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Thrudvangar - Reviews


„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - September 2008


AUTHOR: Dirk Wettlaufer / Germany

 


Hymnisch flotter Pagan Metal schallt uns auch vom dritten THRUDVANGAR Album entgegen, welches die ostdeutschen Köthener abermals recht flott nachlegen, um ihren guten, spürbar wachsenden Szene-Ruf auszubauen. „Zwischen Asgard und Midgard“ ist die logische Konsequenz und Fortführung ihrer Alben „Ahnenthron“ und „Walhall“, die jedoch logischerweise instrumentell, sound- und songschreiberisch nicht ganz mit der Klasse des neuen Albums mithalten können. Die spürbare Weiterentwicklung hat vor allem in puncto Spielsicherheit stattgefunden, nun endlich klingt hier wirklich alles gekonnt und direkt auf den Punkt gespielt, wobei ich leider beim Schlagzeug einige Abzüge machen muss, da hier noch mehr Druck drin gewesen wäre. Klingt ein wenig zu hallig, sorry. Am bisher stets bemängelten Gitarrensound haben die Burschen hörbar gearbeitet. Wenn auch der Sound für meinen Geschmack noch immer nicht knallig brutal genug geworden ist, passt er sich doch ziemlich gut ins homogene Gesamtbild ein und auch die Keyboards wurden bei aller „Brisanz“ dieses Instruments im Metal wirklich gut und bereichernd integriert. „Zwischen Asgard und Midgard“ überzeugt auch mit einer wie immer für Einheit Produktionen amtlichen Covergestaltung, die mir dieses Mal außerordentlich gut gefällt. THRUDVANGAR klingen meistens immer schön böse und dunkel, sind in Sachen Fahrtwind immer ganz vorne mit dabei und verlieren sich glücklicherweise nie wie 95% ihrer Pagankollegen in schmierig pathetischen Trällerparts. Natürlich weben die Ostdeutschen auch mal getragene epische Riffs in ihren Gesamtsound ein, insgesamt überzeugen die Burschen aber auch wegen ihrer immanent bzw. indirekt vorhandenen frühen Melodic Death Metal Kelle, die die Songs bereichern, ohne allzu sehr überhaupt nach Death Metal zu klingen. Im Bereich von Bands wie MENHIR, ODROERIR oder EQUILIBRIUM gehören THRUDVANGAR mit ihrem heidnischen Sound sicherlich ganz vorne mit dazu und brauchen sich mit einem derart starken Album vor niemandem mehr verstecken. Anspieltipp ist sicherlich das von einer tollen Melodie und Abwechslungsreichtum getragene „Heimwärts“, welches hymnisch stampfenden Pagan Metal der Oberklasse bietet. Fein gemacht und nur mit wenigen Soundabstrichen genau das richtige Pagan Metal Futter.




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metalroxx Magazin Juli 2008


Einmal mehr eröffnet sich uns das Reich des germanischen Gottes Thor und zeigt uns auf, welche mythologischen Gegebenheiten zwischen Asgard und Midgard regieren!


Das Germanentum zeigt sich farbenfroh in Form der Regenbogenbrücke, kundig durch Hugin & Munin, eisigkalt durch Frostland, siegreich durch Gottvater Odin und altehrwürdig druch die Sprache der Runen. All diese Dinge verpacken die ostdeutschen Pagan-Metaler THRUDVANGAR, welche bereits seit 1998 ihren Weg gemeinsam bestreiten, in ihrem dritten Album „Zwischen Asgard und Midgard". In deutscher Sprache wird auch hier wieder der nordischen Mythologie und den heroischen Wikingertaten Tribut gezollt.


Donnerschläge vermischen sich mit der leuchtenden Kraft der Blitze, der Sturm heult unaufhörlich zwischen den Baumkronen durch – „Thor“ entfaltet seine Macht, wird dann vom sanfteren Keyboard besänftigt, bevor krierische Raserei die Oberhand gewinnt. Der Berserker Matze grunzt unbändig und wild aus den schwarzen Wolken hervor. Ein geiler Song, welcher seine Melodie von Keys und den rhythmischen Gitarren verliehen bekommt.
Sehr abwechslungsreich sind der „Bärenpelz und Wolfsmantel“ schattiert. Blitzt und dröhnt es zuerst reserviert und sonor aus dem waldenen Gebirgsabschnitt, so nimmt die Gefahr auch dann ihren Lauf. Matze grollt und growld tief und bedrohlich, die Gitarren schleppen sich über die Hügelkappen, stellenweise schwebt die sanfte Folklore germanischer Bergdörfer zu einem herüber. Sacht trifft auf schauerlich, Aggression auf Sanftmut – THRUDVANGAR lassen hier die Tempi- und Rhythmuswechsel sprechen und treffen damit voll ins Schwarze!
Das Heimweh erdrückt einen fast in dieser unbändigen Gebirgswelt und so ziehen einen die folkloristisch-trillernden Keys und beschwingenden Gitarren geradewegs „Heimwärts“. Insgesamt regiert hier der hymnische Groove, und lässt die Wegeslast weniger schwer wiegen und die Weggefährten leichtfüßig und mit Schlachtenrufen ihrer Heimat zugehen.


Am Fuße des Berges angekommen, breitet sich schier undurchdringlicher Nebel über dem Walde aus und von irgendwoher erklingen betörend nordische Akustikgitarren und schlagende Felle, was uns magisch in die Welt des „Runenstein“ katapultiert. Heroisch und ehrfurchtsvoll ertönt der Satz „Geschrieben auf Stein, in den Zeichen einer alten Schrift“, bevor das Tempo leicht angezogen wird. Doch diese rezitierende Gesangsart bleibt dem Song erhalten und ertönt immer in den atmosphärisch-dusteren Parts. Gänsehaut begleitet dich dann auch durch die stimmungsvolle „Midsommernacht“ über welche „Zwei Raben“ im Abendrot kreisen. Wachsam, eingängig und mit einer folkloristischen Hintergrundmelodie lässt man ihre Schwingen schwungvoll und hymnisch im Takt schlagen und an mancher Stelle galoppiert sogar Sleipnir.


Doch keiner verdient mehr Ehr´ und Ruhm´ als der „Siegvater“ selbst und so wird der Lobgesang auf Siegvaters Krieger mit Maultrommel und mannhaft klingenden Akustikgitarren eingeleitet. Forsch und harsch geht es danach zur Sache, gerüstete Männer ziehen in den Krieg, Axt schwingend und das Schwert gen Walhalla erhoben trotzen sie jeglichen Weltengefahren und bescheeren Odin selbst damit reinste Freude.
In eiseskalter „Frostnacht“ kehren die Krieger heim, unheilvolle Dunkelheit legt sich über die schneebdeckten Baumwipfel, Eiskristalle glitzern auf den gefrorenen Blüten und die magische Atmosphäre, vor allem durch die Keyboards erzeugt, breitet sich auch langsam um mich herum auf. Ein schleppend-epischer Abschlusssong eines gelungenen dritten Albums!


Abwechslungsreiche Wikingervielfalt der oberen Liga – ja so würde ich „Zwischen Asgard und Midgard" treffend beschreiben. Von kriegerisch-wilder Raserei bis zur heroischen Wikinger-Hymne ist wahrlich alles vertreten und bietet ein mannigfaltiges Gesamtwerk welches Parallelen zu Naglfar’s göttlichem Opus „Vittra“ aufweist! Also ich bin hin und weg und bin mir sicher, auch die germanische Götterrige wird das Methorn heben zu den Klängen dieses Prachtwerkes!


Punkte: 9/10




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Maelstorm Magazin May 2008


Bad is good, boring is exciting, old is new and poor is rich: Welcome back to the world of German Viking metal. Even though I had to write 31 reviews for this issue of Maelstrom, Zwischen Asgard und Midgard was one promo I'd always been looking forward to listening to again. In the meantime, I've had the chance to listen to the new Manegarm album and couldn't make it to the end of that one. Now let's explain why...


Simply because it's Thrudvangar? This certainly calls for an explanation. Their debut, Ahnenthron, was devastating. Walhall, the follow-up, was too inoffensive, and some of the songs just couldn't have been taken seriously. It was like Thrudvangar were trying to become more commercial and polished. Enter Zwischen Asgard und Midgard and the "difficult" third album proves to be Thrudvangar's easiest yet, in a sense that they just did what they know. No calculations.


Blunt and direct to the core, Zwischen Asgard und Midgard is one hell of an exciting ride. If we once said that being a Viking is about doing the best you can with what you have, it couldn't be more true than it is here. The sound belongs to the eighties, with all instruments clearly audible and distanced (although we received a CDR a month before the official release so it might have been a pre-master copy). Even if the official release ends up sounding exactly like this, it's okay. That's what we expect from Einheit Produktionen, and if the last Trimonium sounded like this, it would have been better. Not expensive, not overpolished and awesome in its warm directness. Pure old school. Play it way loud and none of the above matters - it's awesome.


Whatever it ended up sounding like, Zwischen Asgard und Midgard had to have songs. And it bloody well delivered. "Thor" begins with a few keyboard seconds; and when the bands kicks in, they literally KICK in. Torsten, the drummer, knows his stuff: one snare beat for three kick drum beats, do it very fast and make a Thrudvangar trademark out of it. The man sounds like a stubborn machine changing beats at the flick of a switch, but listen carefully and it's still a man. With inhumanly loud bass drums.


Matze's introductory scream is another trademark: yes, still hollow and almost gargling, and all that in German, but by now it's instantly recognizable and absolutely persuasive. If you've heard the other two Thrudvangar albums, you'll welcome the big lunatic as an old friend.


And so the music goes. The structures are clearly defined, with not very subtle and even less predictable changes. If there's a point to be made, Thrudvangar will repeat two parts one after another for as long as it takes. Combined with the basic sound, it sounds like a recipe for boredom — until you've realized just how glorious those parts are, and the way they interact causes endless instances of tension / release. Maybe Thrudvangar don't really know what they are doing, but we wouldn't bet on it.


"Bärenpelz und Wolfsmantel" begins with another Thrudvangar trademark: a gentle, poignant keyboard melody. The keyboards are almost inaudible, and very minimal, but absolutely contributing to the atmosphere. Strangely for Thrudvangar, this time the mood isn't very bright.


Zwischen Asgard und Midgard doesn't sound like yet another Viking raid. It is solemn, serious, melancholic, almost bitter and lost in its own, distant, space and time. While still kicking ass, naturally. But who'd have expected such seriousness from a simple, beer-worshipping German crew? Surprise, surprise.


"Heimwärts" begins with a simple guitar melody. It's a melody to die for. More galloping guitars, more soft synthesizers and Matze sounds like he's about to pass away and has something important to tell you before he crosses to the other melody sounds like a revelation. The fourth track, "Runenstein," brings Thrudvangar back into life and when you hear the only "heys!" on the album you have to wonder why there weren't any before - and how come you didn't notice? The two guitars still do their own thing, either thrashing or playing black metal tremolo melodies, together or contrasting each other. There's no originality here, it's almost awkward, but you just have to listen. And smile. Non-Vikings would never understand this.


Back to the full speed on "Midsommernacht" and a semi-ballad called "Zwei Raben," and observing how the simple and ominously effective melodies can be created by using staccato chords. See, Thrudvangar aren't trying to be smart or inventive. They are simply being honest and the rest took care of itself. Although straightforward, "Siegvater" is nearly epic, but the final track, "Frostland," is just brutal... one guitar playing black, the other playing thrash galloping and finally — where have the blastbeats been hiding ever since the first track?


With so much to say about an apparently simple, poor-sounding and unoriginal album, we haven't even touched the lyrical subject. Since the lyrics aren't available at this point, we can only guess what Zwischen Asgard und Midgard is about. Oh, it's about being between Asgard and Midgard? It has to be. It definitely feels like it is.


(8/10)
review by: Mladen Škot




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Pull the Chain Magazin März 2008


The first thing that stands out upon opening this cd is the cover (and by the way the entire art-work). Even if it’s your first contact with the German Thrudvangar, you directly know what you can wait from «Zwishen Asgard Und Midgard». No need to be a soothsayer to guess the kind of music delivered throughout the eight long compositions of Thrudvangar’s already third full-length; this is top class Viking / Pagan black metal with the needed balance between fast paced structures and melodic / melancholic atmospheres, the whole enlightened by the use of traditional medieval sounding instruments (in a kind of discreet background). No excuses, «Zwishen Asgard Und Midgard» is a must buy for anyone slightly, remotely interested in Viking black metal or just atmospheric Pagan black metal. Although the vocals may not be the most original, they work very well within the structures of the songs. If you like solid Viking metal ala Equilibrium, then you would probably praise «Zwishen Asgard Und Midgard». I also detected some Manowar influences on «Runenstein». Great.


Patricia




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Shapeless Magazin IT


Ed ecco che per la seconda volta, questa settimana, mi è capitato fra le mani un CD del quale si riesce ad intuirne il contenuto, ancor prima che venga inserito nel lettore. Questo è il caso dei Thrudvangar e del loro ultimo full-length, "Zwischen Asgard Und Midgard", che tradotto dal tedesco significa "Tra Asgard E Midgard". In copertina vediamo quello che sembra Odino (o Wotan) di schiena, con tanto di elmetto, lancia e un corvo che vola sulla sua testa. Il dio nordico pare osservare un passaggio innevato, nel quale si distinguono pini e montagne alte stagliati contro un cielo plumbeo. Il cielo stesso è squarciato da quella che sembra la coda di una cometa, ma che potrebbe essere il ponte che unisce Midgard ad Asgard. Con un titolo del genere, e con questo tipo di copertina, non penso sia eccessivamente difficile capire quali siano i territori lirici e musicali toccati dal gruppo. Ma se proprio ci fosse un minimo dubbio, basta dare un'occhiata alla tracklist, per trovare titoli del calibro di "Thor", "Frostland", "Siegvater", "Runenstem", eccetera. Insomma, è proprio così: i Thrudvangar suonano un viking/pagan metal molto legato ai canoni del genere, e ricco di similitudini con i tanti gruppi che ne compongono la scena.


I Thrudvangar si sono formati nel 1998, e nel corso della loro carriera hanno pubblicato due album: "Ahnenthron" nel 2004 e "Walhall" nel 2006. Tra l'altro, leggo nel libretto che i due dischi sono ancora disponibili, anche se per "Ahnenthron" si parla già di ristampa con bonus-track.


La formazione che ha inciso "Zwischen Asgard Und Midgard" vede Christian alle chitarre, Günther al basso, Andreas alle tastiere, Matze alla voce, Kanne all'altra chitarra e Torsten alla battera. I loro volti campeggiano nella paginona centrale del libretto, nelle cui otto facciate si trovano tutti i testi, rigorosamente in tedesco.
Con un nome ed un album simile, qualunque amante del viking metal, o dal metal dalle tematiche pagane, potrà trovare facilmente del pane per i propri denti. "Zwischen Asgard Und Midgard" è il classico acquisto sicuro, sul quale non ci si può sbagliare nemmeno se non si conoscesse la band. Si potrebbe acquistare a scatola chiusa. E quindi, da un punto di vista promozionale, titolo ed artwork assolvono alla loro funzione in maniera perfetta. Resta però da chiedersi se scelte così palesi, e scontate, non si siano riflesse anche nel songwriting del sestetto tedesco... Beh, un po' sì e un po' no. Nel senso che la musica è proprio quella che ci si potrebbe aspettare: voce digrignata, melodie epiche, arrangiamenti evocativi, frequenti strizzate d'occhio alla musica popolare. Ad un ascolto superficiale, i Thrudvangar sembrano suonare come tanti altri gruppi dediti a questo stile, magari con una qualità di registrazione superiore alla media. Le idee presentate da questi ragazzi sono state un po' abusate negli ultimi anni, e ormai cominciano a mostrare la corda. Di conseguenza, per un ascoltatore smaliziato, alcune trovate prevedibili potrebbero provocare un po' di fastidio, anche perchè i musicisti sono davvero bravi. Anzi, come gruppo dal vivo, i Thrudvangar sono molto quotati. Hanno partecipato a moltissimi festival, ed hanno sempre ottenuto elogi. Quindi, si tratta di una band capace, smaliziata sul palco e carica di entusiasmo. Perchè, quindi, accontentarsi di suonare come un gruppo come tanti? Perchè non provare ad osare di più?


Credo che la risposta sia semplice: i Thrudvangar vogliono suonare così. Sono cresciuti apprezzando il viking, ed è sui modelli dei mostri sacri del genere che hanno costruito il loro suono. Qualche spunto pagan c'è, poichè i due generi spesso si mescolano. Sono però assenti quelle composizioni lunghe e tediose tipiche del genere pagano: le otto canzoni qui presenti hanno minutaggi ragionevoli, sono ben costruite ed arrangiate, hanno strutture interessanti che non vanno però a discapito dell'impatto. Infatti questi tedeschi picchiano abbastanza, e le loro composizioni risultano vitali e vigorose. Lo spirito epico e battagliero è presente in ogni nota, ed i musicisti riescono a far male pur senza esagarare nella velocità del ritmo. Anzi, i ritmi cadenzati e i mid-tempo sono preferiti alle accelerazioni. Chiunque mastichi un po' di tedesco, poi, può accompagnare l'ascolto con la lettura dei testi, per entrare ancora di più nell'immaginario dei Thrudvangar.


In conclusione, "Zwischen Asgard Und Midgard" non può essere considerato un brutto album, così come i Thrudvangar non possono essere considerate delle schiappe. Tutto è ben realizzato, ben costruito, con alcune traccie che eccellono sulle altre (la mia preferita è "Heimwärts"); ciò che manca in maniera cronica, ed un critico ha il dovere di sottolinerarlo, è l'originalità. In effetti, c'è poco di personale nella proposta di questi tedeschi. E siamo già al terzo full-length per la band...
Come ho scritto in precedenza, questo è un acquisto sicuro per gli amanti del viking. Chiunque ami queste sonorità alla follia, e non cerchi novità nè creatività particolari, potrà godersi quarantasei minuti di musica grintosa e ben suonata. Per tutti coloro che invece cercano qualcosa di più, beh, non lo troveranno certo qui.


(Hellvis - Febbraio 2008)

Voto: 7/10




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metal Zone Magazin Italy


La Einheit Produktion mi ha dato, ancora una volta, il privilegio e l’onore di recensire il nuovo lavoro dei teutonici Thrudvangar e devo riconoscere all’etichetta tedesca il grande merito di aver insistito su questa band che non è più una promessa ma una tra le più interessanti realtà nel panorama viking metal!


“Zwischen Asgard Und Midgard”, questo il titolo del terzo album in studio, ci rivela un gruppo che ha fatto tesoro delle sbavature (poche a dire il vero) del primo disco confermando la maturità mostrata con il secondo lavoro: da un punto di vista tecnico/esecutivo nulla da eccepire, anzi mi permetto di muovere più di un plauso alla prova geniale di Christian alle chitarre, sul versante songwriting notevoli sono i passi in avanti fatti dal combo sassone che, pur ricalcando gli stilemi che il genere impone, ci offre qualcosa di originale ed incisivo.


La struttura delle tracce ruota attorno a ritmiche aggressive, energico growling, drumming preciso e possente e inserti tastieristici a tratti maestosi anche se non mancano momenti melodici ed evocativi con digressioni epiche sensazionali.


La potente “Thor” da sfogo a sfuriate propriamente pagan/black; la successiva “Bärenpelz und Wolfsmantel” è più cadenzata; “Heimwärts” presenta una ritmica di grande spessore; la cupa “Runenstein” rallenta i tempi e induce il vocalist ad un recitato molto profondo; si prosegue con la variegata, nei ritmi, “Midsommernacht” in cui appare addirittura qualche accenno folk; “Zwei Raben” è la mia preferita con quella sua atmosfera decisamente epica; segue la brutale “Siegvater” e si chiude con l’energia di”Frostland”.


Che altro dire? L’artwork è bellissimo e perfettamente in linea con i testi, rigorosamente in tedesco, di carattere mitologico.
In definitiva, un album che esalterà gli amanti del genere e non mancherà di conquistare orde di nuovi adepti.


95/100 points

 



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Whiskey-Soda Magazin


Das ging ja schnell, nach nur sechs Monaten im Studio bringen Thrudvangar den "Ahnenthron"-Nachfolger "Zwischen Asgard und Midgard" auf den Markt. Wer nun ein liebloses dahin geschmiertes Werk erwartet, wird enttäuscht.


Mit diesem Album katapultieren sich Thrudvangar im deutschen Viking Metal weit nach vorne. Gespickt mit acht heidentypischen Songs von Göttersagen und Abenteuern kommt "Zwischen Asgard und Midgard" daher. Sehr gelungen ist auch das Cover: Ein Wikinger, begleitet von einem Raben, schaut der Regenbrücke Bifrost am Firmament entgegen!


Lobend zu erwähnen ist, dass Thrudvangar noch eine Spur härter geworden sind! Die beiden Gitaristen spielen wunderbare Black Metal-Passagen mit guten Tempowechseln. Ein Glück muss man sagen, da ja achtzig Prozent der Viking Bands heutzutage mehr auf Power Metal-Passagen vertrauen! Danke dafür!!


Anders als zu den Vorgängeralben, ist das Keyboard nicht mehr so präsent und weiter in den Hintergrund gerückt, es begleitet die Songs "nur" noch.


"Zwischen Asgard und Midgard" ist ein stimmungsvolles Album, mit der richtigen Härte und melodischen Passagen, was zu bierseligen Abenden einlädt. Dies könnte Thors Lieblingsalbum werden!



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Amboss Magazin


Das mittlerweile 3. Album von THRUDVANGAR setzt da an, wo "Ahnenthron" aufhörte, noch aggressivere Töne spucken die Herren aus dem Reich des Asen Gottes Thor. Schon vom ersten Klang an wird klar, dass es sich hier um ein brachiales Werk handeln wird, die allesamt der nordisch germanischen Mythologie gewidmet sind.


Gesanglich wird wie gewohnt rau Gekeift, ohne daran zu denken, Abwechslung auf die Stimmlage zu legen. Es gibt eine Stimmlage und die wird kompromisslos durch die 8 Tracks katapultiert. Um dem ganzen eine Mystik zu verleihen, werden Keyboards eingesetzt, doch diese halten sich stark im Hintergrund; anders die Gitarren, die treibende Kraft in allen Songs; man kann schon von harten, fetten Riffs sprechen, die der Axtführer gekonnt durch den Norden manövriert. Besonders empfehlenswert ist der Song "heimwärts", der jeden Wikinger zum Mitsingen verleitet! Akustisch beginnt "Runenstein", welcher sich ihn schnelle Gitarren Passagen hineinbewegt, doch auch hier gibt es Rhythmuswechsel. Ein gutes, solides Werk der ostdeutschen Horde, die mit 46:20 Minuten ein angenehmes Stück Pagan Metal mit uns teilen!


www.thrudvangar.com (sad1914)



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Bleeding.de Magazin - 7,5/10 Punkten


Thrudvangar - Zwischen Asgard und MidgardReview von Lestat // 04.01.2008 (175 mal gelesen) Es hat ein paar Durchläufe gedauert, bis das Feuer zünden konnte. Aber mit jedem Hördurchgang wuchs die Kälte, hervorgerufen durch "Zwischen Asgard und Midgard". Obgleich THRUDVANGAR als in einer Liga mit MENHIR und EQUILIBRIUM angepriesen werden - sie sind es nicht. Und das liegt nicht daran, dass sie schlechter sind, mit nichten. Nein, sie spielen eine andere Sportart. Wo bei EQUILIBRIUM der Met fließt, fließt hier das Blut. Die Partyseite des Viking, gebracht durch die schon genannten Konsorten, wird ersetzt durch eine Athmosphäre, wie sie manch einer Black Metal Band gut stehen würde.


Produktionstechnisch hätte ein wenig mehr herrausspringen können, besonders viel Volumen ist irgendwie nicht vorhanden. Aber das scheint nur Nebensache. Der Sound passt zur Musik, und mehr wäre in diesem Fall eher weniger.


So weit zu gehen, wie der eine oder andere Kollege, und die Scheibe als muss für jeden Pagananhänger zu preisen, werde ich nicht. Aber jeder, der sich ernsthaft musikalisch mit dieser Welt auseinandersetzt, sollte einmal ein Ohr riskieren, um zu hören, dass es auch eine vikingische Welt abseits des Met und der Party gibt.


Gesamtwertung: 7.5/10 Punkte



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Burn Your Ears Magazin - 8/10 Punkten


Die nordisch inspirierte Horde aus Anhalt hat sich mit ihrem Viking- / Pagan-Metal ja schon einen größeren Freundeskreis erspielt. Ich gehörte bislang nicht dazu, denn die ersten beiden Alben sind schlicht an mir vorbeigezogen. Wem Sie gleichfalls eine Unbekannte sind:


Thrudvangar sind eines der Beispiele, warum der Begriff „Viking-Metal“ eher rein textlich zu interpretieren ist, wenn man zu diesem Genre so verschiedenartige Bands wie AMON ARMARTH, TURISAS oder EINHERJER rechnet. Und eben THRUDVANGAR. Mit keinen der Erstgenannten haben die Jungs aus Köthen musikalisch größere Gemeinsamkeiten aufzuweisen. Eher schon geht es in die Richtung EQUILIBRIUM. Geboten wird also im Wesentlichen melodischer, keyboardunterfütterter Black Metal. Die Folkelemente beschränken sich auf Andeutungen in der Melodieführung. Mir ist das ein bisschen wenig. [Aber ich (kleines Dummerle) verstehe ja ohnehin nicht, wieso man überhaupt auf dem Soundkonzept des BM Assoziationen mit den Piraten des Nordens wecken will / haben kann. Das schaffen bei mir dann doch am ehesten FEJD. Zurück zur Sache:]


Sieht man von der Frage ab, ob die textuelle Verwurstung der nordischen Mythen durch dieses Klanggerüst adäquat transportiert werden kann, dann bleiben zwischen Asgard und Midgard neben einigen wenigen Schwächen auch diverse wohltuende Aspekte:


Das doppelte Risiko, mit deutschen Texten, die zudem das Pathos der Sagas reproduzieren, an den Klippen der Lächerlichkeit zu zerschellen, umschifft der Skalde recht geschmeidig. Das liegt erstens daran, dass die Verse ganz prosaisch und sachlich erzählen. Und zweitens, dass Matze die rau gefauchte Darreichungsform präferiert. So lassen sich die Texte ohne große Anstrengung ignorieren. Und die Stimme kann so als reines Instrument zur Erzeugung finsterer Atmosphäre wirken. Geschickt gemacht. Positiv ist auch Drummer Torsten aufgefallen, der für am BM orientierte Verhältnisse erstaunlich und wohltuend variabel agiert. Und im Übrigen mit einem stattlichen Sound ausgerüstet ist (insbesondere die Basstrommel ist herrlich satt).
Überhaupt finden sich angenehm viele Parts, bei denen die Wikinger mal die Schlagzahl reduzieren. Das sorgt für Abwechslung und macht die blastigen Stellen genießbar. In den unteren Drehzahlen entwickeln die zwei mal sechs Saiten zudem auch entschieden mehr Durchschlagskraft, womit denn auch eine Schwäche benannt ist: Wenn’s schneller wird, treten die Leads etwas zu sehr in den Hintergrund, was zulasten des Drucks geht. (Obgleich es dem Vierseiter ganz gut bekommt.)


Abgesehen davon ist die vielleicht größte, weil einzige Schwäche das Keyboard. Entweder es dödelt kaum hörbar die wenigen Soundlöcher stopfend im Hintergrund vor sich hin, oder es drängelt sich fiepend wie ein ausgesetzter Welpe als Flötenimitat penetrant in den Vordergrund. Beides nervt. Dabei sind die Melodien überaus ansprechend und machen den eigentlichen und eigentlich eine Spur zu kurz gekommenen folkloristischen Anteil aus. Aber der Sound… Nene, Holzblasinstrumente oder Maultrommeln lassen sich mit dem Equipment offenbar nicht einmal naturähnlich, geschweige denn -getreu erzeugen.
Unterm Strich bleibt aber allemal ein starkes, melodielastiges Stück heidnischen Metals der sympathischen Sorte, das weit über dem Durchschnitt anzusiedeln ist.


Autor: Dirk-Bengt
(17.12.2007)



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Evilized Magazin - Januar 2008


Das was ich hier tue nennt man wohl wildern in fremden Terrain und ich hoffe, dass es am Ende nicht heisst, Schuster bleib bei deinen Leisten. Im allgemeinen verstehe ich nämlich von Pagan/Viking-Metal oder ähnlich klingenden erfundenen Schubladen, unter die ein Album mit dem Titel „Zwischen Asgard und Midgard“ wohl fällt, soviel wie von der Aufzucht von Kakteen und Süßwasserfischen, auch wenn manch einer das Gegenteil behaupten wird.


Aber die Formation Thrudvangar ist selbst mir schon seit geraumer Zeit ein Begriff und das nicht nur wegen des aussergwöhnlich klingenden Namens. Und so erklärte ich mich gerne bereit, mich mit dem dritten Album der Köthener Horde zu beschäftigen.
Sehr dicht, geradlining und voller Melodie weben die Mannen ihre 8 neuen Kompositionen, bei denen Düsternis, Erhabenheit und Hymne sehr eng beieinanderliegen. Die Kompositionen werden meist von einem musikalischen Hauptthema vorangetrieben, wobei es hier gelingt Gitarrenbögen und Keys geschickt miteinander zu verweben und zu überlagern, sodass ein bombastischer, warmer Klangteppich das Hauptfundament der Songs bildet.


An den Gesang muss man sich natürlich erstmal gewöhnen, denn dieser heisere zuweilen fast flüsternde Sprechgesang, der die ausschliesslich in deutsch verfassten Texte rezitiert ist ungewöhnlich, aber auch originell und passt letztendlich gut zur Atmosphäre der Songs.


Die Band bleibt sich treu und ist konsequent auch einem streng verordneten Konzept verhaftet, denn textlich dreht es sich natürlich ausschliesslich um nordische Mythen, was auch mich veranlasste mal wieder bei Paul Herrmann die Geschichten der Wanen, Asen und Göttinnen zu überfliegen.


Meine Favoriten und Anspieltips dieses Albums sind „Heimwärts“, das mit einer nicht mehr aus dem Ohr zu tilgenden Melodie aufwartet, das sehr ruhig beginnende und mit einem Sprecher eingeleitete „Runenstein“, das fast schon mystische „Zwei Raben“ sowie der Oberkracher „Siegvater“.


Letztendlich geht dieses Album ohne Ausfall über die Bühne und repräsentiert den Viking-Metal wohl auf höchstem Niveau, auch wenn mir hier -wie bereits erwähnt- ein grösserer Vergleich zu ähnlich gelagerten Alben nicht zusteht.


Bewertung: 78 %/100 %



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Heavy Metal.de Magazin


Zwischen Asgard und Midgard ist ein sehr gelungenes Album der Viking-Metaller Thrundvangar!
Die 6 Jungs aus Ost-Deutschland konnten mit den 2 Vorgängern Ahnenthron und Walhall genug Erfahrungen sammeln und haben ein sehr gutes Album vorgelegt.
Wo bei anderen Bands das Keyboards überflüssig scheint, wurde es hier wunderbar in den Songs integriert und es wäre nicht mehr wegzudenken, da es den Songs erst die richtige Stimmung verleiht.
Die Songs sind sehr abwechslungsreich und nirgends wird Melodie eingespart. Von einer langsamen Geschwindigkeit bei Bärenpelz Und Wolfsmantel, die die düstere Stimmung des Songs wirklich gut unterstreicht, über Heimwärts, einer melodischen Mitdtempo-Nummer, bis hin zu schnellen härteren Parts bei Thor, die sich mit hymnischen abwechseln, ist alles dabei. Sogar die Stimme von Sänger Matze wird perfekt zum Rest der Band eingesetzt.
Alles in allem ein sehr stimmiges Album. Fans vom Pagan und Viking können hier ohne Zögern zugreifen!


8/10 Punkte



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Helldriver Magazin


Mit ihrem mittlerweile dritten Opus beschenken uns die selbsternannten Piraten des Nordens Thrudvangar. "Zwischen Asgard und Midgard" ist voll beladen mit hymnenhaften, epischen Songs, die facettenreichen kaum sein könnten. Die Schlagzahl des Drachenbootes wird je nach bedarf in die Höhe geschraubt und wieder abgesengt. So wird garantiert nie Langeweile aufkommen. Die Vocals erinnern zeitweise etwas an die alten Siebenbürgen wie "Grimjaur" und "Loreia", generell scheint man sich stilistisch sehr an den Vampiristen zu orientieren, ohne jedoch die eigenen Stärken zu beschneiden. Eigentlich gibt es nur einen einzigen kleinen Wehmutstropfen, und das sind meines Erachtens die etwas zu präsenten Keyboardpassagen. Ansonsten liefern Thrudvangar ein rundum gelungenen Viking/Pagan-Epos ab, der bei den Heerscharen Verzückung und Begeisterung auslösen wird. Für echte Wikinger dürfte wohl kaum ein Grund bestehen, diese Scheibe nicht sein Eigen nennen zu dürfen. Doch auch wer sich eher dem Black-Metal à la Dimmu Borgir verschrieben hat, sollte hier unbedingt mal reinhören. Hier könnte wahrlich Geschichte geschrieben werden. Also verpasst das nicht und schreibt mit. (jb)



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Imperiumi Magazin


Jos tarujen fiktiivinen viikinki sarvikypäröineen, kahden käden tapparoineen ja suurine partoineen saisi metallimusiikista oman vastineensa, voisi jälki olla juuri yhtä omaperäinen ja näennäisen mahtipontinen kuin Thrudvangarin kolmoslevy Zwischen Asgard Und Midgard. Eväinä tarjoillaan melodista riffittelyä, genrelle ominaisia syntikkasävellyksiä sekä ärjähtelevää laulantaa - black/viking metal -hengessä, totta kai.


Paikoin reippaanpuoleisesti ja ajoittain keskitempoisesti etenevä viikinkimetallikiekko ei tarjoa yllätyksiä. Kolmivarttiseen teokseen on mahdutettu kahdeksan raitaa lurittelevaa viikinkimetallia hyvin tavanomaisin tavoin ja kliseitä väistelemättä. Jälki ei sinänsä merkittävästi poikkea melodisemman black metalin suunnalta kuin vähäisemmällä synkkyydellään. Omalla tavallaan biiseissä kuljetaan jopa hyväntuulisella ja intoa puhkuvalla tiellä, mutta aivan ylipirteisiin power metal -sfääreihin ei sentään nousta.


Tuotantopuolen siloiteltu soundimaailma palvelee tarkoitustaan kelvollisen hyvin. Rummuista löytyy puhtia kitaroita enemmän, jotka voisivat toki järeämminkin soida. Toisaalta näinkin keveästi soivaan ja fiilistelevään melosteluun soundi passaa oivan osuvasti. Äreä ja karhea puoliksi rääkynää, puoliksi ärinää oleva laulu ei ole mikään onnistumisen monumentti. Toki tyylistä huokuu annos epätavanomaisuutta, mutta rehellisesti sanoen siinä vähemmän hyvässä mielessä.


ZAUM on julkaisuna melkoisen keskinkertain julkaisu, niin omassa lokerossaan kuin levynä ylipäätään. Tuotos ei kunnolla potki persauksille, muttei myöskään ylitä ärsytyskynnystä tahi muutenkaan stimuloi kovin mieleenpainuvasti. Jos Amon Amarthit ja Thyrfingit ovat jo kiljoona kertaa puhki soitettuja, voi Thrudvangarille antaa mahdollisuuden. Mitään suuria ylväydentuntoja levy ei kuitenkaan sen enempää lupaa kuin toimitakaan.


Serpent, 10.01.2008



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Les Actuers D Elombre Magazin


Entre illustration infantile pour contes de fée nordique et affiche publicitaire d’agence de voyage spécialisée en destinations pagan low cost, la pochette donne d’emblée le ton des aventures dans lesquelles l’écoute de ce troisième opus de Thrudvangar va une nouvelle fois plonger l’auditeur. « Zwischen Asgard und Midgard » est encore une de ces fables héroiques et glorieuses que l’on conte à des enfants plus vraiment en bas âge mais qui ont gardé une âme de viking, dormant sans jamais quitter heaume, armure, épée et cotte de maille, dans l’espoir fébrile qu’un jour ils se réveillent enfin dans un monde où à la place du métro il prendrait le drakkar pour aller bosser, et où l’eau potable serait remplacée par de l’hydromel.


Un rêve qui n’est certes pas près de devenir réalité, mais auquels croient aussi semble t’il dur comme fer ces hordes germaniques, qui depuis leurs modestes débuts dans l’anonymat de l’underground allemand se sont fait à l’échelle nationale une réputation allant grandissante avec chacune de leurs offrandes sonores, religieusement déposées à l’autel d’un black metal interprété avec conviction en l’honneur de légendes païennes et de figures mythologiques fabuleuses. Et pour cause, nos fiers protagonistes savent fort bien composer des hymnes retranscrivant ces péripéties qui nous emmènent par delà des contrées fantastiques, où un ciel azuréen chargé de nuages mystérieux survole des paysages enneigés, que l’on s’imagine facilement fouler au pied pour aller livrer bataille durant un périple semé d’embûches...


...Ouais, enfin ça c’est dans nos rêves, parce que il y a loin de la coupe d’hydromel aux lèvres du viking. D’accord, on ne peut pas nier le côté plaisamment touristique de la chose, et pour peu qu’on ait l’esprit aventureux, on voyage facilement en drakkar première classe, avec des titres aux détours atmosphériques dépaysants pour la plupart. Mais pour les embûches on repassera, « Zwischen Asgard und Midgard » nous proposant lui de passer par des territoires pacifiquement ouatés d’onirisme, plutôt que par des champs de bataille jonchés de cadavres.


Le caractère anthémique de certains morceaux ne fait aucun doute, tel ce « Bärenpelz und wolfsmantel » et sa mélopée sentencieuse, prélude solennel à une charge que nos fiers teutons sonnent avec la vaillance qu’on connaît aux meilleurs guerriers du genre, ou « Heimwärts », accompagnement idéal pour une marche au combat. Seulement voila, la production aussi puissante et réussie soit-elle, rappelle plus le froid de la glace polie que la braise flamboyante du feu qui devrait embraser avec ferveur nos ardeurs guerrières à l’écoute de cet opus.


Malgré quelques leads de guitare étincelants qui s’illustrent brillamment, la lumière n’est pas, et le feu sacré ne prend qu’en des occasions trop rares pour enflammer l’auditeur qui exige des sensations pagan plus fortes. Ces mêmes guitares ont la majesté pantouflarde et imposent leur aristocratie rythmique sans trop se fatiguer, adoubés par des claviers obséquieusement atmosphériques, pendant que la batterie blaste de manière un peu trop civilisée pour mes conduits auditifs habitués à un jeu plus débraillé. Quand au chant, grogné la plupart du temps dans un registre déclamatif plutôt tempéré, il perd parfois un peu de sa contenance vocale pour grommeler avec une hargne moins asthénique, mais donne limite l’impression étrange quand il accompagne les passages instrumentaux les plus lents, qu’on écoute du doom. (sic)


Probable que les sensations ressenties à l’écoute de cette oeuvre tout de même très aboutie ne sont pas forcément celles que j’attend d’un album du genre, et faussent un jugement que je me dois d’objectiver. Ce faisant, je vous recommande malgré ma réserve de jeter une oreille sur le travail de ces allemands, qui correspondra sûrement aux attentes de certains d’entre vous dont les horizons ne s’ouvrent pas forcément sur des visions imaginaires de conflits épiques et furieux quand ils écoutent un album de black pagan, mais plutôt sur des étendues couvertes de neige à perte de vue, et où ils marcheront sur les traces d’ancêtres reposant désormais en paix.



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Live4Metal Magazin


I said in a review last week that I need to learn more about the whole Viking/Pagan scene, well here's another great discovery, German warriors, Thrudvangar. Zwischen Asgard Und Midgard is a stunning album chock full of blood and guts, as well as sumptuous calming atmospherics. The pulverising rhythms are kept in check by the sensible use of keyboards, which, a la Dimmu Borgir, add depth to the songs rather than detract from the bands aura, especially on the closing number Frostland, which is a lush, yet superbly epic number.


Although hailing from Germany, apart from an obvious Scandinavian theme, after all, that is the home of Vikings, I get the same feeling as that from their brothers from the Baltic states and the old Eastern Europe. The only time that theory is thrown out of the window is on the more Pagan, I'm at odds to add the words Battle and Metal, numbers. Runenstem will definitely appeal to fans of Turisas and any other band where crowd participation is a requirement. But whether you want to simply raise a glass of mead, or a sword in a show of respect or just to shout along with a thousand other nutters, you're going to love this song. I think Amon Amarth fans will love this too as it delivers one hell of a heavy punch. Thrudvangar have the balance just right and shouldn't alienate anyone because it's either too heavy or too soft. But middle of the road this most definitely is not.


This is a truly majestic album, full of atmosphere and grandeur and I can see it staying on heavy rotation for months to come, as will the bands previous albums when I manage to get hold of them.



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Lords of Metal Magazin


Tormentor Erich: 'Zwischen Asgard Und Midgard' is the third album from the German Vikings named Thrudvangar. The band made some decent progression last year and there is not much to complain about on this album.


It is pleasant to listen to the eight songs (forty-five minutes of music). Typical fast riffs are combined with melodic parts and also the vocals are done in line with the songs and the smooth production. And this smooth production is something I might have to point out here. It sounds almost too beautiful for a real Viking metal album. Those typical medieval sounding instruments that played an especially big part on the debut album 'Ahnenthron' are pushed to the background and most of the time they are being replaced by a synthesizer. Because of this the authentical Viking feeling is lacking a bit this time round.


Those of you who can appreciate well polished and atmospheric metal albums should give 'Zwischen Asgars Und Midgard' a try, that's for sure. The tracks are well written and well played and there is of course nothing wrong with an album like this, where even the artwork looks good.


Rating: 80/100




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metal District Magazin


Ein Blick auf das sehr gelungene und stimmungsvolle Albumcover genügt, um zu erkennen, dass sich das Sextett von THRUDVANGAR auf ihrem dritten und neuesten Werk „Zwischen Asgard und Midgard“ sowohl musikalisch als auch lyrisch voll und ganz dem alten nordischen Gedankengut hingibt. „Zwischen Asgard und Midgard“ bietet acht lange Epen, die dem Hörer in musikalischer Weise die Naturverbundenheit und die Hingabe zur altnordischen Lebensweise näherbringen sollen – was auch teilweise gelingt, und zwar meistens dann, wenn die oft auftretenden, langgezogenen und Genre-typischen Melodien die notwendige Atmosphäre erzeugen, die diese Art von Musik auszeichnet.


Zwar finden sich hin und wieder wahre Killer-Riffs auf der Platte, doch zu oft erinnern mich die langgezogenen Melodien an eines der größten Meisterwerke der schwedischen Metalgeschichte, Naglfar’s Opus „Vittra“, was ich ja begrüße, jedoch reduziert diese Ähnlichkeit etwas an Wiedererkennungswert der Platte. THRUDVANGAR ist in allen anderen Belangen aber auf keinen Fall mit Naglfar zu vergleichen, da sich die Deutschen ja dem Viking Metal verschrieben haben und dadurch einen völlig anderen musikalischen Weg eingeschlagen haben als die Schweden. Auch wenn es einige Titel auf „Zwischen Asgard und Midgard“ gibt, die nette bis hervorragende Melodien aufweisen (zB „Heimwärts“, „Siegvater“), wird jeder Track ausnahmslos von einer für mich viel zu hohen Dosis an Keyboardeinsätzen unterstützt. Natürlich untermalt das Keyboard an einigen Stellen hervorragend die Musik, doch für absolute Keyboard-Hasser wird es schwierig, an diesem Manko hinwegzusehen. Außerdem ist die Produktion wahnsinnig schwach und drucklos ausgefallen, somit plätschern manche Songs im Hintergrund einfach so dahin, ohne großen Eindruck zu hinterlassen. Die Songs selbst sind kompositorisch zwar einwandfrei und klar strukturiert, doch sie verlangen dem Hörer eigentlich nichts ab, damit eignet sich dieses Album hervorragend zum Anhören für Zwischendruch.


Treuen Verfechtern des Viking Metal Genres ist dieses Werk auf jeden Fall zu empfehlen, allen anderen, denen Meisterwerke dieses Genres, wie zB Machenschaften der Finnen von ENSIFERUM oder MOONSORROW gerade mal gut genug sind, ist der neue Output der Jungs von THRUDVANGAR wahrscheinlich zu flach. Die Punktevergabe resultiert hauptsächlich aus den oft vorkommenden melancholischen Melodien, die das Album hörenswert machen, die Kritikpunkte liegen, wie schon erwähnt, vor allem in der Produktion und am Keyboardabsusus. Gespannt auf weitere Werke der Band kann man aber allemal sein.


7.5/10 Punkten
Review by Steve Green




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metal.de Magazin


Die ostdeutschen Pagan-Metaler THRUDVANGAR bestehen seit 1998. Mit "Zwischen Asgard und Midgard" legen sie nun ihr drittes Album vor. Übrigens: Thrúdvangar (mit dem Strich über dem U) bezeichnet in der germanischen Mythologie das Reich des Gottes Thor.


Damit sind wir auch direkt bei der Überleitung zum ersten Track: Sturmgeheul und Donnerschläge leuten "Thor" ein, dann übernimmt kurz das Keyboard, bevor die volle Breitseite losgehämmert wird. Die Rhythmustruppe macht ordentlich Dampf, die Gitarren unterstützen das Keyboard bei der Melodieführung und der Grunzgesang klingt wild und brachial.
" Bärenpelz und Wolfsmantel" beginn erst etwas verhaltener und melodiöser, doch auch hier wird bald ordentlich Gas gegeben. Diese gewaltigen Abschnitte mit aggressivem Gegrowle wechseln sich mit ruhigeren Passagen ab, in die ein Hauch Folklore eingebracht wird. Überhaupt sind es diese Tempo- und Rhythmuswechsel, die diesem Song ihren speziellen Reiz verpassen.
Melodische Riffs mit Keyboardunterstützung machen richtig Appetit auf "Heimwärts". Auch Gesang und Rhythmus kommen weniger brutal, sondern passen sich der hymnischen Hookline an. Angesichts der deutschen Songtitel dürfte mittlerweile auch jedem klar sein, dass THRUDVANGAR deutsch singen ... äh... growlen.


Mit nordischen Akustikklängen startet "Runenstein" folkloristisch mit einem schönen mystischen Touch. Auch hier wechseln sich im weiteren Verlauf schnellere Passagen mit ruhigen, sehr atmosphärischen Phasen ab. Textlich wird – wie auf dem gesamten Album – der nordichen Mythologie und heroischen Wikingertaten gefröhnt.
"Midsommernacht" passt sich musikalisch dem Vorgänger an. Sehr interessant kommt eine eingängige Melodie, die von Gitarren und Keyboard immer wieder ins Rennen geworfen wird.
Auch "Zwei Raben" bringt eine tolle melodische Komponente mit sich. Abgesehen davon ist der Song im Mid-Tempo gehalten und sehr hymnisch.
Eine Maultrommel und akustische Saitentöne eröffnen "Siegvater", doch bald wird hier wieder musikalisch die kriegerische Keule geschwungen.
Das Schlussstück "Frostland" kommt nochmal sehr hymnisch und atmosphärisch. Eine ausgezeichnete Gitarrenarbeit mit starkem Riffing und die melodischen Keyboardarrangments gehen besonders ins Ohr.


Ich persönlich bevorzuge auch bei Viking Metal cleaneren Gesang, aber ansonsten gibt es bei THRUDVANGARs Werk für mich nichts zu meckern. Musikalisch wird eine starke Leistung abgeliefert. Ob nun ordentlich nach Vorne geprescht wird, eine schleppende Wikinger-Hymne ins Volk geworfen wird oder mystisch-folkloristische Klänge vorherrschen – das cöthener Sextett meistert alle Variationen und Herausforderungen makellos.


THRUDVANGAR haben sich bereits in die vorderen Ränge des Pagan-Metal gespielt, mit "Zwischen Asgard und Midgard" behaupten sie zweifellos ihre Stellung. Nachfolgende Veröffentlichungen der Stilrichtung werden sich daran messen müssen.


Punkte: 8/10
(Steve / 06.01.2008)




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metallus.it Magazin


Ritroviamo i tedeschi Thrudvangar con la loro terza fatica ‘Zwischen Asgard und Midgard’ ancora debitori dei luoghi più comuni e semplicistici del genere pagan-viking.
Le linee vocali di Matze rimangono cavernose, profonde e... sempre uguali a se stesse; le parti di tastiera di Andreas sono l’altro punto debole ancora presente... troppo scolastiche e prevedibili; infine il songwriting è come nel passato privo, se non in poche occasioni, di reali balzi in avanti di creatività o di realizzazione di melodie particolarmente vincenti che possano colpire l’ascolatore e costringerlo all’ascolto intero dei brani.
Certo, non tutto è da buttare. A voler elencare i punti positivi del CD possiamo iniziare con l’artwork, finalmente discreto, un’illustrazione estremamente epica e in linea con le lyrics di carattere mitoligico presentate dei nostri (rigorosamente in tedesco).
In secondo luogo non mancano momenti melodici ed evocativi come nel caso della discreta ‘Runenstein’ (ottima l’introduzione con chitarre acustiche) che rompono il giogo di un’eccesiva ripetitività; in questa track le linee vocali sono caratterizzate da un recitativo profondo (nulla a che vedere con lo stile dei Bal Sagoth, ma qualcosa potrebbero ricordare), ben supportato, in questo caso, da una linea ritmica possente e da maestose tastiere.
Altri momento vincenti sono legati all’opener, la scatenata ‘Thor’ o ancora alla cadenzata e ben realizzata ‘Zwei Raben’, che riesce ad allargare un poco la vena espressiva dei nostri.
Nel complesso però regna ancora una stagnante ripetività che fa della band ancora una brutta copia dei primi Thyrfing. I miglioramenti cominciano ad intravedersi ma questo terzo lavoro non fa ancora gridare al miracolo rispetto ai due precedenti (‘Ahnenthron’ e ‘Walhall’).


Leonardo Cammi




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metalreviews Magazin


Zwischen Asgard Und Midgard is the third album from German Pagan/Viking Metal band Thrudvangar. Zwischen Asgard Und Midgard contains eight tracks which are filled with blistering blast drum beats, fast tremolo guitar picking, doomy bass lines, reptilian throated vocals and melodic keyboard parts. Bands like Emperor, Immortal and Finntroll come to mind when listening to this album.


As with most Pagan/Viking Metal albums these days, the production on Zwischen Asgard Und Midgard is very good. The drums stand out the most, driving the music while the guitars and keys provide the atmosphere. The music shifts gears between slow and mid paced speeds to more up tempo, thrashy punkish ones. The music is also very rhythm oriented with no flashy guitar solos to be found anywhere.


Despite the harsh vocals, there is plenty of melody found within Thrudvangars music. Although most of the songs are sung in German, it hasn't stopped me from enjoying this type of music. However, I could appreciate it even more if I could understand what the band was singing about. Thor and Frostland are the only two songs with English titles.


The album cover is pretty cool. It depicts a Viking and bird of prey facing snowy gray mountains.


Zwischen Asgard Und Midgard clocks in at forty six minutes and fifteen seconds. Zwei Raben, Siegvater and Frostland would be considered the more epic styled tracks as they run about seven minutes or more. I've listened to the album several times but nothing has really stuck with me to the point where I could remember what a song sounded like. After a while a lot of Pagan/Viking Metal starts to sound the same and bands that don't have anything to differentiate themselves from the pack can easily get lost in the mix.


I still recommend you check out Zwischen Asgard Und Midgard as there just might be something there that grabs your attention.




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - My Revelations Magazin


Bei Viking-Metal Bands bin ich in letzter Zeit vorsichtig, besonders wenn sie aus Deutschland kommen und bei einem ostdeutschen Label sind. Erfahrungen mit einem Mailorder und Label aus gleicher Ecke, der seit Jahren NSBM Dreck verkauft und dies nicht schlimm findet, haben mich und meine Kollegen sensibilisiert! Deshalb stöbere ich auch mehr als sonst im schicken Booklet der Band Thrudvangar, deren drittes, drollig betiteltes Album "Zwischen Asgard und Midgard" ein schickes Cover hat und mit deutschen Texten versehen wurde. Die recht griffigen Texte erzählen von gefallenen Kriegern, Runensteinen, Raben und dem Frostland. Dabei wird hier nicht so die Glorifizierung und Klischeephrasen vieler anderer Bands übernommen, was sich im Deutschen vielleicht auch blöder als im Englischen anhören würde. (Übersetzt mal die Manowar, Unleashed und Amon Amarth Wikinger-Texte und ihr wisst, was ich meine!)
Musikalisch sind Thrudvangar recht rau. Der Gesang von Frontmann Matze ist melodischer Black Metal skandinavischer Prägung und noch etwas ausbaufähig seitens der Variabilität. Das Schlagzeug ballert etwas zu dominant, während die Gitarren zu wenig Druck haben, schade! Wäre dem nicht so, hätten Thrudvangar einfach mehr Biss und die Melodien würden besser wirken. Einfach gestrickte Keyboardteppiche sind vorhanden, aber glücklicherweise im Hintergrund, wo sie auch hingehören. Da Thrudvangar ab und an mal den Fuß von Gaspedal nehmen ist gut da eine variable Geschwindigkeit schon immer wichtig für den Fluss einer Platte war.


" Zwischen Asgard und Midgard" ist eine ordentliche Viking-Metal Scheibe, die nicht stumpf zusammen geklaut wurde. Thrudvangar sind auf einem guten Weg und haben sich gut entwickelt. Luft nach oben ist noch vorhanden und ich hoffe, dass sich die Jungs noch steigern können!

10 von 15 Punkten




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Neckbreaker Magazin Januar 2008


"Zwischen Asgard und Midgard", so lautet der Titel des neuen Albums von THRUDVANGAR, einer Viking Metal Band aus Cöthen. Von Donnergeräuschen und einem hastigem Keyboard Akkord eingeleitet legen die Jungs auch gleich richtig los und beweisen, was sie können. Es wird auf die Instrumente eingeschlagen so stark es geht, nur um dann ganz plötzlich doch eine sanfte Melodie durchklingen zu lassen.


Besonders fällt das Keyboard auf, das meistens die Stücke einleitet und beendet. Es wird hervorragend in die Stücke mit eingebaut, wobei man sagen muss, dass es manchmal ruhig hätte wegbleiben können, um einen noch härteren Sound zu kreieren. Die Texte handeln von typischen Wikinger und Nordmannthemen wie zum Beispiel Runen, Thor und Midsommernächten. Auch wenn die Texte nicht die Grenzen des Außergewöhnlichen erreichen so muss gesagt werden das sie dafür um so besser umgesetzt werden.
Matze schafft es in jedem Song durch seine Stimme die passende Atmosphäre zu schaffen, indem er seine stimme, dem Song anpasst. Mal etwas klarer, mal extrem kehlig. Eine Mischung, die dem Album sehr zugutekommt.
Das die Jungs aus Cöthen ein eingespieltes Team sind ist bei jedem Song klar zu hören. Sie ergänzen sich musikalisch perfekt. Mal tritt die band in den Hintergrund und lässt die Vocals an die erste Stelle und Mal hält sich Matze zurück und lässt die Band eines ihrer tollen Instrumentalteile spielen. Wenn jedoch Band und Sänger zur gleichen Zeit richtig loslegen, kommt es einem vor, als wenn ein Sturm aufzieht!


Jeder Song auf diesem Album hat quasi seine eigene Mentalität und differenziert sich klanglich klar von den anderen Stücken, so das am Ende ein Werk von solcher Klangvielfalt entstanden ist, wie man es nicht oft auf den Teller bekommt! Ganz klar ein Masterpiece und hoffentlich nicht die letzte Scheibe von THRUDVANGAR. Ich denke ich spreche im Sinn

„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Face Your Underground Februar 2008


The German Thrudvangar delivers their third opus - for those unfamiliar to the band, a revealing title and a fitting cover already depict the nature of 'Zwischen Asgard Und Midgard': pagan/viking metal. What strikes me at first is that, occasionally, the individual instrumental layers offer little more than the basic riff - if you pay attention to it, it gets close to annoying (e.g. in "Bärenpelz und Wolfsmantel"). Nobody ever claimed that Viking metal should base itself on technical prowess, and in trying to look past my first impression, I found Thrudvangar's compositions more than decent.


Paradoxically, the trivial riffs and the similarly straightforward rhythms gain their power from their intrinsic qualities; and that power is multiplied again by the subtle but essential keyboard layer. The use of the synth is truly the key to Thrudvangar's bombastic, or rather epic, sound - the songs derive their grandeur and atmosphere from the underlaying synth, which sometimes engages in a clever dialogue with the guitars and bass. That being said, the vocals, the spoken passages and the exlusively German lyrics reinforce that raw, pagan feeling that Thrudvangar is so eager to achieve. I'm still missing that extra (melodic) touch that really mesmerizes, and the 'typical' singalong viking melodies seem to be a bit absent (you can see that as a good or bad thing). The band says they're an active and convincing live act, and I believe them on their word when I hear these tracks. In any case, the band can be proud of their latest release, as far as I'm concerned.


77/100
Reviewed by Exo666




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Abberation Magazin Januar 2008


Zum Glueck kein so langweiliges Pagan-Album fuer was man es halten könnte. Vielmehr wuerde ich den Sound der Cöthener mit dem aktuellen Eminenz Material vergleichen, welches fuer sich steht. Thrudvanger versuchen auch ihren eigenen Sound zu kreieren, lassen dabei aber gerne auch ordentlich Viking Metal Einfluesse zu. Die Produktion ist sehr passend zur Musik und hat den nötigen Druck, was auch dazu beiträgt, dass man sich von den ueblichen Veröffentlichungen der Szene abheben kann.


(Tino) 4/5 Punkte




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - The Pit Magazin Januar 2008 - 9.5 von 10 Punkten


Es ist wieder Winter und die Horde aus Cöthen, Thrudvangar genannt, hält für ihre Fans und diejenigen, die es mit dieser Scheibe sicherlich noch werden, ihren nunmehr dritten Schlachtfetzen „Zwischen Asgard und Midgard“ bereit.
Dabei ist dies die dritte Scheibe der Pagan Metaller.
Und nein, ich werde jetzt nicht auf die vielfach zitierte und schon breit getretene These des ach so ominösen dritten Albums eingehen, denn Thrudvangar haben ein solches Thesengeschwafel nun wirklich nicht nötig, denn sie sind über jeden Zweifel erhaben.


Auf diesem Album hört man einerseits Veränderungen zu den beiden Vorgängeralben heraus, zum anderen kann man das vernehmen, was urtypisch Thrudvangar ist. Eine gesunde Weiterentwicklung also, die alle Kritik im Keim ersticken lässt.
Zu den Veränderungen: Das Keyboard hat – schönerweise, wie ich jetzt einfach mal behaupten darf – nicht mehr einen solch dominanten Anteil wie noch bei den früheren Veröffentlichungen. Vielmehr setzt Andreas jetzt an seinen Tasten vielmehr auf die Gestaltung des Soundteppichs, der mehr in die Tiefe zu gehen vermag. Da hatte das Keyboard in der Vergangenheit einen doch sehr dominanteren Part inne.
Weiterhin haben es die Jungs auch glücklicherweise sein lassen mit diesen cleanen Vocals, welche in der Nachsicht auf der „Walhall“ ein wenig störend klangen.


Beibehalten haben die Jungs das ihnen ureigene große Vermögen, majestätisch, kraftvoll und heroisch ihre Heldengeschichten zu erzählen. Das können sie sowohl auf CD als auch live absolut überzeugend, man nimmt ihnen jeden Song bedingungslos ab.
Der Unterschied zwischen damals und heute lässt sich wie folgt visualisieren: Waren die Jungs auf der „Ahnenthron“ und der „Walhall“ noch junge, ungestüme Krieger, die ungeduldig mit den Füßen scharrten, bis sie endlich mit dem Drachenschiff in See stechen konnten, um Schlachten zu schlagen, so sind sie mittlerweile gekrönte Kriegerkönige, die schon so manche Schlacht geschlagen haben und schon oft dem Tod ins Auge geblickt haben.


Will heißen, die Musik klingt nicht mehr so sehr frenetisch und optimistisch. Vielmehr geht die Musik des Sextetts nun mehr in die Tiefe, die Songs haben mitunter auch mehr Düsternis inne und die Gitarren haben deutlich an Gewicht gewonnen.
Zu Beginn von „Thor“ gibt es erstmal einen deftigen Donnerhall, bevor es dann, ohne Zeit zu verlieren, recht flott und direkt zur Sache geht. Die ersten Klänge und man weiß ganz genau, dass hier Thrudvangar am Werk sind. Welch ein erhabener Einstieg!
Langsam steigert man sich in das Thema zu „Bärenpelz Und Wolfsmantel“ hinein. Doch so gemach bleibt es nicht, das sei Euch gesagt! Sehr gelungen wird mit den Tempi variiert, was dem Song Erhabenheit verleiht.


Mit „Heimwärts“ folgt die erste richtig große Hymne dieser Scheibe, die in einem Atemzug mit „Piraten Des Nordens“ genannt werden muss. Absolut erstklassiger Song, der auch live voll ins Schwarze trifft. Prädikat wertvoll!
„Runenstein“ braucht ein bisschen, um auf den Punkt zu kommen, kommt aber dann umso druckvoller und erhabener. Diesen Song wird man unverwechselbar mit diesen Jungs und niemand anderem in Verbindung bringen.
„Midsommernacht“ ist ein unglaublich abwechslungsreiches Stück. Es birgt alles in sich, sowohl schnelle Raserei als auch fast träumerische, langsamere Parts.


„Zwei Raben“ eröffnet mit einer schönen Keyboardmelodie, in welche daraufhin alle Instrumente einsteigen. Ein Stück von dunkler Schönheit, genauso wie die Vögel, um welche sich dieses Stück dreht. Ich sehe diese klugen und wunderschönen Vögel quasi vor meinem inneren Auge in einem morgenroten Himmel fliegen... Ein Song, den jeder Pagan Metal-Fan lieben wird!


„Siegvater“ bricht über Dich herein wie ein mächtiger Sturm. Und wie dieses Naturereignis auch hat dieses Stück etwas derart übermächtiges, das es Dir unmöglich macht, Dich davon loszureißen.


„ Frostland“ beschließt dann leider schon diese geniale CD der Cöthener. Man kann die Kälte förmlich spüren, von der hier berichtet wird. Träumerisch fast, aber dennoch von einem absolut Thrudvangar-eigenen warmen Glanz ausgestattet, der des Hörers Herz höher schlagen lässt.


Fazit: Wie kann ich jetzt nur zu einem Schluss kommen, welcher dieses Werkes gerecht wird…
Diese sieben Stücke sind majestätisch, wie von einem Kriegerkönig selbst erzählt, der schon viele Schlachten geschlagen hat. Mit diesem Release haben sich die Krieger von Thrudvangar würdevoll einen Platz in Walhall erkämpft.
„… Nichts wird ewig bleiben…“ – wie wahr, aber Thrudvangar werden mit ihrer Musik wohl noch lang auf diesem Thron sitzen.


Anspieltipps: Zwei Raben, Heimwärts, Siegvater




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Rock Hard Februar 2008


Mit ihrem dritten Longplayer „Zwischen Asgard und Midgard“ knüpfen THRUDVANGAR nahtlos an die Vorgänger-Scheibe „Walhall“ an. Anhänger des Pagan-Metal werden an den atmosphärisch-eingängigen, mit zuckersüßen Keyboards angereicherten Kompositionen, die bei ´Zwei Raben´ und ´Frostland´ gar epische Ausmaße jenseits der Sieben-Minuten-Grenze entwickeln, sicherlich Gefallen finden. Auch das in Grau gehaltene Artwork, das einen Krieger inmitten verschneiter Berge zeigt, wird bei der Zielgruppe wohl für Entzücken sorgen - genau wie die Texte über Götter, Schlachten und Winterlandschaften. Der Rest lässt einmal mehr besser die Finger davon.


Katharina Pfeifle
6,5/10 Punkte




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Evil Rocks Hard Magazin Januar 2008


Mit ihrem dritten Studioalbum präsentieren sich Thrudvangar nun endgültig auf dem Zenit des Paganfirmamentes. Wie es sich für Pagan gehört bekommt man Songs auf die Ohren die schon einen sehr hohen Ohrwurmcharakter haben, der Wiedererkennungswert sehr hoch ist. Dies ist mit der äußerst komplexen Komposition und dem Arrangement aller Instrumente zu erklären. Hymnenhafte Songs die geile Gitarrenriffs, mit eben den nötigen Soli aufweisen, sowie einem variablen Schlagzeugspiel, welches sich meist durch Blastattacken Gehör verschafft und last but not least der geile Gesang mit seiner charismatischen Stimme. Weiterhin muss gesagt werden, dass sich die Songs eminent von einander unterscheiden, nicht nur durch die Titel sondern auch von den Songstruktur. Nehmen wir nur einmal den ersten Song 'Thor'. Ein Paradebeispiel um all das was zuvor geschrieben wurde zu erhören. Oder auch der 'Runenstein' würde sich als Lauschtipp sehr empfehlen lassen. Textlich bewegen wir uns natürlich in den Weiten von Thor und seiner Welt, schon die Songtitel versprechen sehr viel Pagan und man bekommt es auch. Ebenso transportieren sie sehr Atmosphäre und darin liegt das verführerische dieses Albums, diese unglaubliche Atmosphäre die einen mitreißt.


Mein Tipp: Ein absolutes muss für jeden der Pagan oder auch Viking-Metal mag!


Car Sten




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - dosenmusik.de (7/15)


Bei dieser Band haben wir es mit einer besonders melodischen, jedoch düsteren und durchaus kraftvollen Combo zu tun. War das Vorgängeralbum "Walhall" noch sehr agressiv, so versuchen es die Freunde "Asgards und Midgards" auf ihrer neuen Platte mit einer breiteren Gitarren-Akzentuierung. Rigide Entschlossenheit prägt den Weggang von doch eher derben Todesschreien und tiefem Grollen der vergangenen Scheibe hin zu etwas sanfteren aber kraftvollen Gesängen. Das tut der Platte durchaus gut und lässt eine neue Linie für "Zwischen Asgard und Midgard" erkennen. Das Album ist trotz der nicht mehr ganz so grollenden Gesamtstimmung schneller und in sich geschlossener geworden und sollte sich einen Namen in der Szene machen können


Persönlich reißt mich diese Art von Musik nicht sonderlich mit. Denn es fehlt einfach etwas, was dem ganzen einen musikalischen Kick gibt und für Variation sorgt. Allerdings ist "Thrudvangar" in einer gewissen Grundstimmung absolut hörbar und für manchen als Hintergrundmusik geeignet.




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - heavyhardes.de


Mit dem berühmt-berüchtigten dritten Album reiten die Köthener Thrudvanger in eine neue Schlacht. Berühmt-berüchtigt deshalb, weil dem dritten Album einer Band ja eine wegweisende Wirkung nachgesagt wird, also make it or break it.


Im Falle Thrudvangar brauchen sich die Jungs allerdings keine großen Gedanken machen, dass es bergab gehen könnte. Wie schon auf dem Debut bringen sie Pagan (Black) Metal mit deutschen Texten in die heimischen vier Wände, der durchwegs überzeugen kann. Gleich der Opener "Thor" prescht schön flott nach vorne los, während beim folgenden "Bärenpelz Und Wolfsmantel" anfänglich ein Gang zurück geschaltet wird. Doch nur, um dann abrupt das Tempo in zwei Schritten enorm zu steigern. Dabei vergessen Thrudvangar nie die Melodieführung, so dass die Songs stets eingängig bleiben. Auch das eingesetzte Keyboard fällt nicht unangenehm auf, zwar übernimmt es bei manchen Parts klar das Zepter, hält sich aber ansonsten mehr im Hintergrund auf. Das abschließende "Frostland" kommt sehr erhaben durch die Boxen, wechselt zwischen langsamen Midtempo und flottem Uptempo und zeigt deutlich, wo der Thorshammer hängt.


Zwischen Asgard Und Midgard kann getrost allen empfohlen werden, die auf Menhir, Equilibrium oder Nomans Land abfahren. Mit letzteren war man ja schon auf Tour und wird im Januar 2008 auch wieder gemeinsam die Pferde satteln.
Als einziger Wermutstropfen sei hier noch aufgeführt, dass Zwischen Asgard Und Midgard im direkten Vergleich zum Debut etwas "polierter" klingt, da war Ahnenthron noch um etwas rauer und ungeschliffener, was gerade den Reiz der Band ausmachte.




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - allschools.de


"Rülpsen, Furzen, starker Mann spielen" - so oder ähnlich titelte der Spiegel vor gar nicht allzu langer Zeit über das Benehmen von männlichen Metalfans beim Wacken im Rahmen eines Berichts über den Film "Full Metal Village". Keine schlecht gewählte Überschrift wenn man sich die Nordsaga- Vertonung von THRUDVANGAR anhört. Im Textsumpf martialischer, phallusmethaphorischer Allmachtsphantasien von Blut, Krieg und alten Göttern versteigen sich sechs junge Männer in halbgaren, wenig innovativen Metalsongs.


Mal ganz abgesehen von pseudo- mystischen Texten und Schmalmetal stellt sich ganz grundsätzlich die Frage wo der Sinn derartig gelagerter Musik zu verorten ist. Eskapismus? Deutschtümelnde Lyriklangeweile? Tonale Einstimmung auf den nächsten Fantasy- Spieleabend? Leute, warum nicht mal abseits ausgetretener und außerdem langweiliger Pfade auf die Suche gehen? Selbst mit viel Wohlwollen bleibt dieser Schund eine klammheimliche, nicht mal besonders traditionell gehaltene Bestätigung patriarchalischer Muster. Man könnte sich auch mal die Mühe machen neben Ragnarök, Schwertern und Heldenepos nach Themen zu suchen. Was bieten Edda, Odin und der Norden an lyrischer Finesse? Wo bieten friedfertigere Motive belastbaren Grund für das verfassen von Metaltexten? Bei Thors Hammer, warum immer so schreiend langweilig?!? Vielleicht lesen THRUDVANGAR diese Rezension und schreiben einen entsprechenden Kommentar. Kann ja auch sein dass ich den entscheidenden Hinweis übersehen habe.




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - myrevelations.de (10/15)


Bei Viking-Metal Bands bin ich in letzter Zeit vorsichtig, besonders wenn sie aus Deutschland kommen und bei einem ostdeutschen Label sind. Erfahrungen mit einem Mailorder und Label aus gleicher Ecke, der seit Jahren NSBM Dreck verkauft und dies nicht schlimm findet, haben mich und meine Kollegen sensibilisiert! Deshalb stöbere ich auch mehr als sonst im schicken Booklet der Band Thrudvangar, deren drittes, drollig betiteltes Album "Zwischen Asgard und Midgard" ein schickes Cover hat und mit deutschen Texten versehen wurde. Die recht griffigen Texte erzählen von gefallenen Kriegern, Runensteinen, Raben und dem Frostland. Dabei wird hier nicht so die Glorifizierung und Klischeephrasen vieler anderer Bands übernommen, was sich im Deutschen vielleicht auch blöder als im Englischen anhören würde. ( Übersetzt mal die Manowar, Unleashed und Amon Amarth Wikinger-Texte und ihr wisst, was ich meine!)


Musikalisch sind Thrudvangar recht rau. Der Gesang von Frontmann Matze ist melodischer Black Metal skandinavischer Prägung und noch etwas ausbaufähig seitens der Variabilität. Das Schlagzeug ballert etwas zu dominant, während die Gitarren zu wenig Druck haben, schade! Wäre dem nicht so, hätten Thrudvangar einfach mehr Biss und die Melodien würden besser wirken. Einfach gestrickte Keyboardteppiche sind vorhanden, aber glücklicherweise im Hintergrund, wo sie auch hingehören. Da Thrudvangar ab und an mal den Fuß von Gaspedal nehmen ist gut da eine variable Geschwindigkeit schon immer wichtig für den Fluss einer Platte war.


"Zwischen Asgard und Midgard" ist eine ordentliche Viking-Metal Scheibe, die nicht stumpf zusammen geklaut wurde. Thrudvangar sind auf einem guten Weg und haben sich gut entwickelt. Luft nach oben ist noch vorhanden und ich hoffe, dass sich die Jungs noch steigern können!




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - burnyourears.de (8/10)


Die nordisch inspirierte Horde aus Anhalt hat sich mit ihrem Viking- / Pagan-Metal ja schon einen größeren Freundeskreis erspielt. Ich gehörte bislang nicht dazu, denn die ersten beiden Alben sind schlicht an mir vorbeigezogen. Wem Sie gleichfalls eine Unbekannte sind:


Thrudvangar sind eines der Beispiele, warum der Begriff "Viking-Metal" eher rein textlich zu interpretieren ist, wenn man zu diesem Genre so verschiedenartige Bands wie AMON ARMARTH, TURISAS oder EINHERJER rechnet. Und eben THRUDVANGAR. Mit keinen der Erstgenannten haben die Jungs aus Köthen musikalisch größere Gemeinsamkeiten aufzuweisen. Eher schon geht es in die Richtung EQUILIBRIUM. Geboten wird also im Wesentlichen melodischer, keyboardunterfütterter Black Metal. Die Folkelemente beschränken sich auf Andeutungen in der Melodieführung. Mir ist das ein bisschen wenig. [Aber ich (kleines Dummerle) verstehe ja ohnehin nicht, wieso man überhaupt auf dem Soundkonzept des BM Assoziationen mit den Piraten des Nordens wecken will / haben kann. Das schaffen bei mir dann doch am ehesten FEJD. Zurück zur Sache:]


Sieht man von der Frage ab, ob die textuelle Verwurstung der nordischen Mythen durch dieses Klanggerüst adäquat transportiert werden kann, dann bleiben zwischen Asgard und Midgard neben einigen wenigen Schwächen auch diverse wohltuende Aspekte:


Das doppelte Risiko, mit deutschen Texten, die zudem das Pathos der Sagas reproduzieren, an den Klippen der Lächerlichkeit zu zerschellen, umschifft der Skalde recht geschmeidig. Das liegt erstens daran, dass die Verse ganz prosaisch und sachlich erzählen. Und zweitens, dass Matze die rau gefauchte Darreichungsform präferiert. So lassen sich die Texte ohne große Anstrengung ignorieren. Und die Stimme kann so als reines Instrument zur Erzeugung finsterer Atmosphäre wirken. Geschickt gemacht. Positiv ist auch Drummer Torsten aufgefallen, der für am BM orientierte Verhältnisse erstaunlich und wohltuend variabel agiert. Und im Übrigen mit einem stattlichen Sound ausgerüstet ist (insbesondere die Basstrommel ist herrlich satt).


Überhaupt finden sich angenehm viele Parts, bei denen die Wikinger mal die Schlagzahl reduzieren. Das sorgt für Abwechslung und macht die blastigen Stellen genießbar. In den unteren Drehzahlen entwickeln die zwei mal sechs Saiten zudem auch entschieden mehr Durchschlagskraft, womit denn auch eine Schwäche benannt ist: Wenn's schneller wird, treten die Leads etwas zu sehr in den Hintergrund, was zulasten des Drucks geht. (Obgleich es dem Vierseiter ganz gut bekommt.)


Abgesehen davon ist die vielleicht größte, weil einzige Schwäche das Keyboard. Entweder es dödelt kaum hörbar die wenigen Soundlöcher stopfend im Hintergrund vor sich hin, oder es drängelt sich fiepend wie ein ausgesetzter Welpe als Flötenimitat penetrant in den Vordergrund. Beides nervt. Dabei sind die Melodien überaus ansprechend und machen den eigentlichen und eigentlich eine Spur zu kurz gekommenen folkloristischen Anteil aus. Aber der Sound… Nene, Holzblasinstrumente oder Maultrommeln lassen sich mit dem Equipment offenbar nicht einmal naturähnlich, geschweige denn -getreu erzeugen.


Unterm Strich bleibt aber allemal ein starkes, melodielastiges Stück heidnischen Metals der sympathischen Sorte, das weit über dem Durchschnitt anzusiedeln ist.




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - possessed.de


"To Asgard we fly, their spirit will never die" , so sangen es eins die Vikinger von Unleashed. Die Cöthener Vikinghorde beschäfftigt sich mit solchen Thematiken, bedienen sich allerdings der deutschen Sprache. Mit "Zwischen Asgard und Midgard" liefert man mittlerweile das dritte Album ab und das hat es in sich. Natürlich werde ich als Ballerfreak diese Art von Musik niemals lieben, aber ich finde sie wahrlich interessant, denn Thrudvangar schaffen Atmosphäre und können durchaus mit Aggressivität und Brutalität aufwarten. Das Sixtett hat sich ganz den epischen Viking/Pagan Metal verschwören und überzeugen sogar mich, da sie auch wirklich geschwindigkeit aufnehmen und mit bitterbösen Melodien aufwarten können. Im Gegenzug bieten sie uns düstere, depressive , schleppende Midtempoparts an, die wahrlich düstere Emotionen erzeugen können. Das man die deutsche Sprache auch sinnvoll einsetzten kann, wird ebenfalls bewiesen. Natürlich wird auch das Keyboard bedient. Stört mich allerdings nicht so wie sonst, da die Klänge gut in Gesamtkonzept passen. Die Reise nach Asgard hat begonnen. Wer will, soll Thrudvangar folgen. Verdient hätten sie es, denn teilweise haben die Songs, so wie "Heimwärts" Hmynencharacter. Wie gesagt, nicht unbedingt meine Mucke, aber ich ziehe meinen imaginären Hut vor dieser Leistung!




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - holymetal.com (8,5/10)


I Thrudvangar, grazie ai primi due lavori, "Ahnenthron" e "Walhall", si sono ritagliati una buona fetta di pubblico nell'ambito pagan e sempre con maggior frequenza, vengono accostati ai capostipite del genere cui fanno riferimento, Menhir in primis, ma, in questo specifico contesto direi anche Gernotshagen ed Equilibrium.
Questo terzo nuovo lavoro non è altro che il sequel di quanto già proposto, la conferma che la band ha intenzione di continuare il cammino intrapreso.
Niente intro/outro e pochi fronzoli sono presenti sul disco, le atmosfere di tastiera sono l'unico lusso che la formazione di Köthen (Sassonia) si è voluto concedere.
Chitarre dal suono ruvido e sporco sono sempre in primo piano accompagnate dalla voce inferocita del frontman Matze. Resta solo qualche piccola perplessità per il suono dei piatti della batteria. Il disco è aperto da una potente "Thor" dove si alternano sfuriate black con atmosfere pagan, più lenta ed epica è invece la successiva "Bärenpelz und Wolfsmantel" canzone che nelle parti centrali assume connotati "bathoriani".
"Heimwärts" può vantare una delle migliori sezioni ritmiche del lotto, ottima la doppia cassa sorretta da buoni giri di chitarra accompagnati quasi sempre dalla tastiera.
Si rallenta con "Runenstein", atmosfere cupe enfatizzate da note basse, così come basso diventa il tono di growl del cantante.
Gli altri brani scorrono via che è un piacere sulla falsa riga di quelli citati, una nota di merito va comunque spesa anche per "Zwei Raben" ed i suoi stupendi ed epicissimi giri di chitarra.
In chiusura troviamo un brano di oltre 8 minuti che racchiude lo spirito di tutto il disco variando in tempi e velocità. Ottime le atmosfere pagan che si vengono a creare dal gioco di chitarra/tastiera.
Il terzo disco è sempre una prova difficile per una band emergente, i Thrudvangar passano l'esame a pieni voti.
Pagani di tutto il mondo, fate vostro questo disco!





„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - bright-eyes.de (9/13)


Die Sehnsucht nach Odin und Thor ist bei vielen, vielen Bands des Pagan Metal ungebrochen, so auch bei THRUDVANGAR, die auch bei ihrem neuen Album sehnsuchtsvolle und doch harsche Hymnen an die alte Zeit schmettern. Neben Gitarren, Bass, heiserer Stimme und Schlagzeug darf auch das Keyboard ran und die donnernden Schlachthymnen mit Keys verzieren. Von treibend (‚Thor') über variabel (‚Bärenpelz und Wolfmantel' - hat von Gedoome bis Blast alles) - THRUDVANGAR wissen die Nummern abzuwechseln, eine gewisse Pathetik wirkt sogar eher ansprechend denn billig (‚Siegvater'), manchmal klingen die Keys aber schon arg kitschig (‚Heimwärts'). Irgendwo zwischen Thyrfing, Menhir und Equilibrium schaufeln sich THRUDVANGAR ihre eigene Nische (kein Grab!) und haben mit "Zwischen Asgard und Midgard" ein solides, ausbaufähiges Fundament betoniert. Wenn mehr der Sorte ‚Bärenpelz...' dazu kommt, ist beim nächsten Mal eine zweistellige Wertung drin.



„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Soest Rock Dezember 2007, monsters and critics Juni 2008 - 4/5


Gute neun Jahre sind nun schon ins Land gezogen, seit sich „Thrudvangar“ in Ostdeutschland (Köthen) gründeten. 2004 veröffentlichten sie in Eigenarbeit ihr erstes Album „Ahnenthron“, dass am 1.12.2007 neu mit Bonusmaterial erschienen ist. Nach dem ersten Werk unterschrieb die Band bei „Einheit Produktionen“ und brachte ihren zweiten Silberling „Walhall“ heraus. Nicht zuletzt kann und konnte die Band schon live mit ihrer Stärke auf Festivals wie „Rock For Roots“, „Ragnarök“, „Ultima Ratio“, „Pagan Nights“ oder „Under The Black Sun“ das Publikum von sich überzeugen. Nun war es wohl wieder an der Zeit ein neues Album zu publizieren, dass den aussagekräftigen Titel „Zwischen Asgard und Midgard“ erhalten hat.


Doch was wird uns hier von den sechs heidnischen „Kriegern“ geboten? Um es mal grob zusammenzufassen, sind „Thrundvangar“ ihrem Stil treu geblieben, obwohl eine Weiterentwicklung stattgefunden hat. So hat man es hier mit acht Viking/Pagan Hymnen zu tun, die sich allesamt wieder mit dem Heidentum sowie deren Schlachten, Legenden, Göttern, Mythen, aber auch Metgelagen und dergleichen beschäftigen. Auf dem gesamten Album ist man im Mittelpunkt der alten faszinierenden Welt der Heiden und deren Kultur. Leute, die sich ein wenig mit der Norwegischen Mythologie auskennen bzw. „Edda“-belesen sind und deren Inhalt als Weisheiten betrachtet, wird an diesem Album seine wahre Freude haben. Die Jungs schaffen es mal wieder durch ihre Musik den Zuhörer an die acht Lieder zu fesseln, die im Gesamten nicht langweilig werden und immer wieder die passende Abwechslung bieten, so dass vom Label erwähnte Vergleiche zu Bands wie „Menhir“ oder auch „Equilibrium“ mehr als zutreffend sind.


Bei dem ersten Lied „Thor“ eröffnen mehr als passende Donnerschläge die nun folgenden, guten 45 Minuten des Albums, bis sich dann die volle Kraft geballt entfaltet und mystische Keyboardarbeit, starken, schönen Gitarrenbögen sowie ein sauber gespieltes Drum im Einklang harmonieren ohne der heidnischen Macht im Einzelnen was zu nehmen, was sich dann auch bis zum Ende fortsetzt. Diese Message kommt an und so kann man sich den kräftigen Melodien sowie der eher rauen Stimme schnell hingeben.


Genretypisch ist dann wohl auch der ein oder andere, eher keifende Doppel - sowie der ein oder andere Chorgesang auf „Zwischen Asgard und Midgard“ fester Bestandteil. Aber auch manch klassischer Part ist in den einzelnen Stücken vorhanden. Erwähnenswert ist auch der Sprechgesang bei „Heimwärts“ (Lied 3) der einen ebenso wieder in ältere Tage zurückversetzt.


Im Groben sind es besonders die Texte, die mich sehr stark ansprechen. Sie sind gut durchdacht und aufgrund der Inhalte tragen sie dazu bei die passende Atmosphäre zu vermitteln. Es ist wohl das Gesamte, das diese acht eher schnelleren Liedern zu einem hervorragenden Endergebnis macht, dass ich jedem nur empfehlen kann der diese Musik mag aber auch demjenigen, der sich mit der solchen einmal auseinander setzen möchte.


Und am Ende möchte ich noch kurz die Coverarbeit loben, die hervorragend Emotionen hervorruft und einem die Musik besser verstehen lässt. Am Booklet wurde nicht gespart, denn es enthält die kompletten Liedtexte und Bilder zur heidnischen Mythologie.


Punkte: 8.5/10




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Fénix Webzine Dezember 2007


Terceiro disco para os Teutónicos Thrudvangar. Pagan Metal de contornos Black é o que nos é apresentado nos 8 temas de “Zwischen Asgard Und Midgard”. Pessoalmente, gosto mais de um Pagan Metal mais limpo, melódico, com muita influência Folk e até Doom, não me inclinando muito para esta vertente mais “pesada”. No entanto, este disco tem os seus pontos de interesse. Há por aqui algumas boas ideias de guitarra, ambientes épicos bem conseguidos, melodias cativantes e trejeitos Folk a apimentar a coisa. Destaco os meus temas favoritos “Runenstein”, “Swei Raben” ou “Heimwärts”, que estão mais direccionados para as já referidas vertentes da minha preferência. Fãs “diehard” do género irão gostar com certeza. Os outros, esses poderão encontrar motivos de interesse nos Thrudvangar se apreciam o trabalho de nomes como Bathory, Nightfall, Rotting Christ, Misanthrope, Moonsorrow ou Primordial, p.ex.


75% / 100%
RDS




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Legacy Magazin Dezember 2007


Die sachsen-anhaltinischen Jünger Thors sind auf einem guten Weg. Sie haben das Keyboard weiter in den Hintergrund treten lassen und zusätzlich an Härte und Tempo zugelegt. Und die Songs sind ihrer Gesamtheit wesentlich schlüssiger und kompakter geworden. So stehen schöne Melodien und rasante Härte wie zwei gute Freunde zusammen, THRUDVANGAR gleiten zum Glück nie in furchterregend frohe Humppa-Thematik ab. Inhaltlich kündet eine räudige Kehle von vergangenen Tagen, Göttern und Sagen - recht gewöhnlicher Pagan-Kram eigentlich. Wer nun aber einen Song-Titel wie ,Bärenpelz und Wolfsmantel’ hört, der vermutet vielleicht manch Peinlichkeit im den Texten - doch der edle Hörer irrt. Vielleicht sind die Themen inzwischen abgegriffen, aber ist das nicht in jedem Genre so? Auf jeden Fall wirken die Köthener ehrlich, authentisch und sie wissen was sie tun. So halten die sechs Mann mit den ach so stilprägenden Viking-/ Pagan-Metallern in jedem Fall und ohne Probleme mit. Und wo in Skandinavien vieles nach kommerziellem Baukasten klingt, da schaffen THRUDVANGAR auf ihrer dritten Scheibe viel mehr: Sie klingen nicht abgegriffen, hier wirkt nichts aufgesetzt, sie sind hart, melodiös - einfach gut. Das sollte der geneigte Fan nicht nur mit dieser Scheibe verifizieren, sondern auch auf der anstehenden Tour mit Nomans Land und Trollech im Januar. (SM)


11/15 Punkte




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - www.powermetal.de


In einer Zeit, in der hinter jedem Gebüsch zwischen Nordkap und den Alpen eine Heidenbande lauert, um den Rollenspieler in uns keulenbewehrt und in Bärenfelle gewandet mit folkloristisch angedudelten Weisen heimzusuchen, ist es mehr denn je wichtig, die Spreu vom Weizen zu trennen und die wenigen Glanzpunkte der Szene heraus zu filtern, um des Genres nicht völlig überdrüssig zu werden.


Die Anhaltiner von THRUDVANGER bürgen insoweit auch auf ihrem dritten Studioalbum für Qualität und können sich von locker zwei Dritteln der Szene absetzen. Das Artwork ist gelungen und detailverliebt, und auch die Musik passt: In zehn meist längeren Stücken geht die deutsche Pagan-Metal-Institution ihren Weg konsequent weiter. Mit einer ausgewogenen Mischung aus würdigem Tasten-Pathos, rasend hackender Aggression und mystischer Akustik präsentieren uns die Jungs aus dem Herzen Germaniens ihre eingängigen Weisen von Schlachten und Mythen, die kaum einen Anhänger der jüngeren Pagan-Welle enttäuschen dürften. In dem inzwischen sehr übersättigten Genre ist es wahrlich nicht mehr leicht, noch Akzente zu setzen, doch den Recken aus Thors Reich gelingt dies auch auf ihrem dritten Studioalbum vortrefflich. Nicht durch übersprudelnden Ideenreichtum oder wegweisende Originalität, aber durch ziemlich perfekte Anwendung der Zutaten, welche die besondere Stammwürze ins Heidenmahl bringen. So sind folkige Melodien nicht bloßer Selbstzweck, sondern ebenso effektiv eingesetzte Stilmittel, wie gelegentliche Erzähler-Passagen und die deutschsprachigen Texte.


Die würdige Eröffnung ist dem Herren des Pate stehenden Gaues gewidmet, dem Gotte Thor. Mit Windbrausen, epischen Keys und stampfendem Rhythmus, dazu die schwarzmetallisch surrende Gitarre und der Gesang mit jeweils gut verständlichem Kreischen und Growls. Ja, wir sind zu Hause. Dem folgt 'Bärenpelz und Wolfsmantel' mit seinen gelungenen aber auch wiederum sehr typischen Tempo- und Stimmungswechseln, bevor 'Heimwärts' das folkloristische Element erstmals stärker betont. Schöne A-Gitarren, Rezitationen und getragene E-Gitarren-Leads prägen das mystische 'Runenstein', das so auch in seinen schnelleren Momenten zu einem der Highlights der Scheibe avanciert, ebenso wie das verträumte 'Zwei Raben' und das epische 'Siegvater', bei dem auch Maultrommeln und akustische Klampfen wieder zum Zuge kommen.


Insgesamt bleibt ein starkes Album, das wie gesagt das Gros einer überquellenden Szene mit links hinter sich lässt, aber dennoch noch nicht ganz an die großen Flaggschiffe des Viking Metals heranreicht, die vor allem deshalb weiterhin in einer eigenen Liga kämpfen, weil sie sich nicht auf die gelungene und schmackhafte Anwendung des Grundrezeptes beschränken, sondern weil sie kreative Zutaten beimischen, die eben nur der Starkoch im Gewürzschrank stehen hat.


Anspieltipps: Thor, Runenstein, Zwei Raben, Siegvater





„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) 8,5/10 - www.nocturnalhall.com


" Mit Zwischen Asgard & Midgard knüpfen THRUDVANGAR nahtlos am Vorgänger an. In epischer Breite und mit hochgereckten Fäusten donnern Viking-Hymnen über einen hinweg, verbreitet eine faszinierende Düsternis die perfekte Atmosphäre, um auf Bifröst zwischen den Welten zu wandeln. Dezent eingesetzte Keyboardklänge und Instrumente setzen gekonnt Akzente und unterstreichen den erhaben Gesamtcharakter von Zwischen Asgard & Midgard. Ein Kleinod heidnisch-metallischer Liederkunst…"





„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) 5,5/7 Punkten - www.metalnews.de


" Eine willkommene Referenz im sonstigen Einheitsbrei des Genres. Thrudvangar schaffen, was andere nur versuchen. Entweder man kann es, oder man kann es nicht. Thrudvanger entscheiden sich für Ersteres."




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) 7,5/10 Punkten www.metalglory.de


" Thrudvangar hat die einmal eingeschlagene Stilrichtung konsequent weiterverfolgt. Für Fans von Pagan ist die CD ein eindeutiges muss."




„Zwischen Asgard und Midgard“

(Einheit) 8/10


Kompositorisch sehr gehaltvollen und betont epischen Viking Metal der oberkraftvollen Klasse boten diese ungehobelten ostdeutschen Heidenkerle bereits auf dem erfolgreichen Vorgängeralbum „Walhall“ dar. Und das brandneue Studioalbum knüpft erfreulich nahtlos daran an. Denn mit „Zwischen Asgard und Midgard“ ist der inbrünstigen Idealistentruppe erneut eine gleichfalls wuchtige wie durchdacht melodisierte Angelegenheit gelungen. Mit solch´ erhebend ertönenden Tasten-Arrangements kann man in dieser Art von heroischer Stilistik eigentlich nur gewinnen; vor allem, wenn die spieltechnisch breitflächig akzentuierte Gitarrenarbeit dazu noch so bissig-effizient angelegt ist. Auch mit einer derartigen rigiden Entschlossenheit beim Musizieren vorzugehen, erweist sich hier als goldrichtig – denn die darob entstehende Authentizität des Liedermaterials könnte ehrlicher und auch höher nicht sein. Auf gesanglichen Ebenen findet auf diesem Album glücklicher Weise eine überraschende Abkehr von den allzu derben Todes-Grollereien der Vergangenheit statt. Front-Schreihals Matze besann sich also eines Besseren. So brechen sich viele eher verkommen und keifend vorgetragene Kehlenlinien auf dem Heidendiskus ihre harten Bahnen. Und das koaliert wirklich hervorragend mit all den hochdynamisch und gleichsam anspruchsvoll inszenierten Stromgitarren-Attacken – überwiegend hochgradig impulsives Schlagzeugspiel ergänzt das Ganze mit der nötigen Portion an rigide packenden Trommelstock-Rhythmen.


An Schnelligkeit der Tempi haben diese Kerle doch einiges dazugelegt, nicht selten ergehen sie sich inmitten ihrer neuen Epiker-Kompositionen in prachtvoll hernieder prasselnden Takt-Rasanzen. Insgesamt klingt „Zwischen Asgard und Midgard“ damit künstlerisch um einiges homogener und dramaturgisch in sich geschlossener als alles, was bisher von Thrudvangar kam. So gehört sich das. Für lichterloh entflammte Pagan- und Viking Metal-Anhänger sollte diese neue Thrudvangar-Donnerplatte daher gleichermaßen reizvoll sein. Die Horde Thrudvangar beschreitet mit „Zwischen Asgard und Midgard“ also den für sie einzig richtigen Pfad, das hört und spürt man hier jederzeit deutlich. Apropos, deutlich gesteigert haben sich diese von ihrem unheiligen Tun so sehr Überzeugten endlich auch mal in Sachen äußere Tonträger-Gestaltung: Denn Szene-Veteran Michael Schindler von Dragon Design lieferte als perfekte grafische Ergänzung ein fabelhaftes Album-Frontbild ab, welches mir wirklich verdammt gut gefällt.


© Markus Eck (06.10.2007)




„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) 8,5/10 - Bloodchamber



THRUDVANGAR beehren uns dieser Tage mit ihrem neuen Album "Zwischen Asgard Und Midgard" und können dabei mit dem auf dem Album enthaltenen Liedmaterial auf ganzer Linie überzeugen.


Zuerst einmal möchte ich mein Lob für das wirklich tolle und stimmungsvolle Coverartork aussprechen! Dieses ist genauso fantasievoll wie die Musik ausgefallen, womit also beides schon mal perfekt zusammenpasst.


"Zwischen Asgard Und Midgard" wird durch ein kurzes Intro eingeläutet, um dann alsbald in eine Traumwelt fernab der modernen Zivilisation abzutauchen. THRUDVANGAR vertonen Bilder und Geschichten von Kriegern, Göttern, Schlachten und Naturmächten zu einer Musik, die den Hörer vom Hier und Jetzt entfliehen lässt, als wandle er selbst in dieser Welt voll von unberührten Wäldern und Bergen, als würde er selbst durch schneeverhüllte Tannen einen bläulich schimmernden Sternenhimmel erblicken, auf den Schwingen des Adlers über endlose Gebirgsketten hinweg gleiten.


Die Musik auf "Zwischen Asgard Und Midgard" im Bezug auf ihre handwerkliche Umsetzung mit Worten beschreiben zu wollen, würde der ihr innewohnenden Magie nicht gerecht werden. So kann ich nur das eigene Antesten empfehlen. Mich konnte die Band jedenfalls voll und ganz überzeugen. Wenn ich auch sonst kein Freund von Keyboards im Metal bin, so passen sie in diesem Fall wirklich zur Musik und unterstreichen deren träumerischen Charakter.


THRUDVANGAR präsentieren auf ihrem neuen Werk "Zwischen Asgard Und Midgard" acht Hymnen voller Erhabenheit und atmosphärischer Dichte. Den Hörer erwarten träumerische und naturmystische Stücke, die ihn mitnehmen auf eine Reise in längst vergangene Zeiten. Für Viking Metal Anhänger definitiv ein Muss!


8,5 / 10 Punkten


Stefan Hofmann/www.Bloodchamber.de



Erhältlich
seit 28.05.2010


Odroerir
„Götterlieder II“ CD


Alkonost
„On The Wings Of The Call“ CD


Finsterforst
„Urwerk“ Digi-2-CD


Horn
„Distanz“ CD

frühere
Veröffentlichungen

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