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Thrudvangar - Reviews
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - September 2008
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AUTHOR: Dirk Wettlaufer / Germany |
Hymnisch flotter Pagan Metal schallt uns auch vom dritten THRUDVANGAR Album
entgegen, welches die ostdeutschen Köthener abermals recht flott nachlegen,
um ihren guten, spürbar wachsenden Szene-Ruf auszubauen. „Zwischen
Asgard und Midgard“ ist die logische Konsequenz und Fortführung
ihrer Alben „Ahnenthron“ und „Walhall“, die jedoch
logischerweise instrumentell, sound- und songschreiberisch nicht ganz mit der
Klasse des neuen Albums mithalten können. Die spürbare Weiterentwicklung
hat vor allem in puncto Spielsicherheit stattgefunden, nun endlich klingt hier
wirklich alles gekonnt und direkt auf den Punkt gespielt, wobei ich leider
beim Schlagzeug einige Abzüge machen muss, da hier noch mehr Druck drin
gewesen wäre. Klingt ein wenig zu hallig, sorry. Am bisher stets bemängelten
Gitarrensound haben die Burschen hörbar gearbeitet. Wenn auch der Sound
für meinen Geschmack noch immer nicht knallig brutal genug geworden ist,
passt er sich doch ziemlich gut ins homogene Gesamtbild ein und auch die Keyboards
wurden bei aller „Brisanz“ dieses Instruments im Metal wirklich
gut und bereichernd integriert. „Zwischen Asgard und Midgard“ überzeugt
auch mit einer wie immer für Einheit Produktionen amtlichen Covergestaltung,
die mir dieses Mal außerordentlich gut gefällt. THRUDVANGAR klingen
meistens immer schön böse und dunkel, sind in Sachen Fahrtwind immer
ganz vorne mit dabei und verlieren sich glücklicherweise nie wie 95% ihrer
Pagankollegen in schmierig pathetischen Trällerparts. Natürlich weben
die Ostdeutschen auch mal getragene epische Riffs in ihren Gesamtsound ein,
insgesamt überzeugen die Burschen aber auch wegen ihrer immanent bzw.
indirekt vorhandenen frühen Melodic Death Metal Kelle, die die Songs bereichern,
ohne allzu sehr überhaupt nach Death Metal zu klingen. Im Bereich von
Bands wie MENHIR, ODROERIR oder EQUILIBRIUM gehören THRUDVANGAR mit ihrem
heidnischen Sound sicherlich ganz vorne mit dazu und brauchen sich mit einem
derart starken Album vor niemandem mehr verstecken. Anspieltipp ist sicherlich
das von einer tollen Melodie und Abwechslungsreichtum getragene „Heimwärts“,
welches hymnisch stampfenden Pagan Metal der Oberklasse bietet. Fein gemacht
und nur mit wenigen Soundabstrichen genau das richtige Pagan Metal Futter.
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metalroxx Magazin Juli 2008
Einmal mehr eröffnet sich uns das Reich des germanischen Gottes Thor und
zeigt uns auf, welche mythologischen Gegebenheiten zwischen Asgard und Midgard
regieren!
Das Germanentum zeigt sich farbenfroh in Form der Regenbogenbrücke, kundig
durch Hugin & Munin, eisigkalt durch Frostland, siegreich durch Gottvater
Odin und altehrwürdig druch die Sprache der Runen. All diese Dinge verpacken
die ostdeutschen Pagan-Metaler THRUDVANGAR, welche bereits seit 1998 ihren
Weg gemeinsam bestreiten, in ihrem dritten Album „Zwischen Asgard und
Midgard". In deutscher Sprache wird auch hier wieder der nordischen Mythologie
und den heroischen Wikingertaten Tribut gezollt.
Donnerschläge vermischen
sich mit der leuchtenden Kraft der Blitze, der Sturm heult unaufhörlich
zwischen den Baumkronen durch – „Thor“ entfaltet
seine Macht, wird dann vom sanfteren Keyboard besänftigt, bevor krierische
Raserei die Oberhand gewinnt. Der Berserker Matze grunzt unbändig und
wild aus den schwarzen Wolken hervor. Ein geiler Song, welcher seine Melodie
von Keys und den rhythmischen Gitarren verliehen bekommt.
Sehr abwechslungsreich sind der „Bärenpelz und Wolfsmantel“ schattiert.
Blitzt und dröhnt es zuerst reserviert und sonor aus dem waldenen Gebirgsabschnitt,
so nimmt die Gefahr auch dann ihren Lauf. Matze grollt und growld tief und
bedrohlich, die Gitarren schleppen sich über die Hügelkappen, stellenweise
schwebt die sanfte Folklore germanischer Bergdörfer zu einem herüber.
Sacht trifft auf schauerlich, Aggression auf Sanftmut – THRUDVANGAR lassen
hier die Tempi- und Rhythmuswechsel sprechen und treffen damit voll ins Schwarze!
Das Heimweh erdrückt einen fast in dieser unbändigen Gebirgswelt
und so ziehen einen die folkloristisch-trillernden Keys und beschwingenden
Gitarren geradewegs „Heimwärts“. Insgesamt regiert hier der
hymnische Groove, und lässt die Wegeslast weniger schwer wiegen und die
Weggefährten leichtfüßig und mit Schlachtenrufen ihrer Heimat
zugehen.
Am Fuße des Berges angekommen, breitet sich schier undurchdringlicher
Nebel über dem Walde aus und von irgendwoher erklingen betörend nordische
Akustikgitarren und schlagende Felle, was uns magisch in die Welt des „Runenstein“ katapultiert.
Heroisch und ehrfurchtsvoll ertönt der Satz „Geschrieben auf Stein,
in den Zeichen einer alten Schrift“, bevor das Tempo leicht angezogen
wird. Doch diese rezitierende Gesangsart bleibt dem Song erhalten und ertönt
immer in den atmosphärisch-dusteren Parts. Gänsehaut begleitet dich
dann auch durch die stimmungsvolle „Midsommernacht“ über welche „Zwei
Raben“ im Abendrot kreisen. Wachsam, eingängig und mit einer folkloristischen
Hintergrundmelodie lässt man ihre Schwingen schwungvoll und hymnisch im
Takt schlagen und an mancher Stelle galoppiert sogar Sleipnir.
Doch keiner
verdient mehr Ehr´ und Ruhm´ als der „Siegvater“ selbst
und so wird der Lobgesang auf Siegvaters Krieger mit Maultrommel und mannhaft
klingenden Akustikgitarren eingeleitet. Forsch und harsch geht es danach zur
Sache, gerüstete Männer ziehen in den Krieg, Axt schwingend und das
Schwert gen Walhalla erhoben trotzen sie jeglichen Weltengefahren und bescheeren
Odin selbst damit reinste Freude.
In eiseskalter „Frostnacht“ kehren die Krieger heim, unheilvolle
Dunkelheit legt sich über die schneebdeckten Baumwipfel, Eiskristalle
glitzern auf den gefrorenen Blüten und die magische Atmosphäre, vor
allem durch die Keyboards erzeugt, breitet sich auch langsam um mich herum
auf. Ein schleppend-epischer Abschlusssong eines gelungenen dritten Albums!
Abwechslungsreiche Wikingervielfalt der oberen Liga – ja so würde
ich „Zwischen Asgard und Midgard" treffend beschreiben. Von kriegerisch-wilder
Raserei bis zur heroischen Wikinger-Hymne ist wahrlich alles vertreten und
bietet ein mannigfaltiges Gesamtwerk welches Parallelen zu Naglfar’s
göttlichem Opus „Vittra“ aufweist! Also ich bin hin und weg
und bin mir sicher, auch die germanische Götterrige wird das Methorn heben
zu den Klängen dieses Prachtwerkes!
Punkte: 9/10
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Maelstorm Magazin May 2008
Bad is good, boring is exciting, old is new and poor is rich: Welcome back
to the world of German Viking metal. Even though I had to write 31 reviews
for this issue of Maelstrom, Zwischen Asgard und Midgard was one promo I'd
always been looking forward to listening to again. In the meantime, I've
had the chance to listen to the new Manegarm album and couldn't make it to
the end of that one. Now let's explain why...
Simply because it's Thrudvangar? This certainly calls for an explanation.
Their debut, Ahnenthron, was devastating. Walhall, the follow-up, was too inoffensive,
and some of the songs just couldn't have been taken seriously. It was like
Thrudvangar were trying to become more commercial and polished. Enter Zwischen
Asgard und Midgard and the "difficult" third album proves to be Thrudvangar's
easiest yet, in a sense that they just did what they know. No calculations.
Blunt and direct to the core, Zwischen Asgard und Midgard is one hell of an
exciting ride. If we once said that being a Viking is about doing the best
you can with what you have, it couldn't be more true than it is here. The sound
belongs to the eighties, with all instruments clearly audible and distanced
(although we received a CDR a month before the official release so it might
have been a pre-master copy). Even if the official release ends up sounding
exactly like this, it's okay. That's what we expect from Einheit Produktionen,
and if the last Trimonium sounded like this, it would have been better. Not
expensive, not overpolished and awesome in its warm directness. Pure old school.
Play it way loud and none of the above matters - it's awesome.
Whatever it ended up sounding like, Zwischen Asgard und Midgard had to have
songs. And it bloody well delivered. "Thor" begins with a few keyboard
seconds; and when the bands kicks in, they literally KICK in. Torsten, the
drummer, knows his stuff: one snare beat for three kick drum beats, do it very
fast and make a Thrudvangar trademark out of it. The man sounds like a stubborn
machine changing beats at the flick of a switch, but listen carefully and it's
still a man. With inhumanly loud bass drums.
Matze's introductory scream is another trademark: yes, still hollow and almost
gargling, and all that in German, but by now it's instantly recognizable and
absolutely persuasive. If you've heard the other two Thrudvangar albums, you'll
welcome the big lunatic as an old friend.
And so the music goes. The structures are clearly defined, with not very
subtle and even less predictable changes. If there's a point to be made, Thrudvangar
will repeat two parts one after another for as long as it takes. Combined with
the basic sound, it sounds like a recipe for boredom — until you've realized
just how glorious those parts are, and the way they interact causes endless
instances of tension / release. Maybe Thrudvangar don't really know what they
are doing, but we wouldn't bet on it.
"Bärenpelz und Wolfsmantel" begins with another Thrudvangar trademark:
a gentle, poignant keyboard melody. The keyboards are almost inaudible, and
very minimal, but absolutely contributing to the atmosphere. Strangely for
Thrudvangar, this time the mood isn't very bright.
Zwischen Asgard und Midgard
doesn't sound like yet another Viking raid. It is solemn, serious, melancholic,
almost bitter and lost in its own, distant,
space and time. While still kicking ass, naturally. But who'd have expected
such seriousness from a simple, beer-worshipping German crew? Surprise, surprise.
"Heimwärts" begins with a simple guitar melody. It's a melody to die
for. More galloping guitars, more soft synthesizers and Matze sounds like he's
about to pass away and has something important to tell you before he crosses
to the other melody sounds like a revelation. The fourth track, "Runenstein," brings
Thrudvangar back into life and when you hear the only "heys!" on
the album you have to wonder why there weren't any before - and how come
you didn't notice? The two guitars still do their own thing, either thrashing
or playing black metal tremolo melodies, together or contrasting each other.
There's no originality here, it's almost awkward, but you just have to listen.
And smile. Non-Vikings would never understand this.
Back to the full speed on "Midsommernacht" and a semi-ballad called "Zwei
Raben," and observing how the simple and ominously effective melodies
can be created by using staccato chords. See, Thrudvangar aren't trying to
be smart or inventive. They are simply being honest and the rest took care
of itself. Although straightforward, "Siegvater" is nearly epic,
but the final track, "Frostland," is just brutal... one guitar playing
black, the other playing thrash galloping and finally — where have the
blastbeats been hiding ever since the first track?
With so much to say about
an apparently simple, poor-sounding and unoriginal album, we haven't even
touched the lyrical subject. Since the lyrics aren't
available at this point, we can only guess what Zwischen Asgard und Midgard
is about. Oh, it's about being between Asgard and Midgard? It has to be.
It definitely feels like it is.
(8/10)
review by: Mladen Škot
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Pull the Chain Magazin März 2008
The first thing that stands out upon opening this cd is the cover (and by the
way the entire art-work). Even if it’s your first contact with the
German Thrudvangar, you directly know what you can wait from «Zwishen
Asgard Und Midgard». No need to be a soothsayer to guess the kind of
music delivered throughout the eight long compositions of Thrudvangar’s
already third full-length; this is top class Viking / Pagan black metal with
the needed balance between fast paced structures and melodic / melancholic
atmospheres, the whole enlightened by the use of traditional medieval sounding
instruments (in a kind of discreet background). No excuses, «Zwishen
Asgard Und Midgard» is a must buy for anyone slightly, remotely interested
in Viking black metal or just atmospheric Pagan black metal. Although the
vocals may not be the most original, they work very well within the structures
of the songs. If you like solid Viking metal ala Equilibrium, then you would
probably praise «Zwishen Asgard Und Midgard». I also detected
some Manowar influences on «Runenstein». Great.
Patricia
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Shapeless Magazin IT
Ed ecco che per la seconda volta, questa settimana, mi è capitato fra
le mani un CD del quale si riesce ad intuirne il contenuto, ancor prima che
venga inserito nel lettore. Questo è il caso dei Thrudvangar e del loro
ultimo full-length, "Zwischen Asgard Und Midgard", che tradotto dal
tedesco significa "Tra Asgard E Midgard". In copertina vediamo quello
che sembra Odino (o Wotan) di schiena, con tanto di elmetto, lancia e un corvo
che vola sulla sua testa. Il dio nordico pare osservare un passaggio innevato,
nel quale si distinguono pini e montagne alte stagliati contro un cielo plumbeo.
Il cielo stesso è squarciato da quella che sembra la coda di una cometa,
ma che potrebbe essere il ponte che unisce Midgard ad Asgard. Con un titolo
del genere, e con questo tipo di copertina, non penso sia eccessivamente difficile
capire quali siano i territori lirici e musicali toccati dal gruppo. Ma se proprio
ci fosse un minimo dubbio, basta dare un'occhiata alla tracklist, per trovare
titoli del calibro di "Thor", "Frostland", "Siegvater",
"Runenstem", eccetera. Insomma, è proprio così: i Thrudvangar
suonano un viking/pagan metal molto legato ai canoni del genere, e ricco di
similitudini con i tanti gruppi che ne compongono la scena.
I Thrudvangar si sono formati nel 1998, e nel corso della loro carriera hanno
pubblicato due album: "Ahnenthron" nel 2004 e "Walhall"
nel 2006. Tra l'altro, leggo nel libretto che i due dischi sono ancora disponibili,
anche se per "Ahnenthron" si parla già di ristampa con bonus-track.
La formazione che ha inciso "Zwischen Asgard Und Midgard" vede Christian
alle chitarre, Günther al basso, Andreas alle tastiere, Matze alla voce,
Kanne all'altra chitarra e Torsten alla battera. I loro volti campeggiano nella
paginona centrale del libretto, nelle cui otto facciate si trovano tutti i testi,
rigorosamente in tedesco.
Con un nome ed un album simile, qualunque amante del viking metal, o dal metal
dalle tematiche pagane, potrà trovare facilmente del pane per i propri
denti. "Zwischen Asgard Und Midgard" è il classico acquisto
sicuro, sul quale non ci si può sbagliare nemmeno se non si conoscesse
la band. Si potrebbe acquistare a scatola chiusa. E quindi, da un punto di vista
promozionale, titolo ed artwork assolvono alla loro funzione in maniera perfetta.
Resta però da chiedersi se scelte così palesi, e scontate, non
si siano riflesse anche nel songwriting del sestetto tedesco... Beh, un po'
sì e un po' no. Nel senso che la musica è proprio quella che ci
si potrebbe aspettare: voce digrignata, melodie epiche, arrangiamenti evocativi,
frequenti strizzate d'occhio alla musica popolare. Ad un ascolto superficiale,
i Thrudvangar sembrano suonare come tanti altri gruppi dediti a questo stile,
magari con una qualità di registrazione superiore alla media. Le idee
presentate da questi ragazzi sono state un po' abusate negli ultimi anni, e
ormai cominciano a mostrare la corda. Di conseguenza, per un ascoltatore smaliziato,
alcune trovate prevedibili potrebbero provocare un po' di fastidio, anche perchè
i musicisti sono davvero bravi. Anzi, come gruppo dal vivo, i Thrudvangar sono
molto quotati. Hanno partecipato a moltissimi festival, ed hanno sempre ottenuto
elogi. Quindi, si tratta di una band capace, smaliziata sul palco e carica di
entusiasmo. Perchè, quindi, accontentarsi di suonare come un gruppo come
tanti? Perchè non provare ad osare di più?
Credo che la risposta sia semplice: i Thrudvangar vogliono suonare così.
Sono cresciuti apprezzando il viking, ed è sui modelli dei mostri sacri
del genere che hanno costruito il loro suono. Qualche spunto pagan c'è,
poichè i due generi spesso si mescolano. Sono però assenti quelle
composizioni lunghe e tediose tipiche del genere pagano: le otto canzoni qui
presenti hanno minutaggi ragionevoli, sono ben costruite ed arrangiate, hanno
strutture interessanti che non vanno però a discapito dell'impatto. Infatti
questi tedeschi picchiano abbastanza, e le loro composizioni risultano vitali
e vigorose. Lo spirito epico e battagliero è presente in ogni nota, ed
i musicisti riescono a far male pur senza esagarare nella velocità del
ritmo. Anzi, i ritmi cadenzati e i mid-tempo sono preferiti alle accelerazioni.
Chiunque mastichi un po' di tedesco, poi, può accompagnare l'ascolto
con la lettura dei testi, per entrare ancora di più nell'immaginario
dei Thrudvangar.
In conclusione, "Zwischen Asgard Und Midgard" non può essere
considerato un brutto album, così come i Thrudvangar non possono essere
considerate delle schiappe. Tutto è ben realizzato, ben costruito, con
alcune traccie che eccellono sulle altre (la mia preferita è "Heimwärts");
ciò che manca in maniera cronica, ed un critico ha il dovere di sottolinerarlo,
è l'originalità. In effetti, c'è poco di personale nella
proposta di questi tedeschi. E siamo già al terzo full-length per la
band...
Come ho scritto in precedenza, questo è un acquisto sicuro per gli amanti
del viking. Chiunque ami queste sonorità alla follia, e non cerchi novità
nè creatività particolari, potrà godersi quarantasei minuti
di musica grintosa e ben suonata. Per tutti coloro che invece cercano qualcosa
di più, beh, non lo troveranno certo qui.
(Hellvis - Febbraio 2008)
Voto: 7/10
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metal Zone Magazin Italy
La Einheit Produktion mi ha dato, ancora una volta, il privilegio e l’onore
di recensire il nuovo lavoro dei teutonici Thrudvangar e devo riconoscere all’etichetta
tedesca il grande merito di aver insistito su questa band che non è più una
promessa ma una tra le più interessanti realtà nel panorama viking
metal!
“Zwischen Asgard Und Midgard”, questo il titolo del terzo album in studio,
ci rivela un gruppo che ha fatto tesoro delle sbavature (poche a dire il vero)
del primo disco confermando la maturità mostrata con il secondo lavoro:
da un punto di vista tecnico/esecutivo nulla da eccepire, anzi mi permetto
di muovere più di un plauso alla prova geniale di Christian alle chitarre,
sul versante songwriting notevoli sono i passi in avanti fatti dal combo sassone
che, pur ricalcando gli stilemi che il genere impone, ci offre qualcosa di
originale ed incisivo.
La struttura delle tracce ruota attorno a ritmiche aggressive,
energico growling,
drumming preciso e possente e inserti tastieristici a tratti maestosi anche
se non mancano momenti melodici ed evocativi con digressioni epiche sensazionali.
La
potente “Thor” da sfogo a sfuriate propriamente pagan/black;
la successiva “Bärenpelz und Wolfsmantel” è più cadenzata; “Heimwärts” presenta
una ritmica di grande spessore; la cupa “Runenstein” rallenta i
tempi e induce il vocalist ad un recitato molto profondo; si prosegue con la
variegata,
nei ritmi, “Midsommernacht” in cui appare addirittura qualche accenno
folk; “Zwei Raben” è la mia preferita con quella sua atmosfera
decisamente epica; segue la brutale “Siegvater” e si chiude con
l’energia
di”Frostland”.
Che altro dire? L’artwork è bellissimo
e perfettamente in linea con i testi, rigorosamente in tedesco, di carattere
mitologico.
In definitiva, un album che esalterà gli amanti del genere e non mancherà di
conquistare orde di nuovi adepti.
95/100 points
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Whiskey-Soda Magazin
Das ging ja schnell, nach nur sechs Monaten im Studio bringen Thrudvangar
den "Ahnenthron"-Nachfolger "Zwischen Asgard und Midgard" auf
den Markt. Wer nun ein liebloses dahin geschmiertes Werk erwartet, wird enttäuscht.
Mit diesem Album katapultieren sich Thrudvangar im deutschen Viking Metal
weit nach vorne. Gespickt mit acht heidentypischen Songs von Göttersagen
und Abenteuern kommt "Zwischen Asgard und Midgard" daher. Sehr gelungen
ist auch das Cover: Ein Wikinger, begleitet von einem Raben, schaut der Regenbrücke
Bifrost am Firmament entgegen!
Lobend zu erwähnen ist, dass Thrudvangar
noch eine Spur härter geworden
sind! Die beiden Gitaristen spielen wunderbare Black Metal-Passagen mit guten
Tempowechseln. Ein Glück muss man sagen, da ja achtzig Prozent der Viking
Bands heutzutage mehr auf Power Metal-Passagen vertrauen! Danke dafür!!
Anders
als zu den Vorgängeralben, ist das Keyboard nicht mehr so präsent
und weiter in den Hintergrund gerückt, es begleitet die Songs "nur" noch.
"Zwischen Asgard und Midgard" ist ein stimmungsvolles Album, mit der richtigen
Härte und melodischen Passagen, was zu bierseligen Abenden einlädt.
Dies könnte Thors Lieblingsalbum werden!
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Amboss Magazin
Das mittlerweile 3. Album von THRUDVANGAR setzt da an, wo "Ahnenthron" aufhörte,
noch aggressivere Töne spucken die Herren aus dem Reich des Asen Gottes
Thor. Schon vom ersten Klang an wird klar, dass es sich hier um ein brachiales
Werk handeln wird, die allesamt der nordisch germanischen Mythologie gewidmet
sind.
Gesanglich wird wie gewohnt rau Gekeift, ohne daran zu denken, Abwechslung
auf die Stimmlage zu legen. Es gibt eine Stimmlage und die wird kompromisslos
durch die 8 Tracks katapultiert. Um dem ganzen eine Mystik zu verleihen, werden
Keyboards eingesetzt, doch diese halten sich stark im Hintergrund; anders die
Gitarren, die treibende Kraft in allen Songs; man kann schon von harten, fetten
Riffs sprechen, die der Axtführer gekonnt durch den Norden manövriert.
Besonders empfehlenswert ist der Song "heimwärts", der jeden
Wikinger zum Mitsingen verleitet! Akustisch beginnt "Runenstein",
welcher sich ihn schnelle Gitarren Passagen hineinbewegt, doch auch hier gibt
es Rhythmuswechsel. Ein gutes, solides Werk der ostdeutschen Horde, die mit
46:20 Minuten ein angenehmes Stück Pagan Metal mit uns teilen!
www.thrudvangar.com (sad1914)
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Bleeding.de Magazin - 7,5/10 Punkten
Thrudvangar - Zwischen Asgard und MidgardReview von Lestat // 04.01.2008
(175 mal gelesen) Es hat ein paar Durchläufe gedauert, bis das Feuer zünden
konnte. Aber mit jedem Hördurchgang wuchs die Kälte, hervorgerufen
durch "Zwischen Asgard und Midgard". Obgleich THRUDVANGAR als in
einer Liga mit MENHIR und EQUILIBRIUM angepriesen werden - sie sind es nicht.
Und das liegt nicht daran, dass sie schlechter sind, mit nichten. Nein, sie
spielen eine andere Sportart. Wo bei EQUILIBRIUM der Met fließt, fließt
hier das Blut. Die Partyseite des Viking, gebracht durch die schon genannten
Konsorten, wird ersetzt durch eine Athmosphäre, wie sie manch einer Black
Metal Band gut stehen würde.
Produktionstechnisch hätte ein wenig mehr herrausspringen können,
besonders viel Volumen ist irgendwie nicht vorhanden. Aber das scheint nur
Nebensache. Der Sound passt zur Musik, und mehr wäre in diesem Fall eher
weniger.
So weit zu gehen, wie der eine oder andere Kollege, und die Scheibe
als muss für jeden Pagananhänger zu preisen, werde ich nicht. Aber
jeder, der sich ernsthaft musikalisch mit dieser Welt auseinandersetzt, sollte
einmal
ein Ohr riskieren, um zu hören, dass es auch eine vikingische Welt abseits
des Met und der Party gibt.
Gesamtwertung: 7.5/10 Punkte
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Burn Your Ears Magazin - 8/10 Punkten
Die nordisch inspirierte Horde aus Anhalt hat sich mit ihrem Viking- / Pagan-Metal
ja schon einen größeren Freundeskreis erspielt. Ich gehörte
bislang nicht dazu, denn die ersten beiden Alben sind schlicht an mir vorbeigezogen.
Wem Sie gleichfalls eine Unbekannte sind:
Thrudvangar sind eines der Beispiele, warum der Begriff „Viking-Metal“ eher
rein textlich zu interpretieren ist, wenn man zu diesem Genre so verschiedenartige
Bands wie AMON ARMARTH, TURISAS oder EINHERJER rechnet. Und eben THRUDVANGAR.
Mit keinen der Erstgenannten haben die Jungs aus Köthen musikalisch größere
Gemeinsamkeiten aufzuweisen. Eher schon geht es in die Richtung EQUILIBRIUM.
Geboten wird also im Wesentlichen melodischer, keyboardunterfütterter
Black Metal. Die Folkelemente beschränken sich auf Andeutungen in der
Melodieführung. Mir ist das ein bisschen wenig. [Aber ich (kleines Dummerle)
verstehe ja ohnehin nicht, wieso man überhaupt auf dem Soundkonzept des
BM Assoziationen mit den Piraten des Nordens wecken will / haben kann. Das
schaffen bei mir dann doch am ehesten FEJD. Zurück zur Sache:]
Sieht man
von der Frage ab, ob die textuelle Verwurstung der nordischen Mythen durch
dieses Klanggerüst adäquat transportiert werden kann, dann
bleiben zwischen Asgard und Midgard neben einigen wenigen Schwächen auch
diverse wohltuende Aspekte:
Das doppelte Risiko, mit deutschen Texten, die
zudem das Pathos der Sagas reproduzieren, an den Klippen der Lächerlichkeit
zu zerschellen, umschifft der Skalde recht geschmeidig. Das liegt erstens daran,
dass die Verse ganz prosaisch und
sachlich erzählen. Und zweitens, dass Matze die rau gefauchte Darreichungsform
präferiert. So lassen sich die Texte ohne große Anstrengung ignorieren.
Und die Stimme kann so als reines Instrument zur Erzeugung finsterer Atmosphäre
wirken. Geschickt gemacht. Positiv ist auch Drummer Torsten aufgefallen, der
für am BM orientierte Verhältnisse erstaunlich und wohltuend variabel
agiert. Und im Übrigen mit einem stattlichen Sound ausgerüstet ist
(insbesondere die Basstrommel ist herrlich satt).
Überhaupt finden sich angenehm viele Parts, bei denen die Wikinger mal die
Schlagzahl reduzieren. Das sorgt für Abwechslung und macht die blastigen
Stellen genießbar. In den unteren Drehzahlen entwickeln die zwei mal sechs
Saiten zudem auch entschieden mehr Durchschlagskraft, womit denn auch eine Schwäche
benannt ist: Wenn’s schneller wird, treten die Leads etwas zu sehr in
den Hintergrund, was zulasten des Drucks geht. (Obgleich es dem Vierseiter
ganz gut bekommt.)
Abgesehen davon ist die vielleicht größte, weil
einzige Schwäche
das Keyboard. Entweder es dödelt kaum hörbar die wenigen Soundlöcher
stopfend im Hintergrund vor sich hin, oder es drängelt sich fiepend wie
ein ausgesetzter Welpe als Flötenimitat penetrant in den Vordergrund.
Beides nervt. Dabei sind die Melodien überaus ansprechend und machen den
eigentlichen und eigentlich eine Spur zu kurz gekommenen folkloristischen Anteil
aus. Aber der Sound… Nene, Holzblasinstrumente oder Maultrommeln lassen
sich mit dem Equipment offenbar nicht einmal naturähnlich, geschweige
denn -getreu erzeugen.
Unterm Strich bleibt aber allemal ein starkes, melodielastiges Stück heidnischen
Metals der sympathischen Sorte, das weit über dem Durchschnitt anzusiedeln
ist.
Autor: Dirk-Bengt
(17.12.2007)
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Evilized Magazin - Januar 2008
Das was ich hier tue nennt man wohl wildern in fremden Terrain und ich hoffe,
dass es am Ende nicht heisst, Schuster bleib bei deinen Leisten. Im allgemeinen
verstehe ich nämlich von Pagan/Viking-Metal oder ähnlich klingenden
erfundenen Schubladen, unter die ein Album mit dem Titel „Zwischen Asgard
und Midgard“ wohl fällt, soviel wie von der Aufzucht von Kakteen
und Süßwasserfischen, auch wenn manch einer das Gegenteil behaupten
wird.
Aber die Formation Thrudvangar ist selbst mir schon seit geraumer Zeit
ein Begriff und das nicht nur wegen des aussergwöhnlich klingenden Namens.
Und so erklärte ich mich gerne bereit, mich mit dem dritten Album der
Köthener Horde zu beschäftigen.
Sehr dicht, geradlining und voller Melodie weben die Mannen ihre 8 neuen Kompositionen,
bei denen Düsternis, Erhabenheit und Hymne sehr eng beieinanderliegen.
Die Kompositionen werden meist von einem musikalischen Hauptthema vorangetrieben,
wobei es hier gelingt Gitarrenbögen und Keys geschickt miteinander zu
verweben und zu überlagern, sodass ein bombastischer, warmer Klangteppich
das Hauptfundament der Songs bildet.
An den Gesang muss man sich natürlich
erstmal gewöhnen, denn dieser
heisere zuweilen fast flüsternde Sprechgesang, der die ausschliesslich
in deutsch verfassten Texte rezitiert ist ungewöhnlich, aber auch originell
und passt letztendlich gut zur Atmosphäre der Songs.
Die Band bleibt sich
treu und ist konsequent auch einem streng verordneten Konzept verhaftet, denn
textlich dreht es sich natürlich ausschliesslich
um nordische Mythen, was auch mich veranlasste mal wieder bei Paul Herrmann
die Geschichten der Wanen, Asen und Göttinnen zu überfliegen.
Meine
Favoriten und Anspieltips dieses Albums sind „Heimwärts“,
das mit einer nicht mehr aus dem Ohr zu tilgenden Melodie aufwartet, das sehr
ruhig beginnende und mit einem Sprecher eingeleitete „Runenstein“,
das fast schon mystische „Zwei Raben“ sowie der Oberkracher „Siegvater“.
Letztendlich
geht dieses Album ohne Ausfall über die Bühne und repräsentiert
den Viking-Metal wohl auf höchstem Niveau, auch wenn mir hier -wie bereits
erwähnt- ein grösserer Vergleich zu ähnlich gelagerten Alben
nicht zusteht.
Bewertung: 78 %/100 %
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Heavy Metal.de Magazin
Zwischen Asgard und Midgard ist ein sehr gelungenes Album der Viking-Metaller
Thrundvangar!
Die 6 Jungs aus Ost-Deutschland konnten mit den 2 Vorgängern Ahnenthron
und Walhall genug Erfahrungen sammeln und haben ein sehr gutes Album vorgelegt.
Wo bei anderen Bands das Keyboards überflüssig scheint, wurde es
hier wunderbar in den Songs integriert und es wäre nicht mehr wegzudenken,
da es den Songs erst die richtige Stimmung verleiht.
Die Songs sind sehr abwechslungsreich und nirgends wird Melodie eingespart.
Von einer langsamen Geschwindigkeit bei Bärenpelz Und Wolfsmantel, die
die düstere Stimmung des Songs wirklich gut unterstreicht, über Heimwärts,
einer melodischen Mitdtempo-Nummer, bis hin zu schnellen härteren Parts
bei Thor, die sich mit hymnischen abwechseln, ist alles dabei. Sogar die Stimme
von Sänger Matze wird perfekt zum Rest der Band eingesetzt.
Alles in allem ein sehr stimmiges Album. Fans vom Pagan und Viking können
hier ohne Zögern zugreifen!
8/10 Punkte
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Helldriver Magazin
Mit ihrem mittlerweile dritten Opus beschenken uns die selbsternannten Piraten
des Nordens Thrudvangar. "Zwischen Asgard und Midgard" ist voll beladen
mit hymnenhaften, epischen Songs, die facettenreichen kaum sein könnten.
Die Schlagzahl des Drachenbootes wird je nach bedarf in die Höhe geschraubt
und wieder abgesengt. So wird garantiert nie Langeweile aufkommen. Die Vocals
erinnern zeitweise etwas an die alten Siebenbürgen wie "Grimjaur" und "Loreia",
generell scheint man sich stilistisch sehr an den Vampiristen zu orientieren,
ohne jedoch die eigenen Stärken zu beschneiden. Eigentlich gibt es nur
einen einzigen kleinen Wehmutstropfen, und das sind meines Erachtens die etwas
zu präsenten Keyboardpassagen. Ansonsten liefern Thrudvangar ein rundum
gelungenen Viking/Pagan-Epos ab, der bei den Heerscharen Verzückung und
Begeisterung auslösen wird. Für echte Wikinger dürfte wohl kaum
ein Grund bestehen, diese Scheibe nicht sein Eigen nennen zu dürfen. Doch
auch wer sich eher dem Black-Metal à la Dimmu Borgir verschrieben hat,
sollte hier unbedingt mal reinhören. Hier könnte wahrlich Geschichte
geschrieben werden. Also verpasst das nicht und schreibt mit. (jb)
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Imperiumi Magazin
Jos tarujen fiktiivinen viikinki sarvikypäröineen, kahden käden
tapparoineen ja suurine partoineen saisi metallimusiikista oman vastineensa,
voisi jälki olla juuri yhtä omaperäinen ja näennäisen
mahtipontinen kuin Thrudvangarin kolmoslevy Zwischen Asgard Und Midgard. Eväinä tarjoillaan
melodista riffittelyä, genrelle ominaisia syntikkasävellyksiä sekä ärjähtelevää laulantaa
- black/viking metal -hengessä, totta kai.
Paikoin reippaanpuoleisesti ja ajoittain keskitempoisesti etenevä viikinkimetallikiekko
ei tarjoa yllätyksiä. Kolmivarttiseen teokseen on mahdutettu kahdeksan
raitaa lurittelevaa viikinkimetallia hyvin tavanomaisin tavoin ja kliseitä väistelemättä.
Jälki ei sinänsä merkittävästi poikkea melodisemman
black metalin suunnalta kuin vähäisemmällä synkkyydellään.
Omalla tavallaan biiseissä kuljetaan jopa hyväntuulisella ja intoa
puhkuvalla tiellä, mutta aivan ylipirteisiin power metal -sfääreihin
ei sentään nousta.
Tuotantopuolen siloiteltu soundimaailma palvelee
tarkoitustaan kelvollisen hyvin. Rummuista löytyy puhtia kitaroita enemmän,
jotka voisivat toki järeämminkin soida. Toisaalta näinkin keveästi
soivaan ja fiilistelevään melosteluun soundi passaa oivan osuvasti. Äreä ja
karhea puoliksi rääkynää, puoliksi ärinää oleva
laulu ei ole mikään onnistumisen monumentti. Toki tyylistä huokuu
annos epätavanomaisuutta, mutta rehellisesti sanoen siinä vähemmän
hyvässä mielessä.
ZAUM on julkaisuna melkoisen keskinkertain
julkaisu, niin omassa lokerossaan kuin levynä ylipäätään.
Tuotos ei kunnolla potki persauksille, muttei myöskään ylitä ärsytyskynnystä tahi
muutenkaan stimuloi kovin mieleenpainuvasti. Jos Amon Amarthit ja Thyrfingit
ovat jo kiljoona
kertaa puhki soitettuja, voi Thrudvangarille antaa mahdollisuuden. Mitään
suuria ylväydentuntoja levy ei kuitenkaan sen enempää lupaa
kuin toimitakaan.
Serpent, 10.01.2008
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Les Actuers D Elombre Magazin
Entre illustration infantile pour contes de fée nordique et affiche
publicitaire d’agence de voyage spécialisée en destinations
pagan low cost, la pochette donne d’emblée le ton des aventures
dans lesquelles l’écoute de ce troisième opus de Thrudvangar
va une nouvelle fois plonger l’auditeur. « Zwischen Asgard und
Midgard » est encore une de ces fables héroiques et glorieuses
que l’on conte à des enfants plus vraiment en bas âge mais
qui ont gardé une âme de viking, dormant sans jamais quitter heaume,
armure, épée et cotte de maille, dans l’espoir fébrile
qu’un jour ils se réveillent enfin dans un monde où à la
place du métro il prendrait le drakkar pour aller bosser, et où l’eau
potable serait remplacée par de l’hydromel.
Un rêve qui n’est certes pas près de devenir réalité,
mais auquels croient aussi semble t’il dur comme fer ces hordes germaniques,
qui depuis leurs modestes débuts dans l’anonymat de l’underground
allemand se sont fait à l’échelle nationale une réputation
allant grandissante avec chacune de leurs offrandes sonores, religieusement
déposées à l’autel d’un black metal interprété avec
conviction en l’honneur de légendes païennes et de figures
mythologiques fabuleuses. Et pour cause, nos fiers protagonistes savent fort
bien composer des hymnes retranscrivant ces péripéties qui nous
emmènent par delà des contrées fantastiques, où un
ciel azuréen chargé de nuages mystérieux survole des paysages
enneigés, que l’on s’imagine facilement fouler au pied pour
aller livrer bataille durant un périple semé d’embûches...
...Ouais,
enfin ça c’est dans nos rêves, parce que il y
a loin de la coupe d’hydromel aux lèvres du viking. D’accord,
on ne peut pas nier le côté plaisamment touristique de la chose,
et pour peu qu’on ait l’esprit aventureux, on voyage facilement
en drakkar première classe, avec des titres aux détours atmosphériques
dépaysants pour la plupart. Mais pour les embûches on repassera, « Zwischen
Asgard und Midgard » nous proposant lui de passer par des territoires
pacifiquement ouatés d’onirisme, plutôt que par des champs
de bataille jonchés de cadavres.
Le caractère anthémique
de certains morceaux ne fait aucun doute, tel ce « Bärenpelz und
wolfsmantel » et sa mélopée
sentencieuse, prélude solennel à une charge que nos fiers teutons
sonnent avec la vaillance qu’on connaît aux meilleurs guerriers
du genre, ou « Heimwärts », accompagnement idéal pour
une marche au combat. Seulement voila, la production aussi puissante et réussie
soit-elle, rappelle plus le froid de la glace polie que la braise flamboyante
du feu qui devrait embraser avec ferveur nos ardeurs guerrières à l’écoute
de cet opus.
Malgré quelques leads de guitare étincelants qui
s’illustrent
brillamment, la lumière n’est pas, et le feu sacré ne prend
qu’en des occasions trop rares pour enflammer l’auditeur qui exige
des sensations pagan plus fortes. Ces mêmes guitares ont la majesté pantouflarde
et imposent leur aristocratie rythmique sans trop se fatiguer, adoubés
par des claviers obséquieusement atmosphériques, pendant que
la batterie blaste de manière un peu trop civilisée pour mes
conduits auditifs habitués à un jeu plus débraillé.
Quand au chant, grogné la plupart du temps dans un registre déclamatif
plutôt tempéré, il perd parfois un peu de sa contenance
vocale pour grommeler avec une hargne moins asthénique, mais donne limite
l’impression étrange quand il accompagne les passages instrumentaux
les plus lents, qu’on écoute du doom. (sic)
Probable que les sensations
ressenties à l’écoute de cette
oeuvre tout de même très aboutie ne sont pas forcément
celles que j’attend d’un album du genre, et faussent un jugement
que je me dois d’objectiver. Ce faisant, je vous recommande malgré ma
réserve de jeter une oreille sur le travail de ces allemands, qui correspondra
sûrement aux attentes de certains d’entre vous dont les horizons
ne s’ouvrent pas forcément sur des visions imaginaires de conflits épiques
et furieux quand ils écoutent un album de black pagan, mais plutôt
sur des étendues couvertes de neige à perte de vue, et où ils
marcheront sur les traces d’ancêtres reposant désormais
en paix.
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Live4Metal Magazin
I said in a review last week that I need to learn more about the whole Viking/Pagan
scene, well here's another great discovery, German warriors, Thrudvangar. Zwischen
Asgard Und Midgard is a stunning album chock full of blood and guts, as well
as sumptuous calming atmospherics. The pulverising rhythms are kept in check
by the sensible use of keyboards, which, a la Dimmu Borgir, add depth to the
songs rather than detract from the bands aura, especially on the closing number
Frostland, which is a lush, yet superbly epic number.
Although hailing from Germany, apart from an obvious Scandinavian theme,
after all, that is the home of Vikings, I get the same feeling as that from
their
brothers from the Baltic states and the old Eastern Europe. The only time
that theory is thrown out of the window is on the more Pagan, I'm at odds to
add
the words Battle and Metal, numbers. Runenstem will definitely appeal to
fans of Turisas and any other band where crowd participation is a requirement.
But
whether you want to simply raise a glass of mead, or a sword in a show of
respect or just to shout along with a thousand other nutters, you're going
to love
this song. I think Amon Amarth fans will love this too as it delivers one
hell of a heavy punch. Thrudvangar have the balance just right and shouldn't
alienate
anyone because it's either too heavy or too soft. But middle of the road
this most definitely is not.
This is a truly majestic album, full of atmosphere
and grandeur and I can see it staying on heavy rotation for months to come,
as will the bands previous
albums when I manage to get hold of them.
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Lords of Metal Magazin
Tormentor Erich: 'Zwischen Asgard Und Midgard' is the third album from the
German Vikings named Thrudvangar. The band made some decent progression last
year and there is not much to complain about on this album.
It is pleasant to listen to the eight songs (forty-five minutes of music).
Typical fast riffs are combined with melodic parts and also the vocals are
done in line with the songs and the smooth production. And this smooth production
is something I might have to point out here. It sounds almost too beautiful
for a real Viking metal album. Those typical medieval sounding instruments
that played an especially big part on the debut album 'Ahnenthron' are pushed
to the background and most of the time they are being replaced by a synthesizer.
Because of this the authentical Viking feeling is lacking a bit this time
round.
Those of you who can appreciate well polished and atmospheric metal
albums should give 'Zwischen Asgars Und Midgard' a try, that's for sure.
The tracks
are well written and well played and there is of course nothing wrong with
an album like this, where even the artwork looks good.
Rating: 80/100
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metal District Magazin
Ein Blick auf das sehr gelungene und stimmungsvolle Albumcover genügt,
um zu erkennen, dass sich das Sextett von THRUDVANGAR auf ihrem dritten und
neuesten Werk „Zwischen Asgard und Midgard“ sowohl musikalisch
als auch lyrisch voll und ganz dem alten nordischen Gedankengut hingibt. „Zwischen
Asgard und Midgard“ bietet acht lange Epen, die dem Hörer in musikalischer
Weise die Naturverbundenheit und die Hingabe zur altnordischen Lebensweise
näherbringen sollen – was auch teilweise gelingt, und zwar meistens
dann, wenn die oft auftretenden, langgezogenen und Genre-typischen Melodien
die notwendige Atmosphäre erzeugen, die diese Art von Musik auszeichnet.
Zwar finden sich hin und wieder wahre Killer-Riffs auf der Platte, doch zu
oft erinnern mich die langgezogenen Melodien an eines der größten
Meisterwerke der schwedischen Metalgeschichte, Naglfar’s Opus „Vittra“,
was ich ja begrüße, jedoch reduziert diese Ähnlichkeit etwas
an Wiedererkennungswert der Platte. THRUDVANGAR ist in allen anderen Belangen
aber auf keinen Fall mit Naglfar zu vergleichen, da sich die Deutschen ja dem
Viking Metal verschrieben haben und dadurch einen völlig anderen musikalischen
Weg eingeschlagen haben als die Schweden. Auch wenn es einige Titel auf „Zwischen
Asgard und Midgard“ gibt, die nette bis hervorragende Melodien aufweisen
(zB „Heimwärts“, „Siegvater“), wird jeder Track
ausnahmslos von einer für mich viel zu hohen Dosis an Keyboardeinsätzen
unterstützt. Natürlich untermalt das Keyboard an einigen Stellen
hervorragend die Musik, doch für absolute Keyboard-Hasser wird es schwierig,
an diesem Manko hinwegzusehen. Außerdem ist die Produktion wahnsinnig
schwach und drucklos ausgefallen, somit plätschern manche Songs im Hintergrund
einfach so dahin, ohne großen Eindruck zu hinterlassen. Die Songs selbst
sind kompositorisch zwar einwandfrei und klar strukturiert, doch sie verlangen
dem Hörer eigentlich nichts ab, damit eignet sich dieses Album hervorragend
zum Anhören für Zwischendruch.
Treuen Verfechtern des Viking Metal
Genres ist dieses Werk auf jeden Fall zu empfehlen, allen anderen, denen Meisterwerke
dieses Genres, wie zB Machenschaften
der Finnen von ENSIFERUM oder MOONSORROW gerade mal gut genug sind, ist der
neue Output der Jungs von THRUDVANGAR wahrscheinlich zu flach. Die Punktevergabe
resultiert hauptsächlich aus den oft vorkommenden melancholischen Melodien,
die das Album hörenswert machen, die Kritikpunkte liegen, wie schon erwähnt,
vor allem in der Produktion und am Keyboardabsusus. Gespannt auf weitere Werke
der Band kann man aber allemal sein.
7.5/10 Punkten
Review by Steve Green
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metal.de Magazin
Die ostdeutschen Pagan-Metaler THRUDVANGAR bestehen seit 1998. Mit "Zwischen
Asgard und Midgard" legen sie nun ihr drittes Album vor. Übrigens:
Thrúdvangar (mit dem Strich über dem U) bezeichnet in der germanischen
Mythologie das Reich des Gottes Thor.
Damit sind wir auch direkt bei der Überleitung zum ersten Track: Sturmgeheul
und Donnerschläge leuten "Thor" ein, dann übernimmt kurz
das Keyboard, bevor die volle Breitseite losgehämmert wird. Die Rhythmustruppe
macht ordentlich Dampf, die Gitarren unterstützen das Keyboard bei der
Melodieführung und der Grunzgesang klingt wild und brachial.
"
Bärenpelz und Wolfsmantel" beginn erst etwas verhaltener und melodiöser,
doch auch hier wird bald ordentlich Gas gegeben. Diese gewaltigen Abschnitte
mit aggressivem Gegrowle wechseln sich mit ruhigeren Passagen ab, in die ein
Hauch Folklore eingebracht wird. Überhaupt sind es diese Tempo- und Rhythmuswechsel,
die diesem Song ihren speziellen Reiz verpassen.
Melodische Riffs mit Keyboardunterstützung machen richtig Appetit auf "Heimwärts".
Auch Gesang und Rhythmus kommen weniger brutal, sondern passen sich der hymnischen
Hookline an. Angesichts der deutschen Songtitel dürfte mittlerweile auch
jedem klar sein, dass THRUDVANGAR deutsch singen ... äh... growlen.
Mit
nordischen Akustikklängen startet "Runenstein" folkloristisch
mit einem schönen mystischen Touch. Auch hier wechseln sich im weiteren
Verlauf schnellere Passagen mit ruhigen, sehr atmosphärischen Phasen ab.
Textlich wird – wie auf dem gesamten Album – der nordichen Mythologie
und heroischen Wikingertaten gefröhnt.
"Midsommernacht" passt sich musikalisch dem Vorgänger an. Sehr interessant
kommt eine eingängige Melodie, die von Gitarren und Keyboard immer wieder
ins Rennen geworfen wird.
Auch "Zwei Raben" bringt eine tolle melodische Komponente mit sich.
Abgesehen davon ist der Song im Mid-Tempo gehalten und sehr hymnisch.
Eine Maultrommel und akustische Saitentöne eröffnen "Siegvater",
doch bald wird hier wieder musikalisch die kriegerische Keule geschwungen.
Das Schlussstück "Frostland" kommt nochmal sehr hymnisch und
atmosphärisch. Eine ausgezeichnete Gitarrenarbeit mit starkem Riffing
und die melodischen Keyboardarrangments gehen besonders ins Ohr.
Ich persönlich
bevorzuge auch bei Viking Metal cleaneren Gesang, aber ansonsten gibt es bei
THRUDVANGARs Werk für mich nichts zu meckern. Musikalisch
wird eine starke Leistung abgeliefert. Ob nun ordentlich nach Vorne geprescht
wird, eine schleppende Wikinger-Hymne ins Volk geworfen wird oder mystisch-folkloristische
Klänge vorherrschen – das cöthener Sextett meistert alle Variationen
und Herausforderungen makellos.
THRUDVANGAR haben sich bereits in die vorderen
Ränge des Pagan-Metal gespielt,
mit "Zwischen Asgard und Midgard" behaupten sie zweifellos ihre Stellung.
Nachfolgende Veröffentlichungen der Stilrichtung werden sich daran messen
müssen.
Punkte: 8/10
(Steve / 06.01.2008)
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metallus.it Magazin
Ritroviamo i tedeschi Thrudvangar con la loro terza fatica ‘Zwischen
Asgard und Midgard’ ancora debitori dei luoghi più comuni e semplicistici
del genere pagan-viking.
Le linee vocali di Matze rimangono cavernose, profonde e... sempre uguali a
se stesse; le parti di tastiera di Andreas sono l’altro punto debole
ancora presente... troppo scolastiche e prevedibili; infine il songwriting è come
nel passato privo, se non in poche occasioni, di reali balzi in avanti di creatività o
di realizzazione di melodie particolarmente vincenti che possano colpire l’ascolatore
e costringerlo all’ascolto intero dei brani.
Certo, non tutto è da buttare. A voler elencare i punti positivi del
CD possiamo iniziare con l’artwork, finalmente discreto, un’illustrazione
estremamente epica e in linea con le lyrics di carattere mitoligico presentate
dei nostri (rigorosamente in tedesco).
In secondo luogo non mancano momenti melodici ed evocativi come nel caso della
discreta ‘Runenstein’ (ottima l’introduzione con chitarre
acustiche) che rompono il giogo di un’eccesiva ripetitività; in
questa track le linee vocali sono caratterizzate da un recitativo profondo
(nulla a che vedere con lo stile dei Bal Sagoth, ma qualcosa potrebbero ricordare),
ben supportato, in questo caso, da una linea ritmica possente e da maestose
tastiere.
Altri momento vincenti sono legati all’opener, la scatenata ‘Thor’ o
ancora alla cadenzata e ben realizzata ‘Zwei Raben’, che riesce
ad allargare un poco la vena espressiva dei nostri.
Nel complesso però regna ancora una stagnante ripetività che
fa della band ancora una brutta copia dei primi Thyrfing. I miglioramenti cominciano
ad intravedersi ma questo terzo lavoro non fa ancora gridare al miracolo rispetto
ai due precedenti (‘Ahnenthron’ e ‘Walhall’).
Leonardo Cammi
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Metalreviews Magazin
Zwischen Asgard Und Midgard is the third album from German Pagan/Viking Metal
band Thrudvangar. Zwischen Asgard Und Midgard contains eight tracks which are
filled with blistering blast drum beats, fast tremolo guitar picking, doomy
bass lines, reptilian throated vocals and melodic keyboard parts. Bands like
Emperor, Immortal and Finntroll come to mind when listening to this album.
As with most Pagan/Viking Metal albums these days, the production on Zwischen
Asgard Und Midgard is very good. The drums stand out the most, driving the
music while the guitars and keys provide the atmosphere. The music shifts
gears between slow and mid paced speeds to more up tempo, thrashy punkish ones.
The
music is also very rhythm oriented with no flashy guitar solos to be found
anywhere.
Despite the harsh vocals, there is plenty of melody found within Thrudvangars
music. Although most of the songs are sung in German, it hasn't stopped
me from enjoying this type of music. However, I could appreciate it even more
if I could understand what the band was singing about. Thor and Frostland
are the only two songs with English titles.
The album cover is pretty cool. It depicts a Viking and bird of prey facing
snowy gray mountains.
Zwischen Asgard Und Midgard clocks in at forty
six minutes and fifteen seconds. Zwei Raben, Siegvater and Frostland would
be considered the
more epic styled
tracks as they run about seven minutes or more. I've listened to the
album several times but nothing has really stuck with me to the point
where I
could remember what a song sounded like. After a while a lot of Pagan/Viking
Metal
starts to sound the same and bands that don't have anything to differentiate
themselves from the pack can easily get lost in the mix.
I still recommend
you check out Zwischen Asgard Und Midgard as there just might be something
there that grabs your attention.
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - My Revelations Magazin
Bei Viking-Metal Bands bin ich in letzter Zeit vorsichtig, besonders wenn
sie aus Deutschland kommen und bei einem ostdeutschen Label sind. Erfahrungen
mit einem Mailorder und Label aus gleicher Ecke, der seit Jahren NSBM Dreck
verkauft und dies nicht schlimm findet, haben mich und meine Kollegen sensibilisiert!
Deshalb stöbere ich auch mehr als sonst im schicken Booklet der Band Thrudvangar,
deren drittes, drollig betiteltes Album "Zwischen Asgard und Midgard" ein
schickes Cover hat und mit deutschen Texten versehen wurde. Die recht griffigen
Texte erzählen von gefallenen Kriegern, Runensteinen, Raben und dem Frostland.
Dabei wird hier nicht so die Glorifizierung und Klischeephrasen vieler anderer
Bands übernommen, was sich im Deutschen vielleicht auch blöder als
im Englischen anhören würde. (Übersetzt mal die Manowar, Unleashed
und Amon Amarth Wikinger-Texte und ihr wisst, was ich meine!)
Musikalisch sind Thrudvangar recht rau. Der Gesang von Frontmann Matze ist
melodischer Black Metal skandinavischer Prägung und noch etwas ausbaufähig
seitens der Variabilität. Das Schlagzeug ballert etwas zu dominant, während
die Gitarren zu wenig Druck haben, schade! Wäre dem nicht so, hätten
Thrudvangar einfach mehr Biss und die Melodien würden besser wirken. Einfach
gestrickte Keyboardteppiche sind vorhanden, aber glücklicherweise im Hintergrund,
wo sie auch hingehören. Da Thrudvangar ab und an mal den Fuß von
Gaspedal nehmen ist gut da eine variable Geschwindigkeit schon immer wichtig
für den Fluss einer Platte war.
"
Zwischen Asgard und Midgard" ist eine ordentliche Viking-Metal Scheibe,
die nicht stumpf zusammen geklaut wurde. Thrudvangar sind auf einem guten Weg
und haben sich gut entwickelt. Luft nach oben ist noch vorhanden und ich hoffe,
dass sich die Jungs noch steigern können!
10 von 15 Punkten
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Neckbreaker Magazin Januar 2008
"Zwischen Asgard und Midgard", so lautet der Titel des neuen Albums
von THRUDVANGAR, einer Viking Metal Band aus Cöthen. Von Donnergeräuschen
und einem hastigem Keyboard Akkord eingeleitet legen die Jungs auch gleich
richtig los und beweisen, was sie können. Es wird auf die Instrumente
eingeschlagen so stark es geht, nur um dann ganz plötzlich doch eine sanfte
Melodie durchklingen zu lassen.
Besonders fällt das Keyboard auf, das meistens die Stücke einleitet
und beendet. Es wird hervorragend in die Stücke mit eingebaut, wobei man
sagen muss, dass es manchmal ruhig hätte wegbleiben können, um einen
noch härteren Sound zu kreieren. Die Texte handeln von typischen Wikinger
und Nordmannthemen wie zum Beispiel Runen, Thor und Midsommernächten.
Auch wenn die Texte nicht die Grenzen des Außergewöhnlichen erreichen
so muss gesagt werden das sie dafür um so besser umgesetzt werden.
Matze schafft es in jedem Song durch seine Stimme die passende Atmosphäre
zu schaffen, indem er seine stimme, dem Song anpasst. Mal etwas klarer, mal
extrem kehlig. Eine Mischung, die dem Album sehr zugutekommt.
Das die Jungs aus Cöthen ein eingespieltes Team sind ist bei jedem Song
klar zu hören. Sie ergänzen sich musikalisch perfekt. Mal tritt die
band in den Hintergrund und lässt die Vocals an die erste Stelle und Mal
hält sich Matze zurück und lässt die Band eines ihrer tollen
Instrumentalteile spielen. Wenn jedoch Band und Sänger zur gleichen Zeit
richtig loslegen, kommt es einem vor, als wenn ein Sturm aufzieht!
Jeder Song auf diesem Album hat quasi seine eigene Mentalität und differenziert
sich klanglich klar von den anderen Stücken, so das am Ende ein Werk von
solcher Klangvielfalt entstanden ist, wie man es nicht oft auf den Teller bekommt!
Ganz klar ein Masterpiece und hoffentlich nicht die letzte Scheibe von THRUDVANGAR.
Ich denke ich spreche im Sinn
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Face Your Underground Februar 2008
The German Thrudvangar delivers their third opus - for those unfamiliar to
the band, a revealing title and a fitting cover already depict the nature of
'Zwischen Asgard Und Midgard': pagan/viking metal. What strikes me at first
is that, occasionally, the individual instrumental layers offer little more
than the basic riff - if you pay attention to it, it gets close to annoying
(e.g. in "Bärenpelz und Wolfsmantel"). Nobody ever claimed that
Viking metal should base itself on technical prowess, and in trying to look
past my first impression, I found Thrudvangar's compositions more than decent.
Paradoxically,
the trivial riffs and the similarly straightforward rhythms gain their power
from their intrinsic qualities; and that power is multiplied
again by the subtle but essential keyboard layer. The use of the synth is
truly the key to Thrudvangar's bombastic, or rather epic, sound - the songs
derive
their grandeur and atmosphere from the underlaying synth, which sometimes
engages in a clever dialogue with the guitars and bass. That being said, the
vocals,
the spoken passages and the exlusively German lyrics reinforce that raw,
pagan feeling that Thrudvangar is so eager to achieve. I'm still missing that
extra
(melodic) touch that really mesmerizes, and the 'typical' singalong viking
melodies seem to be a bit absent (you can see that as a good or bad thing).
The band says they're an active and convincing live act, and I believe them
on their word when I hear these tracks. In any case, the band can be proud
of their latest release, as far as I'm concerned.
77/100
Reviewed by Exo666
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Abberation Magazin Januar 2008
Zum Glueck kein so langweiliges Pagan-Album fuer was man es halten könnte.
Vielmehr wuerde ich den Sound der Cöthener mit dem aktuellen Eminenz Material
vergleichen, welches fuer sich steht. Thrudvanger versuchen auch ihren eigenen
Sound zu kreieren, lassen dabei aber gerne auch ordentlich Viking Metal Einfluesse
zu. Die Produktion ist sehr passend zur Musik und hat den nötigen Druck,
was auch dazu beiträgt, dass man sich von den ueblichen Veröffentlichungen
der Szene abheben kann.
(Tino) 4/5 Punkte
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - The Pit Magazin Januar 2008 - 9.5 von 10 Punkten
Es ist wieder Winter und die Horde aus Cöthen, Thrudvangar genannt, hält
für ihre Fans und diejenigen, die es mit dieser Scheibe sicherlich noch
werden, ihren nunmehr dritten Schlachtfetzen „Zwischen Asgard und Midgard“ bereit.
Dabei ist dies die dritte Scheibe der Pagan Metaller.
Und nein, ich werde jetzt nicht auf die vielfach zitierte und schon breit getretene
These des ach so ominösen dritten Albums eingehen, denn Thrudvangar haben
ein solches Thesengeschwafel nun wirklich nicht nötig, denn sie sind über
jeden Zweifel erhaben.
Auf diesem Album hört man einerseits Veränderungen zu den beiden
Vorgängeralben heraus, zum anderen kann man das vernehmen, was urtypisch
Thrudvangar ist. Eine gesunde Weiterentwicklung also, die alle Kritik im Keim
ersticken lässt.
Zu den Veränderungen: Das Keyboard hat – schönerweise, wie
ich jetzt einfach mal behaupten darf – nicht mehr einen solch dominanten
Anteil wie noch bei den früheren Veröffentlichungen. Vielmehr setzt
Andreas jetzt an seinen Tasten vielmehr auf die Gestaltung des Soundteppichs,
der mehr in die Tiefe zu gehen vermag. Da hatte das Keyboard in der Vergangenheit
einen doch sehr dominanteren Part inne.
Weiterhin haben es die Jungs auch glücklicherweise sein lassen mit diesen
cleanen Vocals, welche in der Nachsicht auf der „Walhall“ ein wenig
störend klangen.
Beibehalten haben die Jungs das ihnen ureigene große
Vermögen, majestätisch,
kraftvoll und heroisch ihre Heldengeschichten zu erzählen. Das können
sie sowohl auf CD als auch live absolut überzeugend, man nimmt ihnen jeden
Song bedingungslos ab.
Der Unterschied zwischen damals und heute lässt sich wie folgt visualisieren:
Waren die Jungs auf der „Ahnenthron“ und der „Walhall“ noch
junge, ungestüme Krieger, die ungeduldig mit den Füßen scharrten,
bis sie endlich mit dem Drachenschiff in See stechen konnten, um Schlachten
zu schlagen, so sind sie mittlerweile gekrönte Kriegerkönige, die
schon so manche Schlacht geschlagen haben und schon oft dem Tod ins Auge geblickt
haben.
Will heißen, die Musik klingt nicht mehr so sehr frenetisch und
optimistisch. Vielmehr geht die Musik des Sextetts nun mehr in die Tiefe, die
Songs haben
mitunter auch mehr Düsternis inne und die Gitarren haben deutlich an Gewicht
gewonnen.
Zu Beginn von „Thor“ gibt es erstmal einen deftigen Donnerhall,
bevor es dann, ohne Zeit zu verlieren, recht flott und direkt zur Sache geht.
Die ersten Klänge und man weiß ganz genau, dass hier Thrudvangar
am Werk sind. Welch ein erhabener Einstieg!
Langsam steigert man sich in das Thema zu „Bärenpelz Und Wolfsmantel“ hinein.
Doch so gemach bleibt es nicht, das sei Euch gesagt! Sehr gelungen wird mit
den Tempi variiert, was dem Song Erhabenheit verleiht.
Mit „Heimwärts“ folgt
die erste richtig große Hymne
dieser Scheibe, die in einem Atemzug mit „Piraten Des Nordens“ genannt
werden muss. Absolut erstklassiger Song, der auch live voll ins Schwarze trifft.
Prädikat wertvoll!
„Runenstein“ braucht ein bisschen, um auf den Punkt zu kommen, kommt aber
dann umso druckvoller und erhabener. Diesen Song wird man unverwechselbar mit
diesen Jungs und niemand anderem in Verbindung bringen.
„Midsommernacht“ ist ein unglaublich abwechslungsreiches Stück. Es
birgt alles in sich, sowohl schnelle Raserei als auch fast träumerische,
langsamere Parts.
„Zwei Raben“ eröffnet mit einer schönen Keyboardmelodie,
in welche daraufhin alle Instrumente einsteigen. Ein Stück von dunkler Schönheit,
genauso wie die Vögel, um welche sich dieses Stück dreht. Ich sehe
diese klugen und wunderschönen Vögel quasi vor meinem inneren Auge
in einem morgenroten Himmel fliegen... Ein Song, den jeder Pagan Metal-Fan
lieben wird!
„Siegvater“ bricht über Dich herein wie ein mächtiger Sturm.
Und wie dieses Naturereignis auch hat dieses Stück etwas derart übermächtiges,
das es Dir unmöglich macht, Dich davon loszureißen.
„
Frostland“ beschließt dann leider schon diese geniale CD der Cöthener.
Man kann die Kälte förmlich spüren, von der hier berichtet
wird. Träumerisch fast, aber dennoch von einem absolut Thrudvangar-eigenen
warmen Glanz ausgestattet, der des Hörers Herz höher schlagen lässt.
Fazit:
Wie kann ich jetzt nur zu einem Schluss kommen, welcher dieses Werkes gerecht
wird…
Diese sieben Stücke sind majestätisch, wie von einem Kriegerkönig
selbst erzählt, der schon viele Schlachten geschlagen hat. Mit diesem
Release haben sich die Krieger von Thrudvangar würdevoll einen Platz in
Walhall erkämpft.
„…
Nichts wird ewig bleiben…“ – wie wahr, aber Thrudvangar werden
mit ihrer Musik wohl noch lang auf diesem Thron sitzen.
Anspieltipps: Zwei Raben,
Heimwärts, Siegvater
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Rock Hard Februar 2008
Mit ihrem dritten Longplayer „Zwischen Asgard und Midgard“ knüpfen
THRUDVANGAR nahtlos an die Vorgänger-Scheibe „Walhall“ an.
Anhänger des
Pagan-Metal werden an den atmosphärisch-eingängigen, mit zuckersüßen
Keyboards angereicherten Kompositionen, die bei ´Zwei Raben´ und ´Frostland´ gar epische Ausmaße jenseits der Sieben-Minuten-Grenze
entwickeln, sicherlich Gefallen finden. Auch das in Grau gehaltene
Artwork, das einen Krieger inmitten verschneiter Berge zeigt, wird bei
der Zielgruppe wohl für Entzücken sorgen - genau wie die Texte über
Götter, Schlachten und Winterlandschaften. Der Rest lässt einmal
mehr
besser die Finger davon.
Katharina Pfeifle
6,5/10 Punkte
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Evil Rocks Hard Magazin Januar 2008
Mit ihrem dritten Studioalbum präsentieren sich Thrudvangar nun endgültig
auf dem Zenit des Paganfirmamentes. Wie es sich für Pagan gehört
bekommt man Songs auf die Ohren die schon einen sehr hohen Ohrwurmcharakter
haben, der Wiedererkennungswert sehr hoch ist. Dies ist mit der äußerst
komplexen Komposition und dem Arrangement aller Instrumente zu erklären.
Hymnenhafte Songs die geile Gitarrenriffs, mit eben den nötigen Soli aufweisen,
sowie einem variablen Schlagzeugspiel, welches sich meist durch Blastattacken
Gehör verschafft und last but not least der geile Gesang mit seiner charismatischen
Stimme. Weiterhin muss gesagt werden, dass sich die Songs eminent von einander
unterscheiden, nicht nur durch die Titel sondern auch von den Songstruktur.
Nehmen wir nur einmal den ersten Song 'Thor'. Ein Paradebeispiel um all das
was zuvor geschrieben wurde zu erhören. Oder auch der 'Runenstein' würde
sich als Lauschtipp sehr empfehlen lassen. Textlich bewegen wir uns natürlich
in den Weiten von Thor und seiner Welt, schon die Songtitel versprechen sehr
viel Pagan und man bekommt es auch. Ebenso transportieren sie sehr Atmosphäre
und darin liegt das verführerische dieses Albums, diese unglaubliche Atmosphäre
die einen mitreißt.
Mein Tipp: Ein absolutes muss für jeden der Pagan oder auch Viking-Metal
mag!
Car Sten
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - dosenmusik.de (7/15)
Bei dieser Band haben wir es mit einer besonders melodischen, jedoch düsteren
und durchaus kraftvollen Combo zu tun. War das Vorgängeralbum "Walhall"
noch sehr agressiv, so versuchen es die Freunde "Asgards und Midgards"
auf ihrer neuen Platte mit einer breiteren Gitarren-Akzentuierung. Rigide Entschlossenheit
prägt den Weggang von doch eher derben Todesschreien und tiefem Grollen
der vergangenen Scheibe hin zu etwas sanfteren aber kraftvollen Gesängen.
Das tut der Platte durchaus gut und lässt eine neue Linie für "Zwischen
Asgard und Midgard" erkennen. Das Album ist trotz der nicht mehr ganz so
grollenden Gesamtstimmung schneller und in sich geschlossener geworden und sollte
sich einen Namen in der Szene machen können
Persönlich reißt mich diese Art von Musik nicht sonderlich mit. Denn
es fehlt einfach etwas, was dem ganzen einen musikalischen Kick gibt und für
Variation sorgt. Allerdings ist "Thrudvangar" in einer gewissen Grundstimmung
absolut hörbar und für manchen als Hintergrundmusik geeignet.
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - heavyhardes.de
Mit dem berühmt-berüchtigten dritten Album reiten die Köthener
Thrudvanger in eine neue Schlacht. Berühmt-berüchtigt deshalb, weil
dem dritten Album einer Band ja eine wegweisende Wirkung nachgesagt wird, also
make it or break it.
Im Falle Thrudvangar brauchen sich die Jungs allerdings keine großen Gedanken
machen, dass es bergab gehen könnte. Wie schon auf dem Debut bringen sie
Pagan (Black) Metal mit deutschen Texten in die heimischen vier Wände,
der durchwegs überzeugen kann. Gleich der Opener "Thor" prescht
schön flott nach vorne los, während beim folgenden "Bärenpelz
Und Wolfsmantel" anfänglich ein Gang zurück geschaltet wird.
Doch nur, um dann abrupt das Tempo in zwei Schritten enorm zu steigern. Dabei
vergessen Thrudvangar nie die Melodieführung, so dass die Songs stets eingängig
bleiben. Auch das eingesetzte Keyboard fällt nicht unangenehm auf, zwar
übernimmt es bei manchen Parts klar das Zepter, hält sich aber ansonsten
mehr im Hintergrund auf. Das abschließende "Frostland" kommt
sehr erhaben durch die Boxen, wechselt zwischen langsamen Midtempo und flottem
Uptempo und zeigt deutlich, wo der Thorshammer hängt.
Zwischen Asgard Und Midgard kann getrost allen empfohlen werden, die auf Menhir,
Equilibrium oder Nomans Land abfahren. Mit letzteren war man ja schon auf Tour
und wird im Januar 2008 auch wieder gemeinsam die Pferde satteln.
Als einziger Wermutstropfen sei hier noch aufgeführt, dass Zwischen Asgard
Und Midgard im direkten Vergleich zum Debut etwas "polierter" klingt,
da war Ahnenthron noch um etwas rauer und ungeschliffener, was gerade den Reiz
der Band ausmachte.
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - allschools.de
"Rülpsen, Furzen, starker Mann spielen" - so oder ähnlich
titelte der Spiegel vor gar nicht allzu langer Zeit über das Benehmen von
männlichen Metalfans beim Wacken im Rahmen eines Berichts über den
Film "Full Metal Village". Keine schlecht gewählte Überschrift
wenn man sich die Nordsaga- Vertonung von THRUDVANGAR anhört. Im Textsumpf
martialischer, phallusmethaphorischer Allmachtsphantasien von Blut, Krieg und
alten Göttern versteigen sich sechs junge Männer in halbgaren, wenig
innovativen Metalsongs.
Mal ganz abgesehen von pseudo- mystischen Texten und Schmalmetal stellt sich
ganz grundsätzlich die Frage wo der Sinn derartig gelagerter Musik zu verorten
ist. Eskapismus? Deutschtümelnde Lyriklangeweile? Tonale Einstimmung auf
den nächsten Fantasy- Spieleabend? Leute, warum nicht mal abseits ausgetretener
und außerdem langweiliger Pfade auf die Suche gehen? Selbst mit viel Wohlwollen
bleibt dieser Schund eine klammheimliche, nicht mal besonders traditionell gehaltene
Bestätigung patriarchalischer Muster. Man könnte sich auch mal die
Mühe machen neben Ragnarök, Schwertern und Heldenepos nach Themen
zu suchen. Was bieten Edda, Odin und der Norden an lyrischer Finesse? Wo bieten
friedfertigere Motive belastbaren Grund für das verfassen von Metaltexten?
Bei Thors Hammer, warum immer so schreiend langweilig?!? Vielleicht lesen THRUDVANGAR
diese Rezension und schreiben einen entsprechenden Kommentar. Kann ja auch sein
dass ich den entscheidenden Hinweis übersehen habe.
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - myrevelations.de (10/15)
Bei Viking-Metal Bands bin ich in letzter Zeit vorsichtig, besonders wenn sie
aus Deutschland kommen und bei einem ostdeutschen Label sind. Erfahrungen mit
einem Mailorder und Label aus gleicher Ecke, der seit Jahren NSBM Dreck verkauft
und dies nicht schlimm findet, haben mich und meine Kollegen sensibilisiert!
Deshalb stöbere ich auch mehr als sonst im schicken Booklet der Band Thrudvangar,
deren drittes, drollig betiteltes Album "Zwischen Asgard und Midgard"
ein schickes Cover hat und mit deutschen Texten versehen wurde. Die recht griffigen
Texte erzählen von gefallenen Kriegern, Runensteinen, Raben und dem Frostland.
Dabei wird hier nicht so die Glorifizierung und Klischeephrasen vieler anderer
Bands übernommen, was sich im Deutschen vielleicht auch blöder als
im Englischen anhören würde. ( Übersetzt mal die Manowar, Unleashed
und Amon Amarth Wikinger-Texte und ihr wisst, was ich meine!)
Musikalisch sind Thrudvangar recht rau. Der Gesang von Frontmann Matze ist melodischer
Black Metal skandinavischer Prägung und noch etwas ausbaufähig seitens
der Variabilität. Das Schlagzeug ballert etwas zu dominant, während
die Gitarren zu wenig Druck haben, schade! Wäre dem nicht so, hätten
Thrudvangar einfach mehr Biss und die Melodien würden besser wirken. Einfach
gestrickte Keyboardteppiche sind vorhanden, aber glücklicherweise im Hintergrund,
wo sie auch hingehören. Da Thrudvangar ab und an mal den Fuß von
Gaspedal nehmen ist gut da eine variable Geschwindigkeit schon immer wichtig
für den Fluss einer Platte war.
"Zwischen Asgard und Midgard" ist eine ordentliche Viking-Metal Scheibe,
die nicht stumpf zusammen geklaut wurde. Thrudvangar sind auf einem guten Weg
und haben sich gut entwickelt. Luft nach oben ist noch vorhanden und ich hoffe,
dass sich die Jungs noch steigern können!
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - burnyourears.de (8/10)
Die nordisch inspirierte Horde aus Anhalt hat sich mit ihrem Viking- / Pagan-Metal
ja schon einen größeren Freundeskreis erspielt. Ich gehörte
bislang nicht dazu, denn die ersten beiden Alben sind schlicht an mir vorbeigezogen.
Wem Sie gleichfalls eine Unbekannte sind:
Thrudvangar sind eines der Beispiele, warum der Begriff "Viking-Metal"
eher rein textlich zu interpretieren ist, wenn man zu diesem Genre so verschiedenartige
Bands wie AMON ARMARTH, TURISAS oder EINHERJER rechnet. Und eben THRUDVANGAR.
Mit keinen der Erstgenannten haben die Jungs aus Köthen musikalisch größere
Gemeinsamkeiten aufzuweisen. Eher schon geht es in die Richtung EQUILIBRIUM.
Geboten wird also im Wesentlichen melodischer, keyboardunterfütterter Black
Metal. Die Folkelemente beschränken sich auf Andeutungen in der Melodieführung.
Mir ist das ein bisschen wenig. [Aber ich (kleines Dummerle) verstehe ja ohnehin
nicht, wieso man überhaupt auf dem Soundkonzept des BM Assoziationen mit
den Piraten des Nordens wecken will / haben kann. Das schaffen bei mir dann
doch am ehesten FEJD. Zurück zur Sache:]
Sieht man von der Frage ab, ob die textuelle Verwurstung der nordischen Mythen
durch dieses Klanggerüst adäquat transportiert werden kann, dann bleiben
zwischen Asgard und Midgard neben einigen wenigen Schwächen auch diverse
wohltuende Aspekte:
Das doppelte Risiko, mit deutschen Texten, die zudem das Pathos der Sagas reproduzieren,
an den Klippen der Lächerlichkeit zu zerschellen, umschifft der Skalde
recht geschmeidig. Das liegt erstens daran, dass die Verse ganz prosaisch und
sachlich erzählen. Und zweitens, dass Matze die rau gefauchte Darreichungsform
präferiert. So lassen sich die Texte ohne große Anstrengung ignorieren.
Und die Stimme kann so als reines Instrument zur Erzeugung finsterer Atmosphäre
wirken. Geschickt gemacht. Positiv ist auch Drummer Torsten aufgefallen, der
für am BM orientierte Verhältnisse erstaunlich und wohltuend variabel
agiert. Und im Übrigen mit einem stattlichen Sound ausgerüstet ist
(insbesondere die Basstrommel ist herrlich satt).
Überhaupt finden sich angenehm viele Parts, bei denen die Wikinger mal
die Schlagzahl reduzieren. Das sorgt für Abwechslung und macht die blastigen
Stellen genießbar. In den unteren Drehzahlen entwickeln die zwei mal sechs
Saiten zudem auch entschieden mehr Durchschlagskraft, womit denn auch eine Schwäche
benannt ist: Wenn's schneller wird, treten die Leads etwas zu sehr in den Hintergrund,
was zulasten des Drucks geht. (Obgleich es dem Vierseiter ganz gut bekommt.)
Abgesehen davon ist die vielleicht größte, weil einzige Schwäche
das Keyboard. Entweder es dödelt kaum hörbar die wenigen Soundlöcher
stopfend im Hintergrund vor sich hin, oder es drängelt sich fiepend wie
ein ausgesetzter Welpe als Flötenimitat penetrant in den Vordergrund. Beides
nervt. Dabei sind die Melodien überaus ansprechend und machen den eigentlichen
und eigentlich eine Spur zu kurz gekommenen folkloristischen Anteil aus. Aber
der Sound
Nene, Holzblasinstrumente oder Maultrommeln lassen sich mit
dem Equipment offenbar nicht einmal naturähnlich, geschweige denn -getreu
erzeugen.
Unterm Strich bleibt aber allemal ein starkes, melodielastiges Stück heidnischen
Metals der sympathischen Sorte, das weit über dem Durchschnitt anzusiedeln
ist.
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - possessed.de
"To Asgard we fly, their spirit will never die" , so sangen es eins
die Vikinger von Unleashed. Die Cöthener Vikinghorde beschäfftigt
sich mit solchen Thematiken, bedienen sich allerdings der deutschen Sprache.
Mit "Zwischen Asgard und Midgard" liefert man mittlerweile das dritte
Album ab und das hat es in sich. Natürlich werde ich als Ballerfreak diese
Art von Musik niemals lieben, aber ich finde sie wahrlich interessant, denn
Thrudvangar schaffen Atmosphäre und können durchaus mit Aggressivität
und Brutalität aufwarten. Das Sixtett hat sich ganz den epischen Viking/Pagan
Metal verschwören und überzeugen sogar mich, da sie auch wirklich
geschwindigkeit aufnehmen und mit bitterbösen Melodien aufwarten können.
Im Gegenzug bieten sie uns düstere, depressive , schleppende Midtempoparts
an, die wahrlich düstere Emotionen erzeugen können. Das man die deutsche
Sprache auch sinnvoll einsetzten kann, wird ebenfalls bewiesen. Natürlich
wird auch das Keyboard bedient. Stört mich allerdings nicht so wie sonst,
da die Klänge gut in Gesamtkonzept passen. Die Reise nach Asgard hat begonnen.
Wer will, soll Thrudvangar folgen. Verdient hätten sie es, denn teilweise
haben die Songs, so wie "Heimwärts" Hmynencharacter. Wie gesagt,
nicht unbedingt meine Mucke, aber ich ziehe meinen imaginären Hut vor dieser
Leistung!
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - holymetal.com (8,5/10)
I Thrudvangar, grazie ai primi due lavori, "Ahnenthron" e "Walhall",
si sono ritagliati una buona fetta di pubblico nell'ambito pagan e sempre con
maggior frequenza, vengono accostati ai capostipite del genere cui fanno riferimento,
Menhir in primis, ma, in questo specifico contesto direi anche Gernotshagen
ed Equilibrium.
Questo terzo nuovo lavoro non è altro che il sequel di quanto già
proposto, la conferma che la band ha intenzione di continuare il cammino intrapreso.
Niente intro/outro e pochi fronzoli sono presenti sul disco, le atmosfere di
tastiera sono l'unico lusso che la formazione di Köthen (Sassonia) si è
voluto concedere.
Chitarre dal suono ruvido e sporco sono sempre in primo piano accompagnate dalla
voce inferocita del frontman Matze. Resta solo qualche piccola perplessità
per il suono dei piatti della batteria. Il disco è aperto da una potente
"Thor" dove si alternano sfuriate black con atmosfere pagan, più
lenta ed epica è invece la successiva "Bärenpelz und Wolfsmantel"
canzone che nelle parti centrali assume connotati "bathoriani".
"Heimwärts" può vantare una delle migliori sezioni ritmiche
del lotto, ottima la doppia cassa sorretta da buoni giri di chitarra accompagnati
quasi sempre dalla tastiera.
Si rallenta con "Runenstein", atmosfere cupe enfatizzate da note basse,
così come basso diventa il tono di growl del cantante.
Gli altri brani scorrono via che è un piacere sulla falsa riga di quelli
citati, una nota di merito va comunque spesa anche per "Zwei Raben"
ed i suoi stupendi ed epicissimi giri di chitarra.
In chiusura troviamo un brano di oltre 8 minuti che racchiude lo spirito di
tutto il disco variando in tempi e velocità. Ottime le atmosfere pagan
che si vengono a creare dal gioco di chitarra/tastiera.
Il terzo disco è sempre una prova difficile per una band emergente, i
Thrudvangar passano l'esame a pieni voti.
Pagani di tutto il mondo, fate vostro questo disco!
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - bright-eyes.de (9/13)
Die Sehnsucht nach Odin und Thor ist bei vielen, vielen Bands des Pagan Metal
ungebrochen, so auch bei THRUDVANGAR, die auch bei ihrem neuen Album sehnsuchtsvolle
und doch harsche Hymnen an die alte Zeit schmettern. Neben Gitarren, Bass, heiserer
Stimme und Schlagzeug darf auch das Keyboard ran und die donnernden Schlachthymnen
mit Keys verzieren. Von treibend (Thor') über variabel (Bärenpelz
und Wolfmantel' - hat von Gedoome bis Blast alles) - THRUDVANGAR wissen die
Nummern abzuwechseln, eine gewisse Pathetik wirkt sogar eher ansprechend denn
billig (Siegvater'), manchmal klingen die Keys aber schon arg kitschig
(Heimwärts'). Irgendwo zwischen Thyrfing, Menhir und Equilibrium
schaufeln sich THRUDVANGAR ihre eigene Nische (kein Grab!) und haben mit "Zwischen
Asgard und Midgard" ein solides, ausbaufähiges Fundament betoniert.
Wenn mehr der Sorte Bärenpelz...' dazu kommt, ist beim nächsten
Mal eine zweistellige Wertung drin.
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Soest Rock Dezember 2007, monsters and critics Juni 2008 - 4/5
Gute neun Jahre sind nun schon ins Land gezogen, seit sich „Thrudvangar“ in
Ostdeutschland (Köthen) gründeten. 2004 veröffentlichten sie
in Eigenarbeit ihr erstes Album „Ahnenthron“, dass am 1.12.2007
neu mit Bonusmaterial erschienen ist. Nach dem ersten Werk unterschrieb die
Band bei „Einheit Produktionen“ und brachte ihren zweiten Silberling „Walhall“ heraus.
Nicht zuletzt kann und konnte die Band schon live mit ihrer Stärke auf
Festivals wie „Rock For Roots“, „Ragnarök“, „Ultima
Ratio“, „Pagan Nights“ oder „Under The Black Sun“ das
Publikum von sich überzeugen. Nun war es wohl wieder an der Zeit ein neues
Album zu publizieren, dass den aussagekräftigen Titel „Zwischen
Asgard und Midgard“ erhalten hat.
Doch was wird uns hier von den sechs heidnischen „Kriegern“ geboten?
Um es mal grob zusammenzufassen, sind „Thrundvangar“ ihrem Stil
treu geblieben, obwohl eine Weiterentwicklung stattgefunden hat. So hat man
es hier mit acht Viking/Pagan Hymnen zu tun, die sich allesamt wieder mit dem
Heidentum sowie deren Schlachten, Legenden, Göttern, Mythen, aber auch
Metgelagen und dergleichen beschäftigen. Auf dem gesamten Album ist man
im Mittelpunkt der alten faszinierenden Welt der Heiden und deren Kultur. Leute,
die sich ein wenig mit der Norwegischen Mythologie auskennen bzw. „Edda“-belesen
sind und deren Inhalt als Weisheiten betrachtet, wird an diesem Album seine
wahre Freude haben. Die Jungs schaffen es mal wieder durch ihre Musik den Zuhörer
an die acht Lieder zu fesseln, die im Gesamten nicht langweilig werden und
immer wieder die passende Abwechslung bieten, so dass vom Label erwähnte
Vergleiche zu Bands wie „Menhir“ oder auch „Equilibrium“ mehr
als zutreffend sind.
Bei dem ersten Lied „Thor“ eröffnen mehr als passende Donnerschläge
die nun folgenden, guten 45 Minuten des Albums, bis sich dann die volle Kraft
geballt entfaltet und mystische Keyboardarbeit, starken, schönen Gitarrenbögen
sowie ein sauber gespieltes Drum im Einklang harmonieren ohne der heidnischen
Macht im Einzelnen was zu nehmen, was sich dann auch bis zum Ende fortsetzt.
Diese Message kommt an und so kann man sich den kräftigen Melodien sowie
der eher rauen Stimme schnell hingeben.
Genretypisch ist dann wohl auch der
ein oder andere, eher keifende Doppel - sowie der ein oder andere Chorgesang
auf „Zwischen Asgard und Midgard“ fester
Bestandteil. Aber auch manch klassischer Part ist in den einzelnen Stücken
vorhanden. Erwähnenswert ist auch der Sprechgesang bei „Heimwärts“ (Lied
3) der einen ebenso wieder in ältere Tage zurückversetzt.
Im Groben
sind es besonders die Texte, die mich sehr stark ansprechen. Sie sind gut durchdacht
und aufgrund der Inhalte tragen sie dazu bei die passende
Atmosphäre zu vermitteln. Es ist wohl das Gesamte, das diese acht eher
schnelleren Liedern zu einem hervorragenden Endergebnis macht, dass ich jedem
nur empfehlen kann der diese Musik mag aber auch demjenigen, der sich mit der
solchen einmal auseinander setzen möchte.
Und am Ende möchte ich noch
kurz die Coverarbeit loben, die hervorragend Emotionen hervorruft und einem
die Musik besser verstehen lässt. Am Booklet
wurde nicht gespart, denn es enthält die kompletten Liedtexte und Bilder
zur heidnischen Mythologie.
Punkte: 8.5/10
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Fénix Webzine Dezember 2007
Terceiro disco para os Teutónicos Thrudvangar. Pagan Metal de contornos
Black é o que nos é apresentado nos 8 temas de “Zwischen
Asgard Und Midgard”. Pessoalmente, gosto mais de um Pagan Metal mais
limpo, melódico, com muita influência Folk e até Doom,
não me inclinando muito para esta vertente mais “pesada”.
No entanto, este disco tem os seus pontos de interesse. Há por aqui
algumas boas ideias de guitarra, ambientes épicos bem conseguidos, melodias
cativantes e trejeitos Folk a apimentar a coisa. Destaco os meus temas favoritos “Runenstein”, “Swei
Raben” ou “Heimwärts”, que estão mais direccionados
para as já referidas vertentes da minha preferência. Fãs “diehard” do
género irão gostar com certeza. Os outros, esses poderão
encontrar motivos de interesse nos Thrudvangar se apreciam o trabalho de nomes
como Bathory, Nightfall, Rotting Christ, Misanthrope, Moonsorrow ou Primordial,
p.ex.
75% / 100%
RDS
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - Legacy Magazin Dezember 2007
Die sachsen-anhaltinischen Jünger Thors sind auf einem guten Weg. Sie
haben das Keyboard weiter in den Hintergrund treten lassen und zusätzlich
an Härte und Tempo zugelegt. Und die Songs sind ihrer Gesamtheit wesentlich
schlüssiger und kompakter geworden. So stehen schöne Melodien und
rasante Härte wie zwei gute Freunde zusammen, THRUDVANGAR gleiten zum
Glück nie in furchterregend frohe Humppa-Thematik ab. Inhaltlich kündet
eine räudige Kehle von vergangenen Tagen, Göttern und Sagen - recht
gewöhnlicher Pagan-Kram eigentlich. Wer nun aber einen Song-Titel wie
,Bärenpelz und Wolfsmantel’ hört, der vermutet vielleicht manch
Peinlichkeit im den Texten - doch der edle Hörer irrt. Vielleicht
sind die Themen inzwischen abgegriffen, aber ist das nicht in jedem Genre so?
Auf jeden Fall wirken die Köthener ehrlich, authentisch und sie wissen
was sie tun. So halten die sechs Mann mit den ach so stilprägenden Viking-/
Pagan-Metallern in jedem Fall und ohne Probleme mit. Und wo in Skandinavien
vieles nach kommerziellem Baukasten klingt, da schaffen THRUDVANGAR auf ihrer
dritten Scheibe viel mehr: Sie klingen nicht abgegriffen, hier wirkt nichts
aufgesetzt, sie sind hart, melodiös - einfach gut. Das sollte der
geneigte Fan nicht nur mit dieser Scheibe verifizieren, sondern auch auf der
anstehenden Tour mit Nomans Land und Trollech im Januar. (SM)
11/15 Punkte
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) - www.powermetal.de
In einer Zeit, in der hinter jedem Gebüsch zwischen Nordkap und den Alpen
eine Heidenbande lauert, um den Rollenspieler in uns keulenbewehrt und in Bärenfelle
gewandet mit folkloristisch angedudelten Weisen heimzusuchen, ist es mehr denn
je wichtig, die Spreu vom Weizen zu trennen und die wenigen Glanzpunkte der
Szene heraus zu filtern, um des Genres nicht völlig überdrüssig
zu werden.
Die Anhaltiner von THRUDVANGER bürgen insoweit auch auf ihrem dritten Studioalbum
für Qualität und können sich von locker zwei Dritteln der Szene
absetzen. Das Artwork ist gelungen und detailverliebt, und auch die Musik passt:
In zehn meist längeren Stücken geht die deutsche Pagan-Metal-Institution
ihren Weg konsequent weiter. Mit einer ausgewogenen Mischung aus würdigem
Tasten-Pathos, rasend hackender Aggression und mystischer Akustik präsentieren
uns die Jungs aus dem Herzen Germaniens ihre eingängigen Weisen von Schlachten
und Mythen, die kaum einen Anhänger der jüngeren Pagan-Welle enttäuschen
dürften. In dem inzwischen sehr übersättigten Genre ist es wahrlich
nicht mehr leicht, noch Akzente zu setzen, doch den Recken aus Thors Reich gelingt
dies auch auf ihrem dritten Studioalbum vortrefflich. Nicht durch übersprudelnden
Ideenreichtum oder wegweisende Originalität, aber durch ziemlich perfekte
Anwendung der Zutaten, welche die besondere Stammwürze ins Heidenmahl bringen.
So sind folkige Melodien nicht bloßer Selbstzweck, sondern ebenso effektiv
eingesetzte Stilmittel, wie gelegentliche Erzähler-Passagen und die deutschsprachigen
Texte.
Die würdige Eröffnung ist dem Herren des Pate stehenden Gaues gewidmet,
dem Gotte Thor. Mit Windbrausen, epischen Keys und stampfendem Rhythmus, dazu
die schwarzmetallisch surrende Gitarre und der Gesang mit jeweils gut verständlichem
Kreischen und Growls. Ja, wir sind zu Hause. Dem folgt 'Bärenpelz und Wolfsmantel'
mit seinen gelungenen aber auch wiederum sehr typischen Tempo- und Stimmungswechseln,
bevor 'Heimwärts' das folkloristische Element erstmals stärker betont.
Schöne A-Gitarren, Rezitationen und getragene E-Gitarren-Leads prägen
das mystische 'Runenstein', das so auch in seinen schnelleren Momenten zu einem
der Highlights der Scheibe avanciert, ebenso wie das verträumte 'Zwei Raben'
und das epische 'Siegvater', bei dem auch Maultrommeln und akustische Klampfen
wieder zum Zuge kommen.
Insgesamt bleibt ein starkes Album, das wie gesagt das Gros einer überquellenden
Szene mit links hinter sich lässt, aber dennoch noch nicht ganz an die
großen Flaggschiffe des Viking Metals heranreicht, die vor allem deshalb
weiterhin in einer eigenen Liga kämpfen, weil sie sich nicht auf die gelungene
und schmackhafte Anwendung des Grundrezeptes beschränken, sondern weil
sie kreative Zutaten beimischen, die eben nur der Starkoch im Gewürzschrank
stehen hat.
Anspieltipps: Thor, Runenstein, Zwei Raben, Siegvater
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) 8,5/10 - www.nocturnalhall.com
"
Mit Zwischen Asgard & Midgard knüpfen THRUDVANGAR nahtlos am Vorgänger
an. In epischer Breite und mit hochgereckten Fäusten donnern Viking-Hymnen über
einen hinweg, verbreitet eine faszinierende Düsternis die perfekte Atmosphäre,
um auf Bifröst zwischen den Welten zu wandeln. Dezent eingesetzte Keyboardklänge
und Instrumente setzen gekonnt Akzente und unterstreichen den erhaben Gesamtcharakter
von Zwischen Asgard & Midgard. Ein Kleinod heidnisch-metallischer Liederkunst…"
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) 5,5/7 Punkten -
www.metalnews.de
"
Eine willkommene Referenz im sonstigen Einheitsbrei des Genres. Thrudvangar
schaffen, was andere nur versuchen. Entweder man kann es, oder man kann es
nicht. Thrudvanger entscheiden sich für Ersteres."
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) 7,5/10 Punkten www.metalglory.de
"
Thrudvangar hat die einmal eingeschlagene Stilrichtung konsequent weiterverfolgt.
Für Fans von Pagan ist die CD ein eindeutiges muss."
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) 8/10
Kompositorisch sehr gehaltvollen und betont epischen Viking Metal der oberkraftvollen
Klasse boten diese ungehobelten ostdeutschen Heidenkerle bereits auf dem erfolgreichen
Vorgängeralbum „Walhall“ dar. Und das brandneue Studioalbum
knüpft erfreulich nahtlos daran an. Denn mit „Zwischen Asgard und
Midgard“ ist der inbrünstigen Idealistentruppe erneut eine gleichfalls
wuchtige wie durchdacht melodisierte Angelegenheit gelungen. Mit solch´
erhebend ertönenden Tasten-Arrangements kann man in dieser Art von heroischer
Stilistik eigentlich nur gewinnen; vor allem, wenn die spieltechnisch breitflächig
akzentuierte Gitarrenarbeit dazu noch so bissig-effizient angelegt ist. Auch
mit einer derartigen rigiden Entschlossenheit beim Musizieren vorzugehen, erweist
sich hier als goldrichtig – denn die darob entstehende Authentizität
des Liedermaterials könnte ehrlicher und auch höher nicht sein. Auf
gesanglichen Ebenen findet auf diesem Album glücklicher Weise eine überraschende
Abkehr von den allzu derben Todes-Grollereien der Vergangenheit statt. Front-Schreihals
Matze besann sich also eines Besseren. So brechen sich viele eher verkommen
und keifend vorgetragene Kehlenlinien auf dem Heidendiskus ihre harten Bahnen.
Und das koaliert wirklich hervorragend mit all den hochdynamisch und gleichsam
anspruchsvoll inszenierten Stromgitarren-Attacken – überwiegend hochgradig
impulsives Schlagzeugspiel ergänzt das Ganze mit der nötigen Portion
an rigide packenden Trommelstock-Rhythmen.
An Schnelligkeit der Tempi haben diese Kerle doch einiges dazugelegt, nicht
selten ergehen sie sich inmitten ihrer neuen Epiker-Kompositionen in prachtvoll
hernieder prasselnden Takt-Rasanzen. Insgesamt klingt „Zwischen Asgard
und Midgard“ damit künstlerisch um einiges homogener und dramaturgisch
in sich geschlossener als alles, was bisher von Thrudvangar kam. So gehört
sich das. Für lichterloh entflammte Pagan- und Viking Metal-Anhänger
sollte diese neue Thrudvangar-Donnerplatte daher gleichermaßen reizvoll
sein. Die Horde Thrudvangar beschreitet mit „Zwischen Asgard und Midgard“
also den für sie einzig richtigen Pfad, das hört und spürt man
hier jederzeit deutlich. Apropos, deutlich gesteigert haben sich diese von ihrem
unheiligen Tun so sehr Überzeugten endlich auch mal in Sachen äußere
Tonträger-Gestaltung: Denn Szene-Veteran Michael Schindler von Dragon Design
lieferte als perfekte grafische Ergänzung ein fabelhaftes Album-Frontbild
ab, welches mir wirklich verdammt gut gefällt.
© Markus Eck (06.10.2007)
„Zwischen Asgard und Midgard“
(Einheit) 8,5/10 - Bloodchamber
THRUDVANGAR beehren uns dieser Tage mit ihrem neuen Album "Zwischen Asgard
Und Midgard" und können dabei mit dem auf dem Album enthaltenen Liedmaterial
auf ganzer Linie überzeugen.
Zuerst einmal möchte ich mein Lob für das wirklich tolle und stimmungsvolle
Coverartork aussprechen! Dieses ist genauso fantasievoll wie die Musik ausgefallen,
womit also beides schon mal perfekt zusammenpasst.
"Zwischen Asgard Und Midgard" wird durch ein kurzes Intro eingeläutet,
um dann alsbald in eine Traumwelt fernab der modernen Zivilisation abzutauchen.
THRUDVANGAR vertonen Bilder und Geschichten von Kriegern, Göttern, Schlachten
und Naturmächten zu einer Musik, die den Hörer vom Hier und Jetzt
entfliehen lässt, als wandle er selbst in dieser Welt voll von unberührten
Wäldern und Bergen, als würde er selbst durch schneeverhüllte
Tannen einen bläulich schimmernden Sternenhimmel erblicken, auf den Schwingen
des Adlers über endlose Gebirgsketten hinweg gleiten.
Die Musik auf "Zwischen Asgard Und Midgard" im Bezug auf ihre handwerkliche
Umsetzung mit Worten beschreiben zu wollen, würde der ihr innewohnenden
Magie nicht gerecht werden. So kann ich nur das eigene Antesten empfehlen. Mich
konnte die Band jedenfalls voll und ganz überzeugen. Wenn ich auch sonst
kein Freund von Keyboards im Metal bin, so passen sie in diesem Fall wirklich
zur Musik und unterstreichen deren träumerischen Charakter.
THRUDVANGAR präsentieren auf ihrem neuen Werk "Zwischen Asgard Und
Midgard" acht Hymnen voller Erhabenheit und atmosphärischer Dichte.
Den Hörer erwarten träumerische und naturmystische Stücke, die
ihn mitnehmen auf eine Reise in längst vergangene Zeiten. Für Viking
Metal Anhänger definitiv ein Muss!
8,5 / 10 Punkten
Stefan Hofmann/www.Bloodchamber.de
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Erhältlich
seit 28.05.2010

Odroerir
„Götterlieder II“ CD
Alkonost
„On The Wings Of The Call“ CD
Finsterforst
„Urwerk“ Digi-2-CD
Horn
„Distanz“ CD
frühere Veröffentlichungen
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