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BIFRÖST

Im dunklen Quartal des Jahres 2005 begannen sich zwei zivilisationsmüde österreichische Gestalten bohrend zu fragen, wie es wohl sei, sich mit ein paar Instrumenten an einen unheiligen Ort zu begeben und diese dort nach allen Regeln der Kunst zu malträtieren. Mächtiger heidnischer Metal schwebte ihnen vor, und so sollte es sein. Doch bald erkannten die beiden aufmüpfigen Kerle aus der Alpenrepublik, dass das Ganze nur zu zweit nicht die gewünschte Attraktivität besaß. So stieß baldig ein weiterer wilder Recke mit der Furcht erregenden Stimme eines bis aufs Äußerste gereizten Eisriesen hinzu. So stand die erzheidnische Pagan Metal-Klangschlachtenhorde nun aufrecht im Sturm: Bestehend aus einem ungestümen Trommelklopfer, einem wahnsinnigen Saitenreißer und einem aufgebrachten Schreihals zum Kampfe bereit – im Begriff, die Welt da draußen nach Kräften in Angst und Schrecken zu versetzen. Besagte Welt erwies sich damals für Bifröst jedoch noch als ein klein wenig zu groß und die Entschlossenheit unserer erobererischen Helden wiederum noch als ein wenig zu klein. So verkrochen sie sich in eine moosige Trollhöhle, um ihre hochharschen Heidenklänge auf einen schmissigen Tonträger zu bannen. Dieses für alle Beteiligten noch recht aufwendige Unterfangen beschäftigte sie glatt für ein paar Monate. Doch nach einiger arbeitsreicher Zeit krochen die Nachwuchsberserker erstmals wieder ans grelle Tageslicht, stolz, ein ebenso druckvolles wie gehaltvoll kräftiges Heidenwerk geschaffen zu haben. Ihren obersten Auftrag sehen diese barschen Gesellen auch weiterhin darin, ihre rebellischen Pagan Metal-Machwerke unters Volk zu bringen und vor so vielen Konzertbesuchermeuten wie möglich möglichst unterhaltsame Auftritte zu bestreiten.

Da die uralten Götter der verschworenen Bifröst-Horde bis heute wohl gesinnt sind, wurden im Zuge dessen einige frenetische Live-Konzerte aufgespielt, unzählige Bierbecher geleert und aus der herrlich rohen Kraft des Hopfenrausches heraus gleich neue Hymnen geschrieben. Und genau diese zeitlos guten Lieder wurden nun durch tatkräftige Unterstützung von Musiker und Produzent Stefan Traunmüller in dessen professioneller Klangschmiede auf einen weiteren Tonträger gezaubert – die sensationelle brandneue Albumgroßtat „Heidenmetal“ kündet jetzt vom gigantisch guten musikalischen Können der obertalentierten Bifröst-Meute. Und diese urwüchsige Musikantenrotte zog erneut mutig aus, um baldmöglichst bei einem geeigneten Label Unterkunft zu finden und um die Klänge der neuen CD in alle Winde zu tragen – die etablierte ostdeutsche Plattenschmiede Einheit Produktionen hatte genau den richtigen Riecher und nach der vollzogenen Vertragsunterzeichnung schauen jetzt beide Seiten voller Zuversicht und Freude auf eine ebenso gute wie ergiebige Zusammenarbeit. Dermaßen kompositorisch kompetente Heidenbrigaden sind nur noch sehr selten auf der Bildfläche des Genres zu sichten beziehungsweise zu hören – „Heidenmetal“ wird die Herzen sämtlicher Pagan Metal-Jünger daher sprichwörtlich gesagt im Sturm erobern!