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Andras - Interview

Interview Bleeding4Metal


Seit der letzen CD und unserem Interview sind nun 2 1/2 Jahre vergangen. Seit einigen Monaten haben ANDRAS ihr neues Langeisen "Warlord" am Start. Es war also an der Zeit, die Erzgebirge Pagan Metaller mal wieder mit ein paar Fragen zu löchern. Keyboarder Adversarius gab darauf gerne die Antworten.


Hallo! Schön, dass wir mal wieder die Gelegenheit zu einem Interview haben. Seit der Veröffentlichung des letzten Albums "Iron Way" und unserer letzten Fragerunde sind 2 1/2 Jahre vergangen. Zeit, die für euch doch sicherlich (auch aufgrund der positiven Resonanzen damals) sehr ereignisreich war, oder?

Adversarius: Hallo und Glück auf! Oh Mann, wie die Zeit vergeht. In der Tat waren die letzten Jahre für uns sehr ereignisreich. Wir bekamen nach dem Erscheinen von "Iron Way" wesentlich mehr Interviews und Reviews aus sämtlichen Teilen der Welt als bisher. Doch nicht nur aufgrund der vielen positiven Resonanzen war die letzte Zeit sehr bewegt. Unmittelbar nach den Aufnahmen zu "Iron Way" begannen wir mit dem Komponieren neuer Stücke, die als "Warlord" später veröffentlicht wurden. Während des Kompositionsprozesses fanden wir glücklicherweise in Kerberus wieder einen fähigen Mann an der zweiten Klampfe. Seine Einarbeitungsphase dauerte recht kurz und war sehr unproblematisch. So waren wir recht schnell wieder in der Lage live aufzutreten und er brachte auch frischen Wind in die Band. Es folgten etliche Gigs, unter anderem 2009 der spezielle Gig zu unserem 15-jährigen Bestehen. Neben den Aufnahmen zu "Warlord" kam auch noch die Arbeit für die DVD, welche der limitierten Auflage im Digipack beiliegt. Wir hatten mit der Band also allerhand zu tun. Obendrein kam noch der Umstand, dass ich aus beruflichen Gründen von Sachsen nach NRW ziehen musste. Das erforderte neue Strategien, wie wir in Zukunft am effektivsten auch über eine lange Distanz weiter agieren können. Wir können aber beruhigen und sagen, eine Lösung gefunden haben.


Seit Anfang 2010 hattet ihr ja dann mit Aufnahmen für das Nachfolgewerk "Warlord" begonnen. Standet ihr - gerade auch wegen des Erfolgs von "Ironway" - beim Komponieren neuer Songs irgendwie unter Druck? Seid ihr deswegen evtl. anders ans Schreiben bzw. an die Aufnahmen der Stücke heran gegangen?

Adversarius: Unter Druck standen wir nicht. So jedenfalls würde ich das nicht beschreiben. Klar, wir wussten, dass wir ein starkes Album abgeliefert hatten und dieses nicht leicht zu überbieten ist. Aber es ging uns gar nicht darum, das letzte Album zu toppen. Da die Musik unsere Passion ist und wir die Musik so gestalten können wie es uns selbst am besten gefällt, ist die Herangehensweise eine viel leichtere und entspanntere, als wenn man viel verlieren könnte.


Ihr habt ja erneut in den 7th door Studios von Ecthelion aufgenommen. Hat man dann als Musiker den nötigen Abstand zu seiner Arbeit oder ist gerade dieses "Heimspiel" von Vorteil?

Adversarius: Für uns ist das Aufnehmen in eigener vertrauter Umgebung ein klarer Vorteil. Auch wenn es sehr viel Arbeit, insbesondere für Ecthelion, bedeutet. Das Beste daran ist, dass wir uns die Zeit für die Aufnahmen beliebig einteilen können, ohne auf die Geld-Uhr zu schauen. Kein Außenstehender kann uns drängen, Dinge zu ändern oder zu lassen. Unsere Stücke sind mit sehr viel Bedacht von der Band, und nur von der Band, gespielt und durcharrangiert zu unserer eigenen vollsten Zufriedenheit. Den nötigen Abstand zur eigenen Arbeit finden wir durch unsere Vorproduktionen. Sobald eine gewisse Anzahl von Liedern entsteht, gehen wir ins Studio und machen eine Demoversion für uns fertig. Wenn man danach etwas Zeit verstreichen lässt und sich die Vorproduktion genau anhört, stellt man die Stärken und Schwächen der jeweiligen Stücke recht schnell fest. Genau so verhält es sich auch beim Thema Sound. Hier kommt der Vorteil des "Heimspiels", wie du schön sagtest, voll zum Tragen, denn das 7th door hat für ANDRAS immer frei.


Ich finde, auf "Warlord" merkt man ANDRAS eine deutliche musikalische Weiterentwicklung an. Habt ihr gezielt daran gefeilt oder war dies einfach ein natürlicher Entstehungsprozess?

Adversarius: Sowohl als auch. Wir haben ja schon öfters betont, dass Stillstand für uns nicht in Frage kommt und wir nach Weiterentwicklung bestrebt sind. Durch die vielen Proben und auch durch die Konzerte in all den Jahren geht die Weiterentwicklung ganz allein von statten. Für das "Warlord" Album hatten wir uns diesmal im Vorfeld festgelegt, die Stärken von "... Of Old Wisdom" und "Iron Way" zu vereinen und eine Brücke zu ganz alten Tagen von ANDRAS zu schlagen. Einfach um die Essenz von ANDRAS auf einem Album zu konzentrieren. So befinden sich auf "Warlord" wieder vermehrt akustische Passagen und auch die Texte sind antikirchliche Themen, zum Teil auf unsere Region gemünzt.


Der Sound ist dieses Mal noch kräftigter ausgefallen. Was habt ihr im Gegensatz zu "Iron Way" diesbezüglich anders gemacht?

Adversarius: Unser Bestreben nach Weiterentwicklung bezieht sich ja nicht nur auf die musikalische Ebene, sondern umfasst auch die Auseinandersetzung mit Studiotechnik. Ecthelion hat in neue Geräte investiert und natürlich auch aus den vergangenen Produktionen hinzu gelernt. Ich möchte jedoch betonen, dass alle unsere Aufnahmen kein Fake sind! Jeder Ton auf dem Album ist so gespielt wie man ihn hört. Nicht, dass jemand denkt, dass es nur einzig auf die richtige Studiotechnik ankommt. Es kursieren ja zurzeit etliche Diskussionen zum Thema "Nintendo"-Metal. Ein besonderes Novum aber diesmal ist, dass wir das Album bei Dan Swanö in Schweden haben mastern lassen. Für uns eine absolute Ehre und ich denke, das hat dem Sound noch mal einen draufgesetzt.


Nicht nur bei den Kompositionen und Songstrukturen wird die Entwicklung deutlich, sondern euch Musikern selbst merkt man die zunehmende Erfahrung an, wie ich finde. So ist z. B. Ecthelions Stimme besser und noch kräftiger geworden. Hat er bewusst daran gearbeitet?

Adversarius: Ja, mit zunehmender Übung und Erfahrung wird jeder besser an seinem Instrument oder der Stimme.


Auch bei diesem Album gab es ja durchweg positive Resonanzen. Abgesehen davon, dass ihr euch sicherlich darüber freut: Überrascht einen solch ein Erfolg eigentlich, oder wart ihr von Anfang an überzeugt, dass eure neue Scheibe wieder so gut ankommen wird?

Adversarius: Es überrascht schon, da wir als Band trotzdem am wenigsten abschätzen können, wie ein neues Album von den Leuten aufgefasst wird. Wir hatten zwar ein ungefähres Gefühl, dass "Warlord" nicht schwächer als "Iron Way" sein würde. Jedoch ist es schwer abzusehen, welche Reaktionen die Musik auf die Leute ausüben wird.


Was gefällt euch an eurem Werk am besten?

Adversarius: Die unterschiedlichen Facetten der Stücke. Von thrashigen bis doomigen Elementen ist alles dabei, ohne dass sich irgendwas beißt oder anbiedert. Dass wir es geschafft haben, eine breite Palette an Klangvielfalt unter einen Hut zu bekommen, ohne dass die Identität der Band darunter leidet. Jede Nummer auf dem Album steht für sich allein und ist aber auch wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil des Albums.


Gibt es denn evtl. irgendetwas an "Warlord", das ihr heute - so einige Monate später und mit dem nötigen Abstand - anders machen würdet? Wenn ja, was und warum?

Adversarius: Nö, eigentlich nicht.


Wie sehen denn die Zukunftspläne von ANDRAS aus? Arbeitet ihr schon an neuem Material oder gönnt ihr euch erst einmal eine kreative Pause?

Adversarius: Wir sind bereits wieder am Sammeln neuer Ideen und Schreiben neuer Stücke, wollen aber nichts überhasten. In der Ruhe liegt die Kraft. Wir werden uns erstmal vorrangig auf die kommenden Gigs konzentrieren bevor wir zu konkreteren Plänen, wie neues Album ect. schreiten. Ich denke ein Abstand von zwei bis drei Jahren zwischen den Alben ist ganz gut. Die Zeit vergeht ja wie im Fluge ...


Ein paar Festival-Termine für dieses Jahr stehen ja bereits fest. Dürfen eure Fans denn vielleicht auch mit einer Tour rechnen?

Adversarius: Eine Tour wäre für uns eine Erfahrung, die wir gerne noch machen wollen. Bisher mangelte es aber an guten Angeboten von Veranstaltern und an freier Zeit unsererseits. Da wir alle geregelten Jobs nachgehen und zum Teil auch Familie haben, gestaltet es sich ziemlich schwierig für uns gemeinsam dafür Urlaub zu bekommen. Vielleicht planen wir selbst mal eine ...


Die letzten Worte gehören Euch...

Adversarius: Danke dem Bleeding4Metal für die Unterstützung! Alle, die uns kontaktieren wollen bezüglich Auftritten oder die einfach nur Interesse an unserer Band haben, können gern auf www.myspace.com/andraserzgebirge vorbeischauen. Stay metal!




Interview Metal1.info


2010 brachte das deutsche Black/Pagan Metal Urgestein ANDRAS sein sechstes Album "Warlord" heraus. Für uns Grund genug, um mal einen der Herren aus dem Erzgebirge zum Gespräch zu Bitten. Keyboarder Adversarius stellte sich unseren Fragen und weiß einiges über die Musik auf der neuen Platte, die Wichtigkeit von Liveauftritten und Wikinger, die bei Lidl einkaufen, zu berichten.


Hy, danke dass du dir die Zeit für dieses Interview nehmen konntest. Wie geht's dir denn zur Zeit und wie geht's dem Rest von Andras?

Glück auf! Wir müssen dich leider enttäuschen. Nightsky hat leider keine Zeit gefunden das Interview mit dir zu machen. Er hat momentan beruflich viel um die Ohren und bat uns, dass jemand anderes die Fragen beantwortet. So habe ich, Adversarius, mir die Zeit genommen. Uns geht es allen soweit gut. Wir haben viel Stress damit unsere Jobs mit den Bandtätigkeiten unter einen Hut zu bekommen, aber das nehmen wir natürlich gerne hin.


Erst mal herzlichen Glückwunsch zu "Warlord", das Album ist sehr stark geworden. Wie geht es dir/euch damit? Seid ihr zufrieden?

Vielen Dank für die lobenden Worte. Wir sind sehr froh darüber, dass die Aufnahmen beendet und das Album das Licht der Welt erblickt hat. Es freut uns, dass wir alle unsere Vorstellungen optimal umsetzen und wir mit der Bonus DVD noch einen draufsetzen konnten. Die vielen starken Resonanzen auf "Warlord" bestärken uns in der Gewissheit auf dem richtigen Weg zu sein.


Nach allem, was ich bislang gelesen habe, befindet sich mein Review mit acht Punkten sogar eher am unteren Ende des allgemeinen Wertungsspektrums. Wie habt ihr die Reaktionen der Fachpresse erlebt? Wie wurde das Album angenommen?

Die Revievs fallen in der Regel sehr positiv aus. Manche Kritiker finden Warlord sogar überragend. Natürlich gibt es auch gegensätzliche Meinungen. Es ist ja ganz normal dass unsere Musik nicht jedermanns Sache ist. Aber bei ungefähr 90% an guten Kritiken zum Album freut man sich über das Erreichte und findet in seinem Schaffen Bestätigung.


Ihr seid ja nun schon eine Band mit etwas längerer Veröffentlichungshistorie und "Warlord" bereits euer sechstes Album. Ist es denn trotzdem immer noch so ein aufregendes Gefühl, ein neues Album aufzunehmen, herauszubringen und dann das erste mal in den Händen zu halten?

Auf jeden Fall! In jeder Veröffentlichung von Andras steckt sehr viel Hingabe, Arbeit und Herzblut! Dabei spielt es keine Rolle ob es nur ein Demo oder ein vollständiges Album ist. Von Veröffentlichung zu Veröffentlichung versuchen wir uns immer wieder zu steigern. Ob nun klangtechnisch, kompositorisch als auch spielerisch. Wir lernen aus alten Fehlern und haben immer neue Ideen die wir umsetzen wollen. Zudem ist es uns ein Bedürfnis unsere Gedanken und Gefühle in Musik wiederzugeben. Wir sehen ein neues Album fast schon als einen Neustart mit besseren Voraussetzungen und Fähigkeiten an. Somit bleibt das Endresultat für uns immer spannend. Es ist ja nicht nur einzig die Musik, zu der man selbst eine gewisse Erwartungshaltung hat, sondern auch Coverartwork und Verpackung sind ein Faktor auf den wir viel Wert legen.


Trotz eurer inzwischen fast siebzehnjährigen Bandgeschichte ist euch der große Durchbruch bislang eher verwehrt geblieben. Ich habe euch zum Beispiel auf dem Ragnarök 2009 am Nachmittag spielen sehen, vor eher mäßig gefüllter Halle. Ist so etwas nach so langer Zeit eher desillusionierend oder ist euch die Gelegenheit eure Musik zu präsentieren einfach so viel Wert, dass man da die Zähne zusammenbeißt und das in Kauf nimmt?

Live spielen ist für uns ein absolutes Muß! Metal gehört auf die Bühne und da heißt es Hosen runter! Erst auf der Bühne zeigt sich was eine Band wirklich auf dem Kasten hat! Liveauftritte sind uns sehr wichtig, auch wenn wir keine Band sind die auf Biegen und Brechen jedes Wochenende irgendwo spielen muß. Natürlich gibt es auch Momente wo man sich nach so langer Zeit fragt, warum andere Bands, die es mitunter erst weit nach 2000 gibt, sich in Schafsfelle einwickeln und mit Musik die mit Metal wenig gemein hat mehr Erfolg haben. Besonders ärgert es uns wenn wir Konzerte angeboten bekommen, wo wir in Sachen Gage und Spielzeit weit hinten anstehen müssen. Dabei verlangen wir keine hohen Preise und versuchen Fans und Veranstalter immer entgegen zu kommen. Ich will hier jetzt aber nicht weiter jammern. Der Großteil unserer Konzerte sind ja gut und erfolgreich. Die gehypten Bands gehen auch irgendwann in der Masse unter. Wir können dann jedenfalls von uns behaupten uns nie einem Trend gebeugt zu haben und sind stolz darauf, dass wir immer ehrlich waren und sind.


Gerade im Zuge dieses Festivals habe ich den Eindruck bekommen, dass ihr mehr Wert auf eure Musik und weniger auf das Drumherum legt. Im Gegensatz zu anderen Bands ähnlichen Genres standet ihr nicht in Bärenfellen und mit Kunstblut im Gesicht auf der Bühne. Was denkst du persönlich über diese moderne Pagan und Viking Metal Strömung, macht so ein Image die Musik des Künstlers authentischer oder wird das von vielen zu sehr in den Mittelpunkt gerückt?

Natürlich ist es legitim und auch wichtig das Bands auch viel Wert auf die visuelle Komponente legen. Die Musik sollte aber nicht an Gewichtigkeit verlieren. Wegen der Musik hört man Platten und geht auf Konzerte! Aber gerade von manchen Paganbands wird es ganz schön übertrieben. Wir haben da auch schon viele skurile und peinliche Sachen gesehen und erleben müssen. Auch wenn wir mitunter als Pagan bezeichnet werden sehen wir uns in keiner Verbindung zur sogenannten modernen Paganszene. Ich finde es jedenfalls albern, wenn Leute mit dem Auto in den Lidl einkaufen fahren und sich Abends für Wikinger halten. Wenn diese dann noch in ihre Flöten tüteln hörts bei mir auf! Ich will niemanden in den Dreck ziehen, es kann ja jeder machen was er will. Aber in meinen Augen hat das mit Metal nichts gemein. Im Allgemeinen jedoch finde ich es sehr gut wenn sich Leute Gedanken zur optischen Untermalung ihrer Musik machen, bei manchen geht die Sache halt daneben.


Okay, kommen wir mal zur Musik. "Warlord" ist ja jetzt schon seit Ende Oktober auf dem Markt. Kannst du mal versuchen für jemanden, der euch gar nicht kennt, zu beschreiben, wie sich das Album anhört?

Für mich ist es schwierig unsere Musik in Worte zusammen zu fassen. Ich würde meinen wir klingen abwechslungsreich von schnell bis langsam mit prägnanter variabler Stimme, mit Keyboards die allerdings keine Dudeleien spielen, melodisch. Dazu eine Prise epische Bathory und traditionelle Metalriffs. Die Stücke sind gut arrangiert, gut voneinander zu unterscheiden und driften trotz mancher Soli nie ins Gefrickel ab. Simpel aber effektiv.


Und für jemanden, der euch kennt, die neue CD aber noch nicht gehört hat.

Die Stärken von "...Of Old Wisdom" und "Iron Way" gebündelt und ausgereifter.


Ich persönlich finde "Warlord" ein Stück düsterer als den Vorgänger "Iron Way". "In Oblivion" beispielsweise klingt für mich schon fast doomig. Würdest du das so unterschreiben? Und war das eure Intention beim Schreiben des Albums oder ergab es sich einfach so?

Wir alle in der Band haben ein Faible für Doom. Von daher gebe ich dir vollkommen recht. Auch das Stück "Kreuzweg" von der "Iron Way" hatte diesen doomigen Charakter. Beim Komponieren hatten wir das Ziel die Stärken der Vorgängeralben zu vereinen. So sind mit Absicht wieder etliche rein akustische Passagen zu hören und das Spiel mit weiten Klanglandschaften. "Warlord" ist mit Absicht sehr facettenreich gehalten. Von Black über Thrash bis Doom ist alles enthalten. Nur halt auf unsere Art gespielt und eingefügt.


"Warlord" macht auf mich auch einen "kompakteren", konsequenteren Eindruck als "Iron Way", weniger den einer Sammlung von Songs als den eines Gesamtkunstwerks. Steckt ein übergreifendes Konzept dahinter?

Es ist diesmal textlich kein reines Konzeptalbum, wie dies zum Beispiel bei Iron Way der Fall war. Die Lieder auf Warlord stehen zunächst einmal alle für sich. Ein roter Faden und damit ein übergeordneter Zusammenhang im Themengebiet besteht aber dennoch. In den Liedern geht es immer um die Themen Aufstieg, Fall und Untergang, Kampf und Verbundenheit, Stolz aber auch Furcht. Wir proklamieren die Überwindung der christlichen Vormundschaft und die Erhebung unserer heidnischen Erbschaft aus der Asche der Vergangenheit. Daher kommt natürlich auch die Kirche nicht zu kurz. Wir sehen uns damit auch wieder etwas mehr an unsere früheren Alben erinnert. Es schließt sich sozusagen ein Kreis, der die anti-kirchlichen Themen der Anfangszeiten mit dem naturverbundenen Lokalkolorit der letzten zwei Alben verbindet und für uns damit zur konzentrierten Essenz von Andras wird!


Hier kommt auch der Kritikpunkt ins Spiel, den ich an der CD anzubringen hatte: Gerade im direkten Vergleich mit "Iron Way", das schon im zweiten Song "Spellbreaker" einen absoluten Gassenhauer beinhaltete, fehlt mir persönlich ein wirklicher Hit auf dem Album. Schlechte Songs finden sich keine drauf, aber auch keiner, der wirklich hervorsticht. Fühle dich frei, das zu kommentieren.

Mag sein, vielleicht sind ja nur Hits drauf und dass es dir nicht auffällt. Nein, Spaß bei Seite. Kann schon sein dass es so ist, da meint wirklich jeder etwas anderes. Wir versuchen beim Komponieren ja auch nie einen absoluten Hit zu landen. In jedem Stück steckt gleich viel Hingabe und das Album zählt für uns als Gesamtwerk.


Mit "Bastards Forward" findet sich auch wieder ein Song auf dem Album, der stilistisch ein wenig aus dem Rahmen fällt, da er eher dem klassischen Black Metal zuzuordnen ist, wie ihr ihn vor der Jahrtausendwende gespielt habt. Wie kommt's? Habt ihr den Song mit der Intention geschrieben, wenigstens zeitweise ein wenig zu euren Wurzeln zurück zu kehren oder entstand er ganz natürlich im Schaffensprozess zum neuen Album?

Beides. Wie schon erwähnt wollten wir eine Brücke zu den vorangegangenen Werken schlagen. Sowohl textlich als auch musikalisch. "Bastards Forward" entstand ganz normal frei aus dem Bauch heraus im Proberaum und wir fanden das es aufgrund dieser Kriterien für "Warlord" bestens geeignet ist.


Auf der Promo-CD waren die beiden letzten Songs "Portrait" und "Nemesis" in einem einzigen Track vereint, auf dem regulären Release scheinen es zwei Tracks zu sein. Stand es jemals zur Diskussion, einen einzigen Track daraus zu machen? Bzw. kann man "Portrait" als Intro zu "Nemesis" ansehen?

Nein. Das war ein kleiner Fehler auf der Promo. Die Stücke stehen einzeln für sich. Die Lieder sind auf dem Album so angeordnet das sich ein spannender und in sich stimmiger Ablauf dem Hörer bietet. Gerade an der Reihenfolge der Lieder haben wir lang getüftelt. Es reiht sich nicht einfach Stück an Stück. Manche Liedanfänge und -enden sind extra so komponiert worden um eine gute Überleitung zu erzeugen.


Die Digipack-Version enthält eine Bonus-DVD mit einem Auftritt vom Chronicle Moshers Open Air 2010. Wieso habt ihr euch gerade für die Aufnahme dieses Gigs entschieden?

Aus dem einfachen Grund das das ein geeignetes Datum war wo das Kamerateam Zeit hatte und wir zu dieser nebenher noch mit den Albumaufnahmen beschäftigt waren. Durch die Aufnahmen für "Warlord" im Studio konnten wir in diesem Zeitraum nicht viele Konzerte spielen. Und da der Veröffentlichungstermin sich nicht weiter verschieben sollte kam uns das "Chronical Moshers" genau richtig.


Abgesehen von einem Cover von "Heavy Metal Breakdown" befinden sich ausschließlich Songs von den letzten drei Alben in der Setliste. Verirren sich manchmal noch alte Songs in eure Auftritte?

Es finden sich immer wieder mal paar olle Kamellen im Set wieder, aber in letzter Zeit wird das immer weniger. Ich denke wir werden in Zukunft die ganz alten Sachen nur noch zu speziellen Anlässen spielen. Wie zum Beispiel auf dem "Thunders Over Miriquidi" vor zwei Jahren zu unserem 15jährigen Bandjubiläum wo wir auch mal ganz tief in der Mottenkiste gekramt haben.


Das "Heavy Metal Breakdown"-Cover habt ihr, wenn ich mich recht entsinne, auf dem Ragnarök 2009 auch gespielt. Gehören Coverversionen bei euch öfter mit zum Programm? Und wie kommen gerade Songs, die genau genommen nicht unbedingt in euer Genre gehören bei euren Fans an?

Wir haben in der Vergangenheit immer wieder mal paar Coversongs ins Set gebaut, unter anderem Stücke von Motörhead, Sodom oder eben Grave Digger. Die Cover sind auf Konzerten eine beliebte Sache und werden in der Regel vom Publikum gut abgefeiert. Auch in Zukunft wird noch manch Klassiker von uns live zum besten gegeben werden. Da wir alle in der Band total auf 80er HM stehen ist das eine Hommage an diese glorreiche Zeit!


Wo wir schon von Liveauftritten sprachen, im Augenblick stehen für euch nur einige Festivals wie das "Rock for Roots" an. Gibt es sonst schon Pläne für Einzelauftritte oder vielleicht eine Tour?

Einzelgigs bieten sich immer wieder mal eher kurzfristig an und wir hoffen das da auch noch einiges auf uns zu kommt. Momentan sind wir auf dem Funeral Forces2 am 26.03.11 in Ingolstadt bestätigt. Eine Tour ist allerdings nicht geplant aber wird hoffentlich eines Tages auch mal klappen. Ernstgemeinte Konzertangebote bitte direkt an uns oder Einheit-Produktionen!


Bei einer deutschen Band die schon so lange im Geschäft ist drängt sich die Frage ja geradezu auf: Wie steht's mit eurer Popularität im Ausland? Wo habt ihr die meisten Fans und wo habt ihr schon so alles gespielt?

Zu unserer Schande müssen wir sagen das wir bis auf Österreich noch nie im Ausland gespielt haben. Wir hoffen das sich das bald ändert!


Und was steht sonst so in Zukunft an? Setzt ihr euch gleich wieder ans Songwriting für das nächste Album, kümmert ihr euch um andere Projekte oder lasst ihr es erstmal ruhiger angehen?

Das Schreiben neuer Stücke hat schon begonnen, doch die ersten Schritte nach Veröffentlichung eines Albums sind schwer. Nebenher laufen unsere jeweiligen anderen Bands in denen wir noch tätig sind. Da ich berufsbedingt meinen Wohnort nach NRW wechseln mußte ändern sich auch unsere Probegewohnheiten. Bisher probten wir alle gemeinsam zwei mal die Woche und dies ist ab sofort aufgrund der großen Entfernung anders. Jetzt machen sich aber die Vorteile des Internets stark bemerkbar. Ideen werden aufgenommen und hin- und hergeschickt. Die ersten Ideen stehen schon aber wir wollen dennoch nichts überhasten.


Gerade bei Ecthelions Projekt Isenburg würde mich der Stand der Dinge mal interessieren, da hat sich ja seit 2004 nichts getan, bei den Metal Archives wird es aber noch als "aktiv" gelistet. Ist da mal wieder was neues geplant?

Ecthelion hat, so weit ich weiß, nichts Neues mit Isenburg geplant. Es ist aber nicht völlig auszuschließen das er mit diesen Projekt wieder etwas veröffentlichen wird.


Okay, dann danke ich dir schon mal für die Antworten, wenn du möchtest, dann nimm jetzt noch gerne am traditionellen Metal1-Brainstorming teil. Antworte einfach das erste, was dir in den Sinn kommt, wenn du die folgenden Dinge hörst.


Equilibrium?
- Nicht meine Musik
Die weiße Frau? - sucht immer noch ihr Kind
Dioxin? - schmeckt das?
Wikileaks? - war noch nicht drauf
Antigua und Barbuda? - ob es da Metal gibt?
Fischstäbchen? - was macht Captain Iglo heute?
Metal1.info? - Online mag


Das war's. Ich bedanke mich noch mal für die Beantwortung und wünsche dir und dem Rest von Andras mit der Band und natürlich auch persönlich alles Gute für die Zukunft. Die letzten Worte gehören dir, gibt es noch etwas, das du unseren Lesern mitteilen möchtest?

Vielen Dank für dein Interesse und die Unterstützung an Andras. Und für die Leser: riskiert mal ein Ohr in "Warlord"...
Stay Metal!


Interview von: Christian Heckmann




Interview Totentanz Magazin


Pagan Black Metal Warlords


Andras existieren bereits seit 16 Jahren, waren eine der ersten deutschen Bands, die sich dem „Pagan Black Metal“ verschrieben haben und legen mit „Warlord“ nun ihre sechstes Full-length-Album vor. Trotzdem gehört die Truppe aus dem Erzgebirge noch zu den eher unbekannten Vertretern der Szene. Ein Grund mehr für´s Totentanz sich mit Keyboarder Adversarius zu unterhalten.


Hi Adversarius. Siehst du die Band Andras zum jetzigen Zeitpunkt dort wo sie hingehört oder findest du, dass Ihr noch unter Wert verkauft werdet und weitaus populärer sein müsstet – vor allem Angesichts der unzähligen „Nachahmer“?

Ich denke im Vergleich zu anderen Bands verkaufen wir uns mit Andras weit unter Wert. Es ist schon manchmal frustrierend wenn bei Konzerten die man spielen könnte man eine Absage erhält mit solchen Begründungen wie "Andras kennt doch keiner von den Jüngeren", oder "die waren doch mal schlecht", bis hin zu "die sind bestimmt zu teuer". Bei solchen Meinungen kann man nur den Kopf schütteln. Ich denke unsere Gagenforderung, die gerade die Spritkosten deckt, ist weitaus geringer als von den Bands die dann uns gegenüber bevorzugt werden. Geld ist für uns kein Beweggrund Musik zu machen! Auch was die Qualität unserer Gigs betrifft, so denke ich sind wir auch nicht die schlechteste Band. Aber ich will hier nicht weiter jammern. Wir sind im Großen und Ganzen ja recht zufrieden. Wir haben mit Einheit Produktionen ein super Label, mit denen wir eine absolut freundschaftliche Beziehung hegen. Wir sind in der Lage genau die Musik die wir machen wollen, zu schreiben, zu spielen und letztendlich auch zu veröffentlichen. Kurzum, wir sind froh und stolz darauf dass wir uns für Nichts und Niemanden verbiegen, oder Kompromisse eingehen müssen.


Schon seit eurer ersten Demo singt ihr sowohl Deutsch als auch Englisch. Stehen die Texte bereits vor der Musik fest oder ergeben sich Sprachwahl und Text erst während des Komponierens? Gibt es beispielsweise bestimmte Themen, die ihr bewusst nur in Deutsch bzw. Englisch besingt?

Wir verwenden die deutsche Sprache nur wenn es das Klangbild zulässt. Wir finden die meisten Lieder klingen im Englischen einfach besser und lassen sich auch leichter singen. Bestimmte Themen die man nur in Deutsch singen könnte gibt es nicht, aber einige Songs kommen in der Muttersprache authentischer rüber. Man denke nur an Lieder wie z.B. „Haamit“, „Dunkelwald“ oder „Schwertgenossen“. Es hat sich bei uns zu einer Art Tradition entwickelt, dass wir auf jedem Album auch mindestens einen deutschen Text verwenden. Die Texte entstehen in der Regel bei uns während des Kompositionsprozesses. Bei den letzten drei Alben stand nur vorher das Konzept oder das übergeordnete Thema fest. Ein Ausnahmefall stellt "Schwertgenossen" dar. Hier fanden wir die deutschen Verse von Rudolf Lavant sehr passend, so dass darauf ein deutscher Liedtext aufgebaut werden konnte.


Die Liste eurer Ex-Mitglieder seit 1994 ist verhältnismäßig lang.
Inwieweit haben sich denn die jeweiligen Besetzungswechsel auf den Sound der entstandenen Alben ausgewirkt?

Unterschiedlich. Viele ehemalige Mitstreiter hatten überhaupt keinen Einfluss auf Sound und Kompositionen. Andere wiederum mehr. Man braucht nur den Fokus auf die Sänger legen und der Klangunterschied wird deutlich. Ebenfalls ein entscheidender Punkt sind die Drummer. Ich denke mit Shardik am Schlagzeug wurde Andras auf ein ganz anderes Level angehoben. Was die Gitarren betrifft, hat Bandgründer Nightsky von Anbeginn die Oberhand. Seit dem "Legends ..." Demo von 2003 sind er, Sänger Ecthelion und ich, Adversarius an den Tasten die Hauptkomponisten. Unsere Ideen basierend auf einem absolut druckvollen und präzisen Rhythmusfundament. Gepaart mit den erstklassigen Fähigkeiten des neuen zweiten Gitarristen Kerberus, bildet das die Andras von heute.


Euer neues Werk „Warlord“ klingt für meine Ohren aggressiver und erdiger als die Vorgänger – habt ihr irgendwelche bewussten Änderungen vorgenommen? Mit welcher Intention habt ihr an „Warlord“ gearbeitet?

Die Grundidee hinter "Warlord" war die Stärken der letzten beiden Alben zu bündeln und weiter auszubauen. Textlich wollten wir auch wieder etwas wegkommen von der Erzgebirgsthematik um nicht zu stagnieren. Wir waren bemüht die Stücke untereinander sehr abwechslungsreich zu gestalten mit der Bedingung dass das Album dennoch kompakt wirkt. Auch Soundtechnisch haben wir einen Schritt nach vorn gemacht. Das Mastering von Dan Swanö hat erheblichen Anteil an der Soundqualität von "Warlord".


Welche Textliche Vorlage hat denn „Bastion Felsenheim“?

"Bastion Felsenheim" ist nichts weiter als ein Synonym für das Erzgebirge, unsere Heimat. Der Text stammt aus der Feder von unserem Sänger Ecthelion.


Inwieweit werden Andras denn vom Erzgebirge inspiriert?

Enorm stark! Wir fühlen uns mit unserer Heimat und ihrer beeindruckenden Landschaft sehr stark verbunden. Unsere Wurzeln haben wir hier. Da ich berufsbedingt leider nicht mehr in Sachsen wohnen kann, wird es vor allem für mich sehr deutlich wie stark ich mit der Haamit verbunden bin. Immer wenn ich wieder ins Erzgebirge zurückkehre verspüre ich eine besondere Magie dieser Gegend und wie sie mir Kraft spendet.


Fans von Pagan/Viking/Black Metal hören viele verschiedene Bands oft über die gleichen Themen singen. Es gibt kaum Themen, die noch nicht besungen wurden. Stört euch das bei der Textwahl? Sucht ihr euch gezielt Themen, die noch „frisch“ sind oder sind euch eventuelle Überschneidungen egal?

Wir überlegen beim Texten nicht, ob dieses Thema schon mehrmals von anderen Bands verarbeitet wurde. Wenn uns ein Thema gefällt oder gar fordert, dann wird daraus eben ein Text verfasst. Natürlich sind wir froh darüber dass unsere Themen nicht allzu weit verbreitet sind. Aber selbst die Erzgebirgsthematik wurde auch schon von anderen Metalbands benutzt. Ich denke da z.B. an Rimmersgard. Überschneidungen gibt es zwar nur im Gröbsten, aber daran stören wir uns nicht.


Vielen Dank für das kleine Interview!

Danke ebenfalls für den Support!




Interview Lords of Metal


The current Andras album ’Warlord’ is highly recommended to everyone with a genuine interest in fervent pagan metal with a blackened flavour. The five-piece band hailing from the Iron Mountains in the east of Germany gets better with every album and regales us with years of experience. Thus it was a hiatus to find out that Lords of Metal never did an interview before with these accomplished musicians. Let us do something about it! With vocalist Ecthelion – a man with a multilateral throat – we browsed among past, present and future.


Text: Vera


We are enchanted to inform you that Andras still improved on their sixth album ‘Warlord’, that’s why it is high time to do an interview with you! How are you?

Hi Vera and all you Lords of Metal out there. We are very fine. The new album is out, the hard work is done and now we’re really looking forward to the reactions and things to come!


You hail from the Iron Mountains in Eastern Germany. Can you tell a bit more about this region and how the place you live has influenced your music?

You’re right, we all live in a fantastic but a little forgotten (fortunately) landscape in eastern Germany, called the Ore Mountains. We have a lot of valleys, rocks, wonderful nature and woods. That’ss why the whole landscape formerly was called “miriquidi”, which means dark-forest. Its natural that such an environment influence the music we make. For example the last two albums ‘Of Old Wisdom’ and ‘Iron Way’ were lyrical all about ancient myths and tales from our Ore Mountains. But also the music and even the way we think and feel as musicians and persons is influenced by our homeland, especially our nature. But this is hard to explain, you have to come here (but not too much visitors, we love it quiet in the woods – you know hahaha).


Can you tell us who founded the band and what happened in those early years between 1994 and 1997?

The band was founded by our guitarist C.D.Nightsky and some friends. With the split of the previous band Demoniac, the bands Andras and Moonblood were formed out of the members. From 1994 till 1997 Andras had a lot of line-up changes and released three demos. With the contract of Last Epitaph, the album ‘Die Rückkehr Der Dunklen Krieger’ was released.


Three albums (amongst them a re-release of ‘Das Schwert Unserer Ahnen’) were released on Last Episode. What about the evolution and situation of the band in this era?

The label changed its name into Last Episode and under that banner the albums ‘Sword of Revenge’ and ‘Quest Of Deliverance’ were released. The band developed in this era their musical skins and so slowly the music changed from very raw and Scandinavian influenced black metal to a kind of an early own style. Also the line-up changes stayed a constant factor in the history of Andras (and continued the next decade). Andras wanted to play music in a style of our black metal faves of the early days but to the end of the 90ies we all noticed that this kind of music that we called black metal is to die and will never come back. With this feeling in mind also the music of Andras got more open to other sounds.


You started as a proper harsh black metal band, but addition of other influences created a distinct sound, moving towards epic pagan metal. When did you start with this infiltration of more epic elements?

The first developments in this directions were on the album ‘Quest Of Deliverance’, as more epic soundscapes came in. So you can say that this was a turning point for Andras and the development that was to come with the next album ’Of Old Wisdom’ was founded here.


’Of Old Wisdom’ marked a return of Andras in 2005. What happened with the band in the period of silence? (1999-2005)?

After the release of ‘Quest Of Deliverance’ the band had to face some troubles, lesser musical activity and again line-up changes. A demo was recorded but never released and between new rehearsal-rooms and some new songs, the line-up for the coming age of Andras was founded with the entry of Adversarius on keys (1999), Verun on drums (2000) and me, Ecthelion on vocals (2001). In 2002 we recorded another demo called ‘Legends’. On this demo the new sound of Andras first could be heard. This demo also marked the first part or the pre-story of the album ‘Of Old Wisdom’, so the title for the whole project was ‘Legends Of Old Wisdom’, but it would take three years until the second part appeared in 2005.


Recruiting you, Ecthelion, on vocals, seems an important improvement to me. How did you meet the band and what is your background?

Thanks for the flowers! I met Andras first when I rehearsed with my former band in the same house as Andras. We came in contact, talk a lot and some day I took the mic and sang some things that came in mind on the material Andras played at this time. They hadn’t a real singer at this time and it seemed that this combination we tried more and more worked really good. So the story begun. And of course we were on the same wavelength because we all loved the old-school and traditional metal of the 80s and 90s.


The clean vocals on ‘Iron Way’ reminded me of Vintersorg/Borknagar. Do you see this as a compliment?

I’ve heard it a lot in the last years and think it isn’t the worst comparison a singer could get. But I have to say that I don’t listen to Vintersorg or Borknagar so much or even own the records. But of course I listen into that after so many reviewers asked for it. It seemed to be a mood of nature that our voices are similar but its really coincidence.


But I think that similarity has gone on ‘Warlord’, at least it is not so prominent… don’t you think so?

Also this I could not really say because I don’t force my voice to sound so or so. But I guess you’re right because I also recognized that my voice developed further since ‘Iron Way’. I hope to the better again...


Can you tell a bit more about the musical roots and influences of the founding member guitarist Nightsky?

Nightsky’s roots are clearly in the early black metal music and in the traditional heavy metal music of the 80s. We talk about bands like Venom, Bathory, Celtic Frost, Darkthrone or Mayhem and on the other side bands like Helloween, WASP, Iron Maiden or Accept.


Did you often play live during all these years? What are the most striking memories on gigs until now? In positive sense and in negative sense?

Andras wasn’t and isn’t the band that played live every weekend. But through the last years we played maybe ones per month somewhere live. We think it is more important and honest to play the gigs we play with all our passion, even when its a little bar, than play like a machine every weekend. But nevertheless we love to play live! Striking moments we had a lot. If it was in a little bar with a crazy metal-maniacs-crowd or on a big festival with thousand of people in front like the Ragnarök-Festival. It doesn’t matter how much people they are, the music we play has something to do with a specific spirit or atmosphere and always when this spirit arise in a live situation then these are the greatest moments we hunt for.


Can you tell a bit more about the lyrical contents of ‘Warlord’?

This time it’s not a complete concept-album like it was on ‘Iron Way’ or ‘Of Old Wisdom’. Each song of ‘Warlord’ stand for its own but nevertheless all songs unite a common spirit or idea. The whole album is about rise and downfall, struggle and bond, pride but also fear. We proclaim the overcoming of the Christian wardship and the rise of our heathen heritage out of the ashes of the past! Its the combination of the anti-church-lyrics of the old Andras and the nature- and homeland-based lyrics of the newer Andras and so it becomes the pure essence of Andras.


What about the recording process this time? Any remarkable differences compared to ‘Iron Way’? Did you use an extern producer?

No, there were not any remarkable differences between the recording process of ‘Iron Way’ and ‘Warlord’. We also didn’t use an extern producer. I recorded, mixed and produced the album in my little studio. The only difference was that Dan Swanö mastered the album in his studio. That was a great pleasure for us and especially an honour for me.


‘In Oblivion’ and ‘Portrait/Nemesis’ are my favourites, long epics that illustrate the further development of the band. Can you tell a bit more about these amazing compositions?

‘In Oblivion’ is a very special song for me too. Its the slowest song maybe for Andras ever but it has a very deep atmosphere we really love. It sounds to me a lot like doom-metal and this music I also love but it has on the other hand this mystic and dark touch that make the soundscapes of Andras. ‘Portrait’ is a separate track on the finished album and ‘Nemesis’ too. Only the promo-version has the combined-track of these two songs. ‘Portrait’ is a kind of psychedelic experiment with some depressive moments, I think. I worked a long time with some fine old whiskeys to find the right samples and sounds that fits perfect to how the song should feel.


There is a new guitarist beside Nightsky now (Kerberus). How do you manage to handle all the line-up changes? Is a new guitarist just a performer of your musical ideas, or is it an inspiring approach for you that opens the door to new developments in the music?

In the past, we had some guitarists who couldn’t bring own inspirations into the band and so leave no footsteps on the Andras songs but in fact we always look forward musicians with own style on guitar. We hope that we find in Kererbus the guy on guitar that bring in own ideas and can start another development for Andras. Nevertheless we always try to keep the basic sound and style of Andras alive, so the development has to be well balanced.


I notice the absence of a bass player. How do you solve this problem in the studio/on stage?

That’s short said: I played all bass on the album and live we play without one.


The limited edition includes a bonus DVD. What can we find on it and is it still available?

The limited edition is a fine digipack with the CD, the DVD and a poster! Its still available as far as I know. On the DVD we have a whole live-gig on an festival this summer. Its professional filmed and cut so it looks really good. Then we have a slideshow, a trailer and the complete discography on it.


Are there plans for gigs or even a tour in near future to support ‘Warlord’? What are the possibilities for the band to go out on the road?

For sure we play live-gigs to promote the album but a complete tour isn’t planned. We will play separate gigs on some festivals and clubs the next months and next year. It would be great to play in The Netherlands and Belgium to, but till now there is no gig confirmed. It is not so easy for bands besides the ones on major labels.


Some of you are also active in other bands. Can you tell a bit more about those side-activities?

The side projects that we are in getting lesser the last years. As I know, our drummer played in a black metal band called Krater and with Kerberus in a band called Origin of Zed. Our keyboard player plays in Darkened Nocturn Slaugthercult and I have a solo-project called Coldun. Our work in Andras takes a lot of our time and we are all in it with a lot of passion. So Andras is the main band for us all.


I found out that there is quite a lively metal scene in your areas, isn’t it?

The metal scene in our region is traditional strong but unfortunately in the last years many clubs shut down. I really hope that this trend turns soon! Metal is our life and so it is for many brothers and sisters in the Ore Mountains but the last year we face some icy winds. But what doesn't kill us, can only make us stronger...


If there is some news I forgot to cover, feel free to add it here J

I don’t know what we may have forgotten, you did a good job, hehe! Visit us on MySpace to hear the new songs and so on! Thanks a lot for interest and keep the spirit of real and honest metal alive!




Interview Metalmessage


Religionsfeindlich


Einen sicherlich mehr als außergewöhnlichen Werdegang beschritten diese selbsttreuen ostdeutschen Schwermetallkämpfer – und von der Leidenschaft, der Hingabe und vor allem dem Biss, den Andras ihrer Gründung seit 1994 nachfolgen ließen, können die allermeisten der Konkurrenten aus dem heidnischen Schwarzmetallbereich ohnehin nur sehnsüchtig träumen. So ließen sich die noch immer sehr ambitionierten Erzgebirgler auch von nichts und niemandem auch nur ansatzweise abhalten, kürzlich ihr neues Studioalbum „Warlord“ von der Kette zu lassen. Dieses zeigt die beständige Idealistentruppe um Ausnahmevokalist Ecthelion von der kreativ bislang vielfältigsten Seite. Hoch erhebende und nicht selten majestätisch anmutende Heathen Black Metal-Epiken vom Allerfeinsten werden da verdammt zielsicher und hocheffizient dargeboten! Und auch wenn Ecthelion vor einigen Monaten seine Haarpracht massiv gekürzt hat – der künstlerische Atem seiner Mannschaft reicht dafür aktuell offenbar länger denn jemals zuvor in der Historie von Andras. Schlagzeuger Shardik, ein hörbar bestens geübter und inbrünstig hauender Könner seines Fachs, trommelt seit 2007 die bulligen Attackentakte für die Heidenhorde aus dem malerischen Erzgebirge – ich tat mich nur zu gerne mit ihm für einen tiefgründigen Dialog zusammen.


„Seit dem 29ten Oktober wurde nun endlich unsere neueste Scheibe "Warlord" veröffentlicht. Ein Tag auf den wir seit einiger Zeit warten. Wir konnten die Platte ja schon ein bis zwei Wochen eher in den Händen halten und das ist natürlich immer das Großartigste nach einer langen Schaffenszeit. Endlich hält man das Resultat in den Händen und hat akustisch sowie visuell das Ergebnis seiner Arbeit. Da wir bisher auch durchgängig gute Kritiken erhalten haben sind wir auch innerhalb der Band alle recht gut gestimmt und blicken vorfreudig der nächsten Zeit entgegen. Eine konkrete Bandentwicklung hat es soweit nicht gegeben. Es wurden ein paar Aufgaben neu verteilt und wir haben momentan einiges zu tun um unser Album den Leuten näher zu bringen. Ansonsten haben wir uns aber schon wieder in den Proberaum zurückgezogen und proben kräftig für die anstehenden Konzerte und haben langsam begonnen an ein paar neuen Ideen zu arbeiten. Die Maschine Andras hat also keinen Stillstand vorzuweisen“, weiß der Drummer mir erfreut zu berichten.


Was bestimmt nicht nur mich schon seit längerer Zeit interessiert: Was genau hat das Andras-Emblem zu bedeuten, welches der „Warlord“ beispielsweise auf dem Frontcover auf dem Brustpanzer trägt? Shardik expliziert: „Das "Emblem" ist das Siegel des Dämons Andras und ist in der Goetia zu finden. Es ist eine Art Erkennungszeichen und man benötigt es u.a. für die Beschwörung des Dämons der Zwietracht. Uns begleitet das Symbol schon seit dem Beginn von Andras und stellt daher auch den Widererkennungswert der Band dar.“


Das neue Album „Warlord“ kommt diesmal auch als limitierte Digipak-Edition mit Bonus-DVD und sogar einem Andras-Poster: „Eine wichtige Intension hinter der ganzen Sache war es den Hörern optisch sowie gestalterisch einen Bonus zu bieten. Gerade im Metal-Bereich gibt es doch noch den einen oder anderen Sammler, der sich in Zeiten der legalen sowie illegalen Downloads lieber etwas zum anfassen in den Schrank stellt. Deswegen haben wir auch diesmal wieder ein handgemaltes Bild von Thomas Huth für das Cover anfertigen lassen. Das im Zusammenhang mit dem schönen aufklappbaren Digi macht schon einiges her. Die DVD soll in der Hinsicht auch als Bonus gewertet werden. Es ist keine "Stand-Alone"-Angelegenheit und soll für unsere Hörer ein Gimmick darstellen. Besonders für Leute, die noch nicht die Chance hatten uns live zu sehen. Deswegen hatten wir uns entschieden, unseren diesjährigen Auftritt auf dem Chronical Moshers Festival professionell mitschneiden zu lassen, um diesen dann mit der CD zu veröffentlichen. Neben den Liedern der letzten drei Alben und einem Grave Digger-Cover erwartet den Hörer beziehungsweise Seher noch eine Slideshow mit Live- und Studiobildern sowie dem aktuellen Albumtrailer und ein Überblick über unsere komplette Diskographie seit den 90er Jahren. Wir hoffen dass wir unseren Hörern damit ein Rundumpaket liefern konnten, das nicht in der Flut von Veröffentlichungen untergeht.“


Anschließend setzten wir uns dem Stil auseinander, welcher auf dem neuen Album zu hören ist – Shardik erläutert gerne den „Heathen Metal“ seiner Rotte: „Als erstes glaube ich das wir mit "Warlord" unser bis dato vielseitigstes und ausgereiftestes Album abgeliefert haben. Das liegt glaube ich daran, dass diesmal alle am Kompositionsprozess beteiligt waren und die Lieder in einem langwierigen Prozess mit mehreren Zwischenschritten in Form von Demoversionen immer wieder verbessert wurden. Zusätzlich ist zu erwähnen, dass mit unserem neuen Gitarristen Kerberus diesmal ein zweiter Mann an der Gitarre im Studio zur Stelle war. Bei früheren Werken war allein unser Hauptgitarrist Nightsky für alle Gitarrenspuren zuständig. Diesen neuen Wind hört man dem Album stark an. Ich denke speziell im Bereich der Lead- und Sologitarre haben wir diesmal stark zugelegt. Zum Stichwort "Heathen Metal" an sich gibt es eigentlich nur wenig zu sagen. Wir haben uns durch den immer wieder aufkommenden Begriff Pagan Metal zu limitiert gefühlt. Speziell da in den letzten Jahren der Stil des Pagan Metal immer wieder mit Elementen des Folk Metal verwechselt wird. Deswegen wollten wir eine Linie ziehen, die zeigt, dass wir keine Geige fiedelnde, oder Flöten zwitschernde Band sind - und es bei uns bei weiten nicht so fröhlich zur Sache geht. Da wir aber natürlich schon lang nicht mehr dem Black Metal zugerechnet werden können, waren wir der Meinung, dass der Ausdruck "Heathen Metal" für uns durchaus legitim ist. Wir bieten weiterhin epische wie auch rasende Riffs, gewürzt mit verschiedensten Einflüssen, sowie einen gewaltigen Hass auf Religion jeglicher Art.“


Die Kompositionen der letzen Jahre stammen grundlegend von Gitarrist Nightsky sowie dem Tastenmann Adversarius, so Shardik im Anschluss. „Da ein Teil der Lieder zum Album "Iron Way" zum Zeitpunkt meines Bandbeitritts auch schon fertig gestellt war, habe ich mich im Kompositionsprozess auch nicht stark eingemischt. Außerdem war ich ja damals der "Neue" und zeitgleich der Jüngste. Ecthelion hat dann jeweils im Studio die Bassspuren beigetragen und seine unverwechselbaren Gesangsarrangements. Beim Album "Warlord" haben Nightsky, Adversarius sowie ich alle Lieder im Proberaum gemeinsam komponiert, während Ecthelion als eine Art Produzent die Lieder mit einer recht objektiven Haltung aus dem Hintergrund bewertet und beeinflusst hat. Die Lieder wurden dabei immer wieder neu aufgenommen und daheim in Ruhe neu bewertet, analysiert und zur Probe eventuell verändert. Kerberus ist erst zu einem recht späten Stand des Kompositionsprozesses zur Band gestoßen, so dass ein Großteil der Lieder bereits stand. Dafür konnte er dann in Form von Lead- und Solopassagen den Liedern im Studio seinen persönlichen Stempel aufdrücken. Für die Zukunft wird es sehr interessant ihn in den Prozess des Songwritings einzubeziehen.“


Momentan sind die Erzgebirgler ohnehin wieder voll in den Probeprozess eingestiegen. Shardik: „Nach der langen Studiozeit gilt es nun die Lieder live-tauglich einzustudieren. Nebenbei musste Keyboarder Adversarius leider arbeitsbedingt nach Köln ziehen. Er steht uns jedoch weiterhin tatkräftig zur Seite und bleibt ein vollwertiges Mitglied für Andras. Seit dem 29ten Oktober ist nun endlich auch unsere komplett überarbeitete MySpace-Seite online gegangen, auf der sich jeder ein Bild über unser Handwerk machen kann. Unter myspace.com/andraserzgebirge gibt es musikalische Kostproben, Ausschnitte der DVD, Bilder sowie wichtige Infos über anstehende Konzerte etc.“


Findest der Schlagzeuger neben seinen Arbeitspflichten etc. und dem alltäglichen Stress überhaupt noch ausreichend Zeit für all die Belange von Andras? Er lässt mich wissen: „Da wir alle neben der Musik einem Beruf nachgehen, sowie Freundin beziehungsweise Frau und in Nightsky’s Fall auch ein Kind mit den Interessen von Andras unter einen Hut bringen müssen, ist das eine schwierige Angelegenheit. Wir versuchen uns mindestens einmal pro Woche für Andras Zeit zu nehmen um uns zu treffen, zu proben und Aktuelles zu besprechen. Eigentlich geht jedoch viel mehr Zeit dafür drauf. Gerade der rege Kontakt zum Label, das Schreiben von Interviews, das Planen hinter den Kulissen ist sehr zeitaufwendig und zwingt einen dazu sehr viele Kompromisse einzugehen. Tolerante Partner und Arbeitsgeber sind dabei ziemlich essentiell“, verlässt es den Mund des taktfreudigen Schlagwerkers.


Andras sind ja nun erfreulicher Weise schon so einige Jahre dabei - wenn der Schlagzeuger aus heutiger Sicht über all die Jahre der Band-Existenz resümiert, welche Gedanken empfindet erd dabei primär? Freude? Stolz? Bestätigung? Zufriedenheit? Shardik konkretisiert zu diesem Kontext: „Wenn ich mich an all die Jahre zurückerinnere, die Andras schon existieren, so bin ich selbst erstaunt was die Band schon alles durchlebt hat. Denke ich an all die Hürden, welche die Gruppe mehr als einmal fast in die Knie gezwungen hätten, empfinde ich doch ein wenig Stolz. Einen Stolz auf unsere Hartnäckigkeit. Ich sehe uns dahingehend bestätigt, dass unsere Herzen immer für die Band schlagen, auch wenn schwierige Zeiten anstehen. Diese ungebändigte Hingabe und Liebe zur Musik ist unsere Antriebskraft. So freuen wir uns über "Warlord" als ob es unser erstes Album wäre - und die Gewissheit ein gutes Werk abgeliefert zu haben stimmt uns zufrieden.“


Wir unterhielten uns im Weiteren auch noch darüber, wie sich die Aufgabenverteilung (Songwriting, Promo, Booking etc.) innerhalb der Band durch MySpace, Facebook und all die sonstigen neuen Medien/Portale etc. in der letzten Zeit entwickelt hat – und wir erfahren: „Es ist auf jeden Fall exponentiell mit dem letzten Album gestiegen. In Hinsicht Promo und Booking nimmt uns unser Label Einheit Produktionen sehr viel ab, wofür wir sehr dankbar sind. Die Zusammenarbeit könnte nicht besser laufen. Für die Internetportale zeichne ich mich zuständig und in dieser Hinsicht auch für Promo und Booking, welche über die Portale laufen. Interviews, Labelkontakt, weiteres Booking und alles drumherum haben schon immer Ecthelion sowie Adversarius übernommen, zu denen ich nun unterstützend gestoßen bin.“


Künstlerisch, so der Drummer, hatten Andras sich die Messlatte natürlich wieder höchst möglich gesteckt. „Es war von Anfang an kein drittes Album über das Erzgebirge geplant. Eventuell wird irgendwann ein Album die Trilogie zu "…Of Old Wisdom" und "Iron Way" beenden, aber momentan wollen wir einen anderen Weg gehen. Wir haben musikalisch versucht die dunklen Momente von "Iron Way" mit den ruhigeren Parts von "…Of Old Wisdom" zu vereinigen, wobei auch die Akustikgitarre wieder präsenter ist. Zuzüglich wollten wir wieder hin zu antichristlichen, sowie antikirchlichen Thematiken. Für meine Begriffe ist es uns dabei gut gelungen, die Stärken von Andras zu bündeln und zum Ausdruck zu bringen.“


Konzerte sind für Andras immer noch wichtiger Bestandteil der Band. „Wir hegen einen guten Austausch mit unseren Fans und legen auch Wert auf deren Meinung. Wir versuchen natürlich dabei auch live immer unser Bestes zu geben. Wir haben uns dabei ein großes Sammelsurium an schönen Erinnerungen, schlechten Erinnerungen und einfach nur kuriosen Erinnerungen angehäuft. So häufig wie nach dem Erscheinen von "Iron Way" hatten wir innerhalb kurzer Zeit bis dato nicht live gespielt. Durch die Bank sind wir eigentlich immer gut aufgenommen worden und konnten den einen oder anderen Kritiker von uns überzeugen.“


Durch den Stress der letzten Wochen konnten sich die Kerle aus dem Erzgebirge sich allerdings nicht sehr stark um neue Konzerte kümmern, wie der Drummer informiert: „Anstehend sind nun unsere Release Party am 4ten Dezember in Chemnitz, mit unseren Freunden von Thrudvangar und das Break The Silence-Festival mit Hail Of Bullets, Purgatory uvm. im Januar für Dippoldiswalde. Für 2011 sind jedenfalls bereits das Fimbul Fest und das Black Bards Sommer Open Air fest eingeplant.“


Ist es denn noch immer vergleichsweise schwer für Andras, an Auftritte zu kommen? „In der Hinsicht hat sich schon einiges getan, wobei wir mittlerweile sogar der Ansicht sind, das man nicht auf jeder Hochzeit tanzen muss. Schön wäre es, noch ein wenig mehr im Westen und Norden Deutschlands spielen zu können und vielleicht auch im Ausland. Uns würde es auch freuen, wenn wir für nächstes Jahr wieder ein paar Festivals mehr spielen könnten. Vielleicht schaffen wir es auch mal zu einer kleinen Tour, wenn die Arbeit es nebenbei zulässt. Ansonsten können ernst gemeinte Konzertangebote jeder Zeit via Myspace an uns gerichtet werden“, verkündet Shardik.


Pagan Black Metal, Pagan Metal und Heathen Metal – es gibt in diesem Feld bekanntlich mittlerweile sehr viele Bands, doch leider wenig wirklich Wertvolles und Zeitloses, was daraus entsteht. Wie steht der Schlagzeuger dazu? „Das ist ziemlich schwierig zu kommentieren, da es uns schwer fällt uns konkret in ein Genre einzuordnen. Ein großes Problem ist ja, das durch die gereifte Technik und das Internet mittlerweile jeder etwas veröffentlichen kann und man wahre Perlen unter der ganzen Veröffentlichungsflut nur noch schwer findet. Es gibt sicherlich im Bereich des Pagan-, Folk- und Viking Metal ernstzunehmende Bands, jedoch ist die Anzahl der Trittbrettfahrer noch um ein vielfaches größer. Dadurch hat für mich die Szene auch sehr an Ansehen verloren und ich war der festen Überzeugung, dass sich das, nachdem der Trend vorbei ist, alles wieder einpegelt. Leider ist das bisher noch nicht der Fall. Deswegen kann man nur weiter nach den ernstzunehmenden Bands suchen, welche wirklich noch Impulse dafür geben, das diese Szene es noch wert ist sich mit Ihr zu befassen.“


Und Andras selbst werden laut Aussage des Kesselwartes wohl weiterhin die Band sein, die keine bestimmte Trendlinie mitgeht, damit sich Ihre Anhängerschaft vergrößert. Er stellt klar: „Für uns steht nach wie vor die Musik im Vordergrund. Leider sieht man es immer häufiger, dass speziell im Pagan- und Viking Metal-Sektor sehr viel Show über die Optik läuft und die dargebotene Musik in den Hintergrund rückt. Diese ist nicht selten austauschbar oder gar schlecht und trotzdem folgen viele Hörer diesem Trendbild der Optik und Symbolik. Da dieser Trend nach wie vor anhält, werden wir uns auch in Zukunft sicherlich weiterhin dagegenstellen.“


Das musikalische Ziel beziehungsweise Interesse bei Andras, allen Beteiligten voran, entwickelt sich mit jedem Album. Shardik offenbart: „Man will jedes Mal besser und ausgereifter klingen. Das ist ein normaler Prozess, der sich immer wieder einstellt, entwickelt, ablöst und wieder von vorne beginnt. Ansonsten haben wir natürlich nach wie vor das Ziel im Sinn, irgendwann auf größere Bühnen wechseln zu können und mehr Leute von unserem musikalischen Können zu überzeugen.“


Das neue Album „Warlord“, so der Stockmann, ist textlich kein reines Konzeptalbum, wie dies zum Beispiel bei der Scheibe „Iron Way“ der Fall war, auf der es ja ausschließlich um erzgebirgische Sagen ging. Er geht hierzu in die Tiefe: „Die Lieder auf "Warlord" stehen zunächst einmal alle für sich. Ein roter Faden und damit ein übergeordneter Zusammenhang im Themengebiet bestehen hier aber dennoch. In den Liedern geht es immer um die Themen Aufstieg, Fall und Untergang, Kampf und Verbundenheit, Stolz aber auch Furcht. Wir proklamieren die Überwindung der christlichen Vormundschaft und die Erhebung unserer heidnischen Erbschaft aus der Asche der Vergangenheit. Daher kommt natürlich auch die Kirche bei uns nicht zu kurz. Wir sehen uns damit auch wieder etwas mehr an unsere früheren Alben erinnert. Es schließt sich sozusagen ein Kreis, der die anti-kirchlichen Themen der Anfangszeiten mit dem naturverbundenen Lokalkolorit der letzten zwei Alben verbindet und für uns damit zur konzentrierten Essenz von Andras wird!“


Vom kommenden Jahr 2011 erhofft sich der Drummer für seine Band: „Natürlich weiterhin anhaltend positive Resonanzen zu unserem neuen Album, vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit und Auftrittsmöglichkeiten im Norden und Westen von Deutschland. Ganz wichtig ist für uns auch, das wir weiterhin so gut mit Olaf und seinen Mannen von Einheit Produktionen zusammen arbeiten können und das uns ein paar spaßige, süffige Momente in 2011 erwarten. Danke für das Interview, Markus, und Prost.“


© Markus Eck (04.11.2010)




Interview Schwarze News


Erst kürzlich erschien das neue Album Warlord, was für uns Grund genug war der Bandmit einem kurzen Interview nochmal etwas auf den Zahn zu fühlen. Keyboarder Adversarius stand uns Rede und Antwort, wenn ihr also die Ansichten der Band zum neuen Album, ihrer allgemeinen Weiterentwicklung oder eventuellen Tourplänen wissen wollt, lest ihr hier weiter!


SN: Ersteinmal möchten wir uns bedanken, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt uns Rede und Antwort zu stehen!
Da ja demnächst Euer neuestes Werk Warlord erscheint, möchten wir uns natürlich unter anderem auch damit beschäftigen, doch erzählt erstmal, wer denn genau hinter Andras steckt und wo Ihr herkommt (für alle, die Euch nicht kennen)!

Adversarius: Glück auf! Für alle die, die uns nicht kennen. Wir sind Andras, kommen aus dem Erzgebirge und die Band existiert seit 1994. Hinter Andras stehen Bandgründer und Gitarrist Nightsky; Sänger, Produzent und Studiobasser Ecthelion; Drummer Shardik; zweite Gitarre Kerberus und meine Wenigkeit Adversarius an den Tasten. Dieser Tage erscheint unser sechstes Album “Warlord” über Einheit Produktionen.


SN: Ihr habt Euren Stil ja vom eher rumpeligen Black Metal stark weiterentwickelt zu epischerem Pagan/Black Metal, wann genau kam für euch die Erkenntnis, dass dieser Schritt der richtige ist, und inwifern spielt dort vielleicht auch Eure Heimatliebe rein?

Adversarius: Zum einen finden wir die Musik unserer Anfangstage nicht rumpelig und zum zweiten haben wir nie gesagt “nun lasst uns etwas anderes machen”. Unsere Musik hat sich natürlich mit dem Wandel der Zeit verändert, aber das geschah keinesfalls aus Kalkül. Die Musik die wir spielen kommt direkt aus unseren Innersten und spiegelt unsere Gedanken und Gefühle wieder. Deshalb kam bisher auch der Aspekt der Heimatliebe stark zum Tragen. Unsere Heimat hat nicht nur eine wilde und rauhe Landschaft sowie eine spannende Sagenwelt für die textliche Verarbeitung zu bieten, sondern sie ist von Geburt an unsere Wurzel und hat deshalb starken Einfluss auf unser musikalisches Denken. Das soll aber nicht bedeuten dass wir uns ausschließlich nur mit dem Thema Heimat auseinandersetzen, auch wenn wir das auf den letzten beiden Alben verstärkt taten.


SN: Bleiben wir erstmal bei der Weiterentwicklung der Band, bis wir letztendlich zur neuen Scheibe kommen. Ihr habt Euch ja mittlerweile, wohl auch durch Ecthelion, den Beinamen “Die deutschen Vintersorg” erspielt, freut Ihr Euch über selbigen, oder stört es Euch vielleicht sogar, mit dieser Größe verglichen zu werden?

Adversarius: Diesen Vergleich bekommen wir oft zu hören. Doch das stört uns nicht weiter. Ich muss zugeben dass keiner von uns ernsthaft Vintersorg angehört hat, bevor wir diese Vergleiche erhielten. Natürlich war uns der Name ein Begriff, aber Vintersorg sind in der Masse der Veröffentlichungen an uns irgendwie vorbeigegangen. Die Vergleiche beziehen sich oft nur auf die Stimme. Ich denke trotz dieser Ähnlichkeit, hat Andras sonst mit Vintersorg nichts weiter gemein.


SN: Eine letzte Frage dazu noch: Ihr benutzt ja immernoch Synonyme, die an Eure Zeit als Rumpeltruppe erinnern,inwiefern habt Ihr vielleicht mal darüber nachgedacht diese im Zuge der Weiterentwicklung abzulegen, bzw wieso habt Ihr Euch dazu entschlossen diese eben nicht abzulegen?

Adversarius: Auch wenn sich die Musik weiterentwickelt hat, stehen wir dennoch zu unseren Anfangstagen. Von Anfang an benutzen wir diese Synonyme. Sie stehen nicht nur für die Band Andras, sondern haben für die jeweilige Person eine tiefgehende Bedeutung. Die Namen stehen für unsere innersten Überzeugungen und bleiben auch weiterhin mit Andras verbunden.


SN: Wie blickt Ihr dem Release eures neuesten Albums entgegen? Wie genau würdet Ihr das Werk selbst einschätzen? Seid Ihr komplett zufreiden oder gibt es Stellen, die Ihr im Nachhinein ändern würdet?

Adversarius: Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir mit “Warlord” vollends zufrieden und würden demnach auch nichts daran ändern. Eine objektive Betrachtung ist aber erst nach etwas Zeit und Abstand möglich.


SN: Mittlerweile gibt es ja auch schon die ersten Kritiken zum Album, erfüllen diese Eure Erwartungen oder seid ihr etwas enttäuscht von etwaigen Reaktionen?

Adversarius: Die ersten Reviews zum Album sind für uns sehr positiv ausgefallen. Ich glaube jede Band freut sich wenn ihr Werk anerkannt und positiv bewertet wird. Wir sind gespannt wie die weiteren Reaktionen ausfallen werden.


SN: Seit “… Of Old Wisdom” spielt der Bezug zum Erzgebirge ja eine größere Rolle in Eurer Musik, wie habt ihr diesen auf “Warlord” eingebracht?

Adversarius: Der Bezug zu unserer Heimat ist auf “Warlord” diesmal in etwas anderer Form zu finden. Wir greifen nur in einigen Titeln das Thema auf und nicht wie auf dem Vorgänger “Iron Way” in jedem Lied. Die Lieder auf Warlord stehen zunächst einmal alle für sich. Ein roter Faden und damit ein übergeordneter Zusammenhang im Themengebiet besteht aber dennoch. In den Liedern geht es immer um die Themen Aufstieg, Fall und Untergang, Kampf und Verbundenheit, Stolz aber auch Furcht. Das Erzgebirge spielt hier eine zwischen den Zeilen versteckte Rolle und steht für uns als Synonym für Naturverbundenheit und den Ursprung unseres Daseins.


SN: Wo wir eben schon bei Euren älteren Werken waren, gibt es dort einen bandinternen Favoriten bzw. welches Eurer Werke würdet ihr als “am ausgereiftesten” beschreiben?

Adversarius: Das stärkste ist natürlich unser aktuelles Werk. Ausgereift in sämtlichen Facetten, vor allem Komposition, Liedaufbau, Abwechslungsreichtum und Sound. Was die Vorgänger angeht, verbindet man mit jedem Album gewisse Erinnerungen und jedes Album steht für sich und dessen Zeitabschnitt. Für uns als Band ist es wahrscheinlich ein anderes Hören, wenn wir mal z.B. “Quest of deliverance”, oder “…Of old wisdom” in den Player schieben, als für jeden anderen. Es bauen sich immer gleich die Bilder im Kopf auf, die man mit dem Album verbindet. So denkt man z.B. an ehemalige Mitglieder der Band, die jeweiligen Proberäume und an die Entstehung der Lieder. Der bandinterne Favorit in puncto “am bisher ausgereiftesten” ist “Iron Way”.


SN: Nach meinen Informationen, habt Ihr Euch (früher?) ja eher als Studio- als als Liveband gesehen, hat sich diese Einstellung im Laufe der Zeit geändert? Inwiefern waren Konzerte dann eher notwendiges Übel als wirklich gewollt?

Adversarius: Das ist nicht richtig. Andras waren nie eine reine Studioband. Früher gaben wir nur nicht so oft Konzerte wie in jüngster Zeit. Ich erinnere mich noch ganz genau an den ersten Gig von Andras 1996 in Annaberg. Ich war damals zwar noch nicht in der Band, aber den ersten Gig erlebte ich im Publikum. In der Vergangenheit gab es immer mal Probleme mit diversen Ex-Mitgliedern, weshalb nicht so viele Konzertangebote wahrgenommen werden konnten, wie man eigentlich wollte. Konzerte waren für Andras nie ein notwendiges Übel. Wir haben lediglich nur einmal gesagt, und das sagen wir auch heute, dass wir keine Band sind, die auf Biegen und Brechen jedes Wochenende spielen muss.


SN: Bezugnehmend auf die Konzerte: Wird man Euch im kommenden Jahr verstärkt Live antreffen oder werden Auftritte eher rar gesäht sein? Stehen vielleicht schon Termine für das kommende Jahr fest?

Adversarius: Wir hoffen, dass es für uns durch das “Warlord”-Album ein paar mehr Live Chancen geben wird. Besonders an Auftritten außerhalb Sachsens sind wir interessiert. Leute die ernstgemeinte Gigangebote für Andras haben können sich jederzeit bei uns zu melden! Für 2011 sind bisher nur drei Gigs bestätigt. Und zwar am 22.01.11 mit Hail of Bullets und Purgatory in Dippoldiswalde auf dem Break The Silence Festival, sowie das Black Beards Sommer Openair und das Fimbul Fest.


SN: Wie seht Ihr die Zukunft von Andras? Gibt es schon feste Pläne, auf deren Umsetzung sich Fans freuen können?

Adversarius: Wie gesagt, wir wollen verstärkt live spielen. Wir haben auch schon wieder mit dem Schreiben neuer Stücke begonnen und testen gerade auch ein paar neue Coversongs. In der Vergangenheit haben wir vereinzelt bei Auftritten Coverversionen von Motörhead, Sodom und Grave Digger gespielt. Da dies bei dem Publikum immer gut angekommen ist und live richtig Stimmung macht, wollen wir diese Tradition auch beibehalten. Es wird aber noch nicht verraten, was wir als nächstes covern werden.


SN: Damit kommen wir auch schon zum Ende. Noch einmal vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt unsere Fragen zu beantworten. Das letzte Wort gehoert Euch!

Adversarius: Danke für das Interview und an alle die uns unterstützen. Hail Metal!




Interview Xtreem Music


ANDRAS son una formación alemana, que bajo mi punto de vista, no han recibido el reconocimiento que se merecen. Ecthelion (Steffen), vocalista de la banda, ha sido el impulsor del cambio de sonido que rodea a esta. En sus inicios practicaban Black Metal, nada que ver con el Black épico que practican en la actualidad. Su música, está repleta de registros vocales diferentes, gran cantidad de matices y agresividad, por supuesto. Pero bueno, lo mejor, es hacerse con su última obra "Iron Way", y comprobarlo por uno mismo. Sin más preámbulos, vamos a ver lo que nos contó Ecthelion.


Hola Ecthelion, ¿cómo estás?, desde tu entrada en la banda, el sonido cambia mucho, con mayor dinamismo en las canciones, variedad en los registros vocales (limpios/agresivos). Os alejais bastante del Black Metal que practicaba la banda al principio. ¿Se podría decir que tú has tenido mucha importancia en los cambios de sonido de la banda?, explícanos como contactaste con la banda, como y porque pasaste a formar parte de esta.

Hola, estoy bien, gracias. Aunque tenemos mucho cariño al sonido del Black Metal crudo, el sentimiento por los años 90 se ha ido para siempre. Lo cierto, es que las bandas de esa época nos encantan, pero no queremos ser una copia de nadie, por eso nuestra evolución se ha hecho de una forma perfecta. El progreso de nuestra música, proviene de un álbum a otro. Se está haciendo cada vez más y más épica y nos hemos ido alejando del puro Black Metal.


Adeversarius (teclados) y yo, nos unimos a la banda y el sonido de nuestra música se ha convertido más atmosférico y variado, pero también C.D. Nightsky, el fundador de la banda, ha avanzado y ampliado su estilo de tocar, y así todo encaja en ANDRAS. Esto se puede apreciar en "Iron Way". Me uní a ANDRAS como vocalista después del álbum "Quest of Deliverance", donde la formación en esa época se dividió y el resto de componentes fueron en busca de un vocalista, así comenzó todo.


En relación con el cambio del estilo vocal en ANDRAS, hemos mejorado mucho y estoy muy contento, creo que ha sido algo positivo.


Algunas veces he leído opiniones sobre "...Of Old Wisdom", algunas de ellas negativas. Personalemente creo que es un buen álbum, ¿crees que "...Of Old Wisdom" ha tenido el reconocimiento que se merecía?

No hemos escuchado muchos comentarios negativos sobre "...Of Old Wisdom", pero creo que el álbum no tuvo una buena promoción, pero tienes razón, si se mira bajo el punto de vista que este álbum suena muy diferente al resto de albumes de ANDRAS. Tal vez algunos fans del Black Metal crudo, seguidores desde los comienzos de la banda, se quedaron un poco confundidos con este cambio.


Con "...Of Old Wisdom", como ya he comentado antes, hubo una gran evolución en el sonido de la banda. "Iron Way", creo que es como una continuación de este, pero con mejor calidad de sonido, y si se me permite, también lo veo más agresivo, es como si fuera una mezcla de los primeros albumes de la banda y "...Of Old Wisdom", ¿crees que se podría definir así?

Sí, se puede decir así. Creemos que hemos encontrado nuestro propio estilo, combinando todos los estilos del metal que amamos y hemos forjado nuestra propia mezcla de música metal agresiva y atmosférica. El punto principal que nos lleva a este desarrollo, es que todos crezcamos como músicos y progresemos a través de las últimas décadas, escuchando y tocando metal. Todavía escuchamos la música que proviene de nuestros corazones y ahora sabemos exactamente como debe ser el sonido y como podemos incorporar nuestros sentimientos a este.


"Iron Way", me gusta mucho, sobretodo en canciones como "Spellbreaker", "Across Those Hamlands", "Return to Black Hill", "Infested"(bastante agresiva), "Pagan Path". Háblanos sobre este álbum, ¿cómo elaboráis los temas?, en los créditos aparece ANDRAS como autor de las canciones, lo que evidencia quien las compone, pero, ¿cómo haceis este proceso?

Componemos todas las canciones juntos en el local de ensayos. En su mayoría, se basan en un riff de guitarra. Las canciones las creamos en estado bruto, no con todos los componentes principales. La puesta a punto y los detalles los creamos en las sesiones de grabación en el estudio. Puedo grabar las canciones de ANDRAS en mi pequeño estudio, de modo que nadie pueda interferir en nuestro proceso de creación musical hasta que el disco y las canciones que contiene este, no están terminados. Es muy importante para mi tener el control total de cada parte creativa, formando una canción que sale del local de ensayo y añadirle todos los pequeños detalles que después aparecerán en el CD, que hacen que los sentimientos y la atmósfera cobren vida.


He de reconocer que vuestro último álbum, me ha costado asimilar más que "...Of Old Wisdom", ¿crees que es un buen álbum?, ¿por qué?, ¿ha conseguido superar a vuestras anteriores obras?

Todavía estamos muy satisfechos con "Iron Way". Estamos en el Metal agresivo desde hace muchos años y hemos formado un núcleo de músicos que ahora encaja realmente bien. Así podemos concentrarnos más y más en la esencia de la música que creamos y esto se ve reflejado en "Iron Way". Así que pensamos que es el mejor álbum que hemos hecho hasta ahora, pero en realidad, es un poco más complejo y dificil de asimilar que nuestros anteriores trabajos.


La portada del álbum me parece espectacular. El encargado esta vez es Thomas Huth, ¿quién es Thomas?, háblanos sobre Thomas y como contactasteis con él.

Prestamos mucha atención a todos los aspectos que hacen de "Iron Way", por lo que el Artwork tiene que encajar perfectamente con la música. Hacemos muchos conceptos y se decidió al final, de la manera que se puede ver en "Iron Way". La portada fue dibujada por un amigo nuestro y un gran artista que es Thomas Huth. El diseño lo realizó otro gran amigo llamado Ronny Graupner y estoy de acuerdo contigo, han hecho un gran trabajo.


Si no estoy equivocado, en vuestros álbumes "Iron Way", "...Of Old Wisdom" y "Sword of Revenge", en cada uno hay una canción escrita en alemán, ¿es una coincidencia o es algo premeditado?, ¿por qué utilizas más el inglés que el alemán para escribir tus letras?

Uso mas letras en inglés por que encaja mejor con nuestra música y el estilo que yo canto. Pero queremos que por lo menos, haya una canción escrita en alemán en el álbum. Así lo hicimos en "...Of Old Wisdom", y también en "Iron Way" con el tema "Dunkelwald" que significa "Dark Forest", un antiguo nombre de nuestra patria.


Otro dato, es que hay una explicación de cada canción, pero esta vez está escrito en alemán, ¿por qué esta combinación de idiomas?

El concepto de las letras trata sobre antiguas leyendas y mitos de nuestra patria, las montañas de Ore. Así, que cada canción está basada en leyendas de este tipo. Los textos incluidos en el folleto en nuestra lengua, son un resumen o fragmento de la historia original. Los mitos de nuestra patria, tratan en su mayoría sobre la superstición y el miedo que tenía la gente en los tiempos antiguos, también sobre la fuerte relación de las personas con la naturaleza y las tradiciones. Por este motivo, añadimos el mito original y en su idioma original.


Perteneceis a la discográfica Einheit, como otras bandas del género, ¿por qué decidísteis vosotros firmar un contrato con Einheit?

Estamos muy satisfechos con el trabajo que ha hecho Einheit hasta ahora. Cambiamos de discográfica después de "...Of Old Wisdom" y espero aque el álbum reciba la promoción y el apoyo que se merece por parte de nuestro nuevo sello. Además de esto, somos buenos amigos de los chicos de Einheit. Para nosotros no es importante que la discográfica se convierta en una de las grandes, solo que se ajuste en la forma necesaria.


Produces los dos últimos trabajos de la banda en tus estudios 7th Door Studio, ¿por qué realizas este trabajo?, ¿desde cuando te dedicas a producir albumes?, ¿cómo fue este proceso?

Como ya he comentado, podemos trabajar independientemente y absolutamente libres de cualquier mala influencia. Puedo grabar discos donde yo estoy involucrado desde hace muchos años, es la manera en que todo el proceso funciona de la mejor forma para nosotros. No tenemos la tensión que hay en un estudio grande, donde el dinero y el reloj corren. Esto mataría toda la atmósfera que intentamos reproducir en las canciones. Cuando pensamos en grabar, pues grabamos y cuando pensamos que es mejor que nos relajemos y nos tomemos unas cervezas, entonces paramos y lo hacemos.


Háblanos del resto de la banda, ¿qué relación tenéis entre vosotros?, dinos que impresión tienes del trabajo que realiza cada uno de ellos.

Somos muy buenos amigos, por supuesto y todos respetamos el trabajo de los otros. Durante los últimos 15 años, muchos músicos han ido y venido por la banda, por lo que estamos realmente contentos de tener un núcleo estable ahora en ANDRAS.


¿Cuándo será editado un nuevo álbum de ANDRAS?, ¿cómo será?, ¿seguireis la misma línea de "...Of Old Wisdom" e "Iron Way"?

Nos hallamos justo en la pre-producción de un nuevo álbum. Vamos a grabar entre finales del 2009 y principios del 2010 y esperamos poder lanzar el álbum sobre el verano del 2010. En el curso general se mantiene en el estilo de "Iron Way", pero hemos desarrollado un mas allá. Vamos a ver como suena...


Supongo que en Alemania sois bastante famosos, ¿y en el resto de Europa?, ¿conoces España?, ¿habéis realizado algunos conciertos en nuestro país?, o ¿os centráis más en Alemania?

Para ser honesto, no sabemos exactamente como estamos fuera de Alemania. La mayoría de las actuaciones las hemos realizado en Alemania, hasta ahora. Pero sería genial poder tocar también en España. Acabo de enterarme de un gran festival Pagan en España, donde finalmente podríamos tocar, pero creo que ha sido cancelado. Pero tal vez, algún día podamos tocar en tu país.


Para una banda que lleva 15 años de historia, ¿qué os falta por conseguir?, tenéis alguna meta que cumplir?, ¿hasta cuándo crees que podrá sobrevivir la banda?

Por supuesto que todavía tenemos muchas metas que alcanzar. Por ejemplo, tocar algunos conciertos en España y en otros lugares de Europa. Pero lo más importante para nosotros es vivir el Metal y escuchar la música que todavía proviene de nuestros corazones, lo que significa ¡No perder el fuego y la magia del METAL! Mientras podamos mantener esto, ¡estará ANDRAS mucho tiempo en marcha!


¿Qué nos puedes contar sobre COLDUN, ISENBURG y PERSECUTION?

PERSECUTION fue mi primera banda, donde toqué antes de ingresar en ANDRAS. Pero nos separamos hace algunos años. ISENBURG es un proyecto que tenía hace algunos años del estilo Black/Death Metal. Por último COLDUN, es mi proyecto que aún hago, además de ANDRAS. Suena como las partes mas lentas y épicas de ANDRAS, con un montón de voces limpias, dentro del estilo Doom épico. www.coldun.de o www.myspace.com/coldunmusic


Además de ser músico, ¿qué otros trabajos realizas?, cuéntanos un día en la vida de Ecthelion. Si no estoy equivocado, Ecthelion es un nombre que aparece en la trilogía de El Señor de los Anillos, ¿eres fan de esta trilogía?, danos algunos detalles por favor.

Lamentablemente, no sólo puedo centrarme sólo en la música, por lo que trabajo normalmente en un puesto de trabajo (Empresa). Pero, dentro de lo posible, intento sumergirme en la música, en mi estudio o en el local de ensayo de ANDRAS. Sin olvidar, que vivo en medio de la naturaleza, aquí en las montañas de Ore, en Alemania del Este, donde puedo pasear y viajar.


Ecthelion, es un nombre que aparece en el Silmarilion, un libro de Tolkien, bastante anterior al Señor de los Anillos, pero también hay alguna mención en el Señor de los Anillos, es cierto. Hoy en día por desgracia, es una tendencia también conocida por las películas.


Muchas gracias, Ecthelion por tu tiempo (ya sé que no dispones de mucho), gracias por tu colaboración. Si quieres añadir algo, adelante.

Gracias también a ti y a los lectores por el honesto apoyo a la música metal que proviene del umbral del corazón. Visitarnos en http://www.myspace.com/andraserzgebirge.

¡Manteneos Oscuros mis amigos!, ¡¡¡Saludos!!!



Interview Rotting Hill Magazin


Hallo Adversarius! Vielen Dank für das Interview mit Rotting Hill.

Glück auf allerseits!


Gleich am Anfang, welche Neuigkeiten gibt es aus dem Hause "Andras"? Existieren schon Pläne, was das Jahr 2009 für die Fans der Band zu bieten hat?

Wir haben mal wieder einen neuen Gitarristen eingearbeitet und das erste Konzert mit ihm gerade hinter uns. Live sind wir dieses Jahr stärker aktiv, als in der Geschichte von Andras je zuvor. Wir arbeiten zudem tatkräftig am „Iron Way“ – Nachfolgealbum. Ob wir allerdings noch dieses Jahr mit den Aufnahmen dazu anfangen können, ist noch nicht sicher.


Machen wir einen Sprung in die Vergangenheit der Band. Wie ist es zur Gründung von "Demoniac", also quasi dem Vorläufer von "Moonblood" und auch "Andras", gekommen? Wieso hat sich die Band von Death Metal abgewandt?

Ende der Achtziger/ Anfang der Neunziger Jahre war der Death Metal eine der extremsten Musikformen überhaupt. Eine Musikform die nihilistische und todesverehrende Texte zum Inhalt hatte. Mit dem Interesse an Okkultismus und Satanismus und dem Aufkommen der ersten Black Metal Bands faszinierte diese Musikform jedoch mehr und mehr und eine Abkehr vom Death Metal setzte ein. So war es damals eine Entwicklung der Zeit sowie der persönlichen Neigungen und des eigenen Selbstverständnisses das man sich dem Black Metal zuwandte und darin seine Passion erkannte.


Was geschah innerhalb der Band Anfang 1994, sodass Lord Asmoday und C.D. Nightsky schlagartig die Band verließen? Waren es hauptsächlich persönliche Differenzen zwischen C.D. Nightsky und Occulta Mors?

Heute, 15 Jahre später sind die Gründe gar nicht mehr so leicht nachzuvollziehen. Man kann schon sagen das es persönliche Differenzen waren an denen sich man Jahre lang gegenseitig aufgezogen hatte.


Wie intensiv waren diese Spannungen wirklich? Trifft es zu wenn man nahezu von einer Burzum-Mayhem-Situation spricht?

Es ist zum Glück nie zu einer Eskalation gekommen. Es ging nicht über die üblichen Morddrohungen hinaus. Von daher kann man es mit dem Konflikt zwischen Mayhem und Burzum nicht direkt vergleichen. Wenngleich der Hass und der Streitsinn auch hier enorm waren. Heutzutage empfinden beide Seiten die damaligen Aktionen als überholt. Die spätere Versöhnung war auch ein Ausdruck des Alters der Beteiligen. Die Zeiten haben sich geändert...


Wie kam es zur Versöhnung mit Blacksoul und Occulta Mors von "Moonblood" in 1998 sowie 2001?

Die Streitigkeiten mit Occulta Mors waren nach einer intensiven Aussprache mit Nightsky beigelegt. Andras waren gerade im Erzschlag Studio um zwei Lieder für einen Sampler, der im Übrigen nie erschienen ist, aufzunehmen. Zeitgleich stattete Occulta Mors einen Besuch im Studio ab, da er kurz zuvor sein Nachtfalke Debut dort aufgenommen hatte. Nightsky und Occculta Mors kamen ins Gespräch und Occulta Mors fand sogar Gefallen an dem von Andras aufgenommenen Material. Die Zwistigkeiten mit Blacksoul wurden schon vorher ebenfalls mit einer Aussprache beendet.


Zur Zeit des dritten Studioalbums, "Quest Of Deliverance" machte die Band einen Genrewechsel, von Black Metal zu Pagan Metal, durch. Wie kam es dazu? Was brachte dieser Stilwechsel in Themen Band-Image, Fans, Erfolg, etc. mit sich?

Das wir uns nicht mehr ausschließlich mit dem im Black Metal Genre angehafteten Thematiken auseinandersetzen ist richtig. Auch das unsere Musik kein reiner Black Metal ist, ist klar. Aber als Pagan Metal Act sehen wir uns definitiv nicht! Klar, Andras klingen heutzutage bei Weitem nicht mehr wie Andras vor über zehn Jahren. Ich würde dies als ein konstantes Voranstreben nach Verbesserung sehen. Wir wollen eben nicht auf der Stelle treten. Das betrifft aber auch die textliche Seite. Mit der Hinwendung zur Erzgebirgsthematik, also dem Einbinden unserer Heimat, wollten wir einfach etwas anderes machen, als die üblichen Themen der damaligen Zeit weiter zu verarbeiten. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir unsere okkultistische, antichristliche Haltung geändert, oder gar aufgegeben hätten. Diese Dinge sind nur nicht mehr so direkt in unsere Musik eingeflossen wie früher. Es ist auch nicht auszuschließen, dass wir eines Tages unsere Texte wieder auf solcherlei Themen beziehen werden. Fakt ist, mit Hörnern, Met und Dudelsackmucke haben wir nichts am Hut!


Jetzt wenden wir uns eurem neuesten Werk zu. Das Album ist musikalisch wieder ein großer Schritt nach vorne. Welche groben Änderungen bringt "Iron Way" im Gegensatz zu den drei Vorgänger-Veröffentlichungen "Quest Of Deliverance", "Legends..." und "...Of Old Wisdom" mit?

Im Vergleich zu „Quest of deliverance“ ganz klar die Stimme und der Gesangstil. Ansonsten sind es eine jetzt stärkere kompositorische Reife und eine wesentlich bessere Produktion. Wir sind alle musikalisch wie auch persönlich gereift und wissen unsere Vorstellungen von Musik viel besser umzusetzen und eine Atmosphäre in die Richtung zu erzeugen, wie wir sie wollen.


In den vergangenen 15 Jahren gab es fast jedes Jahr einen Wechsel im Lineup der Truppe. Ist also eine längere Zusammenarbeit mit "Andras" nicht möglich? Was sind die Gründe für diese häufigen Musikerwechsel?

Die Line up Wechsel sind ein Fluch, der Andras von Anbeginn anlastet. Das eine langfristige Zusammenarbeit nicht mit uns möglich ist, kann ich nur verneinen. So sind Ecthelion und ich schon wesentlich länger in der Band als ein anderes Mitglied je zuvor. Außer Gründer und Gitarrist Nightsky, versteht sich. Neben beruflichen und gesundheitlichen Gründen, sind es auch leider mangelndes Engagement von einigen, die sich eine Zukunft in der Band damit verhindert hatten. Aber auch wir machen aller paar Jahre mal einen Glücksgriff und so kann man unseren Schlagwerker Shardik mittlerweile als festen Bestandteil des harten Kernes von Andras sehen. Der Rest wird sich finden…


Was waren die Höhe- und Tiefpunkte der bald 15jährigen Karriere der Band? Gibt es etwas, was du im Nachhinein bereust oder noch einmal erleben möchtest?

Besondere Höhe- und Tiefpunkte gibt es natürlich so einige über diese Zeit aber das ist auch immer eine sehr persönliche Sache jedes Einzelnen der beteiligt war, von daher schweigt man auch besser manchmal. So manches gutes Konzert würde ich als Höhepunkt allerdings zweifelsohne betrachten. Auch die Bildung des eben erwähnten harten Kerns von Andras und die damit verbundene kreative Atmosphäre derzeit stimmen mich äußerst zuversichtig für die Zukunft der Band.


Gibt es etwas Wichtiges, was du über die Szene im Erzgebirge loswerden möchtest? Diese war ja mal recht lebendig. Wie sieht es damit heutzutage aus?

Ich bin froh hier metalmäßig im Erzgebirge verankert zu sein. Gerade was Death- und Black Metal betrifft war und ist hier einiges mehr zu erleben als vielleicht anderswo. Momentan herrscht zwar hier eine kleine Flaute, was vor allem mit den Schließungen vom Hagalaz-Club und dem Asgard-Pub zusammen hängt. Doch der Enthusiasmus hier ist groß und die Zeit wird zeigen, inwieweit auch clubmäßig wieder an alte Zeiten angeschlossen werden kann.


Kannst du den Lesern von Rotting Hill noch ein paar, für dich wichtige Juwelen aus dem Metal-Untergrund verraten?

Na gut, um ein paar wenige zu nennen: VITSAUS –Jäti Wihassa ja Kumniassa, AHAB –The call of the wretched sea, , HELL MILITIA –Canonisation of he foul spirit, FORMEL 1 –Live im Stahlwerk, CYCLONE – Brutal Destruction, ...


Noch einmal danke, dass du dir für das Interview Zeit genommen hast. Die letzten Worte gehören dir!

Danke für Dein Interesse an Andras und die Unterstützung!


Hails! Adversarius



Interview Volumemax.net


Kapela ANDRAS není v naší zemi moc známou i přes to, že jde o naše sousedy. Rád bych tedy fanouškům kvalitní a temné hudby přiblížil tuto německou formaci prostřednictvím rozhovoru s jejich zpěvákem Ecthelionem. Rozhovor o minulosti, současnosti i budoucnosti možná otevře cestu posluchačům k jejich výborné hudbě.


Zdravím ANDRAS! Jsem poctěn, že mám možnost s vámi udělat rozhovor. Ani nevím, čím bych začal. Takže hezky formálně, jak se máte a jak se po vydání „The Iron Way“ kapele daří?

Pozdravy i pro vás! Mě i ANDRAS se daří dobře. Jsme spokojení a zároveň i hrdí na nové album a reakce na něj!


Ohledně novinky mám spoustu dotazů. Hlavní z nich se týká hudebního odklonu, či spíše postupu dál. Ukázali jste světu, že nemáte problém utrhnout se ze řetězů a vytvořit si osobitý styl, který vám perfektně šlape. Co vás k tomu vedlo?

Díky za kompliment. Věřím, že jsme udělali přesně to, co jsi řekl: našli jsme si svůj styl kombinací metalových stylů, které máme rádi, a tvoří náš vlastní mix agresivity a atmosférické metalové hudby. Hlavní příčinou, která nás vede k tomuto vývoji je, že jsme všichni hudebně vyspěli a postoupili za poslední dvě dekády posloucháním a hraním metalu dál. Takže stále hrajeme hudbu, která vychází z našich srdcí a duší, ale nyní přesně víme, jak by to mělo znít a jak bychom měli uchovat tyto zvuky a pocity.


Na hudební scéně jste 13 let, na kontě máte již pátou studiovou nahrávku. Proč trvalo tak dlouho, než jste opustili vlny „klasického“ BM a vydali se svou cestou? Má na tom zásluhu i personální změna v kapele?

Jistěže s tím trošku souvisí i personální změny, ale mimo to jde spíše o fakt, že se za tu dobu změnily osobní hudební obzory. Stále máme rádi syrový black metal, ale devadesátá léta už jsou dávno pryč a my nechceme být jen kopie něčeho, co bylo už dávno stvořeno. Vývoj naší hudby se projevuje z alba na album. Hudba je čím dál víc epická a opouští cestu syrového black metalu. Když jsem se s Adversariem (klávesy) připojil ke kapele, veškerá hudba se stala více atmosférickou a získala rozsáhlý zvuk. Ale i C. D. Nightsky, zakladatel kapely, postoupil a rozšířil svůj styl hraní, takže vše zapadlo dohromady a vznikli ANDRAS, které slyšíte na „Iron Way“.


Musím uznat, že v mých očích jsi lepším vokalistou, než-li tvůj předchůdce. Tudíž je otázkou, zda změna vokalisty byla záměrná či vše přišlo spontánně? Zaznamenali jste nějaké ohlasy okolí na tuto změnu?

Díky! Připojil jsem se ke kapele, když neměla žádného vokalistu (po albu „Quest Of Deliverance“). Takže jsem ho nenahradil. Sestava se rozpadla a každý člen hledal nějakého vokalistu, takže tak věci započaly. Odezva týkající se změny hlasového projevu ANDRAS, kterou jsme zaznamenali, byla velmi pozitivní, což jsem velice rád.


Kombinuješ jak německý tak anglický jazyk. Je pravdou, že k jednotlivým skladbám daný jazyk sedí. Avšak co bylo důvodem, rozdělit lyriku na dva rozdílné jazyky? Očekával bych, že budete věrní svému mateřskému jazyku.

Máš pravdu. Většinou využívám angličtinu, protože lépe sedí do hudby a stylu. Ale chtěli jsme aspoň jednu německou skladbu na albu, tak jako jsme měli na poslední desce. A nakonec ji máme i na „Iron Way“. Skladba Dunkelwald, což znamená Temný les, což je starobylý název naší vlasti.


Nemůžu nepochválit artwork bookletu, který je skutečně impozantní. Je vidět, že jste album dotáhli do konce po všech stránkách a tím vytvořili velice působivý příběh a atmosféru. Kdo se stará o grafickou stránku kapely?

Věnujeme hodně pozornosti všem aspektům, které udělaly z „Iron Way“ kus umění, takže artwork musel přesně zapadnout do hudby. Udělali jsme několik návrhů, ale nakonec jsme se rozhodli pro ten, který můžete na „Iron Way“ vidět. Obrázek na přední straně bookletu nakreslil náš přítel a umělec Thomas Huth. Zbytek stvořil další náš kamarád Rony Graupner a souhlasím s tebou – je to skvělá práce.


Téměř povinnou otázkou je příběh či koncept desky. Anglickou část ještě zvládám, ale s němčinou už mám problém. Můžete tedy přiblížit, o čem deska pojednává těm, kteří mají problém s jazykovou bariérou?

Koncept textů je o prastarých legendách a mýtech z naší vlasti. Takže každá skladba je založená na nějaké pověsti. Koncept textů je o prastarých legendách a mýtech z naší vlasti. Takže každá skladba je založená na nějaké pověsti. Německý text v bookletu a veškerá lyrika je jen zlomkem originálního příběhu, na kterém je skladba založená. Mýty z naší vlasti jsou většinou jen o pověrčivosti a obavách lidí z dávných časů či o silném vztahu člověka s přírodou a tradicemi.


Na to bych rád navázal fádní otázkou o čerpání inspirace. Předpokládám, že tou hlavní bude příroda. Co jsou další elementy, které na vás působí? Vyrážíte pro čerpání inspirace do okolního světa nebo necháváte pracovat jen fantazii?

Jak můžete vidět v pojetí textů, nacházíme spoustu inspirace ve starých legendách, které se předávají z generace na generaci, až k nám od našich prarodičů. Tyto věci kombinujeme s mocnou přírodou, která nás tu všude okolo fascinuje a pomáhá nám naleznout cestu do naší hudby a samozřejmě textů.


Můžeš popsat, jak probíhá vaše komponování a nahrávání? Na psaní skladeb se podílí celá kapela? Jaká bývá atmosféra nahrávání? Berete to striktně profesionálně či se jen tak sejdete u lahvičky vína, atd.?

Všechny skladby jsme složili společně ve zkušebně. Většinou jsou založené na kytarovém či klávesovém tématu. Vytvoříme jen syrový návrh skladby, který však má všechny hlavní součásti. Jemné ladění a detaily se dotváří až během nahrávání ve studiu. Nahrál jsem skladby pro ANDRAS ve svém malém studiu, takže nám nikdo nemohl kecat do naší práce. Je pro mě velice důležité, mít absolutní kontrolu nad každou tvůrčí částí, když formujeme skladby už od zkušebny po verzi na CD se všemi těmi malými detaily, které vytváří pocit a atmosféru, že vše přichází k životu.


Jak jste na tom s koncertováním? Jako kapela jste kompletní, takže vám jistě nic nebrání živě vystupovat.

Milujeme živé hraní, ale nikdy jsme nebyli kapelou, která by hrála každý víkend. Je to součástí naší filozofie, že budeme hrát pouze koncerty, které máme rádi a nebudeme to přehánět. Ale v roce 2009 budeme na náš vkus hrát hodně koncertů a nějaké festivaly, takže budeme hrát možná 10-20 krát za rok. Nějakou skutečně velkou tour však neplánujme. Uvidíme, co nám budoucnost přinese.


Rok 2009 bude dlouhý, tudíž jistě ho hodláte nějak konstruktivně využít. Jaké jsou tedy vaše plány?

Složili jsme poměrně hodně nových skladeb, takže jsme poměrně konstruktivní. Možná začneme koncem roku něco nahrávat. Mezitím hodláme zahrát několik koncertů, užít si nějakou zábavu a inspiraci a v neposlední řadě popít s našimi bratry a sestrami, ať už jsou odkudkoliv!


Jelikož je předchozí rok za námi, ve všech hudebních médiích se začíná rekapitulovat, co se událo. Jaký je tvůj pohled na hudební scénu předchozího roku? Je něco, co tě dostalo, oslovilo nebo případně zklamalo?

Moc se nezajímám o současnou hudební scénu. Mám radši starší věci a hledám klasiku v metalové a rockové historii. Ale samozřejmě se najdou diamanty i mezi dnešními metalovými kapelami, ale pro mě v tuto chvíli je daleko zajímavější si poslechnout desku RAINBOW, W.A.S.P. nebo VENOM…


Na závěr bych rád něco netypického. Prozraď nám nějaký zajímavý zážitek, který se ti stal během roku 2008.

V loňském roce jsme čelili několika zajímavým a dobrým zážitkům. Našli jsme label, který ANDRAS perfektně sedí a vytvořili jsme stabilní jádro skládající se ze čtyř maniaků (ve stabilní sestavě), které je schopno vytvářet hudbu, kterou milujeme a která nás dokáže zatraceně pobavit. Takže je velice zajímavé kolik whisky můžete vypít, když řešíte deset největších problémů lidstva v tour busu.


Děkuji ti za poskytnutí rozhovoru, omlouvám se za mírné prodlení, a poslední slova jsou jen tvoje!

Děkujeme i my tobě a čtenářům za podporu poctivého metalu, který vychází ze srdce! Zůstaňte temní, přátelé, a posíláme mocné pozdravy z rudných hor! www.andras.de.vu



Interview Igel Metal


Andras - Erdiger Pagan Black Metal!


Erlebt Adversarius von Andras im Gespräch über die Band aus dem Erzgebirge und ihr neues Machwerk "Iron Ways". Eine Freude zu sehen, wie nett die Metaller sind. Eine kleine Runde vom NSBM bis zum nächsten Album.


Aber seht selbst:


Moin Andras! Wie geht es denn? Was treibt ihr? Ach und frohe Weihnacht(sofern ihr das denn feiert)?

Glück auf! Adversarius hier. Alles Bestens bei uns. Mit Weihnachten haben wir nicht viel am Hut, wir glauben nicht an den Weihnachtsmann, wenn du verstehst…


Einmal kurz zum Warmwerden: Stellt euch doch mal kurz unseren Lesern vor, woher kommt ihr, wer seid ihr und was macht ihr?


Gut, ganz kurz und knapp:

Also, wir sind Andras aus dem Erzgebirge. Wir spielen Metal mit verschieden Einflüssen aus Black und Thrash. Die Band existiert seit 1994 und unser aktuelles Werk heißt „Iron Way“. Neben drei Demos unser fünftes Album.


Anfangs habt ihr recht erdigen Black Metal gemacht, wie kam es zu einer so starken Veränderung.

Nun, erstmal ist die Veränderung nicht so gravierend. Man reift im Laufe der Zeit musikalisch und auch Line up – Wechsel tun ihr Übriges. Auf der Stelle treten wollen wir ja nicht. Jedenfalls gab es bei uns keine abrupte Veränderung, sondern wir entwickeln uns von Album zu Album einfach weiter. Wenn man alle Alben von uns in chronologischer Reihenfolge anhört, ist der „Wandel“ sehr gut nachzuvollziehen, denke ich.


Inwiefern seid ihr durch Bands wie Vintersorg beeinflusst. Stellt diese Band eine Vorbild Funktion dar?

Ehrlich gesagt, überhaupt nicht. Ich weiß, es werden immer wieder Vergleiche in Reviews zu Vintersorg, speziell was den Gesang und die Stimme betrifft, gezogen. Jedoch hat keiner von uns eine Vintersorg-CD zu Hause im Schrank. Nicht das wir was gegen Vintersorg hätten, aber Vintersorg ist in der Flut von Veröffentlichungen irgendwie an uns vorbei geschwommen. Nachdem solcherlei Vergleiche fielen, habe ich natürlich mal bei Vintersorg reingehört und muss, was die Stimme betrifft, gewisse Ähnlichkeiten feststellen. Jedoch sind es nur Ähnlichkeiten, die auf Zufall beruhen.


Ich muss gestehen, ich habe noch nie vorher von euch gehört. Bin aber dafür umso überraschter wie gut „Iron Way“ klingt. Mögt ihr etwas zu dem Machwerk sagen? Was sagen die Texte aus, habt ihr euch wieder an Sagen orientiert?

Nun, die Texte auf „Iron Way“ basieren wie schon auf dem Vorgänger „... Of Old Wisdom“ auf alten Geschichten und Überlieferungen unseres Erzgebirges. Um die Texte noch verständlicher zu machen, haben wir im Booklet zum jeweiligen Text eine kleine Einleitung mit abgedruckt. So kann sich der geneigte Hörer ein besseres Bild mittels kleiner Hintergrundinformationen schaffen.


Zu dem Sound, meine klaren Favoriten sind „Return to Black Hill“ und „Infested“. Ich nehme mir mal die Freiheit heraus: Wovon handeln speziell diese Songs und wie sind sie entstanden? Hat „Infested“ ein wenig bei Bathory abgeguckt? Ich musste sofort an Bathorys „Pestilence“ denken?

Da gefallen dir ja die zwei gegensätzlichsten Stücke des Albums. Also „Return ...“ ist textlich und musikalisch der Nachfolger von „Warrior´s hill“. Textlich geht es um die alten Geschehnisse an der so genannten „Mordkiefer“ in Johnsbach aus der Sicht des alten Kriegers. „Infested“, das schnellste Stück auf “Iron Way“ handelt von grausamen Untieren. Abgekupfert ist dieses Stück allerdings nicht! Bathory gehören dennoch mit zu unseren Einflüssen.


Ihr habt ja einen deutschen Ausreißer auf dem Album – „Dunkelwald“. Mögt ihr deutsche Texte und warum gibt es nur einen deutschen Text?

Wir wollten unbedingt wieder einen deutschen Text auf dem Album haben, obwohl wir bevorzugt auf Englisch singen, da diese Sprache sich besser ins musikalische Gefüge einbringen lässt. Wir dachten, wenn wir schon ein Konzeptalbum über unsere Heimat machen, sollte auch ein Lied in unserer Heimatsprache mit zu hören sein.


Eine Sache die ich an „Iron Way“ sehr schätze ist die ehrlich Produktion und die Natürlichkeit. Im Gegensatz zum allgemeinen „Mode-Pagan“ klingt ihr wenig Überproduziert. Wie steht ihr persönlich zu dem Party-Mainstream-Pagan?

Auch wenn Andras vielleicht nicht mehr ganz so düster klingen, wie manch andere Bands, meiden wir tunlichst fröhliche Melodien! Ich persönlich kann Party-Mugge nicht ausstehen! Wir finden es immer wieder amüsant, wenn die Flötenschlümpfe in die Schlacht ziehen!


Es gibt diese ganz finstere Debatte und ich werde nicht müde sie immer wieder aufzuwühlen. Rechtsextremismus! In eurem Wikipediaeintrag steht folgender Absatz(Stand 27.12.2008 – 10:23):

Von mancher Seite wird der Band Offenheit zum Rechtsextremismus vorgeworfen. Occulta Mors und Shardik sind bzw. waren in der NSBM-Band Totenburg bzw. in der umstrittenen Band Nachtfalke aktiv. Allerdings ist Occulta Mors schon seit 2005 nicht mehr bei Andras tätig und von der Band Nachtfalke existieren mehrere Statements in welchen sich die Mitglieder gegen die politischen Vorwürfe äußerten. Shardik verließ Nachtfalke 2008 aus persönlichen Gründen.


Ein Kommentar bitte.

Im Voraus: Andras war und wird nie eine politische Band, egal welcher Richtung sein! Wir kennen Occulta Mors schon seit Ewigkeiten. Unser Gitarrist Nightsky spielte schon mit ihm in den Pre-Andras Bands Purulent Obduction und Demoniac, also so seit ca. 89/90. Eine Zeit , in der solche Fragen nach Rechtsextremismus im Metal noch keine Rolle spielten. Jeder Mensch hat zwangsläufig seine politische Meinung, aber solche Meinungen existieren und interessieren bei Andras nicht! Occulta Mors war lediglich für paar Jahre Bassist bei uns! Das hat nichts mit etwaigen Äußerungen seinerseits, die nicht im Zusammenhang mit Andras stehen zu tun. Was Shardik betrifft, so hat er nie bei Totenburg gespielt! Sein Ausstieg bei Nachtfalke beruht auf persönlichen Gründen und werden deshalb in der Öffentlichkeit nicht erläutert! Ich jedenfalls hasse es, wenn fremde Leute sich anmaßen über eine Sache, von der sie keine Ahnung haben, oder ihnen privat völlig unbekannten Personen den Moralapostel raushängen lassen und urteilen!


Woher kommt eure Faszination für den Bereich Paganismus?

Wir hegen keine besondere Faszination für Paganismus! Der Titel „Pagan Path“ offenbart vielleicht solche Assoziationen. Wir haben einfach gesagt, eine antichristlische Haltung, die auf ganz normalen Menschverstand beruht. Dadurch ist die Nähe zum Heidentum selbstverständlich (wie auch der Titel „Pagan Path“ einfach nur „Heidnischer Weg“ heisst).


Wie ist denn die weitere Bandplanung, welche Auftritte plant ihr wann kommt das nächste Album?

Ich denke, 2009 wird ein gutes Jahr für Andras werden. Bis jetzt stehen schon ein paar Konzerte fest und es befinden sich noch weitere in Planung. Für kommende Konzerttermine besucht bitte unsere Myspace Seite. Unter anderem spielen wir 2009 unser Jubiläumskonzert zu 15 Jahren Andras. Dieses wird noch rechtzeitig bekannt gegeben werden. Desweiteren stehen bereits das Ragnarök Festival, das BOA Open Air und noch einige andere Gigs fest. Die Arbeiten am neuen Album laufen ebenfalls auf Hochtouren. Trotz das wir mal wieder derzeit nebenbei einen neuen zweiten Gitarristen einarbeiten, sind schon wieder eine Menge an neuen Liedgut entstanden. Es sieht derzeit so aus, als ob wir Ende 2009 bereits wieder Ecthelions Studio entern können um den „Iron Way“ Nachfolger aufzunehmen.


Die Igel Frage: Was bedeutet dir die Metalkutte und hast du eine?

Ja, ich habe eine. Sie erinnert mich vor allem an alte Zeiten! Wir sind alle sehr im guten alten Heavy Metal der 80iger verankert und lassen auch gerne mal zu dieser Mucke die Matte kreisen…von daher absolute Pflicht!


Eure letzen Worte?

Vielen Dank für das Interview und Eure Unterstützung für ehrliche Mucke! Schaut mal auf unsere Myspace Seite und kommt zu den ein oder anderen Gig von uns. 666



Interview www.thehardway.tv


Verfasst von nando am 24. November 2008


Im Zuge des Reviews zum aktuellen Andras Album „Iron Way“ haben wir ein kleines Gespräch mit Adversarius (Keyboard) gehalten und mit ihm über das neue Album, die eigene Banddefinition und musikalische Vorbilder gesprochen.


Für den Anfang die Frage nach dem Bandnamen. Was hat der Name Andras zu bedeuten und wie seid ihr auf diesen Namen gekommen?

Der Name steht für den Dämon der Zwietracht und entstammt aus der Goetia. Der Name wurde im Zusammenhang mit unserem Interesse am Okkulten gewählt.


Welche Bands bewundert ihr und haben euch dazu motiviert, selber Musik zu machen?

Wir achten vor allem Bands die musikalisch originell sind und von der Materie ihrer Texte wirklich auch Ahnung haben. Es gibt leider immer weniger Bands für die eine gewisse Einstellung und ein bestimmtes Qualitätsbewusstsein von Bedeutung ist!
Oder wahrscheinlich mehr Bands für die das nicht zutrifft. Bewundern tun wir aber vor allem die alten Bands der 80er, besonders Bathory, Venom, Celtic Frost etc. aber auch diverse Bands der frühen 90er. Denn sie gaben einen Impuls und waren Wegbereiter für Viele.


Die Band gibt es nun schon seit 14 Jahren. Wenn du nun einen Blick zurückwirfst, was war in den vergangenen 14 Jahren besonders gut, an das du dich gerne zurückerinnerst, und was war einfach nur Scheiße, wo du dich noch heute grün und blau ärgern könntest?

Die 14 Jahre waren Jahre voller Auf und Abs. Positive Erinnerungen gibt es viele, wie zum Beispiel gute Konzerte oder alte Proberaumfeten. Scheiße waren diverse Ex-Musiker die sich nach verschwendeter Einarbeitungszeit als komplett unfähig gezeigt haben.


Früher habt ihr Black Metal gespielt und euch dann nach und nach zum Pagan Metal hinbewegt. Was hat euch so am Pagan Metal fasziniert, dass ihr euch gesagt habt, dass ihr nun dieser musikalischen Spielart frönen wollt?

Nun, wir sehen uns weder als Black-, noch als Pagan Metal Band. Sicher wir haben unsere Wurzeln im Black Metal und unsere Musik hat sich im Laufe der Zeit gewandelt, aber es hat niemand gesagt „lass uns jetzt Pagan Metal machen“. Wenn uns jemand als Pagan Metal bezeichnet, weil wir textlich alte Sagen aus unserer Heimat verarbeitet haben, von mir aus. Aber mit Hörner-, Met und Saufgedudel haben wir nichts am Hut!


Zwischen eurem letzten Album „...Of Old Wisdom“ und eurem aktuellen Werk „Iron Way“ liegen drei Jahre. Wann habt ihr mit dem Songwriting an „Iron Way“ begonnen, oder war das mehr ein vorlaufender Prozess, der sich über die drei Jahre hinweg erstreckt hat?

Für die Zeit die wir im Studio verbringen zählt nur das aktuelle Album als Endresultat und für diese Zeit ruhen alle Kompositionsarbeiten. Doch sobald alle Aufnahmen abgeschlossen sind, arbeiten wir fortan an neuem Material. Wobei wir auch Ideen verarbeiten, die es auf das Album nicht mit geschafft haben. Man kann schon das Songwriting als fortlaufenden Prozess bezeichnen.


Wie entsteht ein typischer Andras Song? Wie muss man sich das Songwriting bei euch vorstellen? Woher holt ihr euch die Inspiration für eure Songs?

In der Regel entstehen die Lieder komplett im Proberaum. Die Ideen entstehen meist zu 50/50% auf der Gitarre und am Keyboard. Die Grundelemente werden mit dem Schlagzeug zu einer Einheit durcharrangiert und zuletzt werden Text und Gesang der Musik angepasst. Danach geben wir den Lied noch einen Feinschliff, dass heißt wir arbeiten an bestimmten Sounds und zweiten Stimmen. Mittlerweile haben wir ein gutes Händchen für den Kompositionsprozess. Mit einen Riff oder einem Text können wir ziemlich gut eine Richtung für das Lied vorausbestimmen. Gitarrist Nightsky und ich haben uns, was das Songwriting angeht, damit sehr gut eingefunden.


Mit Gitarrist Acardius, der 2008 zur Band gestoßen ist, und Schlagzeuger Shardik, der seit 2007 ein Teil der Band ist, habt ihr zwei neue Bandmitglieder in euren Reihen.
Konnten sich die beiden irgendwie ins Songwriting einbringen, oder wird das erst beim nächsten Album der Fall sein?


Bis auf drei Lieder war Shardik, der unseren langjährigen Drummer Verun ablöste, maßgeblich mit am Songwriting für „Iron Way“ beteiligt. Acardius hingegen kam erst nachdem „Iron Way“ veröffentlicht wurde in die Band. Er musste Andras allerdings aus persönlichen Gründen, auf die ich hier nicht genauer eingehen möchte, verlassen!


Wenn du dir nun einen Song von „Iron Way“ aussuchen musst, der das Album am besten repräsentiert, welcher wäre das?

Schwierig! Vielleicht „Spellbreaker“. Der Song fasst ziemlich viele Facetten des Albums zusammen.


Das Cover von „Iron Way“ ist wirklich sehr stimmig und gelungen. Kannst du verraten wer der Künstler ist, der es gemacht hat, und wie viel von euren eigenen Ideen sind in das Cover eingeflossen?

Umgesetzt hat es ein lokaler Künstler namens Thomas Huth. Wir gaben ihn unsere Vorstellungen, die wir dann anhand von Skizzen abglichen. Das Bild zeigt den Krieger von unseren alten Veröffentlichungen auf dem „Eisenweg“ („Iron Way“), einem alten Handelsweg durch das Erzgebirge, für uns aber auch ein Synonym für den harten Weg des Lebens. Deshalb auch die gealterte Darstellung des Kriegers. So die Idee zum Coverbild.


„ Iron Way“ wird über Einheit Produktion veröffentlicht. Wie seid ihr zu diesem Label gekommen bzw. wieso habt ihr euch gerade für Einheit Produktion entschieden?

Olaf von Einheit Produktionen war auf einem Konzert von uns. Er war von dem dargebotenen recht angetan und er hatte auch die „... Of Old Wisdom“ Scheibe in guter Erinnerung. Kurz darauf bot er uns einen Vertrag mit sehr guten Konditionen an und die Sache nahm ihren Lauf.


Wenn du nun einen Blick auf die gegenwärtige Pagan Szene wirfst, welche Bands gefallen dir besonders und mit welcher kannst du so ganz und gar nichts anfangen?

Ich muss gestehen, dass ich mich nicht sonderlich für Pagan metal interessiere. Sehr gut gefallen mir aber Gruppen wie Negura Bunget oder Drudkh.


Was habt ihr für Pläne für die Zukunft? Existieren schon irgendwelche Ideen für das nächste Album?

Ideen fürs neue Album haben wir. Es existieren auch schon neue Lieder. Jedoch will ich darüber noch nichts verraten. Wir werden 2009 verstärkt live auftreten, ansonsten gibt es noch keine konkreten Pläne.




Interview Way Too Loud


Awhile back I reviewed the album “Iron way” by Andras, and I thought it was pretty cool. What’s also cool is that Andras is part of a scene back in Germany playing Viking influenced metal, a style of metal that’s on the rise, although we still don’t get too much of it here. Vocalist Ecthelion was kind enough to answer some questions, so take a read!


Way Too Loud!: Who influenced you, and got you up and playing?

Ecthelion : We are influenced mainly by the good old heavy, thrash and black metal bands of the eighties. That’s the period that most of us started hearing metal, so these are our roots, that the music of Andras is built of.


WTL: I haven’t heard your earlier work, but it’s been suggested you started off as a black metal band, and evolved into the Viking influences and singing. If that’s the case, can you tell me how you became more interested in the Viking and folk themes?

Ecthelion : You’re right. Andras started in the beginning nineties as raw black metal. The lyrics were all about occultism but we always had been fascinated by our nature and history of our homeland, the ore mountains. So the lyrics changed through the years to these themes and the music became more and more atmospheric, but kept the aggressiveness and became even getting faster and darker to the point we stand now.
Nowadays we combine themes from our past, as the denial of the church and his false bastards, and the worship of the nature and our roots.


WTL: What’s the meaning behind the title of your latest album, “Iron way”?

Ecthelion : The title stands for the long and hard way of us and the band through the last decade, trying even to do what we want – play metal and don’t give a fuck of anything besides this path. Also the “Iron Way” is an ancient route through our homeland, so there is a connection to the lyrical concept of the album.


WTL: From the appearance of things, metal mixed in with folk and Viking influences is becoming more popular. Is this having an effect on your band - perhaps more people taking interest when they hear you at festivals and such?

Ecthelion : It’s right that this kind of metal is rising at the moment, but we never said that we want to play pagan metal or something like that. We just play the music that we want. For sure we came from the black metal scene and still have these influences. Now we go in more epic ways and it seems that this is called pagan or viking metal by now. But we don’t have any folk melody on the whole album and no folk instruments at all like so many pagan , heathen or Viking metal bands out there. But we notice, that this kind of style gets more and more in focus of the metal maniacs here, and we are proud of every new fan.


WTL: It looks as though many German bands that share some similarities to Andras have a close bond. Is your scene in Germany very tight knit?

Ecthelion : The metal scene in our region is tight knit, that’s right. There is an alive underground scene and a wide network of friendships between bands. Especially in our area of Saxony in east Germany. The bands know each other and often share musicians between bands and projects and so on. So its an circle of metal-loving musicians and fans that keeps the spirit of the scene and the music alive.


WTL: You’ve played a lot of festivals. Are you planning any touring, or do other issues - such as families, day jobs make it difficult?

Ecthelion : We’ve played some festivals this year and plan some gigs and festivals next year. We love playing live but we don’t do this so much, in average 8 – 10 times a year. That’s part of our philosophy. Besides that, our “normal live” like jobs and families play a role.


WTL: Unlike some other bands, the visuals are toned down quite a bit (although I’ve seen a member wearing a bullet belt in a few pictures). Is it your intention to put less focus on the visual or entertainment aspects, and more on the music?

Ecthelion : Yes, you can say that. For us it’s the most important thing to be true to ourselves and make honest music with the whole heart and soul. It sounds trite but is this truly the reality in the music industry nowadays? A lot of guys seem to think that a high gloss latex outfit and ridiculous makeup make the music sound good…


WTL: Where would you like to play?

Ecthelion : That’s no question for us. We love to play for true metal maniacs who keep the spirit alive, that’s the only important point.


WTL: Who would you like to tour with if given the chance?

Ecthelion : Even this isn’t so important for us. There are so many great bands out there we would like to tour with. A special thing would be if we could tour with some hero’s of the eighties like WASP or Venom for example.


WTL: Thanks for doing these questions, I loved your last album, “Iron Way“!

Ecthelion : Thank you too for the interview and support of honest music! Stay dark my friend! Hails!



Interview musikreviews.de


Hallo! Verratet mir doch zuerst mal, mit wem ich das Interview hier überhaupt führe – das konnte mir im Vorfall nicht eindeutig mitgeteilt werden.

Glück auf, Nils! Ich, Adversarius, Keyboarder von Andras werde dir deine Fragen beantworten.


Eure Musik weist einige erzählerische Qualitäten auf. Laufen beim Komponieren immer bestimmte Szenen oder sogar ganze Geschichten in deinem Kopf ab? Wovon lässt du dich hauptsächlich inspirieren?

Also beim Komponieren versuche ich mich ganz allein nur auf die Musik und die Arrangements zu konzentrieren. Zumeist erschaffen wir zuerst die Musik, bevor wir mit einem Text anfangen. Allerdings stand schon vor der ersten Note das lyrische Konzept zum Album fest. So auch beim „... Of Old Wisdom“-Album. Inspiration bietet natürlich im vornherein das unter uns allen ausgemachte thematische Konzept. Ecthelion passt seine Texte dann zur Musik so an, dass Textinhalt und Musik eine kompakte Einheit bilden. Falls irgendetwas daran nicht aufgehen sollte, wird an bestimmten Stellen noch partiell geändert. So ist unsere bisherige Arbeitsweise.


Wie sehr fühlt ihr euch einer bestimmten Szene zugehörig? Seid ihr überzeugte Heiden-Metaller oder sind solche Schubladen irrelevant für euch? Für einige Bands, die sich selbst gern einer Spielart des Pagan Metal zuordnen, steht ja auch eine ganz bestimmte Lebensweise im Vordergrund.

Nein. Einer bestimmten Richtung oder Szene sehen wir uns nicht zugehörig. Klar mögen wir manche Sparten mehr als andere. Und auch die Lebensweise der Andrasmitglieder mag leicht verschieden sein. Hauptsächlich hören wir Black-, Death,- und Thrash Metal. Aber auch viel Doom und klassischer Heavy Metal läuft bei uns sehr oft. Unter welche Rubrik die Musik von Andras fällt kann sich jeder selbst aussuchen.


Mit welcher Musik bist du aufgewachsen? Gibt es da Bands, die dich geprägt haben, die man vielleicht nicht unbedingt erwarten würde?

Nun, meine Eltern hörten viel Schlager der 60er und 70er Jahre, was auf mich selbst keinen Einfluss ausübte. Außer, dass ich bei mancher Schnulze mich an bestimmte Momente meiner Kindheit erinnere. Im Alter von ungefähr 6 Jahren hatte ich ein paar Stunden Klavierunterricht, was mich allerdings total ankotzte: Ich wehrte mich dagegen und brach den Unterricht ab. Aus heutiger Sicht die wohl dümmste Entscheidung in meinem Leben. Ab den Jahren 89/90 übten Gruppen wie z.B. Metallica, AC/DC und Iron Maiden eine riesige Faszination auf mich auf. Geprägt haben mich in der Hinsicht, dass ich nun ausgerechnet Keyboard spiele, Bands wie Nocturnus, Emperor und Kvist.


Viele Genre-Bands im heidnischen Musikgetümmel schreiben die ewig gleichen Schunkelriffs und Saufchöre. ANDRAS machen das glücklicherweise nicht. Fehlt großen Teilen der Szene in deinen Augen eine gewisse Ernsthaftigkeit oder gar künstlerische Komponente?

Da würde ich dir zustimmen. Heutzutage ist es doch so, dass es scheinbar wesentlich mehr Bands als ganz „normale“ Fans gibt. Wirklich jeder Arsch versucht sich an einem Instrument und hat ein Nebenprojekt vom Nebenprojekt. Meiner Meinung nach steht dabei meist nichts als Prahlerei und Selbstdarstellung dahinter, als Ernsthaftigkeit. Das Internet ist dabei eine nützliche Plattform für jene. Da ist es doch vorprogrammiert, dass eine ganze Menge Schrott produziert wird. Lustige Melodien sind im Metal jedenfalls deplaziert!


Wie ist die Aufgabenverteilung bei euch in der Band? Wer komponiert? Wer muss das Bier holen?

Die Band arbeitet immer zusammen. Texte und Gesang: Ecthelion. Musik: Nightsky und ich. Rhythmische Zusammenbindung: Shardik. Bier holen: der Lehrling, nee, müssen wir alle leider noch selbst erledigen.


Pagan Metal hat nicht zwangsweise etwas mit Fantasy zu tun, doch werden in der Fantasy oft ähnliche Werte hochgehalten, wie im Pagan-Bereich: Da wären z.B. die Liebe zur Natur, Mut des Einzelnen und Zusammenhalt zwischen Freunden. Hat die Popularität das Pagan Metal also vielleicht sogar mit dem kaum abebbenden „Herr der Ringe“-Boom zugenommen?

Ob die Popularität des Pagan Metal etwas mit den „Herr der Ringe“ -Filmen zu tun hat, würde ich bezweifeln, aber nicht völlig ausschließen. Der „Herr der Ringe“ hatte ja schon immer irgendwo auf diverse Metalbands Einfluss. Vielleicht waren es früher die Bücher und heute die Filme. Wer weiß?


Thema „rechte Tendenzen“ in der Pagan-Szene: In welcher Weise ist das ein Thema für euch?

Ganz einfach: Gar nicht!


Zuletzt erzähl uns doch noch, was dich unglaublich nervt und was dich zu Freudentänzen veranlasst. ;-)

Also nerven tun mich Fragen wie die vorherige - sorry!. Freuen tue ich mich sehr, dass das bisherige Jahr 2008 für mich privat als auch für Andras als sehr erfolgreich zu bezeichnen ist.


Danke für deine Zeit!


Nils Herzog



Interview Heavy Metal Kosmos


ANDRAS interview (21-10-2008) by dimiarch


Andras new album “Iron Way” is out now, three years after their new start with “…of Old Wisdom”. Andras music has changed a lot through years and we contacted the band to learn first hand their news and future plans. Ecthelion (band’s singer) and Count Damien Nightsky (one of the founding members) were willing to answer our questions and share their thoughts with us.


- Hails Ecthelion! First of all I’d like to congratulate you on your new album. I liked it a lot. What were your fans and press reactions so far?

Ecthelion: Hails! Thanks a lot for your congratulation! The reactions we get so far are very positive. Its good to know that the people follow the way we marched the last years!


- After the album “Quest of Deliverance” in 2000 you remained inactive (concerning discography) for five years. What made you delay this much? Were there plans for quitting?

Ecthelion: No, to no time we thought of quitting. After “Quest of deliverance” the band split up again and so new musicians had to be found. This took a lot of time but finally Adversarius on Keys, Verun on drums and I on vocals joined the band. Then the songs for “...of Old Wisdom” were written and a new label deal signed. So these 5 years are necessary to reform the band and find new power for new era of Andras.


- Three years ago (2005) you returned to the metal scene with a new release after five years of silence. What has changed in the band all these five years? The sound has changed a lot for sure…

Ecthelion: The sound changed with the entree of Adversarius and me. With the new blood in Andras also the music changed and was getting more atmospheric and aggressive. The first full-length album with the new material was “...of Old Wisdom”. After this record we changed the line-up for several times and wrote the music for “ Iron Way”. Besides this we had to face some problems every band know. For example collapsed the house we jammed in (a great place for making music, on a hill without any neighbors for miles and a great sight over our homeland) and we had to search a new house.
Meanwhile we have found the perfect drummer for Andras and so the inner circle of the band (Nightsky, Adversarius and I) has grown for Shardik on drums. In the last years we have seen a lot of musicians come and go and so the job on second guitar and bass is still to fill.


- How did your fans respond to your new musical directions? For me it was quite a pleasant surprise.

Ecthelion: There will always be some die-hard fans of the old Andras and its good so, but the very most are elated of the new material. We will never deny our early works but we also like the new songs the most and that is the most important fact, to still make true and honest music!


- The band has changed many labels. Do label problems make you delay from album to album? Are you satisfied with Einheit Produktionen, or should we wait a new change?

Ecthelion: Its right that we have worked with several labels in the past but that wasn’t responsible for the most of the time. Now we joined the horde of Einheit Production and we are very satisfied with this decision! We found in the man behind the label an honest guy and even friend who is a metalmaniac as we are. So there is no change for this in sight!


- Let’s go a little back in time. Andras were formed back in 1994 and Count Damien Nightsky is the only remaining member since the beginning. What are his memories when it all begun?

Nightsky: After the split of Demoniac, Lord Asmoday and me were really pissed off, but didn't want to give up. So the creation of Andras was just a formal thing and a room for practise was found soon. With Lord Asgaglun we got reinforcement on the second guitar. A bit hasty we recorded a rehersal - what I actually didn't want to release- but at this time Lord Asmoday had contact with the former Ablaze-boss Peter Schramm, who liked our demo-tape very much. With "Das Schwert unserer Ahnen"-demo we got pretty good feedback from the fans and media, and especially the Ablaze-zine gave us a strong push forward. Some weeks later, Peter invited us to the With-Full-Force-festival and introduced us to Robert Kampf from Century Media. First, he showed interest in us and gave invitation to Dortmund to play some of our stuff. But we didn't feel really well there, so we decided us for Last Epitaph finally. Summarized, it was a really great time that I don't want to miss – including all the mistakes that I made -- I learned from them and it gave me experience.


- Do you believe that the essence of Andras remained the same all these years, or has time changed your feelings and ambitions about the band?

Nightsky: Andras is Andras -- and it always will be, but I never wanted - and I never want - to copy myself; but give the emotions which I had and have into the music instead. So almost every Andras-album sounds different, and especially in the beginning-time I wanted this that way. I think now we found our style and the thing I like on it is for me, that I don't have to release three or more albums, but just one for finding everything I'm looking for.


- Has any work of the first period of Andras a special meaning for you? Something you have regretted for? Looking back into time would you change anything? Are you now satisfied with these works?

Nightsky: The blood of our hearts and much work is in every single album, so like many emotions of us. So let they mock about it today -- but I have to say that every album got good resonances to 80 %. I'm proud of every single damned Andras-album ! I wouldn't change anything and we're always trying to become better. We're a combo that improves -- other bands have a great debut and getting worse with every new album. Thats the contradiction to Andras, hehehe.


- Through the years Andras faced many line-up changes. What do you believe caused this instability? Do you expect the new line-up to last, or do you see most musicians as session members?

Ecthelion: In the last years a stable and inner core of Andras has formed consisting of Nighstky, Adversarius, Shardik and me. In this circle we write the “Iron Way” Album and continue with the new songs. Besides this we have tried many guys on guitar and bass but haven’t found the fitting person till now. We just split with the last guitarist for some weeks. He will play the gigs this year and leave after this. A new one jams with us for some sessions. It’s really a curse to Andras that we’ve seen so many musicians come and go, but that seems to be our fate.


- “…of Old Wisdom” begun a new era of the band. What made you make this big step and change? Is this new sound something planned from the beginning of the band, or is it cause of the addition of new members with new “abilities”? The melodic synths and the clean vocals of Ecthetlion are dominant in the sound especially in “Iron Way”.

Ecthelion: It is clearly the second point, new members and their influences to the music. The only member from the early days of Andras is Nightsky but he is also very happy with the new sounds and music.


- “Iron Way” is your most mature work so far and an establishment of Andras new sound. What are your hopes and expectations from it?

Ecthelion: We want to reach the people who are in atmospheric and aggressive metal! Not more and not less. We do this music with our whole heart and want to share this.


- Should we expect that Andras will move in this sound in the future, or do you plan a new metamorphosis?

Ecthelion: Thats not easy to say. Lets see and hear :)
But one is clear: We march on our way!


- How do you intend to promote your album? Any gigs planned? Is there any chance to see you in our places?

Ecthelion: We trust Einheit Productions to promote “Iron Way” as best as we all can do. Of course we play live too. It would be great to play in your places but it isn’t planned till now. If some reader has the fitting connections...lets see!


- What is the meaning of live shows for Andras? What should your fans expect from you when playing live?

Ecthelion: Andras was never a band that played every weekend and we won’t in future. But when we play we do this with our heart and soul! We enjoy it to spend a weekend together playing music and drink some beer and stuff. So I think the people can see, that we are true and honest in metal as they are, I hope!


- Many members of Andras are also in other bands. Echtelion in Isenburg, Shardik in Nachtfalke, etc. Any news from these bands? Is Andras the main priority? Do you use session members in tours?

Ecthelion: Andras is the main priority. I make a project besides Andras called Coldun (check www.coldun.de or www.myspace.com/coldunmusic) that goes into the doom direction. Shardik plays also in a few bands besides Andras.
We don’t use session members, although we could think that some times, as short as some members played in Andras.


- Do you feel that your music ambitions are accomplished with Andras? Do you have something “bigger” in your mind that you’d like to achieve with the band someday?

Ecthelion: Lets see what the future brings. As far as now we are all satisfied with the situation of Andras. Maybe it’s the right level of making music. Our label is independent from big companies, we are independent in making the music we want and the whole commercial machinery is on an ethical level. That fits perfectly to the music and the way we see metal in general, maybe we are too old school maniacs in this...


- Wish you all the best with your new album. Thank you very much for your time. Last words are yours!

Ecthelion: Thanx for the interview and support of honest music! Stay dark my friends! Visit us in web www.andras.de.vu or myspace http://www.myspace.com/andraserzgebirge !! HAILS!



Interview Kronos Mortus Magazin


A kérdésekre Ecthelion válaszolt.


Hell! 1994-ben alakult a zenekarotok. Ez ido˝ alatt biztosan sok mindenen keresztül mentetek. Többek között a kezdo˝ bandából már csak Nightsky található. Bemutatnád a jelenlegi felállást és, hogy mi is történt mostanában veletek?

Üdv! Az Andras jelenlegi felállása: C.D. Nightsky gitáros, Shardik dobos, Adversarius billentyu˝s és Ecthelion vocal. Az elmúlt 15 év során kiadtunk öt nagylemezt és néhány demót. Az elso˝ demót a 90-es évek elején írtuk, amikor még az Andras nyers black metalt játszott. Ebbo˝l az ido˝szakból már csak egyedül C.D. Nightsky maradt a bandában. Az évek során rengeteget változott a zenénk, nagyívu˝bb, agresszívabb lett és mindannyiunk hangszeres képességei is fejlo˝dtek, ahogy ido˝södtünk. Szóval hosszú út van már a banda mögött és nem fogunk megállni…


Az ’...Of Old Wisdom’ sok mindenkinek elnyerte a tetszését. Igazából akkor változott meg a csapat, hiszen több epikus pogány melódiát találhatunk a dalokban, mint korábban. Miért is volt akkoriban ez a váltás?

2000-ben adtuk ki a “Quest for deliverance” lemezt, onnantól kezdve a zenénk egyre atmoszférikusabb lett. Az “…of old wisdom” lemeznél szállt be Adversaries és én is. A zene akkor kezdett a black és epic pagan metal keverékévé válni, ero˝teljes heavy metal gyökerekkel. Ezt a stílust tovább fejlesztettük az “Iron Way”-jel, ami szerintünk az eddigi legjobb zenei teljesítményünk, szerintünk így kell játszani az agresszív és epikus metalt! Nagyon sokat tanultunk a zeneszerzésro˝l és megtanultuk, hogy ezt hogyan tudjuk rögzíteni a stúdióban, szóval már képesek voltunk zenei tudásunkat és inspirációinkat az új dalokba helyezni, ahogy azt az Andras kezdetén még nem tudtuk.


A „Die Rückkehr der dunklen Krieger” óta ismerem a munkásságotokat. O˝szintén megvallva, akkor még nem igazán nyerte el a tetszésemet maximálisan a zenétek, de nem is olyan rég egy nagyon jó albummal jelentkeztetek, az „Iron way”-vel. Hogyan készültetek az új albumra?

Az “…of old wisdom” kiadása után több tagcserével kellett megküzdenünk, mint mindig. De már van egy kemény magja az Andrasnak, ami már sok éve együtt van, szóval képesek vagyunk az új dalokon dolgozni a körülöttünk lévo˝ változások ellenére is. A dalokat teljesen a próbateremben írjuk. Együtt dolgoztunk az ötleteken és apró részleteibo˝l építettük fel a számokat. Tudjuk, hogy a többiek hogyan gondolkodnak és hogyan fejezik ki magukat a játékukban, szóval ez egy jól mu˝ködo˝ csapat és a végén minden magától összeáll. A fo˝ inspiráció a minket körülvevo˝ csodálatos tájból érkezik. Csak lélegezd be, aztán fújd ki…


Ez már az Einheit Produktionen-nél jelent meg. Miért is váltottatok kiadót? Mi az, amiben jobbnak találod az o˝ munkájukat?

Meg vagyunk elégedve az Einheit Produktionen munkjával. Az “…old old wisdom” lemez után kiadót váltottunk abban a reményben, hogy az új lemez már megkapja a kello˝ promóciót és támogatást, ami szükséges. Eddig minden tökéletesen mu˝ködik!


A stúdió felvételek során, mennyire sikerült megvalósítani az elképzelésetek? Elegendo˝ volt a pénz és az ido˝, hogy elérjétek azt a színvonalat, ami számotokra megfelel?

A lemezt a saját stúdiómban a „7th door studios“-ban vettük fel. Szóval senki sem szólt bele, hogy mit hogyan csináljunk. Ezt csinálom, amióta zeneszerzéssel foglalkozom, szóval minden egyes kis hangot vagy effektet ismerek, ami az albumra került. Ez megadja a tökéletes irányítás leheto˝ségét, de rengeteg pénzbe kerül és sok idegeskedés jár vele. Azonban nem gondolunk a zeneszerzés során többet a pénzre, mint amennyi abszolút szükséges. Mindannyian dolgozunk, hogy meglegyen a lemezkészítés leheto˝sége.


A CD borítója is kimondottan szépre és hangulatosra sikeredet. Szerintem ez a legjobb borítótok eddig. Mit mondanál erro˝l?

Igazad van, mi is így gondoljuk! Egy jó barátunk készítette a képet. Az ötlet a zenekartól származott, a srác nagyszeru˝ munkát végzett! Pontosan tudja, hogy mit szeretnénk, mert o˝ is a szülo˝földünkro˝l származik, és ugyanúgy látja a hazai tájakat mint mi.


A dallamosabb énekhang hallatán nekem a Vintersorg neve ugrik be. Mennyire látsz ebben párhuzamot? Mihez hasonlítanád a zenédet?

É rdekes, hogy a Vintersorghoz hasonlítod, mert nincs egy lemezem se to˝le. Ismerem a Borknagar néhány számát, szóval ismerem a hangját. Megtisztelo˝, hogy ilyen bandákhoz hasonlítanak, de o˝k nem hatottak a zenénkre.


Nem is olyan régen a Nocturnal Empire fesztiválon felléptetek, ha jól tudom. Hogy sikerült és hogy fogadták az új dalokat a rajongók?

Igen, játszottunk azon a fesztiválon. Nagyszeru˝ este volt. A közönség reakciója is hatalmas volt. Jóban vagyunk a fesztivál szervezo˝jével, évek óta barátok vagyunk, szóval ez egy hosszú este volt jó zenével és sok itallal!


Az évek során rengeteg pogány metal album jelent meg, megemlítenéd egy-két kedvencedet és ajánlanál valami friss reményteljes pogány metal zenekart?

Sokkal inkább hallgatjuk a black és heavy metalt, mint az új pagan metalt. Nem hallgatunk túl sok pagan zenét. Ha valami zenét kellene ajánlanom, akkor valószínu˝leg a Bathoryt vagy a WASP-et mondanám.


Mit üzensz a magyar rajongóknak?

Hatalmas üdvözlet a Magyar metal mániákusok hordáinak! Itt, Kelet-Németországban tudjuk, hogy örökre össze leszünk kapcsolva és nem csak a német újraegyesítés körüli dolgokra gondolok.




Interview Kronos Mortus Magazin (English Version)


Answered by Ecthelion


Hail! Your band was formed in 1994. Since then you've surely been through many things. For instance, Nightsky is the only original member. Could you introduce the line-up and tell us about the happenings around the band?

Hail! Andras now consists of C.D.Nightsky on guitars, Shardik on drums, Adversarius on keys and me, Ecthelion on vocals. Over the last 15 years we released 5 full length albums and several demos. The first demo was written in the early nineties when Andras was completely into raw black metal. From this period only our guitarist C.D.Nightsky is still in the band. Over the years it changed so much, the music was getting more epic and even aggressive and for sure also the skills on instruments improves while all musicians growing older. So there is long way behind the band and we won’t quit marching…


'...Of Old Wisdom' was highly appreciated by many. Probably, that was the turning-point for the band because since then we have found more epic and pagan elements in your songs than before. What's behind the change?

After the first albums of Andras, we released “Quest of deliverance” in 2000. From that point on the music was getting more atmospheric. With the “…of old wisdom” Album and the start of Adversaries on keys and me on vocals, the music was changing into a mixture of black und epic pagan metal with a lot of roots in old heavy metal. That style is now further developed in the new opus “Iron Way”, which is the best musical result we achieved so far in our opinion. This is our interpretation of aggressive and epic metal music. We learned a lot of the process of writing our stuff and we learned how to banish these feelings on tape in the studio. So we were able to put all our musical knowledge and inspiration into the new songs in a way we weren’t able in the beginning of Andras.


I've known your work since 'Die Rückkehr der dunklen Krieger'. Honestly, that release didn't absolutely appeal to me but you've just released a really great album 'Iron Way'. How was the preparation of this full-length?

After we released “..of old wisdom” we had to face a lot of member changes..as usual. But there is a hard core of Andras, that fits together now for many years and so we were able to work on the new songs besides all the changes around us. The songs are completely built in our rehearsal room. We worked together on ideas and build the songs from part to part. Through the years we know exactly how an other musician think and mean his ideas and themes he play, so it’s a good working team and all fits in the end automatically.
The main inspiration of our songs comes from the wonderful landscape around us. You just have to breath it and let it out..


This one was released by Einheit Produktionen. Why did you decide to change label? What is in their favor?

We are very satisfied with the work of Einheit Produktionen, a german Paganmetal label. We changed the label after the “..of old wisdom” album and hope the get the promotion and support from our new label and the new Album “Iron Way” that we need. But till now everything fits perfectly!
Could you record everything you've wanted? Were the money and time enough to make the outcome as great as it was planned?
We recorded it in my “7th door studios”. So nobody talked into the music or production-process. I’ve done it so since I began to make music and so I know every little sound or effect that is on the album. It gives you the perfect control over the result but also costs a lot of nerves, hairs, time and of course money. We don’t think of money more than absolutely necessary, when making music. We do our normal jobs to have the opportunity to make records..


The artwork of the CD is also really beautiful and atmospheric. In my opinion, this is your best cover so far! What do you think about that?

You are right, we think! A good friend of us paint the picture. The Idea of the scene came from the band because it should show something related to the lyrics and that guy did a great job painting it! He knows exactly what we want because he also comes from our homeland, the ore mountains and so has the same vision in mind as we from a scene of our landscape.


The clean vocals remind me of Vintersorg's vocal themes. Can you see any similarities? What is your music like?

It’s interesting to hear comparisons to Vintersorg so much because I don’t have any Album from Vintersorg. I know some stuff from Borknagar and so I know Vintersorgs voice. It’s an honour to be compared to such bands but there is really no influence on our music that we know.


As far as I know you've just performed at Nocturnal Empire festival. Was it successful? What was the response of the fans to the new songs?

Yes, we played for example on the Nocturnal Empire. It was a great evening. The response of the people was great. We are in good contact to the man behind the festival and we are friends for many years now, so it was a long night with good music and a lot of drinks!


So far high amount of pagan metal albums have been released so could you mention any of your favorites and would you recommend us any promising band of nowadays' pagan metal scene?

We are more into the black and heavy metal scene than in that new pagan metal scene. So we don’t listen so much pagan-stuff. If we should recommend some music then we probably would say some Bathory or good old classics like WASP.


Please tell something to your Hungarian fans!

A big hail to the horde of hungarian metalmaniacs! In east-germany we know that we will always be bound with you, not only through the historical things that happened around the reunion of germany.

Thanx for the interview and support of honest music! Stay dark my friends! Visit us in web www.andras.de.vu or myspace http://www.myspace.com/andraserzgebirge !!



Interview Taste of Black


Interview mit Sänger und Bassist Ecthelion von ANDRAS


Andras haben mit "Iron Way" meiner bescheidenen Meinung nach eines der Höhepunkte des Jahres abgeliefert, was epischen Pagan Black Metal anbelangt. Neben einem klasse Gespür für hymnische Songs mit oftmals gewaltiger Tiefe ist es vor allem die herausragende Stimme von Ecthelion, die das Werk aus dem Wust belang- und gesichtsloser Veröffentlichungen herausstechen lässt. Ein Gespräch mit dem Haudegen war da schon beinahe Pflicht, und Ecthelion stellte sich bereitwillig den Fragen.
Über die Entstehung und Produktion weiss der Sänger und Basser folgendes zu berichten:

Sei erstmal gegrüßt! „Iron Way“ habe ich wieder in meinem Studio im Erzgebirge produziert. Die Aufnahmen gingen gut von der Hand. Das Drum stand zum Beispiel in 8 Stunden. Das ganze Album zu produzieren hat dann letztlich dennoch etwa 4 Monate gedauert, da ich das nur neben meiner regulären Arbeit mache und wir uns innerhalb der Band auch nicht jeden Tag treffen konnten, da wir aus entfernten Ecken des Erzgebirges kommen.


Der Titel lässt auf ein Konzept oder zumindest auf einen roten Faden schliessen, der sich durch das Album zieht. Damit liege ich offenbar nicht ganz falsch:

Der Titel ist mehrdeutig zu interpretieren. Zum einem ist der Eisenweg ein uralter Handelsweg durch unsere Heimat und bringt damit unser Konzept zur Erzgebirgsthematik zur Geltung. Die Lieder handeln alle von Legenden und Mythen unserer Heimat und haben den Eisenweg als verbindendes Element, eben den roten Faden wie du sagst. Auf der anderen Seite bedeutet er den harten Weg des Lebens und unserer Band durch die Jahre hinweg.


Andras sind ja nicht erst seit gestern in der Szene aktiv. Da nimmt es mich wunder, was man als alte Recken zum momentanen Stand ebendieser Szene und zum momentan grassierenden Hype um Pagen und Viking Metal sagt.

In den letzten Jahren scheint es eine unheimlich starke Bewegung hin zu diesen Themen wie Heidentum oder Naturverbundenheit und damit allen Spielarten von Pagan-/Heathen-/Viking- oder Folkmetal zu geben. Es kommt oft einfach darauf an, worauf die Medien ihren Focus legen. In letzter Zeit ist viel über dieses Genre berichtet worden, ob schlecht oder gut. Ich denke es hat sich vielleicht durch eine nachrückende jüngere Hörerschaft eine Art Hype entwickelt. Wachsender Focus der Medien auf dieses Genre zieht natürlich auch mehr Bands in diesen Bereich. Ob sie es alle aus tiefster Überzeugung für die Sache tun, kann allerdings manchmal bezweifelt werden. Bei der Entscheidung am Anfang einer Bandgründung, welche Stilart sich denn nun auf die Fahne zu schreiben sei, scheint diese aber derzeit hoch im Kurs zu stehen. Dennoch gibt es aber gerade in Deutschland auch viele beachtliche Bands dieses Genres. Wir machen uns da wenig Gedanken darüber, genau so wir uns auch nicht als klassische Pagan- oder gar Folkband sehen, da wir auch auf dem neuen Album wieder keine einzige Folkmelodie oder typisches Instrument dieses Genres haben.


Angesprochen auf seine herausragende Stimme und der Frage nach entsprechendem Unterricht gibt sich der Mann bescheiden:

Da ich noch nie Gesangsunterricht genossen habe, scheint es wohl eine Art von Talent zu sein. Logischerweise hat sich die ganze Sache vor vielen Jahren auch noch ganz anders angehört. Von daher spielt Übung und der Umstand, dass ich mit ganzem Herzen bei der Sache bin, auch eine bedeutende Rolle!


Wie gestaltet sich bei euch der Prozess des Songschreibens?

Das Grundthema eines Songs stammt in der Regel von der Gitarre oder vom Keyboard. Das heisst, am Anfang kreieren C.D.Nightsky und Adversarius eine Idee, an der dann in der Band gearbeitet wird, bis ein Lied durcharrangiert ist. Der Rest wird dann beim Produzieren im Studio veredelt. Wir bereiten also grundsätzlich die Lieder im Proberaum vor und verpassen ihnen dann im Studio den letzten Schliff.


Wie beurteilt ihr selbst „Iron Way“? Und wie steht ihr rückblickend zu euren vorigen Scheiben?

Wir sind mit „Iron Way“ sehr zufrieden. Es ist aus unserer Sicht das beste Album von Andras. Das vorhergehende Album „..of old Wisdom“ schlug in eine ähnliche Kerbe, war allerdings noch nicht so aus einem Guss und spielerisch wie soundtechnisch nicht so gut wie „Iron Way“. Die älteren Scheiben sind aus einer Phase, wo Andras musikalisch noch andere Wege ging und mehr dem rauen Blackmetal verschrieben war. Die älteren Scheiben wurden sehr kontrovers aufgenommen. Wir stehen aber dennoch hinter jedem einzigen Album auch wenn vom Anfang der Band nur noch unser Gitarrist C.D.Nightsky dabei ist.


Aus dem sächsischen Gebiet machen ja regelmässig gute und eigenständige Bands von sich reden. Da will man doch mal wissen, wie es um das Szeneleben und das Verhältnis der Bands untereinander in Schneeberg, wo Andras herkommen, bestellt ist:

Mit Schneeberg allein hat das weniger zu tun. Nur C.D.Nightsky kommt da her. Wir sind aus verschiedenen Orten. Die Szene im Erzgebirge, welche sich bereits in Zeiten der deutschen Teilung gebildet hat, existiert aber nach wie vor. Doch auch hier steht die Zeit nicht still und es werden nun mal auch alle älter. Viele alte Bekannte müssen gehen, meist arbeitsbedingt und neue junge Leute kommen nach. Ein Metal-Underground, besonders im Black- und jetzt auch Paganmetal, lebt aber gerade hier erstaunlich beständig weiter. Die Gegend passt aber auch, vielleicht vergleichbar mit Skandinavien, einfach zu Metal..


Darf man irgendwann auf ein Konzert von Andras in schweizerischen Gefilden hoffen?

Wir wären auf jeden Fall nicht abgeneigt. Geplant ist aber leider momentan diesbezüglich nichts. Interessierte Veranstalter sind gern eingeladen uns zu kontaktieren!


Angesprochen auf die Zukunftspläne von Andras gibt mir Ecthelion noch Folgendes mit auf den Weg:

Wir arbeiten derzeit an neuem Liedmaterial und hoffen auf gute kommende Konzerte. Wir werden also den „Iron Way“ weiter marschieren!


Und die abschliessenden Worte dürfen selbstredend auch nicht fehlen:

Danke auch für das Interview! Wenn Ihr auf ehrlichen Metal steht, hört in unser aktuelles Album „Iron Way“ rein oder besucht uns im Netz. Kommentare sind erwünscht! http://www.myspace.com/andraserzgebirge, www.andras.de.vu




Interview My Revelations


Treten nicht auf der Stelle!


Das Schaffen von ANDRAS, den schwarzen Kriegern aus dem Erzgebirge, hatte ich nach den Frühwerken mit dem - sagen wir mal - gewöhnungsbedürftigen Gesang wenn überhaupt nur am Rande mitverfolgt. Ein Fehler, wie sich viel zu spät nach dem mächtig guten aktuellen Album herausstellte, denn "Iron Way" kann mit erhabenen Pagan Metal-Hymnen ebenso punkten, wie mit pechschwarzen Black Metal-Ausbrüchen. Höchste Zeit also, unseren Fokus auf die Metal Mountains zu richten und Adversarius (Synths) auf den Zahn zu fühlen!


Erst mal Glückwunsch zum jüngsten Album "Iron Way", das eine echte Perle geworden ist! Wie sind denn die Reaktionen seitens Presse und Fans bisher?

Glück auf! Vielen Dank fürs Kompliment! Wir sind sehr zufrieden mit den Rezensionen über "Iron Way", die größtenteils sehr gut sind. Auch von den Fans wird das neue Album super aufgenommen. Ich denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind.


Kürzlich habt ihr im Asgard Pub die Releaseparty zu "Iron Way" geschmissen. Wie war's und inwiefern hat sich der Abend von "normalen" ANDRAS-Gigs unterschieden?

Der Gig war sehr gut! Es war knacke voll und ich denke es lag nicht nur am Heimvorteil. Es waren auch viele anwesend, deren Gesichter man lange nicht mehr gesehen hat, was uns sehr gefreut hat. Wir hatten diesmal eine längere Setliste, die neben älteren Stücken einmalig auch das komplette "Iron Way" Album umfasste.


Für das Album seid ihr von eurem vorherigen Labelpartner Perverted Taste zu Einheit Produktionen gewechselt. Warum der Wechsel und wie läuft bisher die Zusammenarbeit mit Einheit? Wie sieht für euch eine gute Zusammenarbeit aus?

Bei PT hatten wir uns in Sachen Promotion und Werbung mehr versprochen. Wir trennten uns im beiderseitigen Einvernehmen und unterschrieben bei Einheit. Wichtig sind für uns bei einem Label ein gutes freundschaftliches Verhältnis zwischen Label und Band, der Vertrieb, die künstlerische Freiheit und die bestmöglichste Unterstützung für die Band. Denn wir geben immer 100%, und das erwarten wir auch von einem Label als Partner! Wir fühlen uns bei Einheit in Anbetracht dieser Gesichtspunkte sehr gut aufgehoben!


Woher kommt eigentlich euer Bandname und wie ist damals die Entscheidung zu diesem Namen gefallen?

Der Name kommt von unserem Interesse am Okkultismus und entstammt aus der Goetia / Necronomicon.


Wie siehst du die Entwicklung von ANDRAS zu Beginn bis zum heutigen Tag? Wie steht ihr zu den alten Sachen? Und kann man schon absehen, wie sich ANDRAS in Zukunft entwickeln wird?

Wir finden, dass wir uns stets weiterentwickelt haben. Wir stehen auch voll hinter dem alten Material. Ab und an spielen wir auch live Stücke aus alten Tagen. Was die Zukunft betrifft, können wir noch nicht viel sagen. Unsere Lieder entstehen meist spontan. Auf der Stelle treten werden wir aber gewiss nicht!


Die Texte zu "Iron Way" scheinen den Anmerkungen im Booklet nach oft von alten Sagen inspiriert worden zu sein. Lest ihr viel in diese Richtung? Woher stammen die Sagen, auf die ihr Bezug nehmt?

Unser Sänger und Texter Ecthelion ist derjenige, der sich am meisten mit den Themen auseinandersetzt und dementsprechend viel Lektüre verschlingt. Die Sagen entspringen alle aus dem Erzgebirge, unserer Heimat. Wie auch schon auf "...of old wisdom" sind diese Legenden und Sagen aus unserer Heimat das textliche Leitmotiv was sich durch das gesamte Album zieht und im Coverbild mündet.


Wie wichtig ist es deiner Meinung nach, sich mit der eigenen Vergangenheit bzw. Herkunft zu beschäftigen? Welche Lehren kann man aus diesem Wissen für die Gegenwart ziehen?

Wenn wir wissen wollen wohin wir gehen, so müssen wir wissen, woher wir eigentlich kommen! Es ist sehr interessant sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. Es ist sozusagen eine innere Kraft, die uns dazu antreibt, seine Wurzeln zu erforschen.


Um mal auf zwei Projekte zu kommen, die sich im Umfeld von ANDRAS tummeln: Wie ist der Status von ISENBURG und worum handelt es sich bei Sänger Ecthelions COLDUN?

In uns stecken viele musikalische Ideen, die nicht unbedingt zu ANDRAS passen würden. So toben wir uns hin und wieder in Projekten aus. COLDUN z.B. ist ein Doom-Metal-lastiges Projekt von Ecthelion, in dem er der epischen und tiefgehenden Seite den ganzen Platz einräumt. Mehr dazu gibt es unter www.coldun.de. Zum Status von ISENBURG kann ich derzeit nichts sagen.


Überhaupt scheint sich die Szene im und um's Erzgebirge nach vie vor bester Gesundheit zu erfreuen. Wieso tummeln sich ausgerechnet hier so viele Bands der härteren Gangart? Kann man sagen, dass sich die Szene in den letzten zehn Jahren oder so verändert hat und wenn wie?

Warum nun ausgerechnet hier die Metalszene besonders blüht ist schwer zu sagen. Es liegt bestimmt auch an der Mentalität der Leute, die hier leben. Die Szene existiert hier bereits seit DDR-Zeiten. Verändert hat sie sich, wenn auch nicht sehr grundlegend. Viele Leute von damals leben auswärts, meist durch die Arbeit bedingt. Die Zeit steht nicht still und es werden nun mal auch alle älter. Die Gegend passt aber auch, vielleicht vergleichbar mit Skandinavien, einfach zu Metal.


Zum Abschluss: Wie sieht es mit Tourplänen in der näheren Zukunft aus? Wie wollt ihr "Iron Way" weiter promoten und welche Ziele habt ihr euch mit dem Album gesteckt?

Touren würden wir sehr gern. Es gestaltet sich aber sehr schwierig, da wir alle beruflich sehr eingespannt sind und wir kaum alle gleichzeitig Urlaub bekommen würden. Einzelgigs an Wochenenden hingegen, werden wir regelmäßig spielen. Wir hoffen das auch weiterhin gute Konzerte auf uns zukommen werden auch wenn wir von Haus aus noch nie die Band waren und nie sein werden, die jedes Wochenende irgendwo spielt.


Ansonsten: Besten Dank für eure Zeit! Berühmte letzte Worte?

Vielen Dank für dein Interesse an ANDRAS und das Interview! Wenn Ihr auf ehrlichen Metal steht, hört in unser aktuelles Album "Iron Way" rein oder besucht uns im Netz. Kommentare sind erwünscht! Schaut bei Interesse auf unsere Homepage www.andras.de.vu oder unsere MySpace-Seite www.myspace.com/andraserzgebirge.




Interview Metalearth


Im Interview stellten sich Adversarius und Ecthelion von Andras den Fragen unseres Redakteurs Dominic Türk.


Ersteinmal Hallo und danke, dass ihr euch Zeit nehmt, ein paar Fragen zu beantworten. Ihr gehört zwar schon zu den dienstälteren Bands, aber es dürfte viele jüngere und vor allem szeneneue Leute geben, die euch nicht kennen. Könntet ihr euch kurz einmal vorstellen?

Glück auf! Nun, Andras existiert seit Anfang 1994 und wurde von Gitarrist Nightsky gegründet. Nach vielen Line up Wechseln können in den vergangenen 15 Jahren wir auf 4 Demos und 5 Alben zurückblicken. Eine komplette Bandbio, Discographie und weiteres Wissenswertes findet ihr auf unserer Homepage.


Wie ist es eigentlich zum Bandnamen Andras gekommen? Freunde von Dämonen und Co?

Die Namenswahl rührt von unserem Interesse für das Okkulte. Andras ist ein Dämon aus dem Necronomicon / der Goetia.


Während eurer Karriere habt ihr euch vom anfänglichen Black Metal zum epischen Pagan Metal hingewand. Wie kam es dazu?

Bedingt durch die Line up Wechsel und unser Bestreben nach Weiterentwicklung hat sich der Sound über die Jahre hinweg natürlich verändert. Wir sehen jedoch nicht als eine reine Black Metal oder Pagan Metal Band.


Euer neues Album trägt den Titel „Iron Way“. Hat der Titel irgendetwas zu bedeuten?

Der Eisenweg ist eine alte Handelsstraße durch unsere Heimat, dem Erzgebirge und bringt die Verbindung zu unseren Texten, die das Thema Erzgebirge aufgreifen. „Iron Way“ ist aber auch ein Synonym für den harten Weg des Lebens und der Band Andras durch die Jahre. Von daher passte er wie die Faust aufs Auge für das neue Album.


Wer hat das Cover gestaltet und steht es in irgendeiner Beziehung vom Titel und den Texten?

Die Idee für das Frontbild stammt von der Band und wurde von Thomas Huth, einem Freund der Band, gefertigt. Auf dem Bild sieht man den Krieger, welcher schon ältere Andras Cover zierte. Nur, das er nun auf dem Eisenweg entlang läuft und von der Zeit gezeichnet, sprich gealtert ist.


Wie lange hat es gedauert, bis ihr dieses Album von der ersten Note an im Kasten hattet und war es anstrengend?

Anstrengend und fordernd ist eine solche Produktion immer. Eingespielt hatten wir das Album jedoch ziemlich schnell. Das Schlagzeug wurde z.B. an nur einem Tag aufgenommen. Der Rest hat dann verteilt auf einige Wochen Gestalt angenommen. Da das Album wieder unser Sänger Ecthelion ins seinem Studio produziert hat, konnten wir dennoch recht entspannt an die Sache gehen.


Auf „Iron Way“ gibt es sowohl Geknüppel als auch episches auf die Ohren. Dabei welchselt ihr relativ oft zwischen den beiden Elementen. Durch diese Schwankungen ist es relativ anstrengend das Album zu hören. Warum habt ihr euch dafür entschieden und nicht eine Linie bezubehalten?

Anstrengend zu Hören finden wir es überhaupt nicht. Da gibt es wesentlich kompliziertere Musik als die unsere. Wir selbst sehen es als eine gute Abwechslung, verschiedene Geschwindigkeiten in unsere Musik zu integrieren. Wir alle sind von sehr verschiedener Musik aus allen Bereichen des Rock und Metal beeinflusst und mittlerweile haben wir auch die Möglichkeiten verschiedene Elemente daraus zu unserer eigenen Mixtur zu verschmelzen. Darin sehen wir persönlich eine große Bereicherung.


Wohin wird die weitere Entwicklung des Stiles gehen? Mehr episch, oder wieder mehr Richtung Geknüppel?

Das können wir im Moment noch nicht sagen. Unsere Musik entspringt aus unseren Inneren und entsteht ziemlich spontan. Wir arbeiten allerdings auch jetzt schon wieder an neuem Material und können nur sagen, es ist sehr viel versprechend.


Kann man von euch dieses Jahr live etwas erwarten?

Bestätigt sind bisher 3 Gigs. Am 23.08.08 spielen wir im Lugauer „Iron Eagle“, am 05.09.08 sind wir auf dem Nocturnal Empire Festival in Erfurt und am 13.09.08 auf dem Under Yggdrasil Open Air in Köln. Weitere Daten werden noch folgen. Schaut bei Interesse auf unsere Homepage www.andras.de.vu oder unsere Myspace Seite http://www.myspace.com/andraserzgebirge. Im Allgemeinen muss man aber wissen, dass wir nicht die Band sind die jedes Wochenende live spielt. Das taten wir noch nie. Wir wählen uns die Gigs sorgfältig aus und spielen daher im Jahr nicht mehr als 8-10 Gigs.


Was kann man von euch erwarten, wenn man zu euren Shows kommt?

Das wir Live immer unser Bestes geben, egal vor wie vielen Leuten wir spielen!


Gibt es Bands, mit denen ihr gerne mal touren würdet?

Die gibt es. Wir stehen mit vielen in Kontakt und vielleicht klappt es ja mal. Eine spezielle Band heraus zustellen ist schwer. Dafür sind wir wie gesagt auch von zuviel verschiedenen Richtungen beeinflusst.


Nun mal ein wenig Brainstorming. Also direkt sagen, was euch zu folgenden Begriffen einfällt.

Aleister Crowley: kein sonderlicher Einfluss für uns, auch wenn er die Ars Goetia überarbeit hat
Regen: Schirm auf!
Politik: nichts für Andras
Knoblauch: stinkt
Schweiß: stinkt auch


Das Internet ist mittlerweile zu einem wichtigen Medium geworden. Nutzt ihr das Internet viel und wie steht ihr zu Sachenw ie Fielsharing, WebZines, etc.?

Klar nutzen wir es. Was den Metal betrifft trauern wir trotzdem ein wenig der Zeit von handgeschriebenen Briefen und kopierten Fanzines nach. An dem Problem/Phänomen Filesharing kann man nichts ändern, es ist ein Ausdruck der Zeit in der wir leben und ein Problem was sich selbst regulieren muss. Wenn die Leute es übertrieben und den Bands nichts mehr bleibt für ihre Musik wird das auf Dauer an der Qualität eines Albums, zu mindest in Bezug auf die Aufmachung usw. zu messen sein werden. Auf der anderen Seite begünstigt es die Bands und Menschen, die Musik aus dem Herzen machen und nicht für Kohle. Diese Leute werden auch ohne große Verkaufzahlen weiter Musik machen. Dazu zählen wir uns auch!


Dann bedanke ich mich und überlasse euch die letzten Worte!

Danke auch für das Interview! Wenn Ihr auf ehrlichen Metal steht, hört in unser aktuelles Album „Iron Way“ rein oder besucht uns im Netz. Kommentare sind erwünscht!


Interview: Dominic Türk




Interview Noizz Webzine English version


Martín: Hello Ecthelion!Your new album “Iron Way” is a mixture of atmospheric Black Metal and Pagan feelings. Tell us about ANDRAS´ history and how do you describe your own style?

Ecthelion: The beginning of Andras was in the blackmetal-scene in the beginning nineties. After several albums we released “Quest of deliverance” 2000. From that point the music was getting more atmospheric. With the “…of old wisdom” Album and the start of Adversaries on keys and me, Ecthelion, on vocals the music was changing into a mixture of black und epic pagan metal with a lot of roots in old heavy metal. That style is now more developed in the new opus “Iron Way”, which is the best musical result we achieved so far in our opinion. This is our interpretation of aggressive and epic metal music.


M: Which are the differences between “Iron Way” and your 2005 "...Of Old Wisdom"?

E: “Iron Way” is a further development of the style we started with the “…of old wisdom” album. We learned a lot of the process of writing epic but even aggressive stuff and we learned how to ban these feelings on tape in the studio. So we were able to put all our musical knowledge and inspiration into the new songs.


M: How were the recording sessions of the album? Are you satisfied with the results?

E: We recorded it in my “7th door studios”. I record all stuff I’m involved there. It costs a lot of nerves and hairs to record such a album in your own studio but is it worth it because I have the complete control of the result. It took about two years to compose the songs and about two months to record it. We really are satisfied with the result.


M: Your lyrics are related to winter, forest, mountains... in its dark side. What do you want to transmit with that?

E: The lyrics basically tell about ancient myths and legends from our landscape and homeland. Excerpts from the origin stories are printed in the booklet for every song, so the listeners are able to find into the stories. The title stands for the long and hard way of us and the band through the last decade, trying even to do what we want – play metal and don’t give a fuck of anything besides this path. Also the “Iron Way” is an ancient route through our homeland, the ore-mountains, so there is a connection to the lyrical concept of the album.


M: Where do you find inspiration to create a new song?

E: Writing the album was a very intense and satisfying feeling because we could compose the songs without pressure of time and so let all inspirations of our nature and homeland around our rehearsal room in the hearth of the Ore Mountains comes to life.


M: How it is the process to compose this kind of music full of energy and atmosphere?

E: The songs are completely built in our rehearsal room. The basic idea normally comes from the guitar or the keyboard. We worked together on this ideas and build to songs so from part to part. Through the years we know exactly how a other musician think and mean his ideas and themes he play, so it’s a god working team and all fits in the end automatically.
The main inspiration of our songs comes from the wonderful landscape around us. You just have to breath it and let it out..


M: What can we expect about ANDRAS´ live on stage?

E: Of course we play live but we are not the band that do this every weekend. We play a few gigs and festivals every year. Maybe there is the opportunity to do a little tour in the future, lets see. For the dates please check our website www.andras.de.vu or our myspace site http://www.myspace.com/andraserzgebirge . In every case you can expect a live show and music that comes from heart and kick your ass!


M: BATHORY or VENOM?

E: That’s a really hard question. Maybe you can hear more Bathory in some Andras songs but we are really inspired by both bands, maybe the same way.


M: How do you feel about the Pagan / Black Metal scene in our days?

E: It’s right that pagan metal is rising at the moment but we never said that we want to play pagan metal or something like that. We just play the music that we want. For sure we came from the black metal-scene and still have these influences. Now we go more epic ways and it seems that this is called pagan metal by now. For us we just play an epic and aggressive form of metal. There are still some real good Black Metal Bands and still interesting new ones appear from time to time but the good old time of black metal is gone and the spirit from that time maybe never come back. You can’t compare the musically revolution in the beginning nineties with now.


M: Thank you very much for your time. Here you have space to write what you want as farewell.

E: Thanx for the interview and support of honest music! All the best and stay dark my friend!



Interview Noizz Webzine Spanish version


Ecthelion, vocalista de la banda germana de Pagan / Black Metal ANDRAS nos cuenta todos los detalles de su nuevo trabajo "Iron Way".


Martín: Saludos Ecthelion! Para comenzar cuéntanos un poco como fueron los orígenes de la banda y como defines vuestro estilo.

Ecthelion: Los comienzos de ANDRAS fueron en la escena Black Metal a principios de los 90. Después de varios álbumes sacamos en el año 2000 “Quest of deliverance”. Desde ese momento la música se hizo más atmosférica. Con el álbum “…Of Old Wisdom” y el comienzo de Adversaries a los teclados y yo, Ecthelion, en las voces, la música fue convirtiéndose en una mezcla de Black y Epic Pagan Metal con unas fuertes raíces en el Heavy Metal clásico. Este estilo se desarrolla todavía más en nuestra nueva obra “Iron Way”, que en lo musical es con diferencia nuestro mejor trabajo, en nuestra opinión. Esta es nuestra visión de la música Metal épica y agresiva.


M: ¿Cuales son las diferencias entre “Iron Way” y vuestro “...Of Old Wisdom” de 2005?

E: “Iron Way” ahonda más en el estilo que comenzamos con el álbum “...Of Old Wisdom”. Aprendimos un montón sobre como componer material épico y a la vez agresivo, y también aprendimos como capturar esos sentimientos en la cinta del estudio. Así que estábamos preparados para poner todos nuestros conocimientos e inspiración en las nuevas canciones.


M: ¿Cómo fueron las sesiones de grabación del álbum? ¿Quedasteis satisfechos con los resultados?

E: Grabamos en mi propio estudio “7th door studios”. Grabo todo el material en el que estoy involucrado allí. Cuesta un montón de nervios grabar en tu propio estudio, pero vale la pena ya que así tengo el control total sobre el resultado. Llevó sobre unos dos años componer las canciones y alrededor de dos meses el grabarlas. Estamos realmente satisfechos con el resultado.


M: En vuestras letras aparecen temas relacionados con el invierno, el bosque, las montañas... en su lado más oscuro. ¿Qué queréis transmitir con ello?

E: Las letras hablan básicamente de mitos ancestrales y leyendas de nuestra tierra y nuestros paisajes. Extractos del origen de las historias aparecen en el libreto junto a cada canción, así los oyentes pueden meterse mejor en la historia.
El título se refiere al largo y duro camino que supuso para nosotros y la banda la pasada década, intentando hacer lo que queríamos: tocar Metal sin importarnos una mierda cualquier cosa fuera de este camino. Además, “Iron Way” es también una ruta ancestral hacia nuestra tierra, las montañas Ore, por lo que también hay una conexión con el concepto lírico del álbum.


M: ¿De dónde sacáis la inspiración para crear una nueva canción?

E: Escribir este disco fue un sentimiento muy intenso y satisfactorio porque podíamos componer las canciones sin la presión del tiempo, de esta manera dejamos que toda la inspiración de nuestra tierra y la naturaleza alrededor de la sala de ensayos, en el corazón de las montañas Ore, cobrara vida.


M: ¿Cómo es el proceso de composición en este tipo de música repleta de energía y atmósfera?

E: Las canciones se componen completamente en la local de ensayo. La idea básica normalmente viene de la guitarra o el teclado. Trabajamos juntos en estas ideas y construimos las canciones parte por parte. Con el paso de los años sabemos exactamente como piensa el otro músico y lo que significan las cosas que toca, por lo que tenemos un buen equipo de trabajo y al final todo encaja automáticamente.
La inspiración principal de nuestras canciones viene de los preciosos paisajes que nos rodean. Solo tienes que respirar profundamente y dejarla salir...


M: ¿Qué es lo que nos podemos esperar de un concierto de ANDRAS?

E: Por supuesto tocamos en vivo, pero no somos una banda que haga esto cada fin de semana. Tocamos unos cuantos conciertos y festivales cada año. Tal vez haya la oportunidad de hacer algún pequeño tour en el futuro, ya veremos. Para las fechas echad un vistazo en nuestra web www.andras.de.vu o nuestro myspace http://www.myspace.com/andraserzgebirge. En cualquier caso puedes esperar un show en vivo con música hecha con el corazón y que te pateará el culo!


M: ¿BATHORY o VENOM?

E: Esa es una pregunta muy difícil. Puede ser que las influencias de BATHORY se dejen ver más en algunas canciones de ANDRAS, pero estamos muy inspirados por ambas bandas, tal vez en la misma medida.


M: ¿Cómo ves la actual escena de Pagan / Black Metal?

E: Es cierto que el Pagan Metal está creciendo mucho últimamente pero nunca hemos dicho que quisiésemos tocar Pagan Metal o algo por el estilo. Simplemente tocamos la música que queremos. Por supuesto venimos de la escena Black Metal y seguimos teniendo esas influencias. Ahora nos movemos por terrenos más épicos y parece que ahora se le llama Pagan Metal. Para nosotros solo es una forma agresiva y épica de Metal.
Todavía hay algunas buenas bandas de Black Metal y nos siguen interesando algunas nuevas que aparecen de cuando en cuando, pero los tiempos buenos del viejo Black Metal ya han pasado y tal vez nunca volverán. No se puede comparar la revolución musical de principios de los 90 con la de ahora.


M: Muchas gracias por tu tiempo, aquí tienes un espacio para despedirte.

E: Gracias por la entrevista y el apoyo a la música honesta! Todo lo mejor y continua por el lado oscuro amigo!




Interview Bleeding 4 Metal


Interview mit Adversarius von Andras Ein Interview von Kruemel // 19.07.2008


Nachdem die Epic Pagan Metaller von ANDRAS Ende Juni ihr neuestes Werk "Iron Way" unter's Volk brachten und dafür durchweg begeisterte Stimmen einfingen, war es an der Zeit die Erzgebirgler mal ein wenig auszuquetschen. Tastenmann Adversarius gewährte uns interessante Einblicke in das Bandleben.


Zunächst vielen herzlichen Dank für die Möglichkeit zum Interview!

Adversarius:   Glück auf!


Für diejenigen Leser, die ANDRAS noch nicht kennen: Nenne doch bitte kurz die wichtigsten Gründe, warum die Leute da draußen das UNBEDINGT SOFORT ändern müssen! ;-)

Adversarius:   ANDRAS ist eine alte Band in der eine Menge Erfahrung und Herzblut steckt (Gitarrist Nightsky z.B. spielte schon seit Ende der 80er in Metalbands, ANDRAS wurden 1994 gegründet). Leute, die auf melodischen und aggressiven, aber kitschfreien Metal stehen, sollten ein Ohr riskieren!


Auf eurer Webseite ist zu lesen, dass bereits Mitte 2006 mit dem Schreiben von Songs zum "...Of Old Wisdom" Nachfolger begonnen wurde. Warum mussten die Fans letztendlich so lange auf die Veröffentlichung des neuen Werkes "Iron Way" warten?

Adversarius:   Nach der Veröffentlichung von "... Of Old Wisdom", hatten wir mit einigen Problemen zu kämpfen. Wir hatten einen Aushilfsgitarristen, den wir einarbeiten mussten um live-fähig zu sein, bis wir einen neuen festen Mann finden konnten. Mit Obnox fanden wir einen Gitarristen, der die Lieder auch schnell drauf hatte und vor allem live eine sehr gute Figur machte. Doch mit seinem Berufswechsel ließ leider sein Engagement nach, was dann auch letztendlich das Aus für ihn bedeutete. Dann kam die Trennung von Verun. Wir standen erstmal ohne Drummer da, worauf uns Shardik aushalf. Er fand unsere Musik schon immer gut und es klappte mit ihm auf Anhieb. So wurde er nach einem Gig im Januar 2007 als festes ANDRAS-Mitglied aufgenommen. Zwischendurch produzierte unser Sänger Ecthelion in seinem eigenen Studio (7th Door), in dem auch die letzten ANDRAS Scheiben entstanden, die Aufnahmen von INCINERATOR und SETA-KLIV und seines eigenen Projektes COLDUN. Im Studio hatten wir auch noch mit kleinen technischen Problemen zu kämpfen. Dann kam die Sache mit der Labelsuche und obendrein ist unser alter Proberaum weggegammelt (kein Witz!).


Warum kam es im letzten Jahr zu der Trennung von eurem Drummer und dem Gitarristen?

Adversarius:   Seitdem sich Drummer Verun beruflich selbstständig gemacht hatte, blieb ihm leider nicht mehr die nötige Zeit um sich voll und ganz auf ANDRAS konzentrieren zu können. Bei Obnox ist es ähnlich. Zwar ist er nicht selbständig, aber dennoch zeitlich sehr in seinem Beruf eingespannt.


Wie habt ihr die neuen Mitstreiter (namentlich Shardik und Acardius) gefunden? Kanntet ihr sie bereits vorher bzw. habt ihr schon mal zusammen Musik gemacht?

Adversarius:   Acardius spielte schon vorher mit Ecthelion in seiner alten Band PERSECUTION Gitarre. Shardik ist uns von seinen anderen Bands her bekannt und wir standen schon einige Jahre bevor er bei ANDRAS spielte in gutem Kontakt mit ihm. Bevor wir sie bei ANDRAS aufnahmen, kannten wir also beide und wussten von ihren spielerischen und menschlichen Qualitäten.


Was ist das für ein Gefühl, wenn plötzlich ein frischer Wind in das Bandgefüge kommt? Fällt das Arbeiten z.B. beim Komponieren etc. schwerer oder wurde für ANDRAS dadurch einiges sogar leichter?

Adversarius:   Da bisher Nightsky (g) und ich die Lieder komponierten, stellt der Neuzuwachs für uns eine Erleichterung dar. Vor allem in der Hinsicht auf gute neue Ideen und Einflüsse sind die "Neuen" eine Bereicherung. Dennoch werden aber Nightsky, Ecthelion und ich weiter die Hauptverantwortlichen bleiben und dafür Sorge tragen, dass die typischen Merkmale unserer Musik auch weiterhin erhalten bleiben.


Aus welchem Grund habt ihr euch dann auch noch von eurem alten Label getrennt?

Adversarius:   Aus unserer Sicht mangelte es an Promotion und Unterstützung von Seiten des Labels.


Wie kam es dann zum Kontakt/dem Vertrag mit Einheit-Produktionen?

Adversarius:   Olaf von Einheit Produktionen fand unsere letzte CD "... Of Old Wisdom" sehr gut und war auch auf einem Konzert von uns anwesend, was ihn wahrscheinlich überzeugte. Daraufhin bot er uns einen Vertrag an.


Ist die Zusammenarbeit mit der neuen Plattenfirma anders als seinerzeit mit Perverted Taste? Wenn ja, wie äußert sich das?

Adversarius:   Der Hauptunterschied liegt in der sehr guten Promotionarbeit von Einheit und den Vertriebsmöglichkeiten via Soulfood. Auch menschlich passt alles mit Olaf und seinen Mitstreitern bei Einheit sehr gut zusammen, so dass wir schon jetzt nach recht kurzer Zeit sagen können, dass der Pakt mit Einheit goldrichtig war.


Die neue CD "Iron Way" ist ja kürzlich (Ende Juni) erschienen. Wie sind bisher die Reaktionen darauf? Durch die Presse gibt es ja durchweg nur positive Kritik. Aber wie haben die Fans, bsp.weise auf der Releaseparty neulich, auf das Material reagiert?

Adversarius:   Bisher haben wir von den Fans sehr gute Resonanzen erhalten. Wir sind sehr zufrieden! Die Releaseparty war ein großer Erfolg und ein erinnerungswürdiger Abend. Wir sind gespannt, welche neuen Lieder sich live zu Klassikern entwickeln werden, von der letzten CD gibt's da doch ein paar Songs, die wir immer spielen müssen.


Ist das aktuelle Album für euch selbst eine konsequente Weiterführung des Weges, den ihr mit dem Vorgänger eingeschlagen habt? Oder seht ihr das völlig losgelöst voneinander?

Adversarius:   Wir sehen in "Iron Way" eine textliche Weiterführung und eine Weiterentwicklung musikalisch.


Welcher Song auf "Iron Way" ist für Dich/euch der beste und warum?

Adversarius:   Schwer zu sagen. Wir finden alle Lieder als gelungen. Persönlich für mich nimmt 'Spellbreaker' eine Sonderstellung ein. In der Rohfassung klang es recht unspektakulär, im Gegensatz zur fertigen Version. Für mich ein gutes Beispiel für die Wirkung, wenn verschiedene Komponenten sinnvoll aufeinander aufbauen.


Was hat es mit dem recht rasanten und harten, aber auch sehr kurzen 'Infested' auf sich?

Adversarius:   Ein Song über wilde Untiere. Passend dazu die Musik. Schnell, kurz und schmerzvoll. Es ist auch eine kleine Hommage an unsere Blackmetal-Wurzeln.


Besonders gut gefällt mir neben der Musik auch die düstere Atmosphäre des Coverartwork. Wer zeigt sich dafür verantwortlich?

Adversarius:   Die Idee für das Bild stammt von der Band. Umgesetzt hat es Thomas Huth, ein alter Bekannter von uns aus dem Erzgebirge.


Über den Texten sind auch einige Zitate aus Sagen, etc. abgedruckt. Nehmt ihr eure Inspiration hauptsächlich aus solch alten Sagen und Legenden?

Adversarius:   Unsere Inspiration stammt aus unserer tiefen Verbundenheit zu unserer Heimat, dem Erzgebirge. Von daher berichten wir auch viel über alte Geschichten unserer Gegend. Die Vorlage für die Texte entnehmen wir Sagen und Legenden aus dem Erzgebirge.


Was bedeuten für Dich persönlich die Musik im Allgemeinen, der Metal im Spezielleren und der Pagan/Viking Metal im Besonderen?

Adversarius:   Musik im Allgemeinen ist mir sehr wichtig. Meiner Meinung nach die beste Möglichkeit Gefühlen Ausdruck zu verleihen und Botschaften weiterzugeben. Mein Herz schlägt aber für den Metal. 99% der Musik, die ich höre, ist Metal. Pagan oder Viking Metal sind wiederum nicht so meine Vorlieben, bis auf Ausnahmen wie z.B. Enslaved.


Gibt es ein "Leben" neben ANDRAS? Oder habt ihr/ hast Du Dich mit Haut und Haaren der Band verschrieben?

Adversarius:   Nebenbei sind wir leider gezwungen unseren Berufen nachzugehen. Auf die Musik bezogen ist ANDRAS der Hauptteil und die wichtigste Band für mich. Das hält mich aber trotzdem nicht ab, auch andere musikalische Ideen zu verwirklichen, die bei ANDRAS keine Verwendung finden würden.


Wird man die Band auch mal live im Rahmen einer richtigen Tour auch Deutschland weit erleben können? Wie sehen da die Planungen aus?

Adversarius:   Geplant ist leider noch keine Tour. Es wäre aber eine großartige Sache für uns und wir hoffen auch, dass es in Zukunft mal klappen könnte. Mit Einheit im Rücken sieht die Zukunft in Sachen kleinerer Touren aber nicht schlecht aus. Müssen wir nur noch alle Urlaub bekommen...


Zu guter letzt die Gelegenheit, noch etwas Wichtiges oder noch nie Gesagtes loszuwerden...

Adversarius:   Metal is the law! Vielen Dank für das Interview und Grüsse aus dem Erzgebirge!




Interview Metal Sound Magazin


RETURN TO BLACK HILLS


Still I cannot take a picture from my head about Andras from a decade ago. Their sound was very weak with some really high screams and they were in totally diffrent musical direction compering to their present sound. And, indeed, Iron Way, actual 6th album from German horde Andras has a lot to offer from epic/monumental melodies to Vintersorg-like chantings. But, the journey to this success was obviously long and hard and even the band was splited up two times. I have just done one interview with their vocalist/bass-player Ecthelion so you can find some interesting info about their biography, discography and actual activities.


Hello! When actually Andras was found? It seems that you are almost 20 years on the metal scene? Who were found-members?

Hello! After the split of the pre-Andras-band Demoniac, Andras official was founded in the beginning of 1994. Out of the other half of Demoniac the band Moonblood was founded. Through the years a lot of musicians came and leave and so the only band-member who is still in Andras from the beginning is the guitarist C.D.Nightsky.


If I am correct you have released in the first period 4 demo-tapes and in 2002 you published one more demo-tape entitled Legends? Why? Was there any specific needing for this demo?

That’s right. With the album “Quest of Deliverance” the band split up again and so Andras consists even of two real members. After that period a new core of members was founded, consisting of Adversarius on Keys and me, Ecthelion on vocals. With the new possibilities on the instruments and voice we developed the new Andras-style by playing a lot more atmospheric and epic music and leave a bit of the old black metal rawness behind. The label contract was gone and so we decided to do it the good old way by releasing a self copied demo tape called “Legends..”. This was the beginning of the new period for Andras.


From 2000 to 2008 you published just one official album …Of Old Wisdom and now Iron Way is like your come back. Why there was such a long period of silence?

We worked a long time on the “..Of old wisdom” album and had even to face with a lot of member-changes. But finally we released it in 2005. From that point we worked on the material for “Iron Way” and it took 3 years to finished it because of new members (we had really a lot of members) and the process of song writing and pre-production. Besides this we also change our label and so we are now are in 2008 to praise our new album!


During that period you were on Perverted Taste? Any comments about the working with them? Also, you were on Last episode/Epitaph for a long time…

That’s right. In former times we were on Last Epitaph/Episode. How the bands were treated by this label you can read in other columns in the internet or you even know it. We don’t talk about that anymore. The “…of old wisdom” album was released by Perverted Taste and we were happy by this times to have a label at all. But through the years we missed a proper promotion for our work and so we decided to leave P.T. and signed by Einheit Produktionen, a German Pagan metal label that does great work! So we are really happy with this decision.


Since I haven’t received from Einheit Prod. Your newest effort Iron way I have only checked out one of your songs Die Vorboten taken from CD compilation The Final Days of Frost. I need to add that you have changes so much, in fact from the root.

Yes. Andras started in the beginning nineties with raw and simple black metal. It was the time of this sound and style of metal and Andras did it because the members stood behind that form of music. Over the years the music was getting darker and more atmospheric, even on “Quest of Deliverance”, more Keys were used and more styles of voices too. With the entree of Adversarius and me, the music changes completely into the new style you can hear now.


Clean/chanting voice of your vocalist Ecthelion remains me a lot on Vintersorg. Do you share my opinion? All in all Andras now sounds really good with fine songs, strong production, good vocals…

Thanx! It’s interesting to hear comparisons between my voice and the music of Andras and Borknagar or Vintersorg so much because I don’t have any Album from Vintersorg. I know some stuff from Borknagar and so I know Vintersorgs voice. It’s an honour to be compared to such bands but there is really no influence on our music and my voice that I know.


Let’s talk for a while about new album. Iron Way is indeed strong output. Where did you record it? How long did it take to compose all songs and who was the main composer?

We recorded it in my “7th door studios”. I record all stuff I’m involved there. It costs a lot of nerves and hairs to record such a album in your own studio but is it worth it because I have the complete control of the result. It took about two years to compose the songs and about two months to record it. Our songs mainly based on a guitar or a keyboard-line. Then the drums, second guitars and voices came on it.


Also, who did the cover and booklet (looking nice) and why did you decided to write all lyrics in German?

The cover picture was painted by a friend of us named Thomas Huth. The booklet was created by another friend named Ronny Graupner. I worked with him on the artwork of my Solo-Project COLDUN a year ago and so know his work.
The lyrics on “Iron Way” are in English except 1 Song (Dunkelwald). But you surely have read the German introductions on every song in the booklet.


Are there any bands that have inspirited you during the composing process?

That’s really hard to say because we all hear a wide variety of metal bands and styles. To mention one band is difficult. We hear bands from doom to black and from prog rock to death metal in the band.


Could you compare Iron Way with your previous works? By the way, could you shortly describe in a few words your entire discography: …Of Old Wisdom, Quest of Deliverance, Sword of revenge and Die Rückkehr Der Dunklen Kriege?

“Swords of Revenge” and “Die Rückkehr der dunklen Krieger“ were albums with the raw black metal I mentioned before. Before buying this as the back program of “Iron Way” you have to listen to this album! It’s very different to the music we play now and really not every-ones style!
With “Quest of Deliverance” new sounds and instruments came into the music. The way of the “new” Andras you can imagine on this record but it isn’t the new style at all. With “..of old wisdom” we play the hole new level of Andras-music. If you like “Iron Way” you should like the music on “..of old Wisdom” as well and vice versa.


Are you active also as a live band? I have just checked out that you have a release-party for your newest material and that you played on some festivals. There are many of them taking place in Germany, please could you present some of them to our readers (by your taste).

We also try to play live but we are not the band that do this every weekend. We play a few gigs and festivals every year. Maybe there is the opportunity to do a little tour in the future, lets see. This year for example we will play on a true metal and pagan metal festival in Cologne, a black/pagan metal festival in Erfurt and a few gigs in clubs and little halls.


You were on Last Episode with so many now, should I say, ‘’successful’’ bands as Suidakra, Graweworm, Haggard, how do you look at this period of Andras’ history? Did you ever played with these mentioned bands? With which bands now you are in good contact?

With bands or persons from the Last Episode time we aren’t in contact so much as I know. Never the less we are in contact with a lot of bands. Here in our homeland, the Ore Mountains, there are for example our friends of Eminenz or Dunkelgrafen or friends from other regions like Darkened Nocturn Slaghtercult, even some from abroad like Mortuary Drape..


Well, at the end, I would like to thanks you for the interview. Do you have any comments or massages for our readers at the end?

Thank you for the interview and the readers for their interest in our music! Visit us in web www.andras.de.vu or myspace http://www.myspace.com/andraserzgebirge !!


Stay dark friends!


Marko Miranovic




Interview Burn your Ears Magazin


Mitte der Neunziger entstand in den östlichen Gefilden unserer Republik eine Band namens ANDRAS. Auch wenn die Jungs mir bisher noch nicht als „großer Namen“ geläufig waren, kann sich ihr fünfter Longplayer „Iron Way“ durchaus in der Pagan-Welt hören lassen. Darum erzählte mir der Mann am Keyboard im folgenden Interview etwas über die Truppe und ihre Musik.


Hallo zusammen! Wie ist die Stimmung, nachdem die neue Platte von euch im Umlauf ist?

Glück auf! Wir sind sehr zu frieden mit dem neuen Album und froh, dass alles so gut geklappt hat. In diesem Album stecken sehr viel Mühen und Arbeit, so dass wir sehr erleichtert sind, da sie nun erhältlich ist. Die vielen positiven Resonanzen auf „Iron Way“ bestätigen unser Schaffen und stimmen uns stolz.


Die Biographie von ANDRAS ist ja eine regelrechte Achterbahnfahrt. Ist denn zurzeit ein stabiles Line-up vorhanden?

Ja. Es hat sich in den letzten 8-9 Jahren ein fester Kern von ANDRAS herauskristallisiert. Nämlich Nightsky (g), Ecthelion (v) und ich, Adversarius (k). Mit dem Einstieg von Shardik (dr) 2007 und Acardius (g) 2008 sind ANDRAS stärker als je zuvor, und wir hoffen, sie in Zukunft zu diesem Kern dazuzählen zu können!


Aus welchem Grund entstand denn der musikalische Richtungswechsel von Black Metal zu epischem Pagan Metal?

Es sei dazu gesagt, dass wir uns nicht als eine reine Pagan-Metal-Band sehen. Der musikalische Wandel ist einfach die viel zitierte Weiterentwicklung der Band, auch bestimmt durch die Line-up-Wechsel. Am markantesten fällt wohl Ecthelions Stimme ins Gewicht.


Wie kam es dazu, dass sich „Iron Way“ inhaltlich um eure Heimat das Erzgebirge dreht?

Textlich befassen wir uns schon seit „Quest Of Deliverance“ mit dem Thema Erzgebirge. Intensiver wurde es dann mit dem „Legends ...“-Demo und der „...Of Old Wisdom“-CD. Wir wollten ein lyrisches Konzept in unserer Musik haben, welches noch nicht so abgekaut ist und auch genügend Stoff für mehrere Lieder und sogar Alben hergibt. Da wir nun mal stolz auf unsere Heimat sind und wir uns mit ihr voll identifizieren können, lag es auf der Hand, sich damit textlich auseinanderzusetzen.


Wie ist denn das Album entstanden? Gab es da Differenzen zur Vergangenheit, abgesehen von einem Label-Wechsel?

Das Album entstand ganz unspektakulär im Proberaum. Mit einem starken Label im Rücken hat man jedoch auch ganz andere Möglichkeiten, was Werbung und Vertrieb angeht. Wir haben immer eine Menge an neuen Ideen für neue Lieder. So sind auch schon wieder neue Stücke nach dem Erscheinen von „Iron Way“ entstanden. Wir rasten eben nicht.


Kürzlich gab es bei dem „Pagan-Fest“ mit den Kollegen MOONSORROW und anderen Bands einen Zwischenfall in den Medien, als ein Berliner Institut Pagan-Metal unter anderem des Rassismus’ anklagte. (Weitere Infos dazu unter: http://www.bifff-berlin.de) Was ist eure Meinung dazu?

Die Welt ist nun mal mit Dummheit geschwängert. Das kommt dabei raus, wenn Leute zu einer Sache, von der sie absolut keinen blassen Dunst haben, ihren Senf dazu geben müssen.


Die Ergiebigkeit des Erzgebirges könnte doch bald erschöpft sein, so dass man mit einem weiteren musikalischen Umschwung bei ANDRAS rechnen könnte, oder liege ich da falsch?

Natürlich werden wir uns immer weiterentwickeln. Wir können aber momentan selbst noch nicht abschätzen, in welche Richtung es sich entwickeln wird. Wir sind uns unserer Stärken und Schwächen bewusst und voller Tatendrang. Lassen wir uns überraschen!


Mit welchem Getränk in der Hand soll man nun „Iron Way“ hören und warum?

Am besten mit einem kühlen Bier im Sommer. Wegen der Kühlung und enthemmenden Wirkung des Alkohols. Oder im Winter, mit einem warmen Tee, der besinnlich macht und einen auch mal genauer hinhören lässt. Unabhängig davon aber ganz klar, was einem am besten schmeckt. Also Bier, he he .....


Seid ihr denn in nächster Zeit auf der Bühne zu sehen und zu hören?

ANDRAS ist eine Live-Band! Wir sind zwar nicht die Band, die jedes Wochenende irgendwo spielt, aber wir spielen die ausgewählten Gigs sehr gerne. Die genauen Termine entnehmt bitte unserer Homepage http://www.andras.de.vu oder unserer Myspace-Seite http://www.myspace.com/andraserzgebirge.


Was sagt der Blick in die Zukunft der nächsten zwei Jahre? Wird eine neue CD gemacht oder spielt ihr einfach nur Golf?


Weder spielen, noch fahren wir Golf. Wie schon erwähnt, arbeiten wir bereits an neuem Material. Es geht also auf dem Iron Way weiter!


Ich sage schon mal „Tschüß“ und „Danke“, und der Schluss gehört dir!

Danke für das Interview und Interesse an unserer Musik. Wenn ihr die Gelegenheit habt, fühlt euch eingeladen, mal zu einem Gig zu kommen!


Autor: Manuel
(14.07.2008)




Interview Metalmessage


Mit ehernem Willen


Gitarrist Nightsky, Sänger Ecthelion, Tastenmann Adversarius und Trommelknecht Shardik bilden aktuell zusammen die ostdeutsche Edelstahl-Formation Andras – und das erzgebirglerische Urgestein in Sachen Teutonic Black Metal bolzt jetzt mit „Iron Way“ ein gar meisterlich episches Album raus. Gegründet 1994 von Gitarrist Count Damien Nightsky und Trommler Lord Asmoday, spielten diese Veteranen bald darauf die erste legendäre Demonstrations-Kassette „The True Darkness“ ein. Deren oberkultiger 1995er Demo-Nachfolger „Das Schwert unserer Ahnen“ wurde später auch noch als CD erneut veröffentlicht. Einem dritten Demo ließen Andras dann 1997 das unvergessene Debütalbum „Die Rückkehr der dunklen Krieger“ folgen – ein publikumswirksamer Anfang war in dieser Aufbruchszeit deutschen Schwarzmetalls machtvoll getan. Der nächste grimmige Langspieler „Sword Of Revenge” erschien im Schicksalsjahr 1998, und erneut zeigten sich Andras auch darauf von ihrer eigenständigsten und inbrünstigsten Seite. Bereits ein Jahr später, 1999, ließen die unbeirrbaren ostdeutschen Individualisten das dritte Vollalbum von der gespannten Kette, „Quest Of Deliverance” betitelt. Flankiert wurde diese Veröffentlichung von erwähnter Silberscheibe namens „Das Schwert unserer Ahnen“.


Trotz ansprechender und fleißiger Weiterentwicklung sah sich diese spielfreudige Dunkelhorde wie auch viele einheimische Musikerkollegen zunehmend mit einer leidigen Tatsache konfrontiert: Den eigentlichen Trend dieser bissigen Stilistik bestimmten seit jeher primär skandinavische Schwarzmetallgruppen, denen die Fans bis heute buchstäblich aus der Hand fressen, ganz egal, wie gut oder schlecht deren musikalische Qualität nun war beziehungsweise ist. So sollte es bis ins Jahr 2002 hinein andauern, bis Andras es möglich machen konnten, einen neuen Demo-Tonträger an die Startrampe der Schwarzmetall-Gilde zu stellen – „Legends ...“, eine schmissige Eigenproduktion im schlichten Tape-Format. Das Jahr 2005 brachte neben einer Vielzahl an ärgerlich durchschnittlichen Schwarzmetall-Platten glücklicher Weise auch ein echtes Juwel des Metiers mit sich: „...Of Old Wisdom“. Mit diesem vierten Langeisen holten Andras dann endlich zum ganz großen kreativen Schlag aus. Vor allem Vokalist Ecthelion brilliert darauf mit wahrlich sensationell variantenreicher Manier. Traumhafte Melodiken tun neben vollauf überzeugenden Kompositions- und Instrumental-Leistungen ein Übriges. Zweifellos ist „...Of Old Wisdom“ daher als eine der besten Genre-Scheiben überhaupt zu werten. Nun erscheint das fünfte Andras-Album über ein neues Platten-Label, und der Titel der CD ist Programm: „Iron Way”. Eben diesen „eisernen Weg“ beschreiten Andras bereits tapfer von Anfang an, und es hat sich definitiv gelohnt, ihn niemals zu verlassen – wie die neue Veröffentlichung kraftvoll beweist. Ihre musikalisch noch immer aufrechte und charakterlich ehrlich angelegte Attitüde hingegen bewiesen mir Kampfschreier Ecthelion und Stromorgelspieler Adversarius im Interview-Gespräch.


„Andras existiert seit 1994 und wurde leider schon mit vielen Line Up-Wechseln gepeinigt. Einziges verbliebenes Urmitglied ist Gitarrist und Gründer Nightsky. Er selbst ist schon seit Ende der 80er am Musikmachen, in diversen Bands. Wir alle kommen aus dem Erzgebirge und leben verteilt von Schneeberg bis Chemnitz. Was den Metal in unserer Region betrifft, können wir uns nun wirklich nicht beschweren, gilt doch unsere Ecke als eine der metallischen Hochburgen Deutschlands! Insbesondere die Black- und Death Metal- Szene kann hier auf eine sehr langjährige Geschichte und auf zahlreiche Konzerte und Bands zurückblicken. Einige dieser Bands sind beispielsweise Eminenz, Dunkelgrafen und Belmez. Trotz etlicher Rückschläge, wie beispielsweise die Schließung des Metalclubs Hagalaz in Elterlein, ist die metallische Zukunft aufgrund des hier herrschenden Enthusiasmus gesichert“, lässt mich Ecthelion zu Beginn seine Aussage protokollieren.


Andras hatten ja seit ersten Demo-Zeiten, vor allem nach besagter spezieller Demo-Wieder-Veröffentlichung durch Last Episode, wie auch damals Mystic Circle, als eine der ersten deutschen Black Metal-Horden, stets mit ewigen Lästerern zu kämpfen – hat sich das mittlerweile gelegt, Ecthelion? „Ich denke schon. Sicher wird es immer Leute geben die an uns was auszusetzen haben. Aber das ergeht auch anderen Bands so. Uns jedenfalls geht das glatt am Arsch vorbei, da wir konsequent unseren Weg bestreiten. Aber in den letzten Jahren hat sich die Beziehung der Medien zu uns doch sehr geändert. Die letzten Veröffentlichungen haben schon den einen und anderen skeptischen Zeitgenossen umgestimmt!“


Wie lebt eine im stilistischen Überleben so gut austrainierte Horde wie Andras ihre schwermetallischen Leidenschaften wohl tagtäglich so aus, frage ich mich. Tastentipper Adversarius bekennt: „Als erstes so viel Musik hören und konsumieren wie möglich. Ich beispielsweise bin leidenschaftlicher Sammler und lege mir prinzipiell nur Originale zu. Ein wichtiger Bestandteil der Szene im Erzgebirge sind regelmäßige Besuche von Konzerten. Wir sind der Meinung, Metal gehört auf die Bühne – bis auf ein paar Ausnahmen! Ansonsten so oft wie möglich proben und mit musikalisch Gleichgesinnten Kontakte pflegen.“


Auf welche Weise die Naturverbundenheit bei Andras am liebsten ausgelebt wird, danach erkundigte ich mich im Weiteren. „Indem wir, so oft es die Zeit zulässt, in die Natur gehen und unsere Heimat erkunden. Vor allem im Sommer verbringen wir viele Abende im Freien. Was gibt es Schöneres als bei Feuer, Fleisch auf dem Grill und Bier die Füße hochzulegen und auf eine imposante Landschaft zu blicken“, so Ecthelion mit schwärmerischer Manier.


Die Kooperation der Musiker innerhalb der Band nach dem letzten Vollalbum-Werk „…Of Old Wisdom“ läuft bis jetzt unverändert gut, so der Sänger nachfolgend. „Uns macht es wirklich keine Mühen Lieder zu kreieren. Vieles entsteht einfach aus dem Bauch heraus. Auch haben wir schon wieder viele Ideen für neue Stücke, auch wenn die neue CD „Iron Way“ noch nicht draußen ist. Natürlich geben die guten Reaktionen auf das „...Of Old Wisdom“–Album und auf die Live-Auftritte Kraft und Bestätigung. Wir haben allerdings erkannt, dass es ein Fehler wäre an dieser Stelle des Weges zu rasten. So mussten wir uns auch von Drummer Verun, den es seine berufliche Laufbahn unmöglich machte, regelmäßig zu proben, leider trennen. Würdiger Nachfolger ist Shardik, der auch unser neues Werk „Iron Way“ eintrommelte.“


Die entschlossenen Erzgebirgler ließen den alten Plattenvertrag mit ihrem vormaligen Label Perverted Taste auslaufen und hielten Ausschau nach einigen weiteren Firmen, welche ihren Ansprüchen gerecht werden würden. Adversarius informiert mich: „Darunter eben auch Einheit Produktionen. Wir haben in Erfahrung gebracht, dass der Inhaber Olaf sehr gute Arbeit für seine Bands leistet und er sich nicht erst seit gestern mit professioneller Labelarbeit beschäftigt. Schließlich war er bei einem Konzert von uns und von unserer Darbietung recht angetan. Aber auch die „...Of Old Wisdom“–Scheibe hatte einen positiven Eindruck bei ihm hinterlassen. Darauf hin bot er uns einen Vertrag an, der genau unseren Vorstellungen und Wünschen entsprach.“


Laut diesbezüglicher Konkretisierung von Ecthelion versprechen sich die standhaften Kerle von der Zusammenarbeit mit Einheit an erster Stelle eine freundschaftliche Zusammenarbeit, welche Band und Label weiter bringt: „Außerdem eine gute Promotion und Vertrieb. Schließlich sollen die Leute von einer neuen Andras-Scheibe Kenntnis nehmen. Außerdem hoffen wir auf gute außerregionale Konzertangebote, da uns als Band dafür die Kontakte und Verbindungen fehlen, beziehungsweise wir nicht die Zeit aufbringen können, um uns ständig selbst darum zu kümmern.“


Nachfolgend drehte sich unser Diskurs dann darum, warum es eigentlich so lange gedauert hat, bis das neue Andras-Album „Iron Way“ endlich fertig war – beziehungsweise was die Leser denn sonst noch alles zur Entstehungsgeschichte des aktuellen Silberschildes wissen sollten. Ecthelion legt sogleich los: „Obwohl die Lieder schon sehr früh fertig waren, hatten wir doch mit einigen Problemen zu kämpfen. Wir waren auf der Suche nach einem zweiten Gitarristen und hatten erstmal einen Aushilfsgitarristen den wir einarbeiten mussten. Nach mehreren Auftritten zeigte er sich allerdings als komplett ungeeignet für uns. Wir fanden mit Obnox zwar schnell wieder einen Gitarristen der die Lieder auch schnell drauf hatte und vor allem live eine sehr gute Figur machte. Jedoch brachte er keinen Einfluss mehr auf die neuen Stücke und konnte auch berufsbedingt nur noch selten proben. Dann kam die Trennung von Verun. Wir standen erstmal ohne Drummer da, worauf uns Shardik aushalf. Er fand unsere Musik schon immer toll und wir waren von seinen Fähigkeiten so beeindruckt, dass er im Januar 2007 als festes Andras-Mitglied aufgenommen wurde. Zwischendurch produzierte unser Sänger Ecthelion in seinem eigenen Studio namens 7th Door die Aufnahmen von Incinerator und Seta-Kliv sowie seines eigenen Projektes Coldun. Im Studio hatten wir auch noch mit einem Ausfall des Hauptrechners zu kämpfen. Dann kam die Sache mit der Labelsuche und obendrein ist unser Proberaum im wahrsten Sinne des Wortes weggegammelt. Kein Witz: Wir probten jahrelang in einem uralten Haus, welches allein auf einem Berg mit super Aussicht aufs Gebirge steht – welches aber auch total runtergekommen war. Im Winter war es dort wirklich arschkalt und es regnete durchs Dach auf unsere Instrumente.“


Während gewisse „Künstler“ aus anderen musikalischen Bereichen also Millionen mit ärgerlichen Belanglosigkeiten verdienen, muss eine puristisch orientierte Idealistentruppe wie Andras mit harten Bandagen ständig regelrecht ums kreative Überleben kämpfen. Eindeutig also Metal pur, in aller Bodenständigkeit, das lobe ich mir.


Der neue Albumtitel „Iron Way“ hingegen ist zweideutig zu interpretieren, so Ecthelion dann in aller Offenherzigkeit: „Zum einen ins Deutsche übersetzt heißt er „Eisenweg“. Der Eisenweg ist eine uralte historische Handelsstraße, die sich durch unser Erzgebirge schlängelt. Entlang dieses Weges ranken sich viele Geschichten und Erzählungen aus einer alten Zeit. Für uns symbolisiert er unsere Heimat, denn wenn man auf ihm unterwegs ist, ist man umgeben von Natur und man atmet den Geist der Vergangenheit. Man läuft über den Kreuzweg „Across Those Highlands“ vorbei am „Black Hill“ durch den Dunkelwald, so einige der neuen Titel. Die andere Bedeutung meint den eisernen Weg, im Sinne vom harten Weg des Lebens und gleichzeitig auch den harte Weg der Band durch die Jahre hinweg. Das symbolisiert auch der Krieger auf dem Cover, welcher schon auf dem ersten Andras-Album zu sehen war. Er befindet sich auf dem Eisenweg und ist von der Zeit gezeichnet. Man merkt also, die Musik von Andras drückt unsere Verbundenheit zur Heimat aus. Die Texte handeln ausschließlich von alten Sagen, Mythen und Begebenheiten unseres Erzgebirges. Wie schon in der „... Of Old Wisdom“, werden alle Texte samt Erläuterung des Themas im aktuellen CD-Booklet abgedruckt. Das Konzept des letzten Werkes wird also fortgesetzt, da der Schatz an Begebenheiten und Szenarien aus dem Erzgebirge noch lange nicht gehoben ist. Vieles darüber wissen wir schon von klein auf, denn hier sind wir geboren und aufgewachsen. Oft entdecken wir auch uns noch Verborgenes bei Ausflügen in das Erzgebirge. Zusätzlich haben wir allerhand Bücher, in denen wir für uns interessante Themen aussuchen.“


Und da die Liedertexte allein von Ecthelion verfasst werden, ist er es auch, der sich laut Aussage von Adversarius am intensivsten mit den Thematiken auseinandersetzt: „Letzten Endes werden die Texte aber mit der Band gemeinsam abgesegnet. Auch erhält Ecthelion von allen Mitgliedern Hinweise auf Quellen oder Ideen und Vorschläge.“


Gefertigt wird das neue Album-Cover zu „Iron Way“ gegenwärtig von einem Künstler aus Chemnitz, so der Keyboarder: „Die Vorgabe der Idee stammt von der Band und wir sind auf die Umsetzung gespannt. Gute Arbeit leistete er auch schon mit dem Cover-Artwork von Ecthelion´s Soloprojektes Coldun.“


Bei der Gelegenheit erkundigte ich mich doch gleich mal danach, was aus dem guten Jörg Scheibner geworden ist, welcher damals echt tolle Cover für die ersten Andras-Alben gemalt hat. Ecthelion noch Adversarius zuckten mit den Schultern: „Können wir dir leider nicht sagen, Markus. Der Kontakt zu ihm ist über die Jahre verloren gegangen.“


Nicht gänzlich verloren gegangen ist der Band selbst jedoch ihr ureigenes Klangbild – und auch die lyrische Ausrichtung hat sich im Laufe der Zeit, und natürlich durch die Line Up-Wechsel geändert. Der Frontmann und Sänger bekundet: „Jedoch ist dies keine beabsichtigte Entwicklung. In den Anfangstagen war Andras stark vom Black Metal beeinflusst und textlich von okkultistischen Dingen geprägt. Das Okkulte spielt heute für uns immer noch eine Rolle, wir lassen es aber nicht mehr in dem Maße in die Musik einfließen, sondern es ist mehr zum persönlichen, privaten Gedankengut gewachsen. Die musikalische Änderung begann mit dem Einstieg von Adversarius gegen Ende des Jahres 1999, mit Drummer Verun Anfang 2000 und wohl am markantesten letztlich mit mir selbst beziehungsweise meiner Stimme. Die Idee mit der Erzgebirgsthematik entwickelte sich jedoch schon früher, beispielsweise auf „Quest Of Deliverance“.“


Für die Aufnahmen der neuen Lieder haben Andras nicht allzu lange benötigt, wie mich Keyboarder Adversarius im Anschluss informiert: „Ich finde sogar, wenn man die Nettoaufnahmezeit betrachtet, ging es diesmal recht flott. Das Schlagzeug wurde beispielsweise in acht Stunden komplett aufgenommen. Es zog sich dann aber doch ganz schön hin, weil wir arbeiten gehen und uns die Zeit dementsprechend einteilen müssen. Die meiste Zeit ging für den Mix und fürs Mastern ins Land, da Ecthelion auch dies nur neben seiner regulären Arbeit machen kann. Auch wenn es manchmal nervtötend ist, sind wir gerne im Studio. Man sieht die Lieder wachsen und man kann gut experimentieren. Und wir wissen, danach können wir die endgültige Form live präsentieren – und man hat auch den Kopf wieder frei für neue Pläne.“


Bisher sind die ostdeutschen Kerle sehr zufrieden und haben auch ein gutes Gefühl, was das Potential von „Iron Way“ betrifft. „Ich denke wir haben im Vergleich zur letzten Scheibe einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht. In punkto Sound und Komposition ist das klar zu spüren. In spielerischer Hinsicht haben wir uns außerdem enorm gesteigert, ohne aber in Stimmung tötendes Gefrickel zu verfallen. Allerdings betrachtet man das Ganze mit etwas Abstand an Zeit neutraler und objektiver“, so Adversarius.


Einflüsse gibt es bei Andras sicherlich unbewusst – laut Aussage von Ecthelion hören die Bandmitglieder Unmengen an Bands: „Angefangen von klassischem Heavy Metal über Thrash-, Death-, Doom- und Black Metal bis hin zu Ambient und Ritual. Ansonsten gehen wir ziemlich unvoreingenommen zur Probe, was die Ausrichtung neuen Materials betrifft – da wir genau wissen, dass die Musik, die entsteht, unseren Stil widerspiegeln wird.“


Ü berhaupt, Musik ist ohnehin ein immens starker innerer Trieb in den Andras-Beteiligten. „Wir spielen diese Art von Musik, weil wir einen unerklärlichen Drang danach haben. Wir sind alle metalsüchtig. Der Antrieb dahinter liegt in unserer Natur. Ich glaube auch, hätten wir viel Geld und würden nicht jeden Tag malochen müssen, so käme die gleiche Musik zustande“, präzisiert Ecthelion das Ganze.


Ansonsten gibt es ja auch noch ein Leben abseits der Musik für diese im Genre so erprobte Gruppe – so unterhielten wir uns ein wenig über die Macht moderner Populärmedien, die leider aber immer noch größer zu werden scheint. Der Sänger hierzu: „Ab und an glotzt man in die Röhre oder liest Zeitung – wir leben ja nicht völlig isoliert hier. Es schnürt einem aber doch jedes Mal die Kehle zu, wenn man sieht und hört, wie die Normalbevölkerung um einen herum immer noch mehr zu verdummen scheint und was man uns so alles andrehen will – siehe der EU-Wahn, welchem wir doch sehr skeptisch gegenüber stehen. Die offenen Grenzen und die Währungsunion dienen doch hauptsächlich den großen Konzernen, um besser Gelder hin- und her zuschieben, ihre Standorte schneller ändern zu können und damit die Ausbeutung noch besser vorantreiben zu können. Sie profitieren am meisten von diesen allseits so sehr gepriesenen neuen Freiheiten. Außerdem finde ich persönlich, dass es unmöglich ist, verschiedene Kulturen aufgrund der grundlegend verschiedenen Mentalitäten zu einem Ganzen zusammenfassen zu können. Dem täglichen ärgerlichen massenmedialen Wahnsinn entziehen wir uns daher auch mit dem Anschauen von qualitativen Spielfilmen, welche der Seele wohl tun. Und wir nutzen das Internet. Und wie gesagt, primär gibt es bei uns viel, viel Metal! Das ist unsere große Leidenschaft.“


Andras war noch nie eine Band, die allzu oft live spielt. Ecthelion legt mir dazu dar: „Es hat sich bei uns in der Vergangenheit auf etwa acht bis zwölf Gigs pro Jahr eingependelt. Wir sind der Meinung, nicht jedes Wochenende spielen zu müssen, bis auch die letzten Metaljünger genug von uns haben. Lieber suchen wir uns die paar wenigen Gigs pro Jahr gut aus und bieten den Leuten dann einen erinnerungswürdigen Abend. Aber wir spielen gern auf der Bühne und werden dies zukünftig auch verstärkt tun. Immerhin haben wir ein neues Album am Start und ein starkes Label im Rücken. Genaue Termine stehen noch nicht fest. Wenn es soweit ist wird es auf unserer Homepage www.andras.de.vu, oder auf der Webseite von Einheit Produktionen zu erfahren sein. In der Vergangenheit spielten wir Konzerte unter anderen zusammen mit Mortuary Drape, Inquisition, Obtest und Satanic Slaughter – und es herrschte jedes mal eine grandiose Stimmung im Publikum während des gesamten Konzertes. Ich hoffe, dass dies auch in Zukunft so sein wird! Auf unserer Homepage sind im Übrigen auch alle vergangenen Konzerte gelistet.“


Ich persönlich war letztes Jahr 2007 im Herbst mit einer befreundeten Band in Erfurt zugegen, bei einem von Nocturnal Empire organisierten Festival - uns allen fiel damals auf, dass Andras nicht viel mit uns zu tun haben wollten, was ziemlich überheblich wirkte – so stellte ich die Gretchenfrage, ob Andras etwas gegen „Wessis“ haben? Ecthelion fühlt sich auf den Plan gerufen – und geht sofort in die Offensive, er stellt klar: „Ich weiß genau, worauf du hinaus willst – die betreffende Band war Wolfchant. Wir haben nichts gegen „Wessis“. Im Gegenteil, wir haben viele gute Kontakte zu Leuten und Bands aus dem westlichen Teil unseres Landes. Und überhaupt, gehört so eine Frage in ein Interview? Wir sind der Meinung, so etwas kann man persönlich bei einem Bier klären! Wir fragen Dich ja auch nicht warum der damalige Bassist von Wolfchant bei einem ersten, früheren gemeinsamen Gig mit Andras den ganzen Abend nur lächerliches Gewichse aus seinem Schädel gelassen hat – und daher wiederum bei uns keinen guten Eindruck hinterlassen hat.“


Ja, so eine Frage gehört auf jeden Fall in ein Interview, sage ich in aller Deutlichkeit, allein schon, um bei der Gelegenheit mit dem ewigen billigen Klischee der leider immer wieder viel zitierten „Ossi/Wessi“-Verschiedenheiten aufzuräumen. Umso mehr, wenn man sich wie Andras und ich nicht gerade jeden Tag über den Weg läuft, um solcherlei Belange erschöpfend zu klären. Doch diese Geschichte ist glücklicherweise eh längst von gestern, vergeben und bald vergessen, und mittlerweile haben die guten Wolfchant auch den Nachfolge-Bassisten verloren. Scheint eben ein schwieriger Posten zu sein.


So blickten wir abschließend lieber gemeinsam in die Zukunft, als uns von der Vergangenheit die gemeinsame Laune diktieren zu lassen – Ecthelion verkündet noch: „Wir hoffen dass beim Veröffentlichen von „Iron Way“ alles glatt läuft und wir tolle Auftritte spielen werden. Wir wollen endlich auch die Leute mit unserer Musik erreichen, die bisher entweder aufgrund falscher Vorstellungen aus der Vergangenheit oder schlichtweg fehlender Promotion uns und unsere heutige Musik nicht kennen. In diesem Sinne können wir nur nochmals auf unsere Homepage www.andras.de.vu verweisen, auf der man sich bereits ein Bild des neuen Materials machen kann!“


© Markus Eck

(19.03.2008)



Interview Femforgacs Magazin


RETURN TO BLACK HILLS


Still I cannot take a picture from my head about Andras from a decade ago. Their sound was very weak with some really high screams and they were in totally diffrent musical direction compering to their present sound. And, indeed, Iron Way, actual 6th album from German horde Andras has a lot to offer from epic/monumental melodies to Vintersorg-like chantings. But, the journey to this success was obviously long and hard and even the band was splited up two times. I have just done one interview with their vocalist/bass-player Ecthelion so you can find some interesting info about their biography, discography and actual activities.


Hello! When actually Andras was found? It seems that you are almost 20 years on the metal scene? Who were found-members?

Hello! After the split of the pre-Andras-band Demoniac, Andras official was founded in the beginning of 1994. Out of the other half of Demoniac the band Moonblood was founded. Through the years a lot of musicians came and leave and so the only band-member who is still in Andras from the beginning is the guitarist C.D.Nightsky.


If I am correct you have released in the first period 4 demo-tapes and in 2002 you published one more demo-tape entitled Legends? Why? Was there any specific needing for this demo?

That’s right. With the album “Quest of Deliverance” the band split up again and so Andras consists even of two real members. After that period a new core of members was founded, consisting of Adversarius on Keys and me, Ecthelion on vocals. With the new possibilities on the instruments and voice we developed the new Andras-style by playing a lot more atmospheric and epic music and leave a bit of the old black metal rawness behind. The label contract was gone and so we decided to do it the good old way by releasing a self copied demo tape called “Legends..”. This was the beginning of the new period for Andras.


From 2000 to 2008 you published just one official album …Of Old Wisdom and now Iron Way is like your come back. Why there was such a long period of silence?

We worked a long time on the “..Of old wisdom” album and had even to face with a lot of member-changes. But finally we released it in 2005. From that point we worked on the material for “Iron Way” and it took 3 years to finished it because of new members (we had really a lot of members) and the process of song writing and pre-production. Besides this we also change our label and so we are now are in 2008 to praise our new album!


During that period you were on Perverted Taste? Any comments about the working with them? Also, you were on Last episode/Epitaph for a long time…

That’s right. In former times we were on Last Epitaph/Episode. How the bands were treated by this label you can read in other columns in the internet or you even know it. We don’t talk about that anymore. The “…of old wisdom” album was released by Perverted Taste and we were happy by this times to have a label at all. But through the years we missed a proper promotion for our work and so we decided to leave P.T. and signed by Einheit Produktionen, a German Pagan metal label that does great work! So we are really happy with this decision.


Since I haven’t received from Einheit Prod. Your newest effort Iron way I have only checked out one of your songs Die Vorboten taken from CD compilation The Final Days of Frost. I need to add that you have changes so much, in fact from the root.

Yes. Andras started in the beginning nineties with raw and simple black metal. It was the time of this sound and style of metal and Andras did it because the members stood behind that form of music. Over the years the music was getting darker and more atmospheric, even on “Quest of Deliverance”, more Keys were used and more styles of voices too. With the entree of Adversarius and me, the music changes completely into the new style you can hear now.


Clean/chanting voice of your vocalist Ecthelion remains me a lot on Vintersorg. Do you share my opinion? All in all Andras now sounds really good with fine songs, strong production, good vocals…

Thanx! It’s interesting to hear comparisons between my voice and the music of Andras and Borknagar or Vintersorg so much because I don’t have any Album from Vintersorg. I know some stuff from Borknagar and so I know Vintersorgs voice. It’s an honour to be compared to such bands but there is really no influence on our music and my voice that I know.


Let’s talk for a while about new album. Iron Way is indeed strong output. Where did you record it? How long did it take to compose all songs and who was the main composer?

We recorded it in my “7th door studios”. I record all stuff I’m involved there. It costs a lot of nerves and hairs to record such a album in your own studio but is it worth it because I have the complete control of the result. It took about two years to compose the songs and about two months to record it. Our songs mainly based on a guitar or a keyboard-line. Then the drums, second guitars and voices came on it.


Also, who did the cover and booklet (looking nice) and why did you decided to write all lyrics in German?

The cover picture was painted by a friend of us named Thomas Huth. The booklet was created by another friend named Ronny Graupner. I worked with him on the artwork of my Solo-Project COLDUN a year ago and so know his work.
The lyrics on “Iron Way” are in English except 1 Song (Dunkelwald). But you surely have read the German introductions on every song in the booklet.


Are there any bands that have inspirited you during the composing process?

That’s really hard to say because we all hear a wide variety of metal bands and styles. To mention one band is difficult. We hear bands from doom to black and from prog rock to death metal in the band.


Could you compare Iron Way with your previous works? By the way, could you shortly describe in a few words your entire discography: …Of Old Wisdom, Quest of Deliverance, Sword of revenge and Die Rückkehr Der Dunklen Kriege?

“Swords of Revenge” and “Die Rückkehr der dunklen Krieger“ were albums with the raw black metal I mentioned before. Before buying this as the back program of “Iron Way” you have to listen to this album! It’s very different to the music we play now and really not every-ones style!
With “Quest of Deliverance” new sounds and instruments came into the music. The way of the “new” Andras you can imagine on this record but it isn’t the new style at all. With “..of old wisdom” we play the hole new level of Andras-music. If you like “Iron Way” you should like the music on “..of old Wisdom” as well and vice versa.


Are you active also as a live band? I have just checked out that you have a release-party for your newest material and that you played on some festivals. There are many of them taking place in Germany, please could you present some of them to our readers (by your taste).

We also try to play live but we are not the band that do this every weekend. We play a few gigs and festivals every year. Maybe there is the opportunity to do a little tour in the future, lets see. This year for example we will play on a true metal and pagan metal festival in Cologne, a black/pagan metal festival in Erfurt and a few gigs in clubs and little halls.


You were on Last Episode with so many now, should I say, ‘’successful’’ bands as Suidakra, Graweworm, Haggard, how do you look at this period of Andras’ history? Did you ever played with these mentioned bands? With which bands now you are in good contact?

With bands or persons from the Last Episode time we aren’t in contact so much as I know. Never the less we are in contact with a lot of bands. Here in our homeland, the Ore Mountains, there are for example our friends of Eminenz or Dunkelgrafen or friends from other regions like Darkened Nocturn Slaghtercult, even some from abroad like Mortuary Drape..


Well, at the end, I would like to thanks you for the interview. Do you have any comments or massages for our readers at the end?

Thank you for the interview and the readers for their interest in our music! Visit us in web www.andras.de.vu or myspace http://www.myspace.com/andraserzgebirge !!


Stay dark friends!


Marko Miranovic´



Interview Metal Blaze Magazin


Da denkt man, man wird momentan von Pagan und Viking Metal Bands überflutet und dennoch gibt es immer wieder einzelne Bands, die stark herausstechen. Die Deutschen von Andras gehören mit ihrem neuen Album definitiv zu dieser Sparte und daher haben wir mit den feinen Herren aus dem Nachbarlande ein Gespräch über ihr Erfolgsrezept geführt - lest selbst!


Servus! Mit „Iron Way“ ist euch echt ein Knüller gelungen und die Presse scheint sich da auch einig zu sein. Habt ihr mit soviel positiven Reaktionen gerechnet?

Grüss Dich! Wir haben natürlich gehofft, dass unser neues Album seine Freunde finden wird. Wir hatten zwar schon für das „... Of Old Wisdom“ Album viele gute Reaktionen erhalten und waren uns im Vorfeld sicher, dass es für „Iron Way“ nicht schlechter werden dürfte. Umso zufriedener sind wir jetzt!


Ich habe mich beim Hören eurer aktuellen Scheibe oft beim Singen – wenn man das so nennen kann, hehe – erwischt. So etwas gelingt nur wenigen Bands, dass sie den Zuhörer bereits von der ersten Minute an in einen Bann zieht. Gibt es dafür ein Geheimrezept?

Danke für dein Kompliment! Nein, nicht das ich wüsste. Unsere Musik entsteht hauptsächlich aus dem Bauch heraus.


Fein fein! Das Ezgebirge scheint euch dabei ziemlich wichtig zu sein, oder?

Natürlich! Hier sind wir geboren, aufgewachsen und hier leben wir.Textlich werden eure Lyrics von Sagen stark geprägt.


Woher kommt diese Faszination für alte Geschichten? Gibt es auch andere Inspirationsquellen?

Die Faszination für alte Sagen tragen wir seit unserer Kindheit in uns, wo uns schon so manche zu Gehör gekommen sind. Über die Zeit hat sich viel an Mythensammlungen und Material jeglicher Art zu diesem Thema angesammelt, was uns als Vorlage für die Texte dient und Platz für reichlich Inspiration und Faszination für unsere Heimat und deren Geschichte birgt.


Wird man in Zukunft ähnliche Werke, wie „Iron Way“ erwarten dürfen, oder wird es vielleicht wieder Veränderungen geben?

Das können wir selbst im Moment noch nicht sagen. Es müssen sich erstmal wieder neue Stücke und Ideen zusammengetragen werden. Der Startschuss für neues Material ist allerdings schon gefallen und es klingt sehr vielversprechend. Sicher wird man Andras auch in Zukunft sofort als solches erkennen, aber es kann schon sein, dass es die eine oder andere Überraschung musikalischerseits geben wird.


In letzter Zeit waren oft diese Diskussionen über Hype und Boom im Pagan bzw. Folk Metalbereich zu hören. Wie denkt ihr darüber?

Es kommt eben immer drauf an, worauf die Medien ihren Fokus legen. In letzter Zeit ist viel berichtet worden, ob schlecht oder gut. Ich denke es hat sich vielleicht durch eine nachrückende jüngere Hörerschaft eine Art „Boom“ entwickelt. Wachsender Fokus der Medien auf dieses Genre zieht natürlich auch mehr Bands in diesen Bereich. Wir machen uns da wenig Gedanken darüber, genau so wie wir uns auch nicht als klassische Pagan- oder gar Folkband sehen, da wir auch auf dem neuen Album wieder keine einzige Folkmelodie oder typisches Instrument dieses Genres haben.


Ein Blick auf euren Konzertkalender verrät, dass ihr mit Andras noch nie in Österreich aufgetreten seid. Wird sich das vielleicht in naher Zukunft ändern?

Wir waren einmal bisher in Österreich. Wir spielten 2005 auf dem Misanthropic Violence II Festival in Innsbruck. Ich hoffe aber dass wir in Zukunft öfter bei euch spielen werden. Konzertangebote also bitte an Einheit Produktionen, oder direkt an uns.


Gibt es etwas, das euch an der deutschen Metalszene ordentlich auf dem Sack geht?

Jetzt mich bitte nicht falsch verstehen! Uns nervt die überzogene political correctness – Haltung! Wir müssen uns immer wieder zu Themen äußern und uns rechtfertigen mit denen wir einfach nichts zu tun haben. Wir sind Musiker und keine Politiker.


Nun, dann sage ich vielen Dank für das Interview. Falls ihr unseren Lesern noch etwas sagen wollt, dann werde ich euch nicht daran hindern, hehe!

Danke für das Interview und wir hoffen, dass man sich auf einem Gig sieht oder im Gästebuch findet!




Interview Metal News Magazin


Übst Du neben der Musik einen anderen Beruf aus? Wenn ja, welchen?

Ich bin in der Wasserversorgung des Erzgebirges tätig.


Was wolltest Du werden, als Du noch ein Kind warst?

Gitarrist bei RUNNING WILD.


Was macht den Metal so sexy?

Typen in Leggings.


Dürfen Black Metaller lachen?

Nein.


Was liest Du auf dem Klo?

Amtsblatt von Neukirchen-Adorf.


Tequila oder Tomatensaft - und warum?

Tomatensaft – wegen der Leggings-Figur.


Welche Comicfigur / welcher Superheld wärst Du gerne?

So was interessiert mich nicht.


Welches Tier wärst Du gerne?

Hab' ich noch nie drüber nachgedacht – ohne Komplexe deswegen zu haben.


Welches Album hat den definitiv coolsten Titel?

„Best Of“ – beim Debut-Album.


Welches Album hat den definitiv beschissensten Titel?

Keine Ahnung.


Welchen Reunion würdest Du gerne sehen?

HELLOWEEN mit Kiske – lach ruhig…


Wer ist heiliger - Ozzy oder Lemmy?

Früher Ozzy, jetzt Lemmy.


Vinyl, MC oder CD?

Vinyl für zu Hause, CD für unterwegs.


J.R.R. Tolkien oder Stephen King?

Tolkien


Was hörst Du abseits der harten Klänge?

Ab und an Jazz, Klassik und Swing.


Welche Musikrichtung gehört verboten?

Keine… die dumme Masse braucht ihr Opium.


Dein Lieblingsfilm - und warum?

''Natural Born Killers'' – ein filmisches Meisterwerk jenseits der gängigen Klischees über diesen Film, welche ich nie nachvollziehen konnte... Auch gut: ''Im Auftrag das Teufels'' mit Pacino.


Dein/e Lieblingsschauspieler/in?

Einzelne SchauspielerInnen interessieren mich nicht sehr.


Vervollständige: die Welt müsste...

...für dieses phrasengeschwängerte Fast-Food-Interview innehalten.




Interview Northern Metal Magazin


ANDRAS is an underground pagan black metal band from Germany, which just released their fifth studio album titled Iron Way. Their take on pagan black metal is just as epic as it's mindblowing. Unlike many other bands in this field, they also focus a lot on churning out epic and melodic clean vocal in addition to a harsh growling style. This versatile singing style is coming from Ecthelion's big mouth, whom I had a nice chat with....:-)


Let’s start off with the new album “Iron Way”, which have just been released. Are you satisfied with the critics so far?

Hello Roger! Yes, so far we really are satisfied with the reactions. Of course there will always be some people that think of our black metal start in the early nineties when hearing the name ANDRAS, but the most are able to concentrate on the music we create now.


How do you think the style is on your new release compared to the other albums you had released?

The beginning of ANDRAS was in the blackmetal-scene in the beginning nineties. After several albums we released “” in 2000. From that point the music was getting more atmospheric. With the “…of old wisdom” album and the start of Adversaries on keys and me, Ecthelion, on vocals the music was changing into a mixture of black and epic pagan metal with a lot of roots in old heavy metal. That style is now more developed in the new opus “Iron Way”, which is the best musical result we achieved so far in our opinion. This is our interpretation of aggressive and epic metal music.


Judging from the booklet, it seems that you base a lot of your lyrics on sagas. How come? What is the thing you write about most of the time? Finally, how does the album title “Iron Way” fit into this scheme?

You are right. The lyrical concepts behind the last two ANDRAS albums and even some years before are built on myths and legends from our homeland, the ore-mountains. The Title “Iron Way” stands for the hard way of us as person and the band through the years as well as the Iron Way is a ancient path through the ore-mountains which a lot of legends are based on.


In hindsight, is there anything you would like to change about “Iron Way”? My reviewer felt that it lacks complex instrumentation, and by throwing in more well-fitted solos” you'll knock it out of the ballpark as the group who can really do it all and come out as kings of pagan metal”. What does the band make of that?

Well, thanks for the awesome compliment when talking about the kings of pagan metal, he he. We are happy with the album so far. But let’s say that we won’t change things because of other opinions. We make music that comes from heart and we play the style and the level we are able to. I don’t think for example that you will hear more instruments on the next ANDRAS albums. We don’t like that Folk style so much and so we won’t use the typical folk instruments. Never the less you can expect some musical surprises in the future, but we don’t know the details so far.


You started back in 1994 with influences of black metal bands from the first wave of Norwegian/European black metal. You developed your music style into melodic black/pagan metal with the introduction of you, Ecthelion, as the new singer in 2002. Is your epic way of singing the one to “blame” for this change of music style?

No. The change also came with the entry of Adversarius on keys and the use of synths as general. It is right that our roots definitely are in the early black metal scene. Over the years the style was getting more epic and with me on vocals this development came to a new level. Now we are able to let our musical inspiration and inner thoughts of how epic music have the sound become reality. So we are really happy with the development of the last years, even with the entries of our drummer Shardik and our new guitarist Acardius.


Speaking of which. How do you look upon the VINTERSORG comparison? Your clean singing voice is in my opinion and many others, identical to Vintersorg’s clean vocals. Is this just a coincidence or are you doing your best in mimicking Vintersorg?

It’s interesting to hear comparisons between my voice and the music of ANDRAS and BORKNAGAR or VINTERSORG so much because I don’t have any Album from VINTERSORG. I know some stuff from BORKNAGAR and so I know Vintersorg's voice. It’s an honour to be compared to such bands but there is really no influence on our music and my voice that I know.


What are your music influences or idols if you have any?

That’s not easy to say. We hear a lot of different styles of metal music, from doom to black and from prog rock to death metal.


Is it hard for you to maintain your own style when you are under influence of other bands?

I can’t say what the correct word of our style is. We don’t bother about that in general. The same way I cant describe the influence of other bands on our music. I think we play the music from our hearts, that’s it, the rest is not important.


What’s your take on Christianity or any other religion; is religion “the root of all evil”?

Christianity is the chain around the masses brains. It poisoned the minds for what is really important in live and what are we self and our roots. Christianity in special is also the prototype of falseness and hypocrisy to their idols and basic motives.


I understand that you have quite a big following in Germany, but how well-known are you outside Germany’s borders?

To be honest, we don’t know how well known we are outside Germany. I think the level of publicity will increase just know as we are under the label of Einheit Produktionen and get an international promotion.


Do you make a difference between your personal lives and the band?

Not real. We are musicians with heart and soul. You can’t divide the person from the member in Andras.


ANDRAS struck a deal with German pagan label EINHEIT PRODUTIONEN in February 2008. What was the motivation for changing label and are you satisfied by the work provided by the Einheit guys so far?

We are very satisfied with the work with Einheit Produktionen so far. We change the label after the “..of old wisdom” album and hope the get the promotion and support from our new label and the new Album “Iron Way” that we need. But till now everything fits perfectly!


Are you proud to be part of the ongoing pagan-metal movement in Europe? New and upcoming pagan/heathen/folk metal bands rise up from the ashes on a continuous matter, and I’m sure this playing style will gain a lot more attention in the years to come. What’s your take on the current pagan metal scene in Europe?

It’s right that this kind of metal is rising at the moment but we never said that we want to play pagan metal or something like that. We just play the music that we want. For sure we came from the black metal-scene and still have these influences. Now we go more epic ways and it seems that this is called pagan metal by now. But we don’t have any folk-melody on the whole album and no folk instrument at all as so many pagan-, heathen- or Viking metal bands out there. For us we just play an epic and aggressive form of metal.


Do you have any new material in working progress? When can we expect it?

Yes, we already work on new material but it’s too early to say what it will sound like. Let’s say you will immediately hear that this is ANDRAS but I think there will be also a few surprises on the next album.


Ultimately, I feel there are so many fantastic bands in the underground scene that deserve a lot more attention. I’ve been a fan of extreme metal for many years, but it’s first now that I start to explore killer acts from the underground like Saxorior, you guys of course, Nordafrost, Spectral, Tharaphita, Lyfthrasyr and many more. Relatively, extreme metal got a little following compared to many other music styles. Are we, the heavy metal fanatics lost souls, or are we amongst the few that look upon the society from the correct perspective? Instead of being lost souls, we’re maybe following the true heathen path and bear our pagan ornaments with pride and determination. Do you care to offer a philosophical view on this matter? :P. Finally, do you think you ever will get bored of this way of recording and playing music?

A lot of questions and heavy stuff in fact…
I’m not the person who throws around with moral, religious and philosophical points of my view because I take these questions very seriously and don’t want to sell flat-rate bullshit. Furthermore I don’t want to say that I know the only true answers on these questions. But I know that a lot of people outside the metal scene are as stupid as ugly and so I just have to hate them…you know…


I still see myself making music in 20 years and I don’t know why it shouldn’t be a similar metal-style like now.


Before I wrap this up, is there anything you would like to add?

Thanx for the interview and support of honest music! All the best and stay dark!



Interview Amboss Magazin


ANDRAS :: Im Black Metal verwurzelt


Alte Geschichten aus dem Erzgebirge, der Heimat von ANDRAS, sind der inhaltliche Grundstein für die epische Mucke, die eine der dienstältesten, ostdeutschen Pagan/Black Metal Horden (1994 wurde die Band offiziell gegründet) auch auf ihrem neuesten Album zu Tage befördert. "Iron Way" besticht dabei in meinen Ohren durch die markante Stimme von Sänger "Ecthelion", der sein 2. Album mit ANDRAS eingespielt hat und vom Cleangesang her die deutsche Stimme von Vintersorg ist. Das verleiht dem melodischen Werk sehr schöne epische Momente, wobei man beim Hören und auch aus den Worten von Adversarius, der die Fragen beantwortete, merkt, dass ANDRAS durch und durch im Black Metal ihre Wurzeln haben. www.andras.de.vu (eller)


Seid gegrüßt! Euer neues Album erscheint in Kürze, seitens der Presse gibt's schon einiges positives Feedback. Wie seid ihr mit dem Werk zufrieden, was ist aus eurer Sicht besonders gelungen bzw. warum sollte der Leser dieses Interviews sich das Album kaufen?

Glück auf! Wir sind mit dem neuen Album sehr zufrieden. Vor allem in punkto Sound konnten wir diesmal wesentlich mehr rausholen als beim Vorgänger "... Of Old Wisdom". Auch in Sachen Liedaufbau und Arrangements haben wir einiges, so empfinde ich, besser gemacht als zuvor. Kaufen sollten es sich die Leute, welche schon ".. Of Old Wisdom" gut fanden und auf ehrliche, ungekünstelte und abwechslungsreiche Musik stehen.


Wieder mal besticht das Album gesanglich in meinen Ohren durch die Vintersorg-ähnliche klare Stimme von Ecthelion, die dem Werk einiges an Epik verleiht. Allerdings nutzt ihr seinen Cleangesang nicht immer. Warum gibt's auch Stücke, in denen die fiesen Black Metal Vocals dominieren?

Das liegt daran, dass die Stimme nicht nur mit der Musik abgestimmt ist, sondern auch einzelne Textpassagen solche Variationen erfordern. Andras sind zwar keine Black Metal Band, jedoch sind wir im BM stark verwurzelt und deshalb fließen von dort auch noch Einflüsse in die Band.


"Iron Way" heißt das neue Werk. Was soll uns Titel sagen bzw. was steckt dahinter?

Der "Iron Way", also der Eisenweg ist ein alter Weg durch unsere Heimat, dem Erzgebirge und bringt so die Verbindung zu unseren Texten. Symbolisch steht er auch für den harten Weg des Lebens und der Band durch die ganzen Jahre.


Auch dieses Mal habt ihr euch alte Sagen, überlieferte Reiseberichte etc. als Vorlage für eure Songs genommen. Gibt's mittlerweile eine Art Lieblings-Geschichte/-Sage aus den vielen, die ihr verwendet habt?

Nein, eigentlich nicht. Sicher gibt es für den ein oder anderen von uns favorisierte Geschichten, doch sind die verwendeten Vorlagen schon zuvor gut ausgewählte.


Ihr könntet ja eigentlich auch mal einen Reiseführer für's Erzgebirge schreiben, wo mal welche Ereignisse stattgefunden haben und es dazu noch alte Hinweise gibt, oder nicht? Vielleicht für interessierte Pagan Metaller oder andere Reisegruppen...

Könnten wir tun, ha ha. Hauptsächlich geht es uns aber doch um die Musik. Wir wissen aber von einigen enthusiastischen Hören des letzten Albums, dass sie die auf der "... Of Old Wisdom" beschriebenen Orte aufgesucht haben! Das erfüllt uns natürlich mit nicht wenig Stolz!


Warum sind eigentlich fast alle Stücke in englisch?

Sie lassen sich so einfach besser singen. Die engliche Sprache passt vom Klangbild einfach besser ins musikalische Gefüge. Mit dem Nebeneffekt der internationalen Verständigung. Ecthelion sieht seinen Gesang mehr als eine Art Instrument und setzt ihn auch so ein.


Ihr seid nun bei Einheit Produktionen unter Vertrag. Wie kam es dazu und warum habt ihr euch für dieses Team entschieden?

Nachdem wir den Vertrag mit Perverted Taste auslaufen ließen hielten wir Ausschau nach geeigneten Labels. Unter anderem Einheit Produktionen. Als wir uns so umhörten, gab es ausschließlich positive Meinungen zu Olaf und seiner Labelarbeit. Nach einem Konzert von uns, wo er auch anwesend war, bot er uns einen guten Vertrag an. Bisher können wir wirklich nur Gutes berichten und sind mit der Wahl und den damit verbundenen Entwicklungen der letzten Zeit sehr zufrieden.


Am 12.07. steigt eure Record-Release Party im "Asgard" in Annaberg-Buchholz. Was können die Fans von euch erwarten? Was erwartet ihr von der Party?

Die Fans erwartet erstmal ein fairer Eintrittspreis von 5 EUR für unser Konzert plus Vorband. Von uns können sie erwarten, dass wir live immer unser Bestes geben und wir hier einmalig neben älteren Stücken die komplette "Iron Way" live spielen. Wir erwarten volles Haus und eine Stimmung, dass der Schweiß von der Decke tropft!


Wie sieht's mit weiteren Liveauftritten aus?

Bestätigte Gigs sind bisher am 23.08.08 im "Iron Eagle" Lugau, am 05.06.09 in Erfurt auf dem Nocturnal Empire Festival und am 13.09.08 in Köln auf dem Under Yggdrasil OA. Weitere Daten werden noch folgen. Ich verweiße hiermit auf unsere Homepage www.andras.de.vu oder die Myspace Seite.


"Iron Way" ist euer 6. Album, eine beachtliche Zahl, die nicht jede Band erreicht. Was treibt euch an, die Band auch in den nächsten Jahren fortzuführen?

Da ist ein kleiner Fehler unterlaufen. "Iron Way" ist erst das fünfte Album. Die Neuveröffentlichung des zweiten Demos "Das Schwert unserer Ahnen" als CD Format sowie die Demos davor können nicht als Album gezählt werden (Anm. Eller: na gut, aber ich habe 6 CDs im Regal stehen ;-).
Dennoch könnten wir uns allesamt ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. In uns herrscht ein innerer, unerklärlicher Drang, unseren Ideen und Gefühlen musikalischen Ausdruck zu verleihen.


Im Interview, das ich mit euch zum Vorgängeralbum "... of old wisdom" gemacht habe, kam unter anderem zur Sprache, dass ihr dem Black Metal Spirit von damals etwas hinterher trauert, den alten Geist aber immer noch in euch tragt. Jetzt sind wir wieder ein paar Jahre weiter, viele neue Bands sind gekommen, aber auch alte Bands bringen immer noch Alben heraus. Was ist euer Bauchgefühl, wie wird sich die Black Metal Szene in den nächsten Jahren weiter entwickeln?

Ich denke, sie wird sich in nächster Zeit nicht viel verändern. Es werden auch weiterhin gute und schlechte Platten raus gebracht und viele Dinge von damals kopiert. Erfreulicherweise gibt es nach wie vor wirklich sehr gute Bands, die sich intensiv mit dem Okkulten und ernsthaft Satanischen befassen und vor allem musikalisch erhaben sind. Ansonsten folgen zig Re-releases für all die, die manche Veröffentlichung immer noch nicht mitbekommen haben. Das Gefühl wie es Anfang der 90er herrschte ist aber absolut unwiederbringlich!




Interview Metal Ravolution Webzine


Interview with Ecthelion
www.andras.de.vu


Andras is German based Black Metal band currently active promoting their latest opus Iron Way. In order to help them to introduce their band to the wider Danish/Scandinavian audience I decided to take a talk with Ecthelion (vocalist/singer), both in form of this interview but also a quick five which can be read here.


MR: Hey guys, please introduce your band to the readers of our webzine.

Ecthelion: Hello! First of all let’s say that no-one of us is the perfect English speaker, so we have to try, here we go: Andras consists of C.D. Nightsky and Acardius on guitars, Shardik on drums, Adversarius on keys and me, Ecthelion on vocals.


MR: What’s your discography so far?

Ecthelion: Over the last 15 years Andras released 5 full length albums and several demos.


MR: What is behind the title of the new album Iron Way?

Ecthelion: The title stands for the long and hard way of us and the band through the last decade, trying even to do what we want – play metal and don’t give a fuck of anything besides this path. Also the “Iron Way” is an ancient route through our homeland, the ore-mountains, so there is a connection to the lyrical concept of the album.


MR: Do you presume a certain level of intelligence on the part of your listeners; there’s a pretty complex concept behind this album?

Ecthelion: I wouldn’t say that this is necessary. The lyrics basically tell about ancient myths and legends from our landscape and homeland. Excerpts from the origin stories are printed in the booklet for every song, so the listeners are able to find into the stories even without having a diploma.


MR: What are some of the tracks off Iron Way that you are most proud of

Ecthelion: I can’t tell you a special song that I’m more proud of than another because I produced every song over a long period of time in the studio. So I’m still very close to every material we created.


MR: Please elaborate on the album cover.

Ecthelion: The cover was painted by a friend named Thomas Huth. It shows the warrior, who appears on the early albums too. But he is signed by many years, fights and travels und so he came along the iron way back home.


MR: What makes a band special? What is that vital ingredient that separates a good band from a great one?

Ecthelion: Beside the ability to let out your inner feelings in form of noises from an instrument or your mouth, I can say: Be true to yourself and the music you play. It sounds simple but is this is the reality in today’s music business…?


MR: What is it about Pagan Black Metal that makes you wanna play it?

Ecthelion: We never said that we want to play pagan metal or something like that. We just play the music that we want. For sure we came from the black metal-scene and still have these influences. Now we go more epic ways and it seems that this is called pagan metal by now. But we don’t have any folk-melody on the whole album and no folk instrument at all as so many pagan-, heathen- or Viking metal bands out there. For us we just play an epic and aggressive form of metal.


MR: Do you listen to similar music at home or is your taste in music varied?

Ecthelion: Our taste is extremely varied, as long as we speak about metal or rock at all.
It’s a kind of funny that we don’t hear similar music to ours so much. We like oldschool metal like Maiden, Accept, Wasp and of course bands like Bathory or Venom but also from doom metal to death metal. In every scene there are bands that spread the spirit of true art.


MR: Some compares your music to Borknagar! Do you agree on this comparison and do you listen to them at all?

Ecthelion: It’s interesting to hear comparisons like Borknagar or Vintersorg so much because I don’t have any album from Vintersorg. I know some stuff from Borknagar and so I know Vintersorg’s voice. It’s an honour to be compared to such bands but there is really no influence on our music that we know.


MR: Are you active playing live?

Ecthelion: Yes. We will play this year several gigs. Some small club gigs and some festivals. For the dates please check our homepage (www.andras.de.vu) or our myspace site (http://www.myspace.com/andraserzgebirge).


MR: How do you see Black Metal scene in Germany and abroad? Do you think (black in particular) metal will continue to expand as a musical force?

Ecthelion: There are still some real good Black Metal Bands and still interesting new ones appear from time to time but the good old time of black metal is gone and the spirit from that time maybe never come back. You can’t compare the musically revolution in the beginning nineties with now. A new generation of extreme metal-bands has conquered the scene and it seemed that one is for sure: with fewer exceptions only the sound of the records has increased…


MR: Do you see yourselves doing this in 20 years time?

Ecthelion: I see myself still making music, yes, and I don’t know why it shouldn’t be a similar metal-style like now.


MR: What are some of your favourite authors, books and movies? I mean where do you find inspiration when writing music and the lyrics?

Ecthelion: As said before my inspiration when I write lyrics are myths and scenes from our homeland, the Ore Mountains. So I have favourite authors and movies too but these kinds of media haven’t this influence of making the Andras-lyrics for me. It’s more the nature itself that make the history and the stories of the past a inspiring experience.


MR: Are you working on anything new? Do any of the members have side projects?

Ecthelion: As Andras we are starting to work on new songs. There are some projects beside Andras too. I released I solo-album under the name COLDUN last year and I work on new material. Shardik and Acardius also play in other bands.


MR: What are the band’s tour plans?

Ecthelion: A whole tour isn’t planed this year because we signed the contract with our new label Einheit Produktionen too late to confirm on a tour. For gigs and festivals see our homepage www.andras.de.vu and myspace site (http://www.myspace.com/andraserzgebirge).


MR: Say your last words to the readers of Metal Revolution Webzine.

Ecthelion: Thanks for the interest in our music. Stay dark and keep the spirit alive!


Interview done by Bato




Interview Metal Roxx Magazin


Interview Andras
mit Sänger Ecthelion und Adversarius/Synths


Aus dem Erzgebirge kommen nicht nur unwahrscheinlich schöne Holzfiguren, hölzerne Räuchermännchen und Lichterbogen, sondern auch heidnische Düsterklänge der ganz besonderen Art. Vom Schwarzmetall zur epischen Heidenkunst - so könnte man den Werdegang der Erzgebirgler von ANDRAS wohl grob umreißen. Was diese uns zum Julfest, zur ach so präsenten nationalen Einstellungen und zu ihrem eigenen "Iron Way" so alles zu sagen haben, könnt ihr nun hier nachlesen - Ecthelion und Adversarius haben uns nämlich Rede und Antwort gestanden!


Metalroxx (Tanja): Hallo …. und erstmal vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt meine Fragen zu beantworten. Wie sieht es denn im Lager ANDRAS momentan so aus – alles ok, wurden die persönlichen Erwartungen an "Iron Way" erüllt?

Glück auf Tanja! Adversarius und Ecthelion von Andras hier. Bei uns ist alles in Ordnung und wir sind mit der "Iron Way" sehr zufrieden.


Metalroxx (Tanja): Euere neue Scheibe "Iron Way" ist ja wirklich eine musikalische Offenbarung in Sachen epischer Heidenklänge. Allerdings wird in vielen Reviews aus vergangener Zeit immer wieder auf eure ersten beiden Alben angespielt, die damals nicht allzu gut in der Szene angekommen sind. Nervt das irgendwann, da ihr euch in eurem Stil und Wesen ja schon deutlich weiterentwickelt habt?

Adversarius: Die alten Veröffentlichungen haben damals die Geister vieler Leute gespalten. Andras haben früher versucht, sich mit ihrer Musik aus dem Einheitsbrei der Masse hervorzuheben. Anhand der sehr unterschiedlichen Meinungen ist das auch scheinbar gelungen. Viele Leute hassten uns dafür, mit dem Nebeneffekt, dass schlechte Kritiken gute Werbung sind. Doch das Rad der Zeit steht auch für Andras nicht still, und wir haben schon immer versucht musikalisch weiterzukommen. Die Band steht noch immer hinter den alten Veröffentlichungen, wenn auch mit selbstkritischem Abstand. Es nervt schon manchmal, wenn ein Werk der Gegenwart nur mit einem Auge betrachtet wird, während das andere in die Vergangenheit schielt. Wir leben im Jetzt und können nur die Zukunft beeinflussen!


Metalroxx (Tanja): Nicht jeder wird den eisernen Weg von ANDRAS mit euch bestritten haben. Könnt ihr diesen untreuen Seelen *fg vielleicht euren eigenen Werdegang mal etwas umreißen und welchen Part in dieser Kette übernehmt ihr als Person?

Adversarius: Nun, nach dem Split der Vorgängerband Demoniac gründeten Gitarrist Nightsky und Drummer Lord Asmoday Anfang 1994 Andras (aus der anderen Hälfte gingen Moonblood hervor). Im Laufe der Zeit wurde Andras mit vielen Line-up Wechseln gepeinigt und es wurden bisher drei Demos, ein Livetape und fünf Alben hervorgebracht. Nightsky ist das einzige Urmitglied und mit dem Einstieg von Sänger Ecthelion 2001 und mir als Keyboarder 1999 hat sich ein fester Kern der Band gebildet.


Metalroxx (Tanja): Wie würdet ihr denn eure Musik auf der aktuellen Scheibe generell beschreiben?

Adversarius: Schwierige Frage. Als Black Metal würde ich unsere Musik nicht mehr bezeichnen. Als Pagan Metal eigentlich auch nicht so richtig. Lass einfach das Metal stehen.


Metalroxx (Tanja): Bereits auf "... Of Old Wisdom" habt ihr mit "Haamit" nur einen einzigen deutschsprachigen Titel gehabt und auch auf "Iron Way" habt ihr der deutschen Sprache nur mit "Dunkelwald" Platz eingeräumt. Wie kommt das – hat es eine bestimmte, tiefer gehende Bedeutung?

Ecthelion: Eine tiefer gehende Bedeutung sehe ich nicht direkt. Ich setze meine Stimme mehr als Instrument ein denn als Vermittler eines Textes. Englische Texte lassen sich dazu einfach besser einsetzen. Mir würde es auch mehr gefallen wenn dies mit unserer Muttersprache der Fall wäre. Einen deutschen Text habe ich mir dennoch als Muss gesetzt und aufgrund der Sprache haben die deutschen Lieder auch immer eine besondere Bedeutung für mich.


Metalroxx (Tanja): Ecthelion ist ein begnadeter, variabler Sänger – wie kam die Zusammenarbeit zustande? Und warum wurde Verun an den Kesseln gegen Shardik ausgetauscht?

Adversarius: Nach dem Austieg von Sänger Black Abyss aus zeitlichen Gründen hatten wir einen erheblichen Verlust hinzunehmen. Notgedrungen teilten Nightsky und ich uns in den Gesang, was aber auch keine richtige Lösung war. Als wir in einen anderen Proberaum wechselten trafen wir Ecthelion, der mit seiner Band Persecution im Nachbarübungsraum probte. Wir fragten ihn, ob er es nicht einmal bei uns probieren würde und die Geschichte nahm ihren Lauf. Ähnlich war es mit Verun, der ja auch schon seit Anfang 2000 bei Andras spielte. Als er sich 2006 beruflich selbstständig machte, blieb ihm keine Zeit mehr für die Band. Wir holten Shardik, den wir schon länger kannten als Aushilfsdrummer in die Band. Wir harmonierten spielerisch und menschlich gut zusammen, so dass wir ihn 2007 als festes Andrasmitglied aufnahmen.


Metalroxx (Tanja): Obscurity behandeln in ihren Texten die Sagen aus dem Bergischen Land – ihr verarbeitet in euren Lyriken viele erzgebirgische Sagen. Warum habt ihr euch für diesen Textinhalt entschieden und gibt es eine Sage, welche euch besonders inspiriert und beeinflusst hat?

Ecthelion: Bereits seit vielen Jahren beschäftigen wir uns bei Andras mit diesen Themen unsrer Heimat wie Sagen, Legenden und der Geschichte des Erzgebirges. Bereits auf der "Quest of deliverance" ist ein Lied was sich unmittelbar damit beschäftigt. Seit der "…of old wisdom" haben wir diese Thematik für unser gesamtes textliches Konzept übernommen und dies auf "Iron Way" fortgeführt. Wir haben hunderte von Sagen und Legenden des Erzgebirges durchforstet und sind dabei immer wieder auf erstaunliche und sehr inspirierende Geschichten gestoßen. Zusammen mit der weiterentwickelten musikalischen Ausrichtung ergibt diese Thematik für Andras eine schlüssige Einheit und immer wieder einen motivierenden Hintergrund für die Musik.


Metalroxx (Tanja): Ihr habt den extrem schwarzmetallischen Klangkünsten den Rücken weitestgehend zugewandt und euch musikalisch in die Richtung des epischen Pagan-Metals weiterentwickelt. Eure Kompositionen weisen eine sehr durchdachte, erwachsene Instrumentalseite und ausgeklügeltes Songwriting auf, und auch die eben schon erwähnte Sangeskunst von Ecthelion setzt den Arrangements dann wahrlich die Heidenkrone auf. Wie kam es zu dieser Entwicklung und gibt es vielleicht etwas, was ihr an den alten Bandtagen und ihrer Musikrichtung vermisst?

Adversarius: Die Entwicklung kam mit dem Album "Quest of deliverance" mit der Verwendung von Keyboards und choralen Gesängen. Auch die Erzgebirgsthematik fand hier zum Teil ihren Einstand. Wesentliche Veränderungsfaktoren sind der Einstieg Ecthelions mit seinem gesanglichen Facettenreichtums und mir an den Keyboards. So sind wir in einer ganz anderen Lage Lieder aufzubauen als früher. Andras haben sich seitdem vom Black Metal alter Tage entfernt. Vermissen tun wir nichts, außer den alten Spirit der die Vergangenheit durchwehte. Doch diese Zeit ist unwiederbringlich! Sicher kommt immer mal wieder der Drang Black Metal zu machen, bei ein oder anderen von uns auf. Und so kommt es auch vor, dass gelegentlich kleine Nebenprojekte, wie z.B. Incinerator entstehen.


Metalroxx (Tanja): Der Name ANDRAS stammt aus dem Necronomicon und ist ein Dämon mit Rabenkopf, der auf einem Wolf reitet. Er trägt ein scharfes Schwert bei sich und sät Zwietracht. Welche Bindung habt ihr zu genau diesem Bandnamen und seiner hintergründigen Bedeutung?

Adversarius: Die Namenwahl kommt durch das Interesse der Mitglieder am Okkultismus. Den genauen Grund für die Entscheidung kann ich dir nicht erläutern, ich selbst war damals noch nicht in der Band. Die Beschwörung der Zwietracht stand aber mit im Vordergrund.


Metalroxx (Tanja): Auf dem Cover sieht man einen gealterten Krieger, welcher bereits auf anderen ANDRAS-Veröffentlichungen zu sehen war. Diesmal scheint er für mich als logische Konsequenz den "Iron Way" zu gehen – liege ich da richtig? Zudem würde mich interessieren, ob meine Einschätzung richtig ist, dass der Albumtitel den Weg eines jeden Menschen und aber zugleich auch euren steinigen Weg als Band symbolisiert?

Adversarius: Du hast den Bezug von Coverbild und Titel richtig gedeutet! Wir wollten einen Titel der ein Synonym für den Weg des Lebens ist und aber Gleichzeitig einen Bezug zur Erzgebirgsthematik hat. Der Eisenweg ist ein uralter Handelsweg der durch unser Erzgebirge führt. Auf dem Bild ist der alte Krieger eben auf jenem unterwegs.


Metalroxx (Tanja): Ihr habt auf "... Of Old Wisdom" bewiesen, dass ihr sehr heimatverbunden seid, was bei dem schönen Erzgebirge ja auch kein Wunder ist. Mit Thomas Huth habt ihr nun einen lokalen Künstler mit dem Coverartwork betraut. Lag das in der Natur der Sache, weil das Erzgebirge ebenso kennt wie ihr, oder wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Adversarius: Wir kennen ihn schon länger. Er stammt aus Schneeberg, ebenfalls wie unser Gitarrist. Als wir ihn unsere Idee für das Frontbild schilderten, fertigte er binnen kurzer Zeit Skizzen, woraufhin er den Auftrag erhielt.


Metalroxx (Tanja): Wenn wir schon gerade bei heimatverbunden sind. Habt ihr Bedenken, dass euch die Liebe zu eurer eigenen Natur, eurer Heimat dem Landstrich des Erzgebirges und euren treuen Wurzeln in die rechte Ecke drängen könnte, weil irgendwelche Hohlpflaumen ohne Ahnung euch dort abstellen nach dem Motto: Pagan Metal, eine Gratwanderung zwischen BM, Heidentum und Nationalsozialismus?

Ecthelion: Bedenken muss man zwar leider haben, ändern werden wir deswegen aber nichts an unserem Konzept. Der Dummheit sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt, daher fühlen sich scheinbar immer wieder moralisch und politisch hochversierte Superhelden auf den Plan gerufen wenn jemand in Deutschland tatsächlich behauptet auf seine Heimat und Geschichte stolz sein zu dürfen. Diese Schwachmaten merken gar nicht wie sie genau mit dieser undifferenzierten Ignoranz und Intoleranz den Leuten in die Karten spielen, die sie eigentlich bekämpfen wollen. Für Andras steht dies aber nicht im Vordergrund. Wir sind Musiker, keine Politiker. Ich hab in Sagen aus dem Erzgebirge jedenfalls noch keine nationalsozialistischen Tendenzen entdeckt...


Metalroxx (Tanja): Das Erzgebirge hat bereits in den 90ern durch Bands wie Dunkelgrafen oder Eminenz von sich reden gemacht, denn beides sind sehr starke Black Metal-Bands, welche die örtliche Szene bei euch sehr geprägt haben dürften. Wie sieht es denn inzwischen mit der Szene dort aus?

Adversarius: Die Szene ist leider etwas geschrumpft, was aber nicht an mangelnden Interesse, sondern allgemein wohl eher am Arbeitsmarkt liegt. Viele Leute leben verstreut bis ins Ausland. Doch hat sich ein harter Kern hier gehalten. Eminenz existieren nach wie vor und es gibt auch viele junge Bands. Das Konzertangebot ist trotz Schließung vom Hagalaz-Club immer noch sehr reichhaltig.


Metalroxx (Tanja): Ihr benutzt immer noch Synonyme - was bedeuten Namen wie Adversarius, Ecthelion, Acardius oder Shardik?

Adversarius: Ja. Die Namen tragen wir schon sehr lange. Auf die Bedeutung will ich hier aber nicht weiter eingehen. Nur soviel: die Namen haben einen Bezug zum inneren Ich und wurden mit Bedacht gewählt.


Metalroxx (Tanja): Wie steht ihr im Allgemeinen zur Natur und dem geistigen Bild euerer Ahnen?

Adversarius: Die Natur ist nicht nur die Umgebung in der wir Leben und das Universelle, sondern ein Teil von uns.




Interview Monsters and Critics


Wie geht es dir/euch?

Adversarius: Glück auf! Alles o.k. bei uns.
Ecthelion: Glück Aus! Alles bestens.


Stell/t dich/euch mal bitte unseren Lesern vor, mit der Aufgabe in der Band?

Adversarius: Ich bin der Keyboarder und spiele seit 1999 bei Andras.
Ecthelion: Gesang und auf dem Album noch Bass. Dann wären da noch unsere Gitarristen C.D. Nightsky und Acardius sowie unser Drummer Shardik.


Wurden eure/deine Erwartungen bei eurem aktuellen/neuen Album „Iron way“ bisher erfüllt?

Adversarius: Ja, bisher sind wir sehr zufrieden damit. Sicher werden wir in Zukunft wieder verbesserungsfähige Elemente feststellen, aber das ist normal.


Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Thomas Huth beim Coverartwork?


Adversarius: Er stammt wie unser Gitarrist Nightsky aus dem kleinen Städtchen Schneeberg im Erzgebirge. Wir kennen ihn schon einige Zeit, er war mehrmals auf unseren Konzerten und Feten am Proberaum. Wir wussten bisher nicht, dass er so gut malen kann, bis Nightsky bei ihm Skizzen und fertige Bilder gesehen hat. Er war Feuer und Flamme als wir ihn fragten, ob er uns ein Coverbild fertigen könne. Wir schilderten ihm unsere Vorstellungen und er machte sich binnen kürzester Zeit daran, sie auf Leinwand zu bannen.


Sagt/sage bitte mal was zum Coverartwork von wegen der Bedeutung und Ideen sowie Einflüssen.

Adversarius: Auf dem Cover sieht man den gealterten Krieger, der schon auf früheren Veröffentlichungen von Andras zu sehen war. Diesmal läuft er auf dem Eisenweg, dem “Iron Way”, entlang. Im Hintergrund die für das Erzgebirge typische Landschaft.


Wie kam es zu dem Titel „Iron way“? Meint ihr/meinst du damit eure/deine musikalische Laufbahn oder eher den Weg, den ein jeder zu gehen hat?

Adversarius: Das hast du gut erkannt! Beides ist richtig. Wir suchten nach einem Titel für das Album, der zum einen den Weg des Lebens symbolisiert, zum anderen aber auch einen Bezug zum textlichen Konzept der Erzgebirgsthematik herstellt. Der Eisenweg ist ein alter Handelsweg durch das Erzgebirge.


Wie waren eure/deine Erfahrungen im „7th Door Studio“ zu den Album-Aufnahmen?

Adversarius: Nun, da das Studio unserem Sänger gehört und er die Scheibe produziert hat, verliefen die Aufnahmen sehr entspannt und gelassen. Die “... Of Old Wisdom”-CD und das “Legends ...“-Demo haben wir zuvor auch schon im 7th Door aufgenommen. Von daher hatten wir auch diesmal mehr Erfahrung, sowohl in aufnahmetechnischen als auch in organisatorischen Dingen.


Wie kam es, dass „Dunkelwald“ als einziges deutschsprachige Stück auf „Iron way“ vertreten ist? Hat dieses Lied für euch/dich eine besondere Bedeutung?

Adversarius: Wir hatten auf der “... Of Old Wisdom” bereits einen deutschen Text “Haamit”. Sänger und Texter Ecthelion fand die Idee gut, wieder einen deutschen Text auf dem Album zu verwenden.
Ecthelion: Dunkelwald ist eine Übersetzung eines uralten Namens unserer Heimat, des Miriquidi. Zu Zeiten als das gesamte Erzgebirge mit dichtem Wald bedeckt war, war der Name sowohl Ausdruck der Lichtverhältnisse als auch des Gemüts der Menschen dieses Waldes. Die Reisenden, welche über den Eisenweg nach Böhmen gelangen wollten, berichteten nur selten von übermäßig idyllischen Eindrücken... .


Ihr verarbeitet in euren Texten viele Sagen. Warum dieses und welche Sage inspiriert euch/dich besonders auf dem neuen Album und warum?

Ecthelion: Die Thematik der Sagen aus unserem Erzgebirge haben wir schon auf dem Vorgängeralbum “...Of Old Wisdom” verfolgt. Der Schatz an fesselnden und inspirierenden Sagen war damit aber noch lange nicht erschöpft, weshalb auch das aktuelle Album davon handelt. Eine einzelne spezielle Sage möchte ich nicht herausnehmen. Sie sind alle sorgfältig ausgewählt. Dass wir besonders an den roheren und dunkleren Sagen interessiert sind, versteht sich natürlich von selbst.


Gibt es ein persönliches Lieblingslied auf „Iron way? Wenn ja, weshalb?

Adversarius: Ich selbst bin überrascht von “Spellbreaker”, weil die Grundidee für die Melodie eigentlich recht unspektakulär klang und ich der Meinung war, dass wir daraus niemals ein Lied machen könnten. Das Endresultat hört sich aber nun ganz anders an und ich finde, dass “Spellbreaker” sogar sowas wie ein kleiner Hit geworden ist.
Ecthelion: Ich selbst habe noch kein Lieblingslied. Ich habe viele Wochen intensiv beim Einsingen und Produzieren an jedem Lied gefeilt und bin daher noch viel zu nah mit den einzelnen Liedern verbunden. Jedes hat dabei eigene Reize bekommen. Zumindest kann ich sagen, dass es noch kein einziges gibt, was mir nicht mehr gefällt.


Musikalisch habt ihr eurem damals sehr schwarzmetallischen Stil verändert in Pagan-Metal mit sehr ausgereifter Instrumentenarbeit sowie sehr überzeugenden Sangeskünsten und dergleichen. Wie kam es zu der Entwicklung oder besser gefragt: Wie schildert ihr eure/schilderst du deine Bandentwicklung und was ist euch/dir jetzt wichtig was damals vllt. noch nicht der Fall war?

Adversarius: Es war einfach eine andere Zeit mit anderen Einflüssen. Der Hauptgrund der Veränderung ist sicherlich die leider häufigen Besetzungswechsel. Der drastischste Schritt war, als Urmitglieder Nightsky (g,v,k) und Black Abyss (v,b.g) das “Sword Of Revenge” Line up auflösten und mit Zuhilfenahme von Gastmusikern das Album “Quest Of Deliverance” 1999 aufnahmen. Durch das Verwenden von Keyboards auf der “Quest ...” suchten sie einen festen Keyboarder, den sie dann in mir Ende 1999 fanden. Mitte 2000 musste allerdings der langjährige Sänger Black Abyss wegen zeitlichen und persönlichen Gründen Andras verlassen, was ein schwerer Verlust war. Im Jahr 2001 lernten wir Ecthelion kennen, der mit seiner Band Persecution im Übungsraum nebenan probte. Er fand unsere Musik gut und sah es als Herausforderung an, es bei uns am Gesang zu probieren. Mit seinem Einstieg und seinem Gesangstil begann eine neue Ära für Andras.
Ecthelion: Diese Geschichte schreibt sich in jüngster Vergangenheit gerade fort. Mit dem Einstieg von Shardik an den Drums haben wir einen Schlagzeuger gefunden, der alle Erwartungen unsererseits voll erfüllt. Er passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge und gibt der gesamten Musik von Andras die nötige Dynamik und Präzision. Mit dem Einstieg von Acardius an der zweiten Klampfe scheint nun auch dieser Posten zur Zufriedenheit aller besetzt.


Gibt es in den gut 14 Jahren seit der Gründung etwas was ihr/du lieber anders oder besser gemacht hättet/hättest?

Adversarius: Da gibt es schon ein paar Kleinigkeiten, die sind aber bandintern. Im Nachhinein kann man aber nichts mehr ändern. Einfluss haben wir nur auf das Jetzt und die Zukunft.
Ecthelion: Die “Of Old Wisdom” als Picture-Vinyl rausbringen. Vielleicht klappt's ja bei der Neuen!


Wie sehen eure Auftrittsplanungen aus? Festivals?

Adversarius: Bestätigte Gigs sind bisher am 23.08.08 im „Iron Eagle“ Lugau, am 05.06.09 in Erfurt auf dem Nocturnal Empire Festival und am 13.09.08 in Köln auf dem Under Yggdrasil OA. Weitere Daten werden noch folgen. In Planung ist einiges. Ich verweise hiermit auf unsere Homepage www.andras.de.vu oder die Myspace-Seite.


Was ist euch besonders wichtig in euren Texten zu vermitteln?

Ecthelion: Wir wollen den geneigten Hörer in die Geschichten mitnehmen, von denen in den Sagen erzählt wird. Vor dem geistigen Auge kann gern unser Erzgebirge überflogen werden. Wenn die Scheibe zu Ende ist, verabschieden wir euch aber auch wieder zur Heimreise, denn hier ist wie vielerorts anders die bevorzugte Bevölkerungsdichte bereits erreicht. :)


Wie sehen eure Zukunftspläne aus?

Adversarius: Wir arbeiten eifrig an neuem Material, jedoch wollen wir erstmal wieder live auf die Bühne.
Ecthelion: Das neue Album ist noch warm vom Presswerk. Nun werden wir erstmal damit unter die Leute gehen. Auch wenn wir nicht sehr oft live spielen und uns die Gigs genau aussuchen, macht uns das live Spielen große Freude. Ansonsten wird der eingeschlagene Weg weiterverfolgt, auch wenn es sicher die ein oder andere musikalische Überraschung in Zukunft geben könnte.


Wie versteht ihr euch privat und nicht als Band untereinander?

Adversarius: Sehr gut! Wir unternehmen viel gemeinsam, treffen uns auf Konzerten und trinken oftmals einen über den Durst.
Ecthelion: Wir kennen uns nun mittlerweile viele Jahre, selbst wenn wir noch nicht unbedingt so lange zusammen bei Andras spielen. Von daher verstehen wir uns natürlich gut, auch wenn es von Zeit zu Zeit schwer ist sich auszutauschen, da wir uns manchmal recht lange nicht sehen können, weil wir im Erzgebirge recht weit voneinander verstreut wohnen. Aber zumindest die Teile von uns, welche in der gleichen Gegend wohnen, sehen sich sehr oft.


Woher kommt eigentlich euer Bandname „Andras“?

Adversarius: Der Name entstammt aus der Goetia und steht für den Geist der Zwietracht.


Wie seht ihr die Pagan-Metal Entwicklung in Deutschland?

Adversarius: Da gibt es mittlerweile viele Bands. Ich denke, dass die Entwicklung des “Pagan Metals” mit Menhir ihren Startpunkt in Deutschland hatte.
Ecthelion: In den letzten Jahren scheint es eine unheimlich starke Bewegung hin zu diesen Themen wie Heidentum oder Naturverbundenheit und damit allen Spielarten von Pagan-/Heathen-/Viking- oder Folkmetal zu geben. Unzählige Bands stürzen sich auf dieses Thema. Ob sie es alle aus tiefster Überzeugung für die Sache tun, kann allerdings manchmal bezweifelt werden. Bei der Entscheidung am Anfang einer Bandgründung, welche Stilart sich denn nun auf die Fahne zu schreiben sei, scheint dies aber derzeit hoch im Kurs zu stehen. Dennoch gibt es aber gerade in Deutschland auch viele beachtliche Bands dieses Genres.


Wie kam es zu dem Wechsel mit Shardik am Schlagzeug?

Adversarius: Unser Drummer Verun hatte sich beruflich selbstständig gemacht und konnte einfach nicht mehr die Zeit für Proben und Konzerte aufbringen. Daraufhin holten wir Shardik als Aushilfsdrummer in die Band . Seine Fähigkeiten als Drummer wussten mehr als zu überzeugen und es stellte sich schnell heraus, dass wir auch menschlich auf einer Wellenlänge lagen. Nach einem ersten gemeinsamen Gig erklärten wir ihn zum festen Bandmitglied.


Wie entstand euer Wechsel zu Einheit-Produktionen und wie fühlt ihr euch bei dem Label aufgenommen?

Adversarius: Wir ließen den Vertrag mit Perverted Taste auslaufen und hielten Ausschau nach einem passenden Label. Olaf von Einheit war Andras ein Begriff und er fand auch die letzte Scheibe “ ... Of Old Wisdom” sehr gut. Nach einem Konzert von uns, auf dem er anwesend war, bot er uns einen Vertrag an. Nach einem ausführlichen Gespräch mit ihm unterzeichneten wir und sind bisher vollends zufrieden.


Wie sind eure Live-Erfahrungen im Ausland?

Adversarius: Wir haben, bis auf einmal in Österreich, noch nicht im Ausland gespielt.


Welche Bands inspirieren euch privat wie auch musikalisch?

Adversarius: Oh, das sind eine Menge. Auf alle Fälle Bands der ersten Stunde wie Maiden und Priest, über Hellhammer, Venom, Sodom und Bathory. Hinzu kommen Hunderte von Sachen aus den Bereichen Heavy, Thrash, Black, Death und Doom. Kurios ist vielleicht, dass ich als Keyboarder mir kaum Bands mit Keyboard anhöre. Einfluss zum Spielen von Keyboard hatten für mich vor allem Emperor und Kvist.
Ecthelion: Wenn wir von Kuriositäten sprechen kann ich noch ergänzen, dass ich keine einzige Scheibe von Vintersorg besitze. Das ist kein Witz.


Ich bedanke mich für das Interview! Die letzten Worte gehören euch/dir, falls ihr unseren Leser noch was mitteilen oder einfach noch was loswerden wollt...

Adversarius: Danke für das Interview
Prost!
Ecthelion: Danke für das Interesse an unserer Musik. Wenn ihr mal die Gelegenheit zu einem Gig von uns habt, kommt vorbei!



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