Knallen dir erst mal absolut fette ,druckvolle Gitarrenwände entgegen ,die über weite Strecken schon fast ins brachiale abdriften ,trumpft man dann wiederum mit sehr ruhigen ,melodischen Passagen auf ,um im nächsten Moment wieder voll aus zu rauszugehen ..Insbesondere die Keyboardeinsätze und die herrlich beruhigenden Gitarrenparts üben eine ungemein starke Wirkung aus ohne hierbei jedoch überzogen zu klingen oder sich in irgend einer Weise zu vordergründig zu präsentieren .Ne ,das ist alles super aufeinander abgestimmt und passt hier wie die Faust aufs Auge .Nicht weniger inspirativ arbeitet man mit dem Gesang .Hier paaren sich cleane Vocals mit tiefem Gegrunze wie auch mit leichtem Black Metal Gekrächze. Also selbst hierbei ist Abwechslung pur angesagt . Noch nen Punkt ,welcher die Band interessanter und auch eigenständiger erscheinen lässt ,ist sicherlich die Tatsache ,das man sich textlich englisch , deutsch und wohl teilweise sogar zweisprachig artikuliert . So was ist mir bisher wirklich nur ganz ganz selten mal untergekommen ! Was soll ich nun noch mehr drumrum labern ..Macht euch auf die Socken und besorgt euch das Teil ! Burn My Shadows haben hier echt ein super heißes Eisen geschmiedet , welches euch da draußen unweigerlich den Tag enorm verschönern wird und einmal mehr beweist , das im Underground doch noch so einiges an „Supertalenten „ zu finden ist. HAMMER!!!!




„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - Xtreem Music - Dezember 2010 - 8/10 Punkte


Perfecto híbrido Black Death Metal y algunos indicios Thrash, que se marca esta formación teutona, la cual está compuesta por miembros pertenecientes a GROLL, una banda de puro Raw Black Metal y DARK FACES, ésta más unida a la vertiente del Death Metal Melódico. Pues sencillamente BURN MY SHADOWS sería esto, una excelente fusión de un Black agresivo, adornado con elementos del más puro Death Melódico.


Aunque en un principio pueda parecer más de lo mismo, he de aclarar que esto no sería así, ya que con este “Havoc”, han demostrado sobre todo una buena búsqueda de improvisación, que hará que el oyente se enganche al álbum desde las primeros compases de “The Last Moment” hasta los últimos de la extensa “Rabenschrei”.


En “Havoc”, vamos a encontrarnos con casi de todo, ya que su intención ha sido sobre todo, buscar una buena variedad compositiva, algo de agradecer. Riffs de todos tipos y colores, rápidos, frenéticos, a medio tiempo, contundentes, melódicos, voces que rozan los registros guturales, otras más del palo Black, puro Death, limpias, etc... También encontraremos leves escarceos en los terrenos acústicos y algunos fragmentos de teclados, para nada empalagosos, justo en su momento y sitio. Pero, lo mejor de todo, es la forma en que han encarado las composiciones, ya que se van entrelazando todos estos elementos, haciendo que la escucha del álbum, sea muy agradable.


Pues lo dicho, una propuesta altamente atractiva, donde el Black, Death y algo de Thrash, unen sus fuerzas para entregarnos un trabajo realmente redondo. Sin duda, un buen álbum.




„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - Metal Masters - November 2010 - 8,8/10 Punkte


Wenn man positiv von einer Promo-CD überrascht wird, sind das die wahren Glücksmomente im Rezensentenleben.
Und dies ist beim aktuellen Album „Havoc“ der bajuwarischen Black-Death-Metal-Combo BURN MY SHADOWS ohne Abstriche der Fall !!


Schon nach dem ersten Durchlauf war ich restlos begeistert von den fast 65 Minuten maßstabsetzenden Metals, jedenfalls in diesem etwas in Vergessenheit geratenen Zwischenbereich von Black und Death Metal, welcher ja bekannterweise seine ganz speziellen Reize besitzt.


Streckenweise erinnert mich die sehr eigenständige Musik des bayrischen Sextetts an das ebenfalls ausgezeichnete letzte Album der Schwaben von DARKNESS ABLAZE, aber das ist Geschmackssache und soll nur als grobe Richtungsangabe dienen, denn „Havoc“ steht doch ziemlich einsam, aber durchaus selbstbewußt in der Landschaft und muß sich mitnichten vor der Konkurrenz verstecken.


Gleich der Opener „The Last Moment“ zeigt unmißverständlich auf, wo es lang geht – eine sofort ins Ohr gehende Melodie, die treibende Rhythmusfraktion und die charismatische Stimme von Eugen, welcher von „normalem“ Gesang über Gekeife bis zu ganz tiefen Growls einfach alles drauf hat, was das schwarze Herz begehrt.


BURN MY SHADOWS können aber auch anders, wie lyrische Piano-Verschnaufpausen und allerlei andere Intermezzi unterstreichen, welche die gut durchkomponierten neun Stücke gekonnt auflockern.


Der Spagat zwischen Black und Death Metal wurde überaus gekonnt gemeistert, was nicht zuletzt der Einsatz von Schwarzmetall-Gekeife und Elchtod-Grunzen abwechselnd in ein- und demselben Stück eindrucksvoll beweist (beispielsweise bei dem superben Kracher „Splitted Heaven“).


Track vier, „Weg der Verzweiflung“ ist dann der erste wirkliche Höhepunkt, eine höchst unterhaltsame Achterbahnfahrt zwischen wütender Raserei und schwelgendem Tiefgang, aufgelockert durch akustisch-lyrische Passagen mit Sprechgesang und getragen von einer überragenden Melodie und hammermäßigen deutschen Vocals, welche beispielsweise einen Crematory-Felix ziemlich alt aussehen lassen – einfach nur phantastisch, dieses Stück !!


Das wohl beste Stück auf dem Album ist dann aber das herrlich-fesselnde und überaus abwechslungsreiche „Silence That Be Inherent“, eine wahrhaftige Hymne.


Das beschauliche „Rabenschrei“ beschließt diesen suchtbildenden Silberling und zieht auf knapp zwölf Minuten nochmals alle Register.


Der Sound dieses sehr empfehlenswerten Albums ist druckvoll, mächtig und dabei kristallklar und transparent, das Booklet enthält alle Songtexte leserlich abgedruckt – „Havoc“ ist der ideale Begleiter auf allen Wegen durch die dunkle Jahreszeit und auch darüberhinaus.


Bleibt abschließend nur noch eine Frage zu beantworten: Wann tritt diese phantastische Band mal in meiner fränkischen Heimat auf und wer massiert mir danach meinen Nacken … ? 8,8 Punkte mit starker Tendenz nach oben.


8,8/10 Punkte




„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - Rock Hard - Dezember 2010 - 7/10 Punkte


Diese in Bayern ansässige Band hat sich einer Mischung aus melodisch-symphonischem Black Metal und melodischem Death Metal verschrieben. In neun sechs bis siebeneinhalb Minuten langen Songs setzt die Truppe auf ruppige Gitarren-Power, eingängige Melodien und atmosphärische Keyboard-Sounds. Was die Band ausmacht, ist der stete Wechsel zwischen schwarzmetallischen Uptempo-Passagen und mehr im Melodic-Death-Bereich verwurzelten Midtempo-Komponenten. Manchmal verzetteln sich die Musiker dabei noch in etwas zu langatmigen Passagen; prinzipiell macht der stets aggressive, teils in englischer, teils in deutscher Sprache vorgetragene Genremix aber durchaus Laune. Vor allem beim an Amon Amarth erinnernden Brecher ´Weg der Verzweiflung´ und beim sehr atmosphärischen ´Splitted Heaven´.


Andreas Stappert - 7/10 Punkte




„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - Lords of Metal (NL) - November 2010 - 68/100 Punkte

Marcel H.: Wat is het toch deze maand? Een paar echt goede platen en de rest van het soort dat best goed is maar al zo vaak gedaan is dat het totaal inwisselbaar wordt, zelfs geen echt beroerde platen. ‘Havoc’ van het Duitse Burn My Shadows is ook zo’n plaat die in de categorie “absoluut niet slecht maar eigenlijk best wel overbodig” valt.


Even op een rijtje: Goede uitvoering? Check. Goede productie? Check. Goede instrumentbeheersing? Check. Al eerder gehoord? Check. Inwisselbaar? Check. Overbodig? Check. En toch zal dit product zich wel een weg naar de luisteraar weten te vinden. Puur en alleen gebaseerd op marketing. Dit soort bands zijn het vet dat weggesneden dient te worden. Niet omdat ze slecht zijn, maar puur en alleen op het feit dat ze totaal niets toevoegen in de verzadigde wereld die death black metal heet. Gelukkig was de promo een downloader dus vreet de cd ook geen ruimte in mijn toch al overvolle kamer. Straks maar eens op “delete” drukken. Want ik weet meer dan 100% zeker dat ik Havoc nooit meer ga draaien. Nee, zoals ik al zei, niet omdat het slecht is, maar omdat ik iets dergelijks al miljoenen keren eerder gehoord heb. Puur op het vakmanschap verdient deze plaat een ruime voldoende.


Score: 68/100 (toelichting)




„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - Monsters and Critics - November 2010 - 3,5/5 Punkte


Aus zwei mach eins. Nach diesem Motto existiert die Band Burn My Shadows. Denn 2008 vereinten sich die sechs Bajuwaren aus zwei Bands. Von der Black Metal-Band Groll kam Geri(Gitarre), von Melodic Death Metallern Dark Faces Eugen(Vocals), Bernd(Bass) und Jim(Synthesizer). Gitarrist Chris und Drummer sowie Sänger Franz waren bereits in beiden Bands aktiv gewesen. Nach einigen Gigs in der Tschechischen Republik, begaben sie sich bereits 2009 ins Studio, um ihr jetzt - bei Medusa Productions - erscheinendes Debütalbum „Havoc“ aufzunehmen.


Und auch hier gilt das Motto „Aus zwei mach eins“. Durch die Bandzusammenlegung war es unvermeidlich, dass beide Stile übernommen werden. Das Ergebnis lautet nun: Aesthetic Black Death Metal. Dies bedeutet im Klartext eine Mischung von melodischen Intros und Zwischenstücken und brachialen Gitarrenparts, seltenen Clean Vocals und tiefem und hellem Gegrunze, Klaviergeklimper und Blastbeats.


Burn My Shadows sind auf ihrem Debüt schon einer klaren Linie treu. Die neun Lieder werden nicht einfach heruntergedroschen und außerdem steckt bei den doch recht langen Trackspielzeiten ein Konzept dahinter, welches einem klar wird, wenn man sich einige Minuten mit dem Werk auseinander setzt. Die Raffinesse sind hier geknüppelte Parts die sich durch ruhige Passagen ergänzen. Immer wieder kommt es hier zu Momenten, in denen das Drum an Geschwindigkeit verliert und neuen Melodien Platz macht. Mit der Gitarrenarbeit verhält es sich nicht anders, so dass ich hier schon von Melodic Death Metal sprechen möchte. Die klaviermelodischen Keyboardeinlagen verfeinern die Sache weiter und so gelangt man schnell in ein atmosphärisches Feeling.


Auch bei den Texten fährt man bei Burn My Shadows zweigleisig. Denn auf „Havoc“ findet man sowohl englische als auch deutsche Songs sowie auch Zweisprachiges. Ein genaues Hinhorchen lohnt sich also.


Fazit: Burn My Shadows haben hier ihr eigenes Eisen im Feuer, allerdings bleibt abzuwarten, wie sie sich weiter entwickeln. Ihr Zusammenspiel aus ruhigen Elementen, durchgreifenden Riffs sowie den Zwischenvocals, die auch mal an Schlachten erinnern, gefällt mir jedenfalls recht gut. Einzig negativ fällt allerdings auf, dass sich das Album dadurch auch ein wenig verstrickt, was der Sache als Debütwerk aber keinen Abbruch nimmt.


3,5/5 Punkte




„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - Legacy Nr. 69 - Oktober 2010 - 9/15 Punkte


Mit recht schnittigen Melodien ködert diese Truppe aus Bayern die Zuhörer. Allerdings geht der Opener ´The Last Moment` nicht mehr so melodiös, sondern wesentlich ruppiger weiter. Jedoch mixen sie Melodie sehr gekonnt mit den brachialen Parts, so dass es immer eine wohlige Mischung ergibt. Der Einsatz des Keyboards ist an manchen Stellen allerdings fraglich, denn die Gitarren bringen schon genug Potential mit. Da wirken die Tasten manchmal überflüssig und besitzen zudem auch keine herausragenden Eigenschaften. In besagtem Opener, aber auch an anderen Stellen wird ein cleaner Gesang eingesetzt, der eher für Stirnrunzeln sorgt. Es ist der Abwechslung ohne Zweifel dienlich, aber kann sein Ziel nicht erreichen. Wenn man cleanen Gesang einsetzt, sollte es auch eine herausragende Stimme sein. Dies ist bei BURN MY SHADOWS aber nicht der Fall, daher muss man diesbezüglich nochmal nachrüsten. Positiv ist aber auf jeden Fall die Gitarrenarbeit zu bewerten, da die beiden Saitenflitzer einige amtliche Riffs abliefern. Zusammen mit dem sehr druckvollen Drumming entstehen daraus tolle Songs, die gut nach vorne gehen. ´Splitted Heaven` ist so ein Kandidat, der erst durch herrlich melodische Gitarrenarrangements glänzt und dann Faustschläge in Form von Blastbeats verteilt. So einen Wutausbruch hätte man nach dem freundlichen Beginn sicherlich nicht erwartet. Seinem Namen macht er durchaus alle Ehre. ´Forwards`verzichtet auf Keyboardeinleitung und würgt in einem melodisch todmetaillischem Gewand einige Hassbrocken aus dem Hals. In den schnellen Momenten weiß der Sechser sehr gut zu gefallen, die zahlreichen Keyboard-Parts, die vielfach als jeweiliges Vorspiel für den eigentlichen Song benutzt werden, können weniger begeistern. Man würde sich wünschen, dass sie direkt zur Sache kommen und losballern. Ohne Keyboards wäre dies eine ganz interessante Platte.


(RB) 9/15 Punkte




„Havoc“ CD
(Medusa/Soulfood) - EMP Winter 2010-2011 - September 2010


Die deutschen Newcomer können trotz aller Extremität mit großer Kunst überzeugen – das gewaltige Debut bietet 1A Aesthetic Black Death Metal!


EMP Redaktion:


Ja, es gibt sie wirklich auch noch im Black Death Metal-Bereich – die fitten Newcomer, welche trotz aller Härte und Extremität mit großer Kunst zu überzeugen imstande sind. Dazu zählen eindeutig auch Burn My Shadows, die hier in Form des wirklich gewaltigen Debutalbums „Havoc“ eine faustdicke Überraschung vorlegen. Unter Tausenden von Konkurrenten, haben die Beteiligten ein ureigenes Klangbild erschaffen, welches mit monumentalen Atmosphären weitläufig gerahmt ist. Die spieltechnisch auffallend versiert agierende Talentgruppe aus dem bayrischen Cham, tituliert ihre verdammt eingängigen Schockfroster-Hymnen als Aesthetic Black Death Metal - und trifft damit den eigenen kreativen Dicknagel voll auf den Edelstahlkopf. Denn die mitreißend tosenden Stimmungskanonaden und die verführerisch wohlklingenden Dunkelmelodien des bajuwarischen Sextetts, könnten homogener und passender nicht sein. Mit ihrem Monster-Mix aus riesigem Gitarrendruck und unweigerlich tief berührenden Keyboardkaskaden, erschaffen Burn My Shadows beängstigend schön pulsierende Düsterspektren – ein Fest für Genre-Gourmets.


(Markus Eck / 28.09.2010)



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