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Thrudvangar - Reviews


„Ahnenthron“ CD
(Einheit/Soulfood) - Metal Inside Magazin Juni 2007


THRUDVANGAR sind weise: "Warmes Bier ist des Körpers Freund und dem Sinn ist es Stab und Stütze" singen sie die Köthener anlässlich der Jul-Party von König Harald Blauzahn. Auch sonst geht’s um die vergangene Zeit - und da passen sich die Sachsen-Anhaltiner irgendwie auch musikalisch an. Denn erstens liegt mit dem "Ahnenthron" das Debüt von 2004 als Wiederveröffentlichung vor - aufgepimpt mit einem Live-Video "Piraten des Nordens" vom UTBS 2006, ziemlich authentisch gedreht. Das neu aufgenommene Teil mit besserem Sound und den vielen Hits ihrer heutigen Konzerte machte die Band im Untergrund zu den legitimen Nachfolger Menhirs und lässt auch die zweite Scheibe hinter sich. Das schaffte die Band mit rauem Viking-Metal, nicht selten viel zu arg Keyboard-betont, aber immer wieder abwechslungsreich. Von der träumerischen Ballade geht es über melodieschwangeres Midtempo bin hin zu blackmetallischen Raserei. Dazu krächzt ein wütender Mensch die größtenteils deutschen Texte, die sich um Schlachten, Ahnen, Drachen und Co. drehen. Die Jungs sorgen also für die Begleitmusik zum Met-Gelage, driften dabei aber nie ins Schunkel-Genre ab. Ab und an kommen einem die alten Reiter-Scheiben in den Sinn, weniger die üblichen Verdächtigen des Viking-Metals. THRUDVANGAR sind eingängig und wirken dabei sehr authentisch und ehrlich - was nichts daran ändert, dass weniger Keyboard hier wesentlich mehr gewesen wäre. Als Beleg dafür mögen die wirklich guten Live-Gigs der Band sein, wo das Tasteninstrument in den Hintergrund rückt und die Songs dafür wesentlich besser wirken. (memme)



 

„Ahnenthron“ CD
(Einheit/Soulfood) -Oblivion Magazin - 7/10 - SBr


Mit dem Erstlingswerk der ostdeutschen Thrudvangar verhält es sich ähnlich wie mit dem Schaffen der St. Petersburger Nomans Land, welche ja bekanntermaßen auf demselben Label sind. Kaum ist das Zweitwerk auf Einheit Produktionen veröffentlicht und die Verkäufe im grünen Bereich, so nutzt man die Chance, das seinerzeit in Eigenregie releaste Debüt wiederzuveröffentlichen. Im Falle von „Ahnenthron“ wurde das längst vergriffene und ursprünglich 11 Stücke umfassende Album neu gemastert und mit einem Multimedia-Live-Bonusstück („Piraten des Nordens“, live vom 2006er „Under The Black Sun“-Festival, dessen Qualität ich hier nicht weiter ausführen möchte) aufgepeppt. Für Sammler, Komplettisten und Fans der Band, die das Original leider nicht mehr in die Finger bekommen haben auf jeden Fall eine gute Sache. Rein musikalisch ist der Pagan Metal Thrudvangars zwar gefällig, kann mit dem neueren Output „Walhall“ jedoch lange nicht mithalten. Zu dominant sind meines Erachtens die Keyboards, die wirklich jeden kleinsten Fitzel des Albums zukleistern. Zudem sind gerade diese Synthie-Melodien streckenweise so fröhlich, dass man schon glaubt, „Ahnenthron“ sei mehr Mittelalter Metal als Pagan Stuff. „Jul“ und „Thingfrieden“ mögen dabei als Extrembeispiel angeführt werden. Für das oben genannte Klientel ist „Ahnenthron“ trotzdem eine Anschaffung wert.


7/10 - SBr



 

„Ahnenthron“ CD
(Einheit/Soulfood) - heavy-metal.de 8 Punkte


Thrudvangar beglücken uns in diesen Tagen mit einer Neuauflage ihrer ersten Platte "Ahnenthron". Da das Teilchen vergriffen war ist das eine gute Idee, denn ich weiss von vielen Leuten die dieses ursprüngliche Stück Musik gerne gehabt hätten. Also, ran an die Buletten........hier ist es !!!


Und so klingt "Ahnenthron" auch. Sehr ursprünglich und zielstrebig. Geradeheraus mit schönen melodischen Elementen. Harter Sound gepaart mit schönen Keyboardteppichen die den Sound groß machen. Die Songs sind bis auf eine Ausnahme in deutscher Sprache und erzählen allesamt Geschichten über das Leben und Schaffen der Nordmänner. Also auch Freunde von Geschichten werden hier ihre Freude haben können. Eigentlich hört man sofort das "Ahnenthron" der Vorgänger von "Walhall" ist. Der Stil ist der gleiche, wenn auch etwas roher und teilweise gefühlt härter, und die Songs haben den gleichen Charme wie die auf dem Nachfolgewerk. Ein Pagan-Freak wird seine helle Freude an diesem Werk haben.
Der einzige Abstrich, den ich hier machen muss, ist die etwas schlechtere Produktion im Vergleich zu "Walhall". Aber das kann man locker durchgehen lassen, da es sich hier ja um das Debut-Album handelt.
Hier wird einem nochmals vor Augen geführt wo die Wurzeln Thrudvangars liegen. In den heidnischen Legenden !! Das setzen sie gut um. Es ist ja immer viel Wert wenn eine Band es schafft thematische Inhalte alleine durch den Sound und die Musik auszudrücken. Thrudvangar können das ohne Zweifel.


8 Punkte


Jeder Wikinger kann hier blind zugreiffen !!


Kain



 

„Ahnenthron“ CD
(Einheit/Soulfood) 11/15 - Legacy



 

„Ahnenthron“ CD
(Einheit/Soulfood) - metal.de 7 / 10 P.


Nachdem das Zweitwerk "Walhall" der Heiden THRUDVANGAR doch recht erfolgreich war, wurde nun flugs das rare Debütalbum "Ahnenthron" aus dem Jahre 2004, welches damals noch als Eigenproduktion entstand, pünktlich zum Julfest wieder veröffentlicht. Dabei wurde der Sound remastert und als kleinen Bonus gibt es noch ein Live-Video vom diesjährigen Under The Black Sun Festival.


Im Vergleich zu "Walhall" gingen THRUDVANGAR auf "Ahnenthron" doch etwas brutaler und mit einer gehörigen Portion Wut in den Heidenherzen vor. Die Songs zeigen sich im Detail zwar etwas weniger ausgefeilt, dennoch ist der epische und hymnische Pagan/Viking Metal mit einigen Black Metal Zitaten sehr stimmungsvoll sowie heroisch und zeigte bereits seinerzeit das Potential der Barden. Der Bombastanteil ist etwas geringer, eine erhabene Atmosphäre stellt sich aber trotzdem ein. Schon damals zeigte sich die Band ziemlich verspielt und melodisch. Nach der akustischen Einleitung bekommt man gleich eine mitreißende und kraftvolle Hymne nach der anderen um die Ohren geblasen. Das Keyboard ist dabei recht dominant, die Gitarren sägen rhythmisch oder spielen melodische Leads, das Ganze ist sehr eingängig und auch ziemlich mitreißend. Hier und da haben sich auch einige folkige Parts eingeschlichen, was die Musik noch abwechslungsreicher macht. Hinzu kommen noch viele verschiedene Tempi, von Midtempo bis zu Blast Beats reicht die Palette. Als Vergleiche seien hier MENHIR, alte THYRFING, XIV DARK CENTURIES, FOREFATHER und EQUILIBRIUM genannt. Anhänger dieser Gruppen dürften auch zu den Heiden-Melodien von "Ahnenthron" nur zu gern ihre Trinkhörner kreisen lassen.


Das Debütalbum zeigt THRUDVANGAR noch ungeschliffener und roher, doch mit dem damals schon richtigen Gespür für stimmungsvolle Melodien. Prädikat: Empfehlenswert!



 

„Ahnenthron“ CD
(Einheit/Soulfood) - metalearth 8 / 10 P.


Recycling hat Sinn, auch unter Metallern: Hier wird aus alt neu und es gibt noch was dazu. Wer dieses Werk verpasst hat, bekommt nun eine zweite Chance es zu ergattern. 8/10



 

„Ahnenthron“ CD
(Einheit/Soulfood) - metalglory 9,5 / 10 P.


Auf der Bühnen der Republik sind Stücke wie ?Einherjer?, ?Die Drachen und der Runenstein? und vor allem ?Piraten des Nordens? längst zu unverzichtbaren Stücken eines Thrudvangar-Auftritts geworden. Und das Album mit diesem Krachern, der 2004 als Eigenproduktion veröffentlichte ?Ahnenthron?, ist schon so etwas wie ein kleiner Klassiker geworden, der Thrudvangar nicht zu Unrecht den Ruf der neuen Menhir oder Equilibrium eingebracht hat. Genau diese Scheibe gibt es nun als Wiederveröffentlichung mit einem Multimedia-Bonus (eine Show vom diesjährigen Under The Black Sun), einem neuen Cover und - ganz wichtig - in neuer Abmischung. Denn, wenn es an ?Ahnenthron? von den fachkundigen Fans einen Kritikpunkt gab, dann die Produktion. Die überarbeitete Version bringt genau das, was man erwarten muss: Sie betont die Stärken des Albums zusätzlich und kitzelt das gewisse Etwas aus den ohnehin schon superben Stücken heraus.
Auf Ahnenthron erwartet Euch also prächtiger, vielseitiger, abwechslungsreicher Viking-Metal mit melodieuntermalenden, hymnischen Keyboards, ganz rauem Gesang, deutschen Texte und Gitarren, die wie rasende Streitäxte klingen. Thrudvangar machen genau die Musik, die man braucht, um die Trinkhörner randvoll mit Met zu füllen und den Nordmänner authentisch Ehre zu erweisen. So klingt Viking Metal. Vergesst Amon Amarth: Neben Ty´r und Nomans Land ist diese Band zur Zeit der Gockel auf dem Hof der musizierenden Wikinger.


 

„Ahnenthron“ CD
(Einheit/Soulfood) - nocturnal hall 8,5 / 10 P.


Die Neuauflage von Ahnenthron beweist, dass THRUDVANGAR auch vor Walhall schon zu ihrem Sound gefunden hatten. Kraftvoller und epischer Viking Metal, gepaart mit einer Portion Black Metal nimmt den Hörer mit auf eine Reise zu Drachen, Piraten und Germanen. Wirklich hörenswert 8,5/10 [Seb]



 

„Ahnenthron“ CD
(Einheit/Soulfood) - powermetal


Das seit geraumer Zeit vergriffene Debüt der Viking-Metaller aus Sachsen-Anhalt wird dieser Tage von deren Label Einheit Produktionen neu aufgelegt, die damit den Fans des noch aktuellen Silberlings "Walhall" die Chance geben, diese Lücke in der Sammlung zu schließen. Die Band gibt sich auf dem Debüt noch etwas roher und kompromissloser als auf dem Zweitling, hat aber auch hier schon ihre individuelle Mixtur aus monumental-epischen bis folkig-verspielten Keyboard-Arrangements und aggressivem Metal gefunden, wobei letzteres Element vor allem durch den sehr bissigen deutschsprachigen Gesang transportiert wird, welcher zwischen Growls, garstigem Sprechgesang und Keifen wechselt, aber dennoch eine gewisse Melodik aufweist. Das folkloristische Element liegt vor allem in den Keyboardmelodien und einigen akustischen Gitarrensegmenten und versprüht oft auch ein dezentes Mittelalter-Flair, ohne dabei zu nah an die eigentliche Mittelalter-Metal-Szene heran zu rücken. "Ahnenthron" war seinerzeit ein sehr gelungenes Debüt, welches das Potential einer der interessantesten deutschen Pagan-Bands schon früh erkennen ließ. Gut, dass es nun wieder zu haben ist.



 

„Ahnenthron“ CD
(Einheit/Soulfood) - heavy oder was 7 / 10 P.


"THRUDVANGAR rödeln hier roh und brachial durch das Material ihres Erstlings. Brutal und weniger ausgefeilt als der Nachfolger 'Vallhall', jedoch voll wütender Gewaltausbrüche. Deutsche Texte finsteren Zuschnitts, die man großteils lieber nicht verstehen sollte...



 

„Walhall“ CD
(Einheit/Soulfood) sounds2movie


Pagan und Viking Metal erfreut sich in letzter Zeit einer immer größeren Beliebtheit. Davon zeugt vor allem die Tatsache, dass es immer mehr Bands gibt, die sich dieser musikalischen Marschrichtung verschreiben und auf ihren Alben Wikinger, nordische Götter und dergleichen besingen. So auch Thrudvangar, die seit 1998 existieren und mit "Walhall" ihr zweites Album unters Volk bringen.


Schon mit dem 2004 veröffentlichten Debütwerk "Ahnenthron" konnten Thrudvangar die Aufmerksamkeit der Szene auf sich ziehen. Was zur folge hatte, dass die Band unter anderem beim Ragnarök und beim Ultima Ratio Festival auftreten konnte, um dort Wikinger und Wikingerinnen mit ihrem Sound in ferne Zeiten zu entführen. Und nun wird mit "Walhall" abermals zur Reise in eine vergangene Ära eingeladen, um dort Nordmännern und uralten Göttern zu begegnen. Thrudvangar bedienen sich hierfür bei gängigen Genre-Zutaten, wie man sie so auch bei den Kollegen von Equilibrium zu hören bekommt. Will heißen, dass Thrudvangar einen leichtfüßigen musikalischen Mix zelebrieren, bei dem sich schnelle und langsame, harte und schunkelfreudige Passagen abwechseln. Einzig bei der Wahl der Sprache beschreitet die Band teilweise einen ganz eigenen Weg, der aber einen leicht diffusen Eindruck hinterlässt. So wird bei "Das Schwert der Asen" nicht nur Deutsch sondern auch Englisch gesungen, was den ansonsten gelungenen Song ein wenig uneinheitlich wirken lässt. Ansonsten wird aber hauptsächlich auf die Deutsche Sprache zurückgegriffen, was den Kompositionen im Gesamten auch sehr gut zu Gesicht steht. Dennoch fällt einem beim Anhören von "Walhall" auf, dass das Album erst in der zweiten Hälfte bzw. nach dem epischen Titeltrack so richtig in Schwung kommt. Dann aber kann die Band mit Stücken wie dem beschwingten "Blut und Feuer", dem düster erhabenen "Helheim" oder dem treibenden "Grönland" durchweg überzeugen. Was auch dafür sorgt, dass es sich bei "Walhall" um eine unterhaltsame und kurzweilige Angelegenheit handelt.


Zwar gelingt Thrudvangar mit "Walhall" noch nicht der ganz große Wurf, aber die Band befindet sich definitiv auf dem richtigen Weg. Wenn bei der nächsten Veröffentlichung das Songniveau weiter auf diesem Weg kultiviert wird und zusätzlich auf die Vermischung der Sprachen verzichtet wird, dann kann man sicherlich mit einem starken Werk rechen. Doch im Moment bleibt festzuhalten, dass es sich bei "Walhall" um ein solides Album handelt, dass allen Fans dieser Musik durchaus gefallen könnte.



„Ahnenthron“ CD
(Einheit/Soulfood) 8/10 - Metalstorm


Whoa! The Maelstrom headquarters have just been ravaged by a horde of mad German Vikings. But, after the initial surprise, we have fought long, hard, and well to save one of our blonde secretaries, just so that we don't have to type all of this by ourselves. Not for any other purposes, we swear.
Ahnenthron is a remastered reissue of Thrudvangar's 2004 debut. We have reviewed the 2006 follow-up, Walhall (in issue #48). It was an honest but not completely convincing example of Viking metal. Ahnenthron, on the other hand, is quite a different horn of mead. Maybe it is because Thrudvangar spent six years (being founded in 1998) writing the material and polishing it before striking a record deal. Maybe not. Anyhow, although it is rougher and less accessible, it is more energetic and quite a bit more impressive.
The intro is a nice place to start. Acoustic, epic and melancholic. Deceptive. Because after that, it's attack, attack and attack. The huge, sweeping keyboards and the countless "heys" don't hide the fact that "Die Drachen Und Der Runenstein" is a merciless Viking onslaught with rushing, wild drums, ferocious German growls and restless guitars. The sound is sharp, the guitars sound like they were recorded in a large hall and the vocals slightly reverbed to add more presence.
"Jul" is a nearly black metal song (no "heys" any more), and by the fourth track it becomes obvious that Thrudvangar have their own, charging, dynamic style. There are traces of that style on Walhall as well, and now it actually makes more sense.
From then on, guitars grind, thrash and burn all the way to the end and every song is a different experience. There are some outstanding moments, like almost industrialized riffing on "Tingfrieden" (combined with a touch of clean vocals somehow creating a sad, folksy feeling), blastbeats of the title track, warrior battle chants on "Piraten Des Nordens" and the growling, ominous half-ballad called "Kampf Des Lebens." Viking without a doubt, yet unmistakably German. Sometimes blunt like a battle-worn axe, and always efficient. There is a bonus video track shot at the "Under the Black Sun" festival, but, contrary to the title, recorded in broad daylight. Well, at least you can check out the size of the singer. Not a small guy by any means.
Sound tempting? It is. Even if you might not understand a word of the stories Thrudvangar are telling, you can still headbang yourself into oblivion. (8/10)



Erhältlich
seit 28.05.2010


Odroerir
„Götterlieder II“ CD


Alkonost
„On The Wings Of The Call“ CD


Finsterforst
„Urwerk“ Digi-2-CD


Horn
„Distanz“ CD

frühere
Veröffentlichungen

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